DE412440C - Vorrichtung fuer die Feststellung falscher Muenzen in muenzenkontrollierten Selbstverkaeufern - Google Patents
Vorrichtung fuer die Feststellung falscher Muenzen in muenzenkontrollierten SelbstverkaeufernInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung für clic Feststellung falscher Münzen in
munzenkontrollierten Maschinen, in welchen die Münzen in Schaustellung vor einer Vergrößerungslinse
zeitweise festgehalten werden und wobei die eingesteckte Münze den Stromkreis eines Elektromagneten schließt.
Gemäß der Erfindung sind in der Führungsbahn der Münzen zwei gegabelte Hebel drehbar
gelagert. Der obere Hebel ragt gewöhnlich mit einem gekrümmten Arm in die Führungsbahn hinein, um einerseits durch
diesen Arm zu kleine Münzen seitlich abzuführen und richtige Münzen festzuhalten, wodurch
der Stromkreis eines Elektromagneten geschlossen wird. Durch die so erzielte Bewegung
des Kernes des Elektromagneten werden beide Hebel in Auslösestellung geschwungen,
und die durch sie festgehaltenen Münzen fallen herab. Die obere Münze fällt auf den oberen Gabelarm des unteren
': Hebels und wird dort zeitweilig vor der Schauöffnung festgehalten, bis beide Hebel
durch Schwerkraft oder Federwirkung in die
■ Arretierlage zurückgeführt worden sind, in welcher dann die Münze auf den unteren
\ Arm des unteren Hebels fällt und dort bis
■ zum Einwurf einer neuen Münze liegenbleibt. Der obere Gabelarm des oberen Hehels
schließt in der Auslösestellung der Hebel den Führungskanal ab, so daß durch Einwurf
einer neuen Münze der Stromkeis des Elektromagneten nicht geschlossen werden kann, und
zu beiden Seiten der Führungsbahn sind da, wo die Münzen durch den unteren Hebel
festgehalten werden, Vergrößerungslinsen angeordnet.
Abb. r ist eine Ansicht der Vorrichtung in Verbindung mit einer Maschine, deren
Mechanismus durch eine Münze ausgelöst wird.
Abb. 2 ist eine Ansicht des oberen Endes
der Führungsbahn für die Münzen, wobei eine Seitenwand entfernt ist, einige Teile
weggebrochen und andere im Schnitt gezeigt sind.
Abb. 3 ist eine schaubildliche Ansicht des oberen Endes der Führungsbahn, in welcher
die Anordnung der Hebel gezeigt ist, die die Münze in verschiedenen Lagen festhält.
Abb. 4 ist eine Seitenansicht der Abb. 3. Abb. 5 ist eine Draufsicht der Abb. 1.
Abb. 6 ist ein Schnitt nach Linie 6-6 der Abb. 4.
Bei Selbstverkäufern, die durch Münzen ausgelöst werden, treten häufig Verluste durch
den Einwurf falscher Münzen u. dgl. ein. Es ist \7ielfach versucht worden, derartige falsche
Münzen, runde Blechstücke usw. auszuscheiden, jedoch ohne ein wirklich zufriedenstellendes
Ergebnis zu erhalten. Der Zweck der vorliegenden Erfindung besteht nicht darin, derartige falsche Münzen auszuscheiden,
sondern sie an verschiedenen Stellen nacheinander festzuhalten und dem Publikum an
diesen .Stellen mittels Vergrößerungslinsen sichtbar zu machen, und zwar an leiden
Seiten der Führungsbahn, durch welche das Geldstück hindurchfällt.
Das Geldstück gelangt durch das Mundstück 11 in die Führungsbahn 10. Nahe dem
Mundstück 11 ist ein Hebel 12 bei 15 drehbar
befestigt. Arme 13, 14 des Hebels ragen in die Führungsbahn hinein. Der Arm 13 erstreckt
sich oberhalb des Hebelarmes 12, und das Ende ragt teilweise in die Laufbahn hinein.
Der Arm 14 des Hebels befi-det sich unterhalb des Armes 12 und verläuft quer
durch die ganze Führungsbahn, und die obere Seite 16 des Armes 14 hat die Form einer
Kurve, die in der Nähe des Drehpunktes 15 bei 17 eine scharfe Schulter bildet. Der
Hebel 12 wird gewöhnlich durch eine Feder 19 o. dgl. in der in Abb. 1 in vollen Linien
gezeigten Lage gehalten. In dieser Stellung ragt der Arm 13 nur ein wenig in die
Führungsbahn hinein, und der Arm 14 erstreckt sich quer durch die ganze Führungsbahn
und verhindert den Durchgang einer Münze oder weist Münzen von kleinerem Durchmesser durch eine Öffnung 20
in der Wandung der Führungsbahn 10 aus, Λνο sie in eine Tasche 20a fallen. Die
gewöhnliche Lage der Arme 13, 14 kann auf
irgendeine Weise eingestellt werden. Eine Einstellschraube 21 ist für diesen Zweck vorgesehen,
welche in die Seitenwand der Führungsbahn eingeschraubt ist und gegen ;
den Rücken des Armes 13 stößt. Eine Schraube 2.2, die von der gegenüberliegenden
Wand der Führungsbahn isoliert 1 Ro ist, arbeitet mit der Schulter 17 des !
