DE412183C - Vorrichtung zur Ermittlung von Erdschluessen und Leitungsbruechen an elektrisch betriebenen Eisenbahnfahrzeugen - Google Patents

Vorrichtung zur Ermittlung von Erdschluessen und Leitungsbruechen an elektrisch betriebenen Eisenbahnfahrzeugen

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DE412183C
DE412183C DEST36972D DEST036972D DE412183C DE 412183 C DE412183 C DE 412183C DE ST36972 D DEST36972 D DE ST36972D DE ST036972 D DEST036972 D DE ST036972D DE 412183 C DE412183 C DE 412183C
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DE
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switch
circuit
electrically operated
lamps
determination
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DEST36972D
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STAEDTISCHE STRASSENBAHNEN FA
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L3/00Electric devices on electrically-propelled vehicles for safety purposes; Monitoring operating variables, e.g. speed, deceleration or energy consumption
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L2200/00Type of vehicles
    • B60L2200/26Rail vehicles

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  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Testing Of Short-Circuits, Discontinuities, Leakage, Or Incorrect Line Connections (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Ermittlung von Erdschlüssen und Leitungsbrüchen an elektrisch betriebenen Eisenbahnfahrzeugen. Die Erfindung betrifft eine Prüfeinrichtung, durch die das Vorliegen von Erdschlüssen und Leitungsbrüchen bei elektrisch betriebenen Fahrzeugen festgestellt «-erden kann unter Benutzung der Lamp:n des Fahrzeuges als Anzeigevorrichtung. Die bekannten Prüfeinrichtungen dieser Art besitzen eine Anzahl von Hilfskontakten, die einerseits mit den Kontaktfingern des Fahrschalters leitend verbunden werden und anderseits mit Prüfkontakten in Verbindung stehen, die durch einen Wanderkontakt entweder an eine Stromquelle oder an Erde gelegt werden. Für den Anschlüß der Anzeigevorrichtung sind zur Prüfung verschiedener Gruppen der elektrischen Einrichtung des Fahrzeuges verschiedene Anschlußstellen vorhanden, so daß je nach der zu prüfenden Gruppe der Anschluß der Anzeigevorrichtung von einer Anschlußstelle zu einer anderen verlegt werden muß.
  • Demgegenüber unterscheidet sich die Prüfeinrichtung nach der Erfindung durch erheblich größere Einfachheit sowohl in der Bauart als auch in der Handhabung, indem die festen Kontakte des Schalters die freien Endpunkte der zu den zu prüfenden Teilen des Motorstromkreises führenden Leitungen bilden und der Schalter im Belettchtungsstromkreis des Fahrzeuges dauernd angeorrlnet ist. Die Prüfeinrichtung bildet somit einen festen Bestandteil der Fahrzeugbeleuchtungseinrichtung. Die Handhabung der Vorrichtung zur Ermittlung von Erdschlüssen und Leitungsbrüchen besteht lediglich darin, <laß durch Betätigung des Schalters eine Schaltungsänderung der zu prüfenden Ausrüstung vorgenommen wird. Es können alle Prüfstromkreise einzig durch Drehen des Schalters, also in denkbar kürzester Zeit und folglich die Fehler etwaiger Störungen gefunden werden. Der Erfindungsgegenstand ist in beiliegenden Zeichnungen beispielsweise in Verbindung mit einem durch Widerstand und -zwei oder vier Motoren gebildeten Stromkreis schematisch veranschaulicht, und zwar ist der Prüfstromkreis zur Ermittlung eines Erdschlusses in Abb. i, 5 und 6 und zur Ermittlung eines Leitungsbruches in Abb. a, 3, q. und 7 dargestellt. Die Zeichnungen veranschaulichen ferner die jeweils vorzunehmende Schaltung des Motorenstromkreises vor dem Gebrauch der Vorrichtung. Die zur Ermittlung eines Erdschlusses herzustellende Unterteilung des Motorenstromkreises in die einzelnen Glieder desselben (Abb. i und 5) wird in bekannter Weise da. durch erhalten, daß der Fahrschalter des Fahrzeuges (in den Zeichnungen nicht dargestellt) in die Nullstellung gebracht wird. Die für die Ermittlung eines Leitungsbruches (Abb. z, 3 und 7) erforderliche Schaltung des Motorenstromkreises wird gebildet, indem der Fahrschalter auf die erste Fahrstellung eingestellt wird.
