DE409001C - Sicherheitsanlage zum Einfuellen, Lagern und Abfuellen von feuergefaehrlichen Fluessigkeiten unter Luftabschluss - Google Patents

Sicherheitsanlage zum Einfuellen, Lagern und Abfuellen von feuergefaehrlichen Fluessigkeiten unter Luftabschluss

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DE409001C
DE409001C DEM83284D DEM0083284D DE409001C DE 409001 C DE409001 C DE 409001C DE M83284 D DEM83284 D DE M83284D DE M0083284 D DEM0083284 D DE M0083284D DE 409001 C DE409001 C DE 409001C
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valve
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filling
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DEM83284D
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PAUL VICTOR MAUCLERE
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D7/00Apparatus or devices for transferring liquids from bulk storage containers or reservoirs into vehicles or into portable containers, e.g. for retail sale purposes
    • B67D7/06Details or accessories
    • B67D7/32Arrangements of safety or warning devices; Means for preventing unauthorised delivery of liquid
    • B67D7/3245Arrangements of safety or warning devices; Means for preventing unauthorised delivery of liquid relating to the transfer method
    • B67D7/3263Arrangements of safety or warning devices; Means for preventing unauthorised delivery of liquid relating to the transfer method using a pressurised gas acting directly or indirectly on the bulk of the liquid to be transferred

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

  • Sicherheitsanlage zum Einfüllen, Lagern und Abfüllen von feuergefährlichen Flüssigkeiten unter Luftabschluß. Durch das Patent 392230 ist eine Anlage zum Einfüllen, Lagern und Abfüllen feuergefährlicher Flüssigkeiten unter Schutz gestellt worden, bei der die Bewegung der Flüssigkeit unter Zuhilfenahme miteinander verbundener Zwischenbehälter durch eine bestimmte Schutzgasmenge ausgeführt wird, welche in einem geschlossenen Kreislauf sich bewegt und diesen Zwischenbehältern durch zwei Regelungsbehälter für Überdruck und Unterdruck zugeführt wird, die ihrerseits mit einem durch :Maschinen oder von Hand angetriebenen Kompressor in Verbindung stehen und gefüllt werden.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine besondere Ausführungsart dieser Sicherheitsanlage, und zwar der miteinander verbundenen Zwischenbehälter, welche an den Flüssigkeits- und Gasleitungen angeschlossen sind, um ohne Zeitverlust zwischen den aufeinanderfolgenden Vorgängen durch einfache Betätigung eines gesonderten Ventils von Hand Flüssigkeit in -einer bestimmt abgemessenen oder beliebigen Menge unter Druck entnehmen zu können.
  • Die Erfindung gibt ferner eine besondere Anordnung von Sicherheitsventilen an für Ansauge- und für Zapfleitung zum Zwecke der Erzielung einer einwandfreien Wirkung der Zwischenbehälter.
  • Die Zeichnungen veranschaulichen mehrere Ausführungsbeispiele der neuen Einrichtung nach dieser Erfindung.
  • Abb. i zeigt beide miteinander verbundene Zwischenbehälter für die Füllung von Kannen oder Fässern eines bestimmten Rauminhaltes unter Druck.
  • Abb. 2 zeigt in größerem Maßstab einen Schnitt durch einen der Zwischenbehälter nach Abb. i.
  • Abb. 3 zeigt schematisch die von den allgemeinen Fülleitungen für Flüssigkeit und Gas abgezweigten Leitungen, welche nach einer Gruppe von miteinander verbundenen Zwischenbehältern führen.
  • Abb. ¢ zeigt eine weitere Ausführungsart der allgemeinen Anordnung nach Abb. i. Abb. 5 zeigt in größerem Maßstab die Einzelheiten für die Bewegung des besonderen Ventils zur Füllung und Bemessung dieser Füllung an der Einrichtung nach Abb. ¢.
  • Abb. 6 ist ein Längsschnitt durch .eine Ausführungsart eines durch Stoß zu betätigenden Sicherheitsventils für das Ansaugen.
  • Abb. 7 ist ein Längsschnitt durch eine weitere einfachere Ausführung desselben. Abb.8 zeigt im Längsschnitt eine verbesserte Anordnung eines Sicherheitsventils an der Zapfleitung.
  • Jeder der Behälter 2a oder 21, nach Abb. i und 2 hat einen bestimmten gleichbleibenden Rauminhalt und oben einen Rohransatz für das Gas, der mittels eines passend geführten und mit einem Schwimmer 7oa bzw. lob verbundenen Ventils 5o verschließbar ist. Unten befindet sich in jedem der Behälter 2 ein weiterer Schwimmer 5 i, der sich mittels einer Stange 76 führt und mit einem Ventil 71 verbunden ist. Der Hub beim Ansteigen des Schwimmers ist durch einen in dem Flüssigkeitsanlaß 59 befindlichen festen Anschlag 77 begrenzt.
