DE398633C - Eisenbahnwagen fuer Kohlenstaubtransport - Google Patents
Eisenbahnwagen fuer KohlenstaubtransportInfo
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- DE398633C DE398633C DEG57244D DEG0057244D DE398633C DE 398633 C DE398633 C DE 398633C DE G57244 D DEG57244 D DE G57244D DE G0057244 D DEG0057244 D DE G0057244D DE 398633 C DE398633 C DE 398633C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61D—BODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
- B61D5/00—Tank wagons for carrying fluent materials
- B61D5/002—Tank wagons for carrying fluent materials for particulate or powder materials
- B61D5/004—Tank wagons for carrying fluent materials for particulate or powder materials with loading and unloading means using fluids or vacuum
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN . AM 5. NOVEMBER 1924
REICHS PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVl 398633 — KLASSE 20 c GRUPPE 9
(G57244 ~II\2öc)
J. P. Goossens, Lochner & Co., Waggonfabrik in Brand b. Aachen.
Eisenbahnwagen für Kohlenstaubtransport. Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. August 1922 ab.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Eisenbahnwagen zur Beförderung von
Kohlenstaub. Bei dem Transport des Kohlenstaubes in Eisenbahnwagen haben sich verschiedene
Schwierigkeiten ergeben, welche besonders darin bestanden, daß eine praktische,
einfache und wirksame Entleerung des Wagens nicht möglich war. Der Kohlenstaub neigt bekanntlich infolge seiner hygroskopischen
Eigenschaft und seiner ganzen sonsti-
398033
gen Beschaffenheit besonders unter der Wirkung der ständigen Erschütterung und Bewegung
beim Fahren des Eisenbahnwagens sehr dazu, zusammenzusintern und zusammenzubacken.
Dadurch ist der Kohlenstaub dann nicht mehr geeignet, durch gewöhnliche Austrittsöffnungen
auszulaufen. Auch die Versuche, bei welchen im Unterteil des Wagens Absaugleitungen eingebaut waren, haben kein
ίο befriedigendes Ergebnis gezeitigt, da der Kohlenstaub infolge der vorbeschriebenen
Eigenschaften zu sogenannter Brückenbildung neigt und nicht nach der Absaugstelle nachrinnt.
Außerdem verstopfte sich die im Wagen eingebaute Absaugleitung sehr schnell und war deren Reinigung sehr umständlich.
Der Erfindungsgegenstand überwindet diese Nachteile und bietet sonst noch weitere Vorteile
in der baulichen Ausgestaltung des Wagens.
Der Erfindungsgegenstand ist in der beiliegenden Zeichnung beispielsweise veranschaulicht,
und es stellt dar:
Abb. ι eine Seitenansicht eines Kohlenstaubtransportwagens,
teilweise geschnitten,
Abb. 2 einen Querschnitt durch einen Kohlenstaubtranisportwagen bekannter Bauart
in verkleinertem Maßstabe,
Abb. 3 einen Querschnitt durch den Wagen nach Abb. 1.
ι In Abb. 2 ist schematisch veranschaulicht, wie der Kohlenstaub eine Brücke 1 bildet und
nicht zu der im Wagen eingebauten Absaugleitung 2 zuströmt.
35' Im Gegensatz zu dieser Bauart ist beim Erfindungsgegenstand
die Absaugleitung ganz aus dem Wagen fortgelassen und dafür am Boden des Wagens ein Sammelkasten 3 von
besonderer Bauart angeordnet, welcher das Unterteil des Wagens mit etwas Abstand umfaßt
und in welchen die Unterkanten 4 der Seitenwände 5 nur ein Stück weit hineinragen.
Durch diese Anordnung wird die Kohlenstaubmasse in diesem Sammelkasten infolge
der plötzlichen Querschnittsvergrößerung gewissermaßen entspannt und dadurch aufgelockert,
so daß der Kohlenstaub leichter angesaugt werden kann.