  • In den Zeichnungen bedeutet s den am Fahrdraht f anliegenden Stromabnehmer, b den selbsttätig wirkenden Ausschalter (Maxitnalschalter) t den Wanderkontakt des Fahrschaltere, R den Anfahrwiderstand; die mit i bis 5 bezeichneten Punkte stellen die Kontaktfinger des Anfahrwiderstandes R dar. A, Al, F1, A2, A3, FZ sind die Anker- bzw. die Feldmagnetspuren der Motoren. B, Bi, B2, B3 sind Schalter zur elektrischen Trennung der unter sich parallel geschalteten Motoren. G ist eine Verbindungsleitung. t, R, A, Al, F1, A2, As, F2, G sind mit den Kontakten t', R', A', A'1, F'1, A'2, A'°, F'2, G' eines Umschalters und der Kontakt E' des Umschalters mit dem Erdkontakt E elektrisch verbunden. L ist eine Lampenserie des Beleuchtungsstromkreises; dieselbe ist einerseits mittels des Ausschalters a am Stromabnehmer s und anderseits am Lager p des Umschalterhebels l2 angeschlossen. m ist ein im Beleuchtungsstromkreis eingeschalteter Elektromagnet, dessen drehbar gelagerter Ankern durch eine Feder i von zya entfernt gehalten wird, solange kein Lampenstrom fließt (s. besonders Abb. 5). Der Hebel h ist beim Nichtgebrauch mittels einer Abfederung (in den Zeichnungen nicht dargestellt) in der punktierten Stellung gehalten und steht dadurch in Berührung einerseits mit dem Kontakt E' zur Vermittlung der Erdung E der Lampenserie L und anderseits mit dem durch den Leiter C am Leiter e angeschlossenen Kontakt d, zwecks Kurzschließung der Spule g, während der Zeit, in der die Lampen L für die Beleuchtung des Fahrzeuges eingeschaltet sind.
  • Mit der beschriebenen Vorrichtung «-erden die durch Erdschluß oder Leitungsbruch beschädigten Organe des Motorenstromkreises in folgender Weise ermittelt: Nachdem der selbsttätig wirkende Ausschalter b geöffnet und der Motorenstromkreis je nach der vorhandenen Beschädigung durch entsprechende Einstellung des Fahrschalters für die Prüfung vorbereitet ist, werden durch Schließen des Schalters a die Lampen L eingeschaltet.
  • Sodann wird der Hebel k in der Richtung des Pfeiles abgelenkt, wobei die Lampen I_ auslöschen, sobald der Hebel lt den Kontakt E' verlassen hat.
  • Beim Ermitteln eines Erdschlusses bleiben die Lampen L so lange gelöscht, bis der Hebel lt den mit dem beschädigten Organ in Verbindung stehenden Kontakt erreicht hat. In diesem Augenblick wird der Prüfstromkreis durch den Erdschluß geschlossen, und es leuchten die Lampen L, und es-wird der Anker n vom Elektromagneten ist angezogen. In Abb. i ist der Erdschluß in v, in Abb. 5 in z und in Abb. 6 in v' vorausgesetzt.
  • Beim Ermitteln eines Leitungsbruches leuchten dagegen die Lampen L beim Berühren der Kontakte jeweils auf und erlöschen erst dann, wenn der Hebel ,'a den mit dem unterbrochenen Organ verbundenen Kontakt erreicht hat und damit die Unter'#:rechung in den Lichtstromkreis einbezogen wurde. Ein Leitungsbruch ist in Abb. 2 bei w, in Abb. 3 bei x, in Abb. 4 bei y und in Abb. 7 bei w' vorausgesetzt.
  • Bei gleichnamiger Bezeichnung der Organe und der zugehörigen Kontakte des Umschaters wird somit das beschädigte Organ durch den Hebel h unmittelbar angezeigt. Unterbrechungen, welche in den außerhalb der Reihenschaltung des Motorenstromkreises befindlichen Verbindungsleitungen i bis 5 auftreten (in Abb. 4 -im Leiter 3 vorausgesetzt), werden mit der Prüfvorrichtung in der Weise ermittelt, daß der Hebel /a auf den Kontakt t' gestellt und der Wanderkontakt t des Fahrschalters so lange vom Kontaktfinger L gegen Kontaktfinger 5 zu verschoben wird, bis die Lampen L auslöschen. In diesem Augenblick bezeichnet die Stellung der Kurbel des Fahrschalters die beschädigte Verbindungsleitung. Nach Beendigung der Prüfung stellt sich der Hebel 1c durch die Wirkung seiner Abfederung selbsttätig wieder in die punktierte Lage ein (Abb. i bis 7).
  • Soll ein in einem Motor eines viermotorigen Fahrzeuges aufgetretener Leitungsbruch aufgesucht «erden, so geschieht dies mittels der vorbeschriebenen Einrichtungen nach Öffnen des im Fahrschalter eingebauten Ausschalters B (Abb.7) dieses Motors.
  • Ferner kann bei der Prüfvorrichtung nach Abb. 5 der Elektromagnet zra durch ein Meßinstrument (Voltmeter u. dgl.) ersetzt werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Ermittlung von Erdschlüssen und Leitungsbrüchen an elektrisch betriebenen Eisenbahnfahrzeugen, bei welcher die zu prüfenden Teile des Motorstromkreises und die als Anzeigevorrichtung dienenden Lampen des Wagens mittels eines mit einem Wanderkontakt versebenen Schalters zur Bildung eines Prüfstromkreises miteinander verbunden werden können, dadurch gekennzeichnet, daß die festen Kontakte des Schalters die freien Endpunkte der zu den zu prüfenden Teilen führenden Leitungen bilden und der Schalter im Beleuchtungsstromkreis des Wagens dauernd angeordnet ist, so daß die Bildung der verschiedenen Prüfstromkreise ohne Verlegung der Anschlußstelle der Lampenleitung nur durch Betätigung des Schalters mög- lich ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in den Beleuchtungsstromkreis des Wagens außer dem Schalter ein Meßgerät oder ein Elektromagnet eingeschaltet ist, dessen Zeiger bzw. Anker betätigt wird, auch wenn die Lampen wegen zu kleinen Prüfstroms nicht oder nur ungenügend aufleuchten.
DEST36972D Vorrichtung zur Ermittlung von Erdschluessen und Leitungsbruechen an elektrisch betriebenen Eisenbahnfahrzeugen Expired DE412183C (de)

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