DE371886C - Lichtsignaleinrichtung fuer elektrische Bahnen - Google Patents
Lichtsignaleinrichtung fuer elektrische BahnenInfo
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- DE371886C DE371886C DEC31526D DEC0031526D DE371886C DE 371886 C DE371886 C DE 371886C DE C31526 D DEC31526 D DE C31526D DE C0031526 D DEC0031526 D DE C0031526D DE 371886 C DE371886 C DE 371886C
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- light signal
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- contact wire
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L3/00—Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal
- B61L3/02—Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control
- B61L3/14—Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control to cut-off the power supply to traction motors of electrically-propelled vehicles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Current-Collector Devices For Electrically Propelled Vehicles (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM22.1ÄRZ1923
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 2Oi GRUPPE
(C 31526IIj'20 i)
Dr. Alexander Coppola-Fabrizj in Berlin.
Lichtsignaleinrichtung für elektrische Bahnen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Dezember 1921 ab.
Um Schutzstrecken bei Bahnanlagen zu sichern, werden vielfach elektrische, durch
besondere Stromrelais betätigte Anzeiger verwendet. Diese erfordern infolge ihrer komplizierten
Ausführung dauernde Unterhaltung und sind trotzdem nicht vollkommen betriebssicher,
weil sie außer Betrieb gebracht werden können in unabhängiger Weise vom Warenverkehr.
Die neue Zeicheneinrichtung hat den Zweck,
die Signalisierung von dem Wagenstrom- I kreise unmittelbar abhängig zu machen. Dadurch
ist sie den mechanischen Anzeigern mit ihren vielen gegliederten Teilen überlegen,
ganz besonders bezüglich der Stroimschlußorgane, deren geeignete Überwachung oft
nicht möglich ist.
Das vorliegende System sieht eine Schaltung für eine Lichtzeicheneinrichtung vor,
to die selbst die rein mechanischen Anzeigevorrichtungen in ihrer Einfachheit und Betriebssicherheit
übertrifft.
Diese Schaltung ist in der Abb. ι dargestellt. In dieser ist die Schutzstrecke, innerhalb
welcher das Vorhandensein eines Motorwagens und seine Fahrtrichtung angezeigt werden soll, mit A-B bezeichnet. G bedeutet
das Gleis. Die Oberleitung ist in diesem Abschnitt in zwei parallele Stränge aufgelöst. Die
Drähte c, e und e' sind Kupferleiter von normalem Querschnitt, während d, d' und /, /'
Drähte von hohem elektrischen und auch mechanischem Widerstände sind, z. B. Nickel,
Nickeleisenlegierung o. dgl.
Von den Stromabnehmern der Motorwagen werden nur die Leiter e und e' sowie die zugehörigen Widerstandsabschnitte d, d' und /, /' bestrichen, wobei die Luftweichen in a und b so ausgebildet sind, daß für jede Fahrtrichtung stets ein bestimmter Leiter mit seinen Widerstandsenden in Betracht kommt. Der Leiter c liegt außerhalb des Bereiches der Stromabnehmer und dient lediglich zur Überbrückung der Schutzstrecke. Die Querschnitte der Widerstandsdrähte d, d' und /, f werden so gewählt, daß ein nennenswerter Spannungsunterschied zwischen c einerseits und e und e' anderseits auftritt, wenn ein Motorwagen seinen Fahrstrom von einem der beiden letztgenanten Leiter ab- : nimmt. Der Spannungsunterschied läßt je- , weils die Lampenserien L bzw. Z/ aufleuch- j ten, je nachdem der Stromabnehmer eines Motorwagens die Oberleitung e oder e' bestreicht. Um die Lampenserien gegen geringe Spannungsschwankungen unempfindlich zu machen, können ihnen Eisenwiderstände vorgeschaltet werden.
