DE412440C - Vorrichtung fuer die Feststellung falscher Muenzen in muenzenkontrollierten Selbstverkaeufern - Google Patents

Vorrichtung fuer die Feststellung falscher Muenzen in muenzenkontrollierten Selbstverkaeufern

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DE412440C DEH93505D DEH0093505D DE412440C DE 412440 C DE412440 C DE 412440C DE H93505 D DEH93505 D DE H93505D DE H0093505 D DEH0093505 D DE H0093505D DE 412440 C DE412440 C DE 412440C
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    • G07D5/00Testing specially adapted to determine the identity or genuineness of coins, e.g. for segregating coins which are unacceptable or alien to a currency
    • G07D5/02Testing the dimensions, e.g. thickness, diameter; Testing the deformation

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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung für clic Feststellung falscher Münzen in munzenkontrollierten Maschinen, in welchen die Münzen in Schaustellung vor einer Vergrößerungslinse zeitweise festgehalten werden und wobei die eingesteckte Münze den Stromkreis eines Elektromagneten schließt.
Gemäß der Erfindung sind in der Führungsbahn der Münzen zwei gegabelte Hebel drehbar gelagert. Der obere Hebel ragt gewöhnlich mit einem gekrümmten Arm in die Führungsbahn hinein, um einerseits durch diesen Arm zu kleine Münzen seitlich abzuführen und richtige Münzen festzuhalten, wodurch der Stromkreis eines Elektromagneten geschlossen wird. Durch die so erzielte Bewegung des Kernes des Elektromagneten werden beide Hebel in Auslösestellung geschwungen, und die durch sie festgehaltenen Münzen fallen herab. Die obere Münze fällt auf den oberen Gabelarm des unteren ': Hebels und wird dort zeitweilig vor der Schauöffnung festgehalten, bis beide Hebel durch Schwerkraft oder Federwirkung in die
■ Arretierlage zurückgeführt worden sind, in welcher dann die Münze auf den unteren
\ Arm des unteren Hebels fällt und dort bis
■ zum Einwurf einer neuen Münze liegenbleibt. Der obere Gabelarm des oberen Hehels schließt in der Auslösestellung der Hebel den Führungskanal ab, so daß durch Einwurf einer neuen Münze der Stromkeis des Elektromagneten nicht geschlossen werden kann, und zu beiden Seiten der Führungsbahn sind da, wo die Münzen durch den unteren Hebel festgehalten werden, Vergrößerungslinsen angeordnet.
Abb. r ist eine Ansicht der Vorrichtung in Verbindung mit einer Maschine, deren Mechanismus durch eine Münze ausgelöst wird.
Abb. 2 ist eine Ansicht des oberen Endes
der Führungsbahn für die Münzen, wobei eine Seitenwand entfernt ist, einige Teile weggebrochen und andere im Schnitt gezeigt sind.
Abb. 3 ist eine schaubildliche Ansicht des oberen Endes der Führungsbahn, in welcher die Anordnung der Hebel gezeigt ist, die die Münze in verschiedenen Lagen festhält.
Abb. 4 ist eine Seitenansicht der Abb. 3. Abb. 5 ist eine Draufsicht der Abb. 1.
Abb. 6 ist ein Schnitt nach Linie 6-6 der Abb. 4.
Bei Selbstverkäufern, die durch Münzen ausgelöst werden, treten häufig Verluste durch den Einwurf falscher Münzen u. dgl. ein. Es ist \7ielfach versucht worden, derartige falsche Münzen, runde Blechstücke usw. auszuscheiden, jedoch ohne ein wirklich zufriedenstellendes Ergebnis zu erhalten. Der Zweck der vorliegenden Erfindung besteht nicht darin, derartige falsche Münzen auszuscheiden, sondern sie an verschiedenen Stellen nacheinander festzuhalten und dem Publikum an diesen .Stellen mittels Vergrößerungslinsen sichtbar zu machen, und zwar an leiden Seiten der Führungsbahn, durch welche das Geldstück hindurchfällt.