Armes 14 zusammen, um eine Münze richtigen Durchmessers festzuhalten. Wie
bei 23, 24 angedeutet, stellen die Schraube 22 und der Drehpunkt 15 Kontakte eines elektrischen
Stromkreises dar, welcher durch eine Münze richtigen Durchmessers geschlossen wird, während eine Münze von zu kleinem
Durchmesser auf der gebogenen Seite 16 des Hebelteiles 14 durch die Öffnung 20 in die
Schale 20" geleitet wird, ohne den Stromkreis zu schließen. An einem Punkt unterhalb
des Hebels 12 ist ein anderer Hebel 25 bei 26 drehbar in der Wandung der Führungsbahn
gelagert. Der Hebel 25 ist gabelförmig ausgebildet. Er hat zwei Arme 27, 28, die im
Winkel zueinander stehen, und einer oder der andere dieser Arme dient dazu, eine Münze
in Stellung zu halten. Gewöhnlich befindet sich der Hebel 25 in der in Abb. 2 gezeigten
Lage, in welcher der Arm 28 das eingeworfene Geldstück festhält. Eine Feder 29 hält den
Arm in der gezeigten Stellung. Wird der Hebel ausgeschwungen, so fällt die Münze 35
nach unten in einen entsprechenden Sammelbehälter.
Die Hebel 12 und 25 können auf irgendeine Art und Weise hin und her geschwungen
werden. In der vorliegenden Ausführungsform ist eine senkrecht bewegliche Stange 30
vorgesehen, die in Konsolen 31, 32 geführt wird. Die letzteren können an der Führungsbahn
befestigt sein. Der Arm weist hervorstehende Stifte 33, 34 auf, die dazu dienen,
die Hebel 25 und 12 zu ergreifen, wenn die Stange nach oben bewegt wird. Der Stift 33
wird zuerst den Hebel 25 ergreifen und nach oben ausschwingen, und daraufhin wird der
Stift 34 in Berührung mit dem Hebel 12 kommen und diesen nach oben ausschwingen,
und zwar entgegen der Spannung der Federn 29 bzw. 19. Beim Ausschwingen des Hebels
25 nach oben wird, wie bereits erwähnt, die durch den Arm 28 festgehaltene Münze nach
unten fallen, und der Arm 27 wird nach innen geschwungen, um die nächste Münze festzuhalten,
in welcher Lage die Münze bereits durch die dort befindliche Vergrößerungslinse sichtbar ist. Bei der Avisschwingung des
Hebels 12 nach oben wird der Arm 14 nach außen geschwungen, und die dort befindliche
Alünze fällt nach unten, und der Oberarm 13
wird in die Führungsbahn hineingeschwungen, um den Einwurf eines anderen Geldstückes
zu verhindern.
Die Bewegung der Stange 30 kann auf verschiedene Weise erfolgen. Vorzugsweise
werden die Münzen zur Kontrolle der Bewegung benutzt. Zu diesem Zweck ist ein an sich bekannter Magnet 36 in den Stromkreis
eingeschlossen, in welchem der Drehpunkt 15 des Hebels 12 und die Schraube 22
liegen, so daß bei Vorhandensein einer Münze,
41244Ö
die von der Schulter 17 und der Schraube 22 festgehalten wird, der Magnet 36 erregt wird.
Dadurch wird der Kern 37 und der Kurbel- < arm 38 einer AVelle 39 bewegt. Auf der
Welle ist ein anderer Kurbelarm 40 befestigt, : dessen Ende unter einen Arm 41 greift, der
mit der Stange 30 verbunden ist, um letzteren zu heben. j
In den Seitenwänden der Führungsbahn, gegenüber den Stellen, an welchen die Geldstücke
durch die Winkelarme 27, 28 festgehalten werden, sind Vergrößerungslinsen 42
vorgesehen. Diese Linsen können abnehmbar ■ in den Öffnungen der Seitenwände der
Führungsbahn ruhen, und es sind in Abb. 6 Halteringe 43 für diesen Zweck gezeigt. '
Wenn gewünscht, können die Öffnungen der Führungsbahn durch durchsichtige Platten 44 '
abgedeckt werden.
