DE41214C - Zugregulirungs-Vorrichtung für Dampfkessel - Google Patents

Zugregulirungs-Vorrichtung für Dampfkessel

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DE41214C
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Germany
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lever
steam boilers
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boiler
crank
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT41214D
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English (en)
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WlLH. WEBER in Hannöver, Marschnerstrafse 48 II
Publication of DE41214C publication Critical patent/DE41214C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N3/00Regulating air supply or draught

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 13: Dampfkessel nebst Ausrüstung.
WILH. WEBER in HANNOVER. Zugregulirungs-Vorri.chtung für Dampfkessel.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 30. April 1887 ab.
In beiliegender Zeichnung zeigt Fig. 1 die Zusammenstellung der Vorrichtung, welche parallel mit der Stirnwand des Kessels am Mauerwerk befestigt oder mit dem Kessel verbunden werden mufs, in der Weise, dafs für den Hebel/ bei a, für den Hebel m bei b und für die Kurbel t bei d feste Drehachsen geschaffen werden, sowie dafs der Zahnbogen c fest verankert und die Stütze e für den Hebel m untergebracht werden kann. In diesem Falle kann diese Vorrichtung an jedem neuen wie an jedem bereits im Betriebe befindlichen Kessel angebracht werden.
Umfafst man den Griff g des Hebels / und drückt zugleich auf die Verlängerung I des Sperrkegels k (beides ist mit einer Hand ausführbar), welcher um einen Bolzen i des Hebels/ sich drehen Mst, so löst man den Sperrkegel k aus dem Zahnbogen c; durch eine Blattfeder η wird der Sperrkegel k in dieser ausgelösten Stellung gehalten, indem die Kraft der Zugfeder β überwunden wird. Durch das Gewicht des Rauchschiebers, welcher durch eine Kette λ bei h mit dem Hebel/ gekuppelt ist, wird letzterer in der Pfeilrichtung 1 gehoben. Ein hinter dem Griff g sich befindender Zapfen 0 am Hebel/ tritt, nachdem er die Stellung o1 (punktirt in Fig. 1 angegeben) überschritten, in den eigenthümlich geformten Schlitz ρ des Hebels m ein, wodurch beim Weiterbewegen des Hebels/ in der genannten Pfeilrichtung um den Drehpunkt α der Hebel m sich ebenfalls im Sinne des Pfeiles 2 um b bewegen mufs. Bevor der Hebel / in die punktirte Lage/1 gelangt ist, kommt der Sperrkegel k mit dem Theil y in Berührung, welcher mit Hülfe der Kurbel ^ am Zahnbogen c befestigt ist. Durch die Gestalt des unteren Theiles von y wird der Sperrkegel k gezwungen, wieder in den Zahnbogen zu greifen, die punktirte Lage kl anzunehmen, und zugleich wird damit der Hebel/ in der punktirten Lage /' festgestellt. Der Zapfen 0 hat die Stellung o2 angenommen, wobei der Hebel m in die punktirte Lage m1 gerückt ist. Mit dem Hebel m ist bei q die Schiene r und mit letzterer bei s die Kurbel t drehbar gekuppelt, welche auf der Achse d festsitzt. Mit der Drehung des Hebels m nach m1 mufste die Schiene r aus der Lage q s in die Lage ^1S1 und zu gleicher Zeit die Kurbel t in die punktirte Lage i1 nach der Pfeilrichtung 3 übergehen. Steht nun endlich die Welle w durch konische Räder vvx oder durch andere Mechanismen mit der Achse d so in Verbindung, dafs dieselbe an der Drehung der Achse d durch die Kurbel ί theilnehmen mufs, und bildet die Welle n> in ihrer Fortsetzung zugleich die Scharnierbolzen für die Feuerthür des Kessels, so kann durch die Drehung des Hebels / die Kurbel t in Bewegung gesetzt und dadurch die Feuerthür geöffnet werden. Ist der Hebel/ aber in die punktirte Lage/1 übergegangen, so ist auch der Bolzen h nach oben gegangen und dadurch der Rauchschieber fast ganz geschlossen, wenigstens so weit, um den lebhaften Zug nach dem Schornstein hin abzusperren, zu gleicher Zeit aber auch zu vermeiden, dafs die Heizgase durch die geöffnete Feuerthür in das Kesselhaus gelangen. Soll hingegen der Rauchschieber ganz geschlossen werden, so hat man zuerst den
Theil y nach dem Umlegen der Kurbel ^ in der Pfeilrichtung 4 in die punktirte Lage y 1 durch Drehung in der Pfeilrichtung 5 zu versetzen. Dann schaltet man den Sperrkegel k1 aus, worauf nunmehr der . Hebel /' noch weiter in der Richtung des Pfeiles 1 nach oben geschoben werden kann; der Zapfen 0 geht bei der höchsten Stellung des Hebels/ in die punktirte Lage o3 über. Eine Bewegung der Feuerthür, wenn der Zapfen 0 aus dem Schlitz ρ getreten ist, wird möglich durch Drehung des Hebels t an dem Handgriff u. Dies scheint geboten, wenn der Heizer sich von der Beschaffenheit seines Kesselfeuers durch wenig Oeffnen der Feuerthür überzeugen will. Soll jedoch die Feuerthür gar nicht geöffnet werden, ohne dafs zugleich der Rauchschieber in Bewegung gesetzt wird, so ist nur nothwendig, den Schlitz ρ des Hebels m auch nach unten hin auszubilden, wie in Fig. 1 bei χ punktirt angedeutet ist.
Schliefslich mag noch erwähnt sein, dafs es zu einer leichten Beweglichkeit des Hebels / nothwendig ist, dafs nicht das ganze Gewicht des Rauchschiebers an diesem hä'ngt. Wie Fig. 5 zeigt, kann man durch Einschaltung eines Hebels mit Gegengewicht das Gewicht des Rauchschiebers theilweise aufheben.
Eine Stellung des Rauchschiebers je nach dem Betriebe des Kessels läfst der Zahnbogen c zu.
Die Fig. 2 bis 4 veranschaulichen einige Details.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Zugregulirungs-Vorrichtung für Dampfkessel, bestehend aus dem Zahnbogen c, den Hebeln / und m, der Falle y, der Schiene r und Kurbel t in der Verbindung, wie Fig. 1 der beiliegenden Zeichnung dieselbe veranschaulicht.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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