Von den Stromabnehmern der Motorwagen werden nur die Leiter e und e' sowie die zugehörigen Widerstandsabschnitte d, d' und /, /' bestrichen, wobei die Luftweichen in a und b so ausgebildet sind, daß für jede Fahrtrichtung stets ein bestimmter Leiter mit seinen Widerstandsenden in Betracht kommt. Der Leiter c liegt außerhalb des Bereiches der Stromabnehmer und dient lediglich zur Überbrückung der Schutzstrecke. Die Querschnitte der Widerstandsdrähte d, d' und /, f werden so gewählt, daß ein nennenswerter Spannungsunterschied zwischen c einerseits und e und e' anderseits auftritt, wenn ein Motorwagen seinen Fahrstrom von einem der beiden letztgenanten Leiter ab- : nimmt. Der Spannungsunterschied läßt je- , weils die Lampenserien L bzw. Z/ aufleuch- j ten, je nachdem der Stromabnehmer eines Motorwagens die Oberleitung e oder e' bestreicht. Um die Lampenserien gegen geringe Spannungsschwankungen unempfindlich zu machen, können ihnen Eisenwiderstände vorgeschaltet werden.
Bedingung für das sichere Aufleuchten der Lampenserieii ist die dauernde Entnahme von '
Fahrstrom, so lange sich ein Motorwagen innerhalb der Schutzstrecke befindet. Wenn ]
die Motoren nicht dauernd Strom erfordern, kann ein Widerstand W", wie aus der Abb. 2
zu ersehen ist, als Hilfsmittel angewendet werden.
Abb. 2 stellt eine Steuervorrichtung schematisch dar, welche mit einem besonderen
Kontaktstück u versehen ist. Durch dieses Kontaktstück wird ein besonderer Widerstand
W", parallel mit dem ersten Widerstände (d. h. X) von der Walze Z eingeschaltet.
In dieser Weise ist der Stromverbrauch auch für diese Lage von Z genügend, um die
Lampensysteme zu entzünden. Wenn Z den ersten Widerstand X verläßt, um den Motor
auszuschalten, wird die Stromentnahme nicht unterbrochen,, und wenn W" richtig berechnet
ist, bewahren die Lampensysteme die nötige Helligkeit. "
Claims (3)
1. Lichtsignaleinrichtung für elektrische
Bahnen, dadurch gekennzeichnet, daß bei der der Signalisierung unterstellten Gleis strecke
der Fahrdraht in zwei parallele Stränge (e, e') aufgelöst ist, die sich derart
an den Hauptfahrdraht anschließen, daß der Stromabnehmer eines nach einer Richtung durchfahrenden Wagens, dem
dieser Richtung entsprechenden Luftleiter folgen muß, während, wenn der Wagen nach der umgekehrten Richtung fährt, der
Stromabnehmer dem zweiten Luftleiter folgen muß.
2. Lichtsignaleinrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die besondere
Zusammensetzung der beiden Leiter (e, e'), welche aus drei Drahtstücken bestehen,
und zwar aus einem Mittelstück üblichen Fahrdrahts und aus zwei Endstücken aus Draht von starkem 0hmschen
Widerstand.
3. Lichtsignal einrichtung nach An-Sprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch die
Einschaltung von vier Lampensystemen, die paarweise an den beiden Enden der Signalstrecke in der Weise eingeschaltet
sind, daß die gemeinsamen Zuleitungen an den ungeteilten Fahrdraht, die getrennten
Rückleitungen an die einzelnen Enden der geteilten Drähte ie, e') sich anschließen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Berlin, gedruckt in der reichsdruckerei.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC31526D DE371886C (de) | 1921-12-30 | 1921-12-30 | Lichtsignaleinrichtung fuer elektrische Bahnen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC31526D DE371886C (de) | 1921-12-30 | 1921-12-30 | Lichtsignaleinrichtung fuer elektrische Bahnen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE371886C true DE371886C (de) | 1923-03-22 |
Family
ID=7019863
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC31526D Expired DE371886C (de) | 1921-12-30 | 1921-12-30 | Lichtsignaleinrichtung fuer elektrische Bahnen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE371886C (de) |
-
1921
- 1921-12-30 DE DEC31526D patent/DE371886C/de not_active Expired
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