DE413446C - Umfuehrungsvorrichtung - Google Patents

Umfuehrungsvorrichtung

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DE413446C
DE413446C DEQ1306D DEQ0001306D DE413446C DE 413446 C DE413446 C DE 413446C DE Q1306 D DEQ1306 D DE Q1306D DE Q0001306 D DEQ0001306 D DE Q0001306D DE 413446 C DE413446 C DE 413446C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B41/00Guiding, conveying, or accumulating easily-flexible work, e.g. wire, sheet metal bands, in loops or curves; Loop lifters
    • B21B41/02Returning work to repeat the pass or passes within the same stand

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)

Description

  • Umführungsvorrichtung. Mechanische Umführungen mit nachgebbarem Führungsboden, welche innerhalb des Walzgerüstes den austretenden Walzstab dem nächsten Stich zuführen, sind bekannt. Der Vorgang hierbei ist folgender: Der mit der Walzgeschwindigkeit austretende oder in die Umführungsrinne eintretende Walzstab stößt gegen den nachgebbaren Führungsboden, wird dadurch nach oben oder nach unten umgebogen und gelangt so in den nächsten Stich. Sobald der Walzstab gleichzeitig in zwei Stichen ausgewalzt wird, bildet sich eine Schleife. Diese wird bei großen Walzlängen sehr lang und muß daher die Möglichkeit haben, aus der Rinne auszutreten. Bei den bekannten Konstruktionen wird die Rinne durch den Führungsboden geschlossen gehalten, und zwar dergestalt, daß derselbe schwingbar gelagert ist und die Gegengewichte in geeigneter Weise den Boden gegen die Rinnenwand drücken. Die sich bildende Walzschleife muß nun den Führungsboden zurückdrücken bzw. ausklappen, um so die Rinne zu öffnen. Da andererseits die Rinne durch den Führungsboden mit so großer Kraft geschlossen gehalten werden muß, daß der mit großer Kraft austretende Walzstab nicht schon die Rinne öffnet, bevor derselbe umgebogen und dem nächsten Stich zugeführt worden ist, muß die sich bildende Walzschleife eine große Steifigkeit besitzen, um diesen Schließdruck zu überwinden und nicht in sich zusammenzuknicken. Diese Umführungen sind daher nur bei bestimmten Abmessingen des Walzstabes anwendbar und versagen bei dünneren Sorten, da diese sich in der Rinne zusammenknäueln, ohne diese zu öffnen. Bei den dünneren Sorten wäre aber die Verwendung von mechanischen Umführungen von größter Bedeutung, weil es sich hier um große Walzlängen handelt, die auf- dem Hüttenflur auslaufen und daher zu früh erkalten bzw. die Möglichkeit nehmen, große Walzdrücke auszuüben.
  • Bekanntlich werden an dem letzten Walzgerüst Schrappvorrichtungen angebracht, die den Zweck haben, das Walzband von der Walzschlacke zu befreien.
  • Gemäß vorliegender Erfindung wird die senkrechte Bewegung der Schrappvorrichtung dazu benutzt, den Führungsboden umzuklappen, sobald der Walzstab im zweiten Stich sitzt.
  • Die Abbildung zeigt ein Ausführungsbeispiel. Der aus den Walzen a-b austretende Walzstab x wird in der Rinne d durch den Führungsboden e nach oben umgebogen und so den Walzen b-c zugeführt. Sobald der Walzstab x auf der anderen Seite der Wal--zen b-c heraustritt, wird durch Senken der Stange f das Seil angezogen und der Führungsboden zurückgeklappt, wie punktiert gezeichnete Stellung zeigt. Die Walzschleife kann frei austreten. Sobald der Walzstab die Walzen passiert hat, wird die Rinne durch Zurückgehen der Stange f wieder geschlossen. Die Bewegung der Stange kann durch Dampf, Hydraulik, Elektrizität oder auch von der Hand erfolgen. Im Ausführungsbeispiel ist die Bewegung der Stange f mit der des oberen Schrappmessers g verbunden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCI3: Umführungsvorrichtung an Walzgerüsten, bei welcher der aufklappbare Führungsboden unabhängig von der sich bildenden Walzschleife gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuergestänge mit dem Schrappmesser verbunden ist.
DEQ1306D 1924-02-24 1924-02-24 Umfuehrungsvorrichtung Expired DE413446C (de)

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