  • Die Anlage wirkt in f olgencler W eise Die Leitungen 4a und 4.b sind an ein besonderes Ventil 78 angeschlossen, an dem die Druckleitung q. und die Unterdruckleitung 5 mündet; die Fülleitung 3 für die Flüssigkeit steht mit jedem einzelnen der Behälter in Verbindung über zwischengeschaltete Rückschlagklappen 56a, 5671. In der Leitung 3 kann zweckmäßig :ein Sicherheitsventil 3a angeordnet sein. Die abwechselnde Entlccrung der Zwischenbehälter 2a, 2b erfolgt durch den Auslaß 27, der mit den Behältern 2a. --' durch das Rohr 14 und die Rohrstücke 59a, 59b ver- bunden ist, in denen Rückschlagklappen 57a 57b sitzen.
  • Im Leitungsstück 14 kann vor dem Auslaß 27 zweckmäßig ein Sicherheitsventil 27a und ein Federventil ; 9 angebracht sein, um das Austropfen von Flüssigkeit nach erfolgter Entleerung des einen oder anderen Zwischenbehälters zu vermeiden.
  • Die Vorgänge bei der abwechselnden Füllung und Entleerung der miteinander verbundenen Zwischenbehälter sind folgende: Zur Füllung, beispielsweise des Behälters 2b, setzt man mit Hilfe des Ventils 7 8 sein Leitungsstück .4b in Verbindung mit der Gasansaugeleitung 5, wobei das Ventil 50 offen bleibt. Durch den Unterdruck tritt die Flüssigkeit aus der Leitung 3 in den Behälter 21) ein, nachdem sie das Rückschlagventil 56b geöffnet hat. Wenn die in den Zwischenbehälter einströmende Flüssigkeit bis in seinen oberen Teil gestiegen ist, bringt sie den Schwimmer lob zum Ansteigen, wodurch das Ventil 5o an der Gasansaugeleitung 4.b geschlossen wird.
  • Zwecks Entleerung des Zwischenbehälters 2a dreht man das Ventil 78 in die Stellung von Abb. i, und das Gas gelangt unter Druck in die Leitung q.a und durch den Ansatzteil .1a in den Behälter 2a, nachdem dasselbe das mit dem Schwimmer 70a verbundene Ventil 5o ge- öffnet hat. Das Ventil 71,' hebt sich unter der Einwirkung seines Schwimmers 5 ia, und die Flüssigkeit kommt zum Ausfließen an der Düse 27 durch die Leitung 59a und 14 hindurch, wo sie die Ventile 57a und 79 geöffnet hat. Bei 27a ist ein Sicherheitsventil angebracht.
  • Das Ventil79 bezweckt ein sofortiges Abstellen der Entleerung der Flüssigkeit im Augenblick, wo das Ventil 7 ia an der Ausflußstelle des Behälters 2a geschlossen wird.
  • Wenn man :mit der Hand oder auf andere Weise das Ventil 78 in entgegengesetzte Stellung verdreht, veranlaßt man eine selbsttätige Entleerung einer bestimmten Flüssigkeitsmenge aus einem der Zwischenbehälter 2a, 2b, für welche diese bemessen sind.
  • Es empfiehlt sich, dieses Ventil für besondere selbsttätige Verstellung einzurichten., bei der man durch einmalige Betätigung zum voraus eine Reihe von Entleerungen entsprechend einem Mehrfachendes Flüssigkeitsinhaltes der beiden Behälter nacheinander erzielen kann.
  • Bei dem in Abb. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel sind Abzweigungen von den Gas- und Flüssigkeitshauptleitungen wiedergegeben, welche jede Zwischenhehältergruppe mit jenen verbinden, um die Betätigung mehrerer Entleerungsstellen von einer Person gleichzeitig zu ermöglichen.
  • Die auf Abb. 4. und 5 dargestellte -kusführung bezweckt die Entleerung beliebiger Flüssigkeitsmengen unter Druck mit Hilfe eines besonders beschaffenen Ventils, welches die Flüssigkeits- und Gaszuleitung in richtiger, zweckentsprechender Weise miteinander verbindet. Die Zwischenbehälter nach Abb..i besitzen gleich großen Rauminhalt 2a, 2,1 und oben einen Rohransatz für das eintretende Gas ¢e, der mittels .eines Ventils Soa, 50b verschließbar ist. Die- Ventile sitzen an Schwimmern 70"z, lob und sind mit ihren Stangen geführt; unten befindet sich in den Behältern ein weiterer Schwimmer 5 ja, 51b mit Führungsstangen und Rückschlagventil für die Flüssigkeit 7i. Der Hub des Schwimmers ist durch einen in der Ausflußleitung der Flüssigkeit befindlichen festen Anschlag k begrenzt.
