DE409752C - Vorrichtung zum Heben und Senken der seitlichen Stuetzraeder von Einspurkraftwagen durch den Fahrzeugmotor - Google Patents

Vorrichtung zum Heben und Senken der seitlichen Stuetzraeder von Einspurkraftwagen durch den Fahrzeugmotor

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Publication number
DE409752C
DE409752C DEH85879D DEH0085879D DE409752C DE 409752 C DE409752 C DE 409752C DE H85879 D DEH85879 D DE H85879D DE H0085879 D DEH0085879 D DE H0085879D DE 409752 C DE409752 C DE 409752C
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DE
Germany
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support wheels
lowering
vehicle engine
raising
track vehicles
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Expired
Application number
DEH85879D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hans Henkel
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ATLANTIC AKT GES fur AUTOMOBI
Original Assignee
ATLANTIC AKT GES fur AUTOMOBI
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D61/00Motor vehicles or trailers, characterised by the arrangement or number of wheels, not otherwise provided for, e.g. four wheels in diamond pattern
    • B62D61/02Motor vehicles or trailers, characterised by the arrangement or number of wheels, not otherwise provided for, e.g. four wheels in diamond pattern with two road wheels in tandem on the longitudinal centre line of the vehicle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arrangement Of Transmissions (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Heben und Senken der seitlichen Stützräder von Einspurkraftwagen durch den Fahrzeugmotor. Zum Heben und Senken der Hilfsräder an Einspurkraftwagen sind beträchtliche Kräfte erforderlich, da es sich um die Bewegung erheblicher Massen handelt und da außerdem beim Senken der Hilfsräder der mitunter schiefliegende Wagenkörper samt Insassen mit Hilfe des einen Seitenrades aufgerichtet werden muß. Deshalb benutzt man hierbei als Kraftquelle die mechanische Energie der Antriebsmaschine bzw. die kinetische Energie des in Fahrt befindlichen Wagens.
  • Die Erfindung besteht in einer neuen Vorrichtung zum Kuppeln des Hebe- und Senkgetriebes für die Hilfsräder mit dem Getriebe des Fahrzeuges, die außerdem gestattet, die Hilfsräder sowohl in der Hoch- wie in der Tieflage festzuhalten.
  • Der Grundgedanke der Erfindung besteht darin, daß die mit den Tragarmen der Stützräder versehene drehbare Achse in der Ruhe-und Gebrauchslage mit einem feststehenden Teil des Fahrzeugrahmens oder vorübergehend mit einem von dem Fahrzeugmotor anzutreibenden Gliede gekuppelt werden kann.
  • Eine Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
  • Auf der im Fahrzeugrahmend gelagerten Schwenkachse b, die die Hilfsräder c an Armen o trägt, sitzt auf einem Keil p verschiebbar ein Kupplungsstück f . Mit Hilfe eines geeigneten Gestänges q, das auf der Zeichnung, weil es für die Erfindung ohne Bedeutung ist, nur angedeutet ist, kann dieses Kupplungsstück auf der Welle b verschoben werden.
  • Im Ruhezustand greift das Stück f mit Klauen k in Rasten l einer mit dem Fahrzeugrahmen verbundenen Platte. Eine Feder m wirkt derart, daß sie dauernd bestrebt ist, die Verbindung zwischen dem Kupplungsstück f und der Platte e zu erhalten oder wiederherzustellen. Durch Verschieben nach rechts werden die Nasen k aus den Rasten L ausgehoben, während gleichzeitig auf der anderen Seite des Kupplungsstückes vorgesehene Klauen h in Rasten i gedrückt werden, die in die Nabe eines auf der Welle frei umlaufenden Zahnrades g eingelassen sind. Dieses nimmt infolgedessen das auf der Schwenkachse der Seitenräder aufgekeilte Kupplungsstück f mit.
  • Sobald aber ein kleiner Winkelweg zurückgelegt ist und der Verschiebedruck aufgehört hat, kommt die Feder m zur Wirkung und drückt die Klauen k gegen die Scheibe e, deren Umfang man von Rast zu Rast in einer der Rastentiefe entsprechenden Kurve verjüngen kann, so daß die Klaue k bei weiterer Drehung des umlaufenden Zahnrades g in einfacher und geeigneter Weise unter dem Drucke der Feder m mit Sicherheit in die nächstfolgende Rast l der Platte e einspringt. In diesem Augenblick hat sich die Klaue ;i auf der gegenüberliegenden Seite des Mittelstückes f vollkommen aus der Rast i gelöst, die Drehung der Hilfsräder c um eine gegebene, Weite ist beendet; die Räder selbst aber sind in der jetzigen Lage so lange festgestellt, bis durch weiteren kurzen Druck auf das Gestänge q sich das Spiel von neuem wiederholt. Versetzt man, wie beispielsweise in der Zeichnung dargestellt, die Rasten jeder Scheibe um je i8o° gegeneinander, so wird damit erreicht, daß die Hilfsräder des Fahrzeuges abwechselnd in ihre höchste und tiefste Lage gelangen.
  • Die Zeichnung deutet ferner die Möglichkeit an, zwischen die feststehende Platte e und den Fahrzeugrahmen a Federn d einzuschalten, die der Platte e und damit den durch sie in ihrer Lage gehaltenen Seitenrädern eine gewisse Federungsmöglichkeit lassen und die Massenkräfte beim Schalten aufnehmen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE; i. Vorrichtung zum Heben und Senken der seitlichen Stützräder von Einspurkraftwagen durch den Fahrzeugmotor, dadurch gekennzeichnet, daß die mit den Tragarmen der Stützräder versehene drehbare Achse in der Ruhe- und Gebrauchslage mit einem feststehenden Teil des Fahrzeugrahmens oder vorübergehend mit einem von dem Fahrzeugmotor anzutreibenden Gliede (g) gekuppelt werden kann.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein auf der Tragachse der Stützräder undrehbares, aber verschiebbares Kupplungsstück (f), das durch eine Feder (m) in die Sperrlage bewegt wird und durch ein Hebelgestänge unter Aufhebung der Feststellung in entgegengesetzter Richtung verschoben und dabei mit dem auf der Tragachse (b) drehbaren anzutreibenden Gliede (g) gekuppelt werden kann, während diese Kupplung gelöst wird, wenn den Klauen des Kupplungsgliedes (f) Rasten (l) des freistehenden Teiles (e) gegenüberstehen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der mit Rasten versehene feststehende Teil (e) mit dem Fahrzeugrahmen (a) durch ein elastisches Zwischenglied (d) verbunden ist.
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