Die Deckelwand 6 dieses Sammelkastens ist mit ovalen öffnungen 7 versehen, so daß
hier Saugschläuche 8 einer Absaugleitung eingeführt werden können und außerdem die
Möglichkeit für die Luft besteht, zu der Saugstelle zuzutreten.
Über dem Sammelkasten 3 ist ein sich zweckmäßig über den größten Teil der Länge
des Wagens erstreckendes Dach 9 vorgesehen, welches dazu bestimmt ist, den Sammelkasten
von dem darüber ruhenden Druck des Kohlenstaubes zu entlasten und dadurch eine Brückenbildung zu verhindern.
Im Innern dieses Daches ist gleichzeitig ein durchlaufender Träger 10 untergebracht, welcher
die Pufferbohlen 11 miteinander verbindet. Im Innern dieses Trägers ist wieder die
durchlaufende Zugstange 12 geschützt angeordnet.
Durch die Anordnung des Daches 9 ist der Kohlenstaub gezwungen, in der durch Abb. 3
veranschaulichten Weise lose zu der Absaugstelle je nach dem Umfang der Absaugung
nachzusinnen. Sollte trotzdem irgendwelche Störung in dem Nachströmen eintreten, so
kann mittels Stangen 13 nachgeholfen werden, für welche in den Seitenwänden 5 des
Wagens durch Taschen 14 verdeckte Öffnungen 15 vorgesehen sind.
Die Taschen 14 sowie 'die Öffnungen 7 sind während des Fahrens durch kleine Deckel verschlossen.
Um den Wagen auch auf andere Weise als mittels Absaugung entleeren zu können, sind am Boden des Sammelkastens 3
Schieber 16 angebracht.
Da bei jeder Geschwindigkeitsänderung des Wagens beim Fahren die Masse des Kohlenstaubes
nach vorn oder hinten zieht, wodurch die Kohlenstaubteilchen zusammengepreßt und zum Zusammenbacken gebracht werden,
sind zur Vermeidung einer solchen Bewegung der Kohlenstaubmasse einzelne Ouerschotte 17
vorgesehen.
Im Oberteil des Wagens sind Einfüllöffnungen 18 mit Deckeln angeordnet.
Claims (2)
1. Eisenbahnwagen für Kohlenstaubtransport,,
dadurch gekennzeichnet, daß im Unterteil des Wagens ein über eine größere Länge oder über die Länge seiner
einzelnen Abteilungen sich erstreckendes Dach (9) vorgesehen ist, um durch eine plötzliche Querschnittvergrößerung unterhalb
dieses Daches den Kohlenstaub zu entlasten und die darüberliegenden Schichten lose nachströmen zu lassen.
2. Eisenbahnwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Oberteil
des Wagens Querschotte (17) angeordnet sind, um ein Zusammenbacken des Kohlenstaubes
durch eine Bewegung der Kohlenstaubmassen während des Fahrens zu verhindern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG57244D DE398633C (de) | 1922-08-13 | 1922-08-13 | Eisenbahnwagen fuer Kohlenstaubtransport |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG57244D DE398633C (de) | 1922-08-13 | 1922-08-13 | Eisenbahnwagen fuer Kohlenstaubtransport |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE398633C true DE398633C (de) | 1924-11-05 |
Family
ID=7131549
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG57244D Expired DE398633C (de) | 1922-08-13 | 1922-08-13 | Eisenbahnwagen fuer Kohlenstaubtransport |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE398633C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE914612C (de) * | 1952-06-10 | 1954-07-05 | Siegener Eisenbahnbedarf Ag | Kesselwagen, insbesondere mit Kessel aus Leichtmetall |
-
1922
- 1922-08-13 DE DEG57244D patent/DE398633C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE914612C (de) * | 1952-06-10 | 1954-07-05 | Siegener Eisenbahnbedarf Ag | Kesselwagen, insbesondere mit Kessel aus Leichtmetall |
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