Das Geldstück gelangt durch das Mundstück 11 in die Führungsbahn 10. Nahe dem Mundstück 11 ist ein Hebel 12 bei 15 drehbar befestigt. Arme 13, 14 des Hebels ragen in die Führungsbahn hinein. Der Arm 13 erstreckt sich oberhalb des Hebelarmes 12, und das Ende ragt teilweise in die Laufbahn hinein. Der Arm 14 des Hebels befi-det sich unterhalb des Armes 12 und verläuft quer durch die ganze Führungsbahn, und die obere Seite 16 des Armes 14 hat die Form einer Kurve, die in der Nähe des Drehpunktes 15 bei 17 eine scharfe Schulter bildet. Der Hebel 12 wird gewöhnlich durch eine Feder 19 o. dgl. in der in Abb. 1 in vollen Linien gezeigten Lage gehalten. In dieser Stellung ragt der Arm 13 nur ein wenig in die Führungsbahn hinein, und der Arm 14 erstreckt sich quer durch die ganze Führungsbahn und verhindert den Durchgang einer Münze oder weist Münzen von kleinerem Durchmesser durch eine Öffnung 20 in der Wandung der Führungsbahn 10 aus, Λνο sie in eine Tasche 20a fallen. Die gewöhnliche Lage der Arme 13, 14 kann auf irgendeine Weise eingestellt werden. Eine Einstellschraube 21 ist für diesen Zweck vorgesehen, welche in die Seitenwand der Führungsbahn eingeschraubt ist und gegen ; den Rücken des Armes 13 stößt. Eine Schraube 2.2, die von der gegenüberliegenden Wand der Führungsbahn isoliert 1 Ro ist, arbeitet mit der Schulter 17 des ! Armes 14 zusammen, um eine Münze richtigen Durchmessers festzuhalten. Wie bei 23, 24 angedeutet, stellen die Schraube 22 und der Drehpunkt 15 Kontakte eines elektrischen Stromkreises dar, welcher durch eine Münze richtigen Durchmessers geschlossen wird, während eine Münze von zu kleinem Durchmesser auf der gebogenen Seite 16 des Hebelteiles 14 durch die Öffnung 20 in die Schale 20" geleitet wird, ohne den Stromkreis zu schließen. An einem Punkt unterhalb des Hebels 12 ist ein anderer Hebel 25 bei 26 drehbar in der Wandung der Führungsbahn gelagert. Der Hebel 25 ist gabelförmig ausgebildet. Er hat zwei Arme 27, 28, die im Winkel zueinander stehen, und einer oder der andere dieser Arme dient dazu, eine Münze in Stellung zu halten. Gewöhnlich befindet sich der Hebel 25 in der in Abb. 2 gezeigten Lage, in welcher der Arm 28 das eingeworfene Geldstück festhält. Eine Feder 29 hält den Arm in der gezeigten Stellung. Wird der Hebel ausgeschwungen, so fällt die Münze 35 nach unten in einen entsprechenden Sammelbehälter.
Die Hebel 12 und 25 können auf irgendeine Art und Weise hin und her geschwungen werden. In der vorliegenden Ausführungsform ist eine senkrecht bewegliche Stange 30 vorgesehen, die in Konsolen 31, 32 geführt wird. Die letzteren können an der Führungsbahn befestigt sein. Der Arm weist hervorstehende Stifte 33, 34 auf, die dazu dienen, die Hebel 25 und 12 zu ergreifen, wenn die Stange nach oben bewegt wird. Der Stift 33 wird zuerst den Hebel 25 ergreifen und nach oben ausschwingen, und daraufhin wird der Stift 34 in Berührung mit dem Hebel 12 kommen und diesen nach oben ausschwingen, und zwar entgegen der Spannung der Federn 29 bzw. 19. Beim Ausschwingen des Hebels 25 nach oben wird, wie bereits erwähnt, die durch den Arm 28 festgehaltene Münze nach unten fallen, und der Arm 27 wird nach innen geschwungen, um die nächste Münze festzuhalten, in welcher Lage die Münze bereits durch die dort befindliche Vergrößerungslinse sichtbar ist. Bei der Avisschwingung des Hebels 12 nach oben wird der Arm 14 nach außen geschwungen, und die dort befindliche Alünze fällt nach unten, und der Oberarm 13 wird in die Führungsbahn hineingeschwungen, um den Einwurf eines anderen Geldstückes zu verhindern.
Die Bewegung der Stange 30 kann auf verschiedene Weise erfolgen. Vorzugsweise werden die Münzen zur Kontrolle der Bewegung benutzt. Zu diesem Zweck ist ein an sich bekannter Magnet 36 in den Stromkreis eingeschlossen, in welchem der Drehpunkt 15 des Hebels 12 und die Schraube 22 liegen, so daß bei Vorhandensein einer Münze,
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die von der Schulter 17 und der Schraube 22 festgehalten wird, der Magnet 36 erregt wird. Dadurch wird der Kern 37 und der Kurbel- < arm 38 einer AVelle 39 bewegt. Auf der Welle ist ein anderer Kurbelarm 40 befestigt, : dessen Ende unter einen Arm 41 greift, der mit der Stange 30 verbunden ist, um letzteren zu heben. j
In den Seitenwänden der Führungsbahn, gegenüber den Stellen, an welchen die Geldstücke durch die Winkelarme 27, 28 festgehalten werden, sind Vergrößerungslinsen 42 vorgesehen. Diese Linsen können abnehmbar ■ in den Öffnungen der Seitenwände der Führungsbahn ruhen, und es sind in Abb. 6 Halteringe 43 für diesen Zweck gezeigt. ' Wenn gewünscht, können die Öffnungen der Führungsbahn durch durchsichtige Platten 44 ' abgedeckt werden.
