DE693255C - Selbstverkaeufer - Google Patents

Selbstverkaeufer

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DE693255C
DE693255C DE1938M0140813 DEM0140813D DE693255C DE 693255 C DE693255 C DE 693255C DE 1938M0140813 DE1938M0140813 DE 1938M0140813 DE M0140813 D DEM0140813 D DE M0140813D DE 693255 C DE693255 C DE 693255C
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F11/00Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles
    • G07F11/02Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from non-movable magazines
    • G07F11/04Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from non-movable magazines in which magazines the articles are stored one vertically above the other
    • G07F11/16Delivery means
    • G07F11/24Rotary or oscillatory members

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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Description

  • Selbstverkäufer Die Erfindung betrifft einen Selbstverkäufer, bei dem von senkrecht gestapelten Waren die unterste auf einer drehbaren Halte- und Ausgabevorrichtung ruht und idurch Verschwenken derselben unter dem Warengewicht nach deren durch Einwerfen von Münzen bewirkter EntrIegelung zur Ausgabe gelängt, während die über ihr befindlichen Waren durch einen dabei von der Halte- und Ausgabevorrichtung - eingeschwenkten Teil . abgestützt werden.
  • Die bekannten Selbstverkäufer dieser Art; bei @d@nen entweder zwei zu beiden Seiten der Waren angeordnete Wellen mit mehreren nacheinander zur Wirkung gelangenden Abstützflügeln die Ausgabe und Abstützung steuern oder bei denen nur ein zweiarmiger Hebel,die Ausgabe und Abstützung bewirkt, der jedoch von der Münze selbst erst in Aufnahmestellung und durch idie Ware dann in Ausgabelage bewegt werden muß, besitzen den Nachteil, daß entweder nur flache Pakete mit nach oben sich verjüngenden Seitenflächen an den Abstützstellen oder nur runde Gegenstände ausgegeben werden können.
  • Die Erfindung bezweckt, einen Selbstverkäufer der eingangs genannten Art zur Ausgabe von rechteckigen Waren geeignet zu machen. Gemäß .der Erfindung wird dies. dadurch erreicht, daß der beider Warenabgabe in Abstützstellung bewegte Teil der Halte-und Ausgaibevorrichtung den Stapel nur an der einen Seite abstützt und durch Rückführen der Halte- und Ausgabevorrichtung in bei der Abgabe entgegengesetzter Richtung in seine Freigabestellung bewegt wird, währenid ein seitlich ausschwenkbarer Greifer den Stapel an der gegenüberliegenden Seite bei der Ausgabe abstützt und :durch kurzzeitiges, durch die das Rückführen der Ausgabevorrichtung bewirkende Einrichtung gesteuertes Ausschwenken nach Verriegelung der Ausgabeklappe zur Auflage auf dieser die folgende Ware freigibt.
  • Weitere Merkmale -Ader Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen. Die Zeichnungen Fig. i bis 5 lassen den Erfindungsgegenstand in beispielsweiser Ausführungsform erkennen.
  • Fig. i zeigt die Seitenansicht des Schaltmechanismus, . Fig. 2 die Vorderansicht.
  • Fig. 3, ¢ und 5 lassen die Einzeleinstellun= gen der Auswurfpackungen während des Scheltens erkennen.
  • In dem Schacht 21- lagern die gestapelten Schachteln von Zigaretten o. ä., deren unterste sich- in der beweglichen Klappe io befindet, die drehbar in dem Bolzen 23 gelagert ist. Seitlich an dem Schacht ist die Schaltstange 6 um die Schraube äq. -drehbar angeordnet. Die Stange 6 ist mit -einer Nase 25 und. den Anschlagstiften a2 und 7 verseben und wird durch die Feder 15 angezogen. Hinter .der Schaltstange 6 befindet sich, drehbar um die Schraube 26 an dem Schacht oder indem Gehäuse 21 befestigt, der Sperrhaken 8 mit einer verstellbaren Anschlagschraube 27. Dieser Sperrhaken 8 wird durch die Zugfeder 14 o: dgl: gegen den Stift 28 der beweglichen Klappe io angepreßt. Auf -diesem Stift 28 liegt lose auf der Hebel 9; der an der Klappe iö um die Schraube 29 drehbar .gelagert ist. Auf der Vorderseite des Schachtes (Fig. 1 und 2) ist in den Lagern 3o und 31 die Welle 17 gelagert mit dem fest an einem Hebelarm angeordneten Greifer 16, welcher jeweils auf die Schachtelhöhe durch zwei Einstellschrauben verstellt werden kann. An einer Seite der Welle 17 ist fest auf dieser der Hebel q. angeordnet mit Sift 5 am unteren, rückwärts gebogenen Ende. Dieser Hebel wird ständig durch die Feder 13 gegen die unterste Schachtel 2o des Stapels gepreßt:. Unterhalb der bzw. den einzelnen beweglichen Klappen der Warenstapel läuft .die gemeinsame Welle i; die durch eine Antriebskraft, vorteilhafterweise bei vollautomatischen Selbstverkäufern ` einen Elektromotor, angetrieben wird. Auf dieser Welle ist zu jedem Stapel ein exzentrisch geformtes Teilstück 2 mit Anschlagstift 3 für den Hebel q. aufgesetzt. Die Schaltstange 6 mit dem Stift 22 wird in Ruhestellung gegen den Geldhebel i i, der.drehbar@um die Schraube 32 ist, gepreßt. Der Geldhebel wird durch,die Feder 33 und den Anschlag 3 4 gehalten. 35 ist,die Geldtasse, 12 der Schacht für die herabfallenden Münzen. Unterhalb des Geldhebels i i läuft die für alle Stapel gemeinsame Schaltwelle i9 mit dem Schalthebel 18, welcher die Schaltung -des Motors bewirkt.
