DE413100C - Lokomotiventschlackungsanlage in Verbindung mit einer Lokomotivbekohlungsanlage - Google Patents

Lokomotiventschlackungsanlage in Verbindung mit einer Lokomotivbekohlungsanlage

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DE413100C
DE413100C DEG53009D DEG0053009D DE413100C DE 413100 C DE413100 C DE 413100C DE G53009 D DEG53009 D DE G53009D DE G0053009 D DEG0053009 D DE G0053009D DE 413100 C DE413100 C DE 413100C
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locomotive
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tracks
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Gruen & Bilfinger Akt Ges
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C8/00Filling stations for steam- or pneumatic-accumulator locomotives or motor railcars

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description

Bei bekannten Lokomotiventschlackungsanlagen ist entweder zwischen zwei Lokomotivgleisen ein tief versenktes Schlackenwagengleis angeordnet, oder jedes Lokomotivgleis besitzt seine eigene, zum Lagern der Schlacke bestimmte Schlackengrube, wobei zwischen diesen Schlackengruben das Schlackenwagengleis angeordnet ist. Bei der ersteren Anordnung müssen auf dem Schlackenwagengleis ständig
ίο Schlackenwagen zur Verfügung stehen, außerdem kann das sehr tief liegende Schlackenwagengleis nur auf erheblicher Entfernung in die Bahnhofsebene hochgeführt werden, wodurch eine Vereinigung der beiden Lokomotivgleise erst weit hinter der Entschlackungsianlage möglich ist; infolgedessen wird das unmittelbare Zusammenlegen von Bekohlungsjanlage und Entschlackungsanlage nicht möglich.
Bei der zweiten Anordnung wird durch die Anordnung des Schlackenwagengleises zwischen den Lokomotivgleisen nebst den zugeordneten besonderen Schlackengruben die gesamte Gleisanordnung sehr breit, und deshalb fallen die mechanischen Mittel zum Befördern der Schlacke in die Schlackenwagen besonders umfangreich aus.
Bei der Anordnung nach der Erfindung ist dagegen eine Grube zum Lagern von Asche zwischen je zwei sie umgebenden Lokomotivgleisen untergebracht, und sie wird von einem außerhalb der zwei Lokomotivgleise laufenden Portaldrehkran, der das neben den Lokomotivgleisen liegende Schiackenwagengleis mit dem Portal umspannt, bestrichen. Dadurch wird der Vorteil, erzielt, daß die zwei Lokomotivgleise unmittelbar hinter der Bekohlungsstelile die Fortsetzung eines einzigen Bekohlungsgleises bilden können.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und es stellt dar:
Abb. ι meinen Grundriß auf eine Lokomotiventschlackungsanlage in Verbindung mit ,einer Lokomotivbekohlungsanlage,
Abb. 2 einen Querschnitt durch die Entschlackungsanlage in vergrößertem Maßstabe. An die beiden Lokomotiwerkehrsgleise 1 und 2, die zu den Zuggleisen führen, schließen sich je zwei Schlackengleise 2 und 4 bzw. 5 und 6 mit entsprechenden. Schlackengruben 7 für je zwei Lokomotiven und den zugehörigen Gruben 8 für die Rauchkammerlösche an. Über den Schlackengruben 7 hat jeder Lokomotivstand einen Wasserkran 9. Die Gleise 3 und 4 sowie 5 und 6 werden dahinter zu den beiden Lokomotivbekohlungsgleisen ι ο und 11 zusammengeführt, die durch Weichenverbindungen mit danebenliegenden Lokomotivverkehrsgleisen so verbunden sein müssen, daß jede fertig bekohlte Lokomotive möglichst rasch seitlich heraus an den noch nicht fertigen Lokomotiven vorbei entweder nach dem Lokomotivschuppen oder zum Zuge fahren kann, wobei sie erforderlichenfalls über eine Drehscheibe geleitet wird.
Neben den Entschlackungsgleisen, bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel in der Achse der gesamten Anlage, ist ein Schlackenwagengleis 12 angeordnet, welches in seiner Fortsetzung das Kohlenwagengleis bildet. Zu beiden Seiten dieses Gleises liegt das Gleis 13 eines Portaldrehkranes 14, dessen Ausleger sämtliche Gleise und die Schlackengruben beherrscht.
Die Gleisgruben 15 weisen, einen verhältnismäßig flach geneigten Boden 16 auf, so daß zwar die Schlacken, in 'die Grube 7 abrutschen, ■dler Boden 16 aber begehbar ist und zum Nachsehen des Triebwerkes der Lokomotiven benutzt werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Lokomotiventschlackungsanlage in Verbindung mit einer Lokomotivbekohlungsanlage mit einer unter dem Lokomotivgleis angeordneten schrägbodigen Gleip,-grube und einer neben dem Lokomotiv·' gleis angeordneten tieferen Grube zum Lagern von Schlacke, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlackengrube (7) je zwei sie umgebenden, Lokomotivgleisen (3 und 4, 5 und 6) gemeinsam ist, welche die Fortsetzung je eines Befeohlungsgleises (10, 11) bilden, und'von einem außerhalb der zwei Lokomotivgleise (3 und 4, 5 und 6) angeordneten, das Schlackengleis mit dem Portal umspannenden Portaldrehkran bestrichen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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