DE428627C - Umfuehrungsvorrichtung an Walzenstrassen - Google Patents

Umfuehrungsvorrichtung an Walzenstrassen

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DE428627C
DE428627C DEQ1305D DEQ0001305D DE428627C DE 428627 C DE428627 C DE 428627C DE Q1305 D DEQ1305 D DE Q1305D DE Q0001305 D DEQ0001305 D DE Q0001305D DE 428627 C DE428627 C DE 428627C
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rollers
drive rollers
rolling
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B41/00Guiding, conveying, or accumulating easily-flexible work, e.g. wire, sheet metal bands, in loops or curves; Loop lifters
    • B21B41/02Returning work to repeat the pass or passes within the same stand

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)

Description

  • Umführungsvorrichtung an Walzenstraßen. Um die Leistungsfähigkeit von Walzenstraßen zu erhöhen und die Zahl der Walzarbeiter zu vermindern, werden mechanisch arbeitende Umführungen angewandt, die den aus den Walzen austretenden Walzstab selbsttätig entweder den Walzen desselben oder eines anderen Gerüstes derselben Walzenstraße zuführen. Es sind auch solche Umführungen mit mehreren angetriebenen. Rollen bekannt, die in einer gewissen Entfernung vom Walzwerk aufgestellt werden. Die Verbindung der Umführung mit den einzelnen Walzenpaaren geschieht hierbei durch Zu- und Ablaufrinnen. Die Umführung des Walzbandes selbst von oben ,nach unten oder von unten nach oben erfolgt hierbei durch eine feste halbrunde Rinne, die sich an die Treibrollen dea Umführung anschließt. Es ist jedoch bekannt, daB, sobald der ausgetretene Walzstab in das nächste Kaliber der Walzen eingeführt wird, durch die Querschnittsverminderung in diese Aufnahmekaliber ein,- Verzögerung des zugeführten Walzstabes hervorgerufen wird. Dies hat zuY Folge, daß sich eine Walzschleife bildet. Man hat daher die Umführungsvorrichtung so weit von der ZValzenstraße entfernt aufgestellt, daß das vordere Ende des Walzbandes erst dann von dem nächsten Kaliber erfaßt wird, wenn das hintere Ende das vorhergehende Kaliber verlassenhat. Es wurde dadurch nur erzielt, daß bei Triogerüsten der doppelte Sprung der Walzen vermieden wurde. Jedoch bleibt die Schleifenbildung zwischen den Umführungsrollen und dem Walzgerüst bestehen. Man könnte diese Schleifenbildung vermeiden, wenn man die Umführungsvorrichtung so weit von der Walzenstraße aufstellen würde, daß sie der ungefähren Länge des Walzbandes .entspricht. Hierzu reichen in den meisten Fällen die Platzverhältnisse nicht aus. Auch ist es nicht wahrscheinlich, daß die Treibrollen der Umführungsvorrichtung den Walzstab in seiner ganzen Walzlänge in der Zufuhrrinne soweit vorschieben kann, ohne daß er infolge seines warmen Zustandes oder der Reibung in der Rinne einknickt.
  • Diese übelstände zu vermeiden, bezweckt die Erfindung. Der Erfindungsgedanke besteht darin, daß die Schleifenbildung mit Absicht hinter der Umführung hervorgerufen wird. Dies kann dadurch geschehen, daß die Zuführungstreibrollen n, n langsamer laufen als die Aufnahmetreibrollen m, m. Dieser Geschwindigkeitsunterschied kann durch geringeren Walzendurchmesser oder durch geringere Umdrehungsgeschwindigkeit der Treibrollen n. n hervorgerufen und etwa der Querschnittsabnahme im Aufnahmekaliber angepaßt werden.
  • Ein Ausführungsbeispiel zeigt Abb. i. Hier ist ein Triogerüst a zeit einer Umführu,ngsvorrichtung dargestellt, welch letztere in :einer gewissen Entfernung von der Walzenstraße aufgestellt wird. Der aus den unteren Walzen des Triogerüstes a austretende Walzstab c gelangt zwischen angetriebene Treibrollen m, nt der Umführungsvorrichtung, wird durch eine Rinne nach oben gebogen und durch die Treibrollen n, n zur Walzenstraße wieder zurückgefübrt. Infolge der geringeren Geschwindigkeit der Treibrollen n, n gegenüber den Treibrollen m, m werden letztere mehr Material zubringen, als die Treibrollen n, n aufnehmen. Infolgedessen wird die Schleife gegen den Boden der Umführungsrinne drücken bzw. ausspringen. Die Geschwindigkeit der oberen Treibrollen n, n wird ungefähr der des Aufnahmekalibers der oberen Walzen angepaßt. Selbstverständlich kann die Anordnung so getroffen werden, daß, statt von unten nach oben, von oben nach unten gewalzt wird, in welchem Falle die Treibrollen m, m langsamer als die Treibrollen n, n laufen werden. Es kann dabei der Walzstab in dasselbe Gerüst oder in ein anderes zurückgeführt werden, auch kann es sich sowohl um Trio- als auch um Doppelduostraßen handeln. Die Umführungsvorrichtung kann ferner statt aus zwei Paar Treibrollen aus drei Treibrollen bestehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Umführungsvorri.chtung anWalzenstraßen. wobei Zu- und Ablaufrinnen sowie Rollenpaare in beliebiger Anzahl angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Rollenpaar (n, n), aus dem der Walzstab austritt, so angeordnet ist, daß es mit einer geringeren Umfangsgeschwindigkeit als das Eintrittsrollenpaar (m, m) angetrieben wird, wodurch die Bildung einer Schleife begünstigt wird.
DEQ1305D 1924-02-24 1924-02-24 Umfuehrungsvorrichtung an Walzenstrassen Expired DE428627C (de)

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