  • Die Vorrichtung wird wie folgt betätigt: Beim Einwurf der entsprechenden Geldstücke fallen diese nach der üblichen Kontrolle aus dem Münzprüfer durch den Schacht 12 auf die- Tasse 35. Hierdurch wird der Geldhebel i i in die strichpunktierte Lage herabgedrückt, wodurch der Stift 22 freigegeben wird. Der Schalthebel 6 wird sodann unter dem Einfluß der Feder 15 in die gestrichelte Lage gezogen und erfüllt hierbei ,zwei Funktionen: einmal schlägt er gegen die # Einstellschraube 27 an und bewegt damit sg den Sperrhaken 8, daß die bewegliche Klappe io herunterfällt; außerdem schaltet er gleichzeitig durch den Stift 7 ,den Schalthebel 18, welcher, beispielsweise über einen Quecksilberschalter, den Antriebsmotor in Gang bringt. Die in der beweglichen Klappe io freiliegende untere Schachtel des Stapels rutscht infolge ihrer eigenen Schwere heraus und fällt in die Warenausgabe. Darauf wird die Klappe durch das exzentrisch geformte Stück :2 auf der Welle i, welches sich in Pfeilrichtung bewegt, wieder gehoben. und in die Ausgangsstellung zurückgeführt, wobei der Hebel. 9, welcher beim Herabfallen der Klappe infolge -seiner drehbaren Anordnung im Punkte z9 .die Nase z5 des Schalthebels 6 übersprungen hatte, beim Heraufführen gegen die untere Seite der Nase 25 gedrückt wird. Hierdurch wird aber gleichzeitig mit dein Zurückführen der Klappe der Schalthebel 6 nach vorn gedrückt bis zur Arretierung durch den Vorsprung des Geldhebels il. Außerdem klinkt der Stift 28 beim Zurückführen der Klappe io wieder in den Sperrhaken 8 ein, welcher hierzu auf der unteren Seite abgeschrägt ist. Beim Weiterdurchdrehen der exzentrischen Scheibe-- wird sodann der Greifer 16 durch den Stift 3 über den Hebel 4. abgedrückt und nach überschreiten dieser Stellung wieder freigegeben, so daß der Greifei 16 zurückschnellen kann. Dieser Greifer hat die in Fig. 3 bis 5 dargestellte Form. Er hat die Aufgabe, im Zusammenwirken mit der Ausbildung des Rückteiles der beweglichen Klappe; jeweils nur eine Schachtel des Stapels für die Ausgabe freizugeben. Dies wird folgendermaßen erreicht: Vor der Ingangsetzung der Ausgabevorrichtung befindet sich die zu unterst liegende Schachtel ;des Stapels in der in Fig. q. gezeichneten Stellung. Beire Herunterfallender beweglichen Klappe io, dargestellt in Fig. 5, greift die im Querschnitt kreisförmig ausgebildete Rückwand der Klappe, welche zu diesem Zwecke eine etwas geringere Höhe als die jeweilige Schachtelhöhe aufweisen inuß, unter die zweite Schachtel des Stapels. Auf der Vorderseite des Schachtes wird diese nächstliegende Schachtel durch den Vorsprung des Greifers 16 ebenfalls gehalten. Beim Zurückführen der Klappe geht die Rückwand der beweglichen Klappe ebenfalls in ihre Anfangsstellung zurück, so daß die nunmehr folgende Schachtel wieder in die Klappe herabfallen kann. Die Arretierung auf der Vorderseite wird gleichfalls durch das Abheben des Hebels q. infolge Anschlag des Stiftes 3 beim Durchdrehen der exzentrischen Scheibe 2 aufgehoben, und durch -das Zurückschnellen des Greifers 16 (Fig. 3) in ,die Ruhestellung (Fi,g. q.) wird .diese Schachtel gegen die Rückwand der Klappe gestoßen und eine sichere Auflage für -die nächste Schachtel bei Beginn einer neuen Ausgabe erreicht.
  • Die Ausführung der Schaltvorrichtung ist nicht auf die in Fig. i bis 5 gegebene Ausbildung der einzelnen Schaltelementebeschränkt. So können beispielsweise die einzelnen Organe je nach den Raumverhältnissen weiter zurück oder auch an anderer Stelle hinter oder vor dein Schacht angeordnet werden, wie auch allgemein die Formgebung unter Wahrung ihrer Wirkung beliebig variiert werden kann. Die Vorrichtung ist in erster Linie für vollautomatische Selbstverkäufer gedacht, selbstverständlich kann jedoch auch an Stelle eines Motors eine Handkurbel treten oder beispielsweise die Schaltvorrichtung statt 'unmittelbar ,durch die Münze durch 'einen von der Münzkontrolle freigegebenen Knopf betätigt werden.