Der Arbeitsgang des Apparates ist äußerst einfach:
Wird eine zu kleine Münze in das Mundstück 11 gesteckt, so wird dieselbe entlang
der Seite 15 des Armes 14 durch die Öffnung
20 in der Wand der Führungsbahn in die Tasche 2oa rollen. Hat das Geldstück die
richtige Größe, so wird es durch die Schulter 17 und die Schraube 22 festgehalten, wodurch
der elektrische Stromkreis geschlossen und der Elektromagnet 36 erregt wird. Dies hat
die Bewegung der Stange 30 nach oben zur ' Folge. Der Hebel 25 wird ausgeschwungen
und irgendeine durch den Arm 28 des Hebels festgehaltene Münze fällt nach unten, während
der andere Winkelarm 27 des Hebels 25 nach innen in die Führungsbahn hineinschwingt,
um die nächste Münze festzuhalten. Bei weiterer Aufwärtsbewegung der Stange 30 1
wird der Hebel 12 ausgeschwungen und damit der Oberarm 13 in die Führungsbahn hineinl
>ewegt, um den Einwurf einer Münze zu verhindern. Der untere Arm 14 des Hebels wird
zurückgezogen, und die dort festgehaltene Münze fällt herab und wird durch den Arm
27 des unteren Hebels festgehalten. Zu gleicher Zeit wird der Stromkreis unterbrochen,
und die Stange 30 kehrt in ihre Anfangsstellung zurück. AVährend dieser
Zeit liegt die Münze bereits im Bereich der \'ergrößerungslinse und ist von außen sichtbar.
Hat die Stange 30 ihre Anfangsstellung erreicht, so sind auch die Hebel 12, 25 in ihre
ursprüngliche Stellung zurückgekehrt. Der Arm 13 des Hebels 12 wird zurückgezogen,
und der Arm 14 verläuft wieder quer durch die Führungsbahn, um eine Münze zeitweilig
festzuhalten. Der Oberarm 27 des Hebels 25 . wird ebenfalls zurückgezogen, und die darauf j
ruhende Münze fällt auf den Unterarm 28, der zu gleicher Zeit in die Führungsbahn aus- 60
geschwungen wird, und in dieser Lage ist die Münze durch die Vergrößerungslinse von
außen sichtbar. Die Münze verbleibt in dieser Stellung, bis ein neues Geldstück in
das Mundstück 11 eingeworfen Avird, worauf 65
sich der Vorgang wiederholt. Der Arm 28 wird ausgeschwungen, und die Münze fällt
durch die Führungsbahn 10 in einen Sammelbehälter.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Vorrichtung für die Feststellung falscher Münzen in münzenkontrollierten Selbstverkäufern, in denen Münzen in Schaustellung vor einer Vergrößerungslinse zeitweise durch in die Münzbahn hineinragende Hebel festgehalten werden, die durch einen Elektromagneten gesteuert werden, dessen Stromkreis durch eingeworfene Münzen geschlossen wird, dadurch gekennzeichnet, daß in die Münzbahn (10) zwei übereinanderliegende gegabelte Hebel (12, 25) hineinragen, von denen der obere (12) einen unteren gekrümmten Arm (16) hat, der eingeworfene Münzen von zu kleinem Durchmesser seitlich ableitet, während normale Münzen festgehalten werden und durch Stromschluß (17, 22) einen Elektromagneten (36) erregen, der die beiden gegabelten Hebel (12, 25) derart steuert, daß die durch den Elektromagneten (36) bewegte Steuerstange (30) zuerst durch Anheben des einen Hebels (25) die auf dessen unterem Arm (28) vor der Schauöffnung (42) liegende Münze freigibt und die Münzbahn durch den oberen Arm (27) wieder sperrt und dann den darüberliegenden Hebel (12) anhebt, so daß die dort zwischen dem unteren Arm (16) und dem elektrischen Kontakt (22) festgehaltene und stromüberbrückende Münze den Stromkreis unterbricht, auf den unteren Arm (27) des die Münzbahn sperrenden Hebels (25) fällt, während durch den oberen Arm (13) der Münzeinwurf (11) versperrt wird, bis die Hebel (12, 25) durch Schwer- oder Federkraft in die Anfangsstellung zurückschwingen.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die in bekannter Weise mit Vergrößerungslinsen abgedeckten Schauöffnungen (42) auf beiden Seiten der Münzbahn (10) gegenüber angeordnet sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US412440XA | 1922-05-06 | 1922-05-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE412440C true DE412440C (de) | 1925-04-21 |
Family
ID=21915524
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH93505D Expired DE412440C (de) | 1922-05-06 | 1923-04-29 | Vorrichtung fuer die Feststellung falscher Muenzen in muenzenkontrollierten Selbstverkaeufern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE412440C (de) |
-
1923
- 1923-04-29 DE DEH93505D patent/DE412440C/de not_active Expired
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