DE411206C - Verfahren zum Verfluessigen und Verzuckern von Staerke - Google Patents
Verfahren zum Verfluessigen und Verzuckern von StaerkeInfo
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Classifications
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
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- C13K1/00—Glucose; Glucose-containing syrups
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Description
- Verfahren zum Verflüssigen und Verzuckern von Stärke. Gegenstand der Erfindung bildet ein Verfahren zum Verflüssigen und Verzuckern von Stärke, bei dein die Stärke durch Eintragen in kochende Säurelösung unter gleichzeitigem Rühren mittels heißer Luft ohne Erniedrigung der Arbeitstemperatur verflüssigt wird und zweckmäßig auch der zum Verzuckern erforderliche Druck mittels heißer Preßluft erzeugt wird.
- Es sind wohl Verzuckerungsverfahren bekannt, bei welchen mit Preßluft gearbeitet wird. Bei diesen bekannten Verfahren erfolgt da, Einleiten der Preßluft, nachdem die Stärke verflüssigt ist, wobei entweder durch die Preßluft eine Kühlwirkung hervorgerufen bzw. eine Erhöhung der Temperatur während des Unterdrucksetzens vermieden wers den 'iure soll zum oder Invertieren die Bildung der Stärke von erin<i7-licht werden soll, letzteres, wenn die Verflüssigung der Stärke mit wäßriger. ,chweftiger Säure be%verkstelli--t worden ist.
- Das Gegenstand der Erfindung bildende Verfahren -zielt einerseits darauf ab. d2i, Verflüssigen und Verzuckern von Stärke in der `'eise durchzuführen. da(5 eine Verdünnung des Zuckersaftes nicht stattfindet und anderseits darauf, den Abbau der Stäirke bei 'I'cinperaturen und unter Bedingungen zu vollziehen, welche die Bildung von Karamel und Reversionsprodukten mügl.ichst ausschließen-Beispiel. Die Stärke wird in üblicher Weise in einem mit Rührwerk versehenen Gefä13 mit Wasser zu einer Milch von z. B. ungefähr 2-; bis 24' B aufgerührt. während in dein als Druckgefäß ausgebildeten Verzuckerungsgefäß, welches eine geschlossene Kochschlange oder einen Doppelboden und eine gelochte Schlange für den Eintritt von heißer Luft besitzt, Wasser mit den zum Verzuckern erforderlichen Säuretnengen zuin Kochen erhitzt Wird. Die Stirkeinilch wird in das Verzucl:erungsgefäß in einem derartigen Strahle zufließen gelassen, daß die Flüssigkeit nicht aus dem Kochen kommt, wobei sie durch das Einblasen von heißer Luft. Welche das Kochen nicht stört, in lebhafter Bewegung erhalten wird. Es findet hierbei ein ,ofortiges Verflüssi<--en der Stärke statt. Ist die gesamte Stärkemilch ein--eflossen und clic Flüssigkeit im Kochen, so kann die 1-cizuckerung durchgeführt werden, und zwar entweder in der Weise. daf.i man das Druckefäß schließt und das Kochen fortsetzt, «-@@-bei durch den ,ich entwickelnden Dampf ein Druck erreicht Wird, dessen Höhe man beliebig regulieren kann. oder aber es wird (las Einpressen der warmen Luft bi; zur Erzielung des gewiinschten Druckes Lind de, Verzuckerungsgrades fortgesetzt. wobei darauf zu achten ist, daß die Flüssigkeit annähernd bei Kochtemperatur erhalten bleibt.
- Die Erfindung beruht v.ätnlich auf der weiteren Feststellung, daß Säfte von erhöhtem Reinheitsgrade erzielt werden, wenn in eine verflüssigte Stärkelösung Druckluft, z. ß. von etwa 3 bis 6 Atmosphären, eingepreßt wird, welche vorher derart erwärmt wurde, daß die Temperatur der zu verzuckernden 'rlüssigkeit ständig auf t#oo bis ro5° C erhalten bleibt. Die Dauer der Verzuckerung ist der Höhe des angewendeten Druckes proportional. Die Einwirkung von stark komprimierter Luft bei niedrigerer Temperatur führt wohl auch einen Abbau der Stärke herbei. jedoch ist derselbe ein so langsamer, daß für die Praxis ein derartiges Verfahren nicht in Frage kommt. Die Ursache liegt in der Abkühlung der Flüssigkeit durch die eingepreßten Gase.
- Die weitere Verarbeitung der verzuckerten Flüssigkeit ist die.;elbe, wie bei den hekannten Verfahren.
Claims (1)
- PATE#,ur-ASPtzfcitc: t. Verfahren zum Verflüssigen und Verzuckern von Stärke, dadurch gekennzeichnet, daß die Stärke durch Eintragen in kochende Säurelösung unter gleichzeitigem Rühren mittels heißer Luft ohne Erniedrigung der- Arbeitstemperatur verflüssigt wird. z. Verfahren nach Anspruch t , dadurch gekennzeichnet, daß der zum Verzuckern erforderliche Druck mittels heißer Preßluft erzeugt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT411206X | 1923-05-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE411206C true DE411206C (de) | 1925-03-24 |
Family
ID=3673767
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED43642D Expired DE411206C (de) | 1923-05-09 | 1923-05-18 | Verfahren zum Verfluessigen und Verzuckern von Staerke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE411206C (de) |
-
1923
- 1923-05-18 DE DED43642D patent/DE411206C/de not_active Expired
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