  • Die Flüssigkeitsbewegungen in den Behältern 2a, 2b :erfolgen nacheinander.
  • Die Rohrleitungen ¢a, .l b für das Gas stehen in Verbindung mit -einem Hahnventil 78, bei dem die Dreckleitung ¢ und die Unterdruckleitung 5 mündet, die beide zu Regelungsbehältern führen; die Zufuhrleitung 3 für die Flüssigkeit ist oben an jeden der beiden Zwischenbehälter 2a, 2b angeschlossen, und es befinden sich dort Rückschlagventile 56a,.56b. In der Zuleitung 3 für die Flüssigkeit kann zweckmäßig :ein Sicherheitsventil eingebaut sein.
  • Die abwechselnde Entleerung der Zwischenbehälter, 2a, ab geschieht durch die mit ihnen in Verbindung stehende Abflußleitung 27 und die Leitungen 59a, 59b mit den Rückschlagventilen 57a, 57b. Letztere werden von ihrem Sitz durch die Feder 79a, 79b (Abb. 5 angehoben. Das Anheben dieser Ventile erfolgt unter Einwirkung eines schwingenden Doppelhebels 8o, der abwechselnd rechts und links auf die Stiftverlängerungen 8ia, 8ib drückt und von einem Handhebel 82 betätigt wird, der zwischen zwei durch Anschläge 85a, 85b bestimmten äußersten Grenzstellungen hin und her geht.
  • Mittels des Hahnventils 78 können für jede der drei Stellungen des Hebels 82 die entsprechenden Rohranschlüsse für die Gaszufuhr nach den Zwischenbehältern durch die Leitungsteile q.a, q. b miteinander in Verbindung gebracht werden. Zwei Blattfedern 83a und 836 wirken von hinten her auf das Ventil 78 ein, indem sie sich auf einen an der Achse des Ventils festsitzenden Vierkant 8.4 anlegen, und suchen den Hebel 82, nachdem er losgelassen ist, sofort in seine senkrechte Gleichgewichtslage zurückzuführen.
  • An den Zwischenbehältern = ist noch je ein überfallrohr 86a, 866 angebracht, welches im oberen Teil des Behälters in einer Höhe mündet, welche der wagerechten Ebene des Nullstriches an der Gradeinteilung 87 entspricht. Beide Rohrleitungen 86a, 86b münden in Ventilkästen mit Rückschlagventil 88a, 88b und gehen dann bei 89 in die Zuleitung für den oberen Teil des Vorratsbehälters über, in welchem dauernd Atmosphärendruck herrscht.
  • Im Leitungsteil 89 ist ein mit einem Schwimmer 9i verbundenes Absperrventil 9o angeordnet, das ein übertreten des unter Druck befindlichen Gases bei 89 in den darunter befindlichen Vorratsbehälter unmöglich macht.
  • Die aufeinanderfolgenden Vorgänge bei dem abwechselnden Füllen und Entleeren der miteinander verbundenen Zwischenbehälter sind folgende: Füllung. Zwecks Füllung, beispielsweise des Zwischenbehälters 26, wird der entspre= chende Rohransatz 4.a mit Hilfe des Ventils 78 in Verbindung gesetzt mit der Gasansaugeleitung 5, wobei das Ventil 5 ob .geöffnet ist. Durch die Wirkung des Unterdruckes steigt das Ventil 566 von seinem Sitz an, und die Flüssigkeit fließt aus der Leitung 3 in den Zwischenbehälter 26 ein.
  • Der mit dem Flüssigkeitsventil 7 i6 starr verbundene Schwimmer 516 steigt in die Höhe, das Abschlußventil576 aber bleibt auf seinem Sitze, so daß die Flüssigkeit durch den unteren Teil des Zwischenbehälters ab nicht angesaugt werden kann.
  • Wenn der Flüssigkeitsspiegel in diesem Behälter bis zum Nullstrich -gestiegen ist, welcher die zu große Füllung anzeigt, so hat man nur den Hebel 82 in seine senkrechte Stellung (82e in Abb. 5) zu drehen, um sofort die Zuströmung der Flüssigkeit abzusperren und unter der Einwirkung des Gasdruckes die überschüssige Flüssigkeitsmenge im Behälter 26 durch das überlaufrohr 86b zum Ausfluß zu bringen.
  • Die- Einrichtung ist so getroffen, daß während der Leerung des einen Behälters die Füllung des anderen immer rascher sich vollzieht. Sobald der Flüssigkeitsspiegel im Zwischenbehälter 26 nun dem Nullstrich der Teilung entspricht, kann die Entleerung erfolgen.
  • Entleerung. Nach Umstellung des Ventils 78 für die Gaszufuhr befindet