Der Arbeitsgang des Apparates ist äußerst einfach:
Wird eine zu kleine Münze in das Mundstück 11 gesteckt, so wird dieselbe entlang der Seite 15 des Armes 14 durch die Öffnung 20 in der Wand der Führungsbahn in die Tasche 2oa rollen. Hat das Geldstück die richtige Größe, so wird es durch die Schulter 17 und die Schraube 22 festgehalten, wodurch der elektrische Stromkreis geschlossen und der Elektromagnet 36 erregt wird. Dies hat die Bewegung der Stange 30 nach oben zur ' Folge. Der Hebel 25 wird ausgeschwungen und irgendeine durch den Arm 28 des Hebels festgehaltene Münze fällt nach unten, während der andere Winkelarm 27 des Hebels 25 nach innen in die Führungsbahn hineinschwingt, um die nächste Münze festzuhalten. Bei weiterer Aufwärtsbewegung der Stange 30 1 wird der Hebel 12 ausgeschwungen und damit der Oberarm 13 in die Führungsbahn hineinl >ewegt, um den Einwurf einer Münze zu verhindern. Der untere Arm 14 des Hebels wird zurückgezogen, und die dort festgehaltene Münze fällt herab und wird durch den Arm 27 des unteren Hebels festgehalten. Zu gleicher Zeit wird der Stromkreis unterbrochen, und die Stange 30 kehrt in ihre Anfangsstellung zurück. AVährend dieser Zeit liegt die Münze bereits im Bereich der \'ergrößerungslinse und ist von außen sichtbar. Hat die Stange 30 ihre Anfangsstellung erreicht, so sind auch die Hebel 12, 25 in ihre ursprüngliche Stellung zurückgekehrt. Der Arm 13 des Hebels 12 wird zurückgezogen, und der Arm 14 verläuft wieder quer durch die Führungsbahn, um eine Münze zeitweilig festzuhalten. Der Oberarm 27 des Hebels 25 . wird ebenfalls zurückgezogen, und die darauf j
ruhende Münze fällt auf den Unterarm 28, der zu gleicher Zeit in die Führungsbahn aus- 60 geschwungen wird, und in dieser Lage ist die Münze durch die Vergrößerungslinse von außen sichtbar. Die Münze verbleibt in dieser Stellung, bis ein neues Geldstück in das Mundstück 11 eingeworfen Avird, worauf 65 sich der Vorgang wiederholt. Der Arm 28 wird ausgeschwungen, und die Münze fällt durch die Führungsbahn 10 in einen Sammelbehälter.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Vorrichtung für die Feststellung falscher Münzen in münzenkontrollierten Selbstverkäufern, in denen Münzen in Schaustellung vor einer Vergrößerungslinse zeitweise durch in die Münzbahn hineinragende Hebel festgehalten werden, die durch einen Elektromagneten gesteuert werden, dessen Stromkreis durch eingeworfene Münzen geschlossen wird, dadurch gekennzeichnet, daß in die Münzbahn (10) zwei übereinanderliegende gegabelte Hebel (12, 25) hineinragen, von denen der obere (12) einen unteren gekrümmten Arm (16) hat, der eingeworfene Münzen von zu kleinem Durchmesser seitlich ableitet, während normale Münzen festgehalten werden und durch Stromschluß (17, 22) einen Elektromagneten (36) erregen, der die beiden gegabelten Hebel (12, 25) derart steuert, daß die durch den Elektromagneten (36) bewegte Steuerstange (30) zuerst durch Anheben des einen Hebels (25) die auf dessen unterem Arm (28) vor der Schauöffnung (42) liegende Münze freigibt und die Münzbahn durch den oberen Arm (27) wieder sperrt und dann den darüberliegenden Hebel (12) anhebt, so daß die dort zwischen dem unteren Arm (16) und dem elektrischen Kontakt (22) festgehaltene und stromüberbrückende Münze den Stromkreis unterbricht, auf den unteren Arm (27) des die Münzbahn sperrenden Hebels (25) fällt, während durch den oberen Arm (13) der Münzeinwurf (11) versperrt wird, bis die Hebel (12, 25) durch Schwer- oder Federkraft in die Anfangsstellung zurückschwingen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die in bekannter Weise mit Vergrößerungslinsen abgedeckten Schauöffnungen (42) auf beiden Seiten der Münzbahn (10) gegenüber angeordnet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEH93505D 1922-05-06 1923-04-29 Vorrichtung fuer die Feststellung falscher Muenzen in muenzenkontrollierten Selbstverkaeufern Expired DE412440C (de)

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