Claims (6)

  1. PATEN TANSPRÜCHR: i. Selbstverkäufer, bei dem von senkrecht gestapelten Waren die unterste auf einer drehbaren Halte- und Ausgabevorrichtung ruht und -durch Verschwenken derselben unter dem Warengewicht-nach deren durch Einwerfen von Münzen bewirkter Entriegelung zur Ausgabe gelangt, während die über ihr befindlichen Waren durch einen dabei von der Halte-und Ausgabevorrichtung eingeschwenkten Teil abgestützt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der bei der Warenabgabe in Abstützstellung bewegte Teil der Halte-und Ausgabevorrichtung (zo).,den. Stapel nur an der einen Seite abstützt und,durch Rückführen der Halte- und Ausgabevorrichtung (io) in bei der Abgabe entgegengesetzter Richtung in seine Freigabestellung bewegt wird, während ein seitlich ausschwenkbarer Greifer (16) den Stapel an der. gegenüberliegenden Seite bei der Ausgabe abstützt -und durch kurzzeitiges, durch die das Rückführen der Ausgabevorrichtung (io) bewirkende Einrichtung (i bis 3). gesteuertes Ausschwenken nach Verriegelung der Ausgabeklappe (to) zur Auflage auf .dieser die folgende Ware freigibt.
  2. 2. Selbstverkäufer nach Anspruch -i, dadurch gekennzeichnet, daß ein von der herahfallenden Münze abgedrückter Hebel (i i) einen unter dem Zuge einer Feder (15) stehenden Schalthebel (6) freigibt, dessen Ausschlag -den Schalter (18) für einen Antriebsmotor der Rückführvorrichtung (i bis 3) schließt und. zugleich den Sperrhaken (8) der Ausgabeklappe (io) freigibt.
  3. 3. Selbstverkäufer nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch ,die Rückführbewegung der Ausgabeklappe (1o) mittels eines an dieser schwenkbar angeordneten, .auf einem Stift (28) ruhenden Hebels (9) die Rückführung des Schalthebels (6) in die Ausgangsstellung über eine an diesem vorgesehene Gleitstrecke, beispielsweise eine Nase (25), erfolgt. q..
  4. Selbstverkäufer nach Anspruch i bis 3, ,dadurch gekennzeichnet, daß die in den Stapelschacht einschwenkende Rückwand der Ausgabeklappe (io) sektorartig ausgebildet ist.
  5. 5. Selbstverkäufer nach Anspruch i"dadurch gekennzeichnet, daß der Greifer (16) einen seitlichen Vorsprung aufweist, durch welchen beim Ausschwenken des Greifers (16) durch das zugehörige Gestänge (17, q.) jeweils die nächste Packung freigegeben und beim Wiedervorschnellen .des Greifers (16) diese Packung gegen die Rückwandder Klappe (io) gestoßen wird, wobei !der Vorsprung bei Leerung der Klappe (1o) als vordere Auflage der nächsten Stapelpackung dient.
  6. 6. Selbstverkäufer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das die Klappe (io) rückführende Glied (2) sektorartig ausgebildet ist, so @daß -die Klappe (z o) so lange hochgedrückt wird, bis durch -den Stift (3). .des Rückführgliedes (2,) der Schalthebel (6) zurückgeführt ist und den Sperrhaken (8) zum Einklinken der Klappe (io) freigegeben hat.
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