DE413159C - Einrichtung zum Fuellen von Hohlraeumen, insbesondere der Zaehne, mit Metall unter Ver-wendung geeigneter, mit intermittierendem elektrischen Strom gespeister Elektroden - Google Patents

Einrichtung zum Fuellen von Hohlraeumen, insbesondere der Zaehne, mit Metall unter Ver-wendung geeigneter, mit intermittierendem elektrischen Strom gespeister Elektroden

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DE413159C
DE413159C DER61726D DER0061726D DE413159C DE 413159 C DE413159 C DE 413159C DE R61726 D DER61726 D DE R61726D DE R0061726 D DER0061726 D DE R0061726D DE 413159 C DE413159 C DE 413159C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C5/00Filling or capping teeth
    • A61C5/50Implements for filling root canals; Methods or instruments for medication of tooth nerve channels
    • AHUMAN NECESSITIES
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Description

  • Einrichtung zum Füllen von Hohlräumen, insbesondere der Zähne, mit Metall unter Verwendung geeigneter, mit intermittierendem elektrischen Strom gespeister Elektroden. Nach einem bekannten Verfahren wird zur Füllung von Hohlräumen, beispielsweise in menschlichen Zähnen, mit leicht durch Wärme beeinflußbarem Material die Metalleinlage in feinverteiltem Zustand (als Pulver, Schwamm, Blätter o. dgl.) in die auszufüllende Höhlung eingeführt, worauf der Einlage kurz aufeinar_derfolgende Stromstöße durch Elektroden erteilt werden, die in die Einlage eingeführt werden. Durch die zwischen den Einlagen entstehenden Funken und Lichtbogen wird das feinverteilte Metall zum Sintern gebracht, so daß eine einheitliche Metallmasse zustande kommt. Zur Ausführung dieses Verfahrens kann man, wie bekannt, die Elektroden mit Strom von einem niedrige elektrische Spannung liefernden Transformator aus unter Zwischenschaltung eines periodisch wirkenden Unterbrechers für den Transformatorstrom versorgen, um durch die Verwendung eines dermaßen unterbrochenen Betriebsstromes für die Elektroden eine unerwünscht große Hitzeentwicklung an den Elektroden zu vermeiden.
  • Gemäß der Erfindung dienen zur Speisung der bei dem genannten Verfahren in das feinverteilte Metall einzuführenden Elektroden elektrische Hochfrequenzströme, bei welchen Gruppen von elektrischen Schwingungen oder auch je nur ein Schwingungszug durch stromlose Pausen voneinander getrennt sind, deren Dauer ein Mehrfaches, und zwar in der Regel ein großes Vielfaches der Dauer des Stromflusses beträgt. Solche Ströme bewirken, dank der Art ihres zeitlichen Verlaufes, in den Zeitintervallen ihres Vorhandenseins eine Wärmeentwicklung yoi größerer Plötzlichkeit als bei der - Armwendung unterbrochener Ströme yon- niedriger Frequenz. Dadurch wächst die Sicherheit und Schnelligkeit der Ausübung des genannten Verfahrens.
  • Hochfrequenzströme solcher Art lassen sich für den vorliegenden Zweck unter sinngemäßer Anwendung an sich bekannter Mittel erzeugen und nutzbar machen, wie es in zwei Ausführungsbeispielen auf der Zeichnung schematisch dargestellt ist.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. i ist an die Hochspannungswickelung eines Resonanztransformators a, der beispielsweise von der Maschinenwechselstromquelle b gespeist wird, ein Erregerkreis für schnelle elektrische Schwingungen angeschlossen, der in der an sich bekannten Weise aus einer Funkenstrecke c, Kondensatoren d und der Primärwicklung e eines Hochfrequenztransformators besteht, an dessen Sekundärwicklung f, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung von Kondensatoren g, bei h die zur Ausführung des genannten Verfahrens dienenden Elektroden angeschlossen werden können.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. 2 ist beispielsweise an ein Gleichstromstraßennetz i unter Vorschaltung eines passenden Widerstandes k ein elektromagnetischer Unterbrecher m angeschlossen, parallel zu dessen Unterbrechungsstelle in der an sich bekannten Weise ein Schwingungssystem aus Kondensatoren n und Drahtwindungen o geschaltet ist, während wiederum die mit den Drahtwindungen o gekoppelte Sekundärwickelung p des so entstehenden Hochfrequenztransformators, gegebenenfalls unter Zwischenschaltung von Kondensatoren q, bei r mit den zur Ausübung des genannten Verfahrens dienenden Elektroden verbunden werden kann.

Claims (3)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: i. Einrichtung zum Füllen von Hohlräumen, insbesondere von Zähnen, mit Metall unter Verwendung geeigneter, mit intermittierendem elektrischen Strom gespeister Elektroden, die sich in das in feinverteiltem Zustand in die ayszufüllende Höhlung eingelegte Metall einführen lassen, gekennzeichnet durch die Zuführung eines Stromes, dessen schnelle elektrische Schwingungen durch stromlose Pausen voneinander getrennt sind, welche letzteren eine mehrfache Dauer gegenüber der des Stromflusses haben.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der gegebenenfalls mit Abstimmitteln versehene Stromkreis der in das feinverteilte Metall einzuführenden Elektroden mit einem an einen Resonanztransformator angeschlossenen Erregerkreis für schnelle elektrische Schwingungen von der im Anspruch i gekennzeichneten Beschaffenheit gekoppelt ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der gegebenenfalls mit Abstimmitteln versehene Stromkreis der in das feinverteilte Metall einzuführenden Elektroden mit einem Erregerkreis für schnelle elektrische Schwingungen gekoppelt ist, der als Entladungsstrecke die Unterbrechungsstelle eines periodisch wirkenden Stromunterbrechers enthält.
DER61726D 1924-08-05 1924-08-05 Einrichtung zum Fuellen von Hohlraeumen, insbesondere der Zaehne, mit Metall unter Ver-wendung geeigneter, mit intermittierendem elektrischen Strom gespeister Elektroden Expired DE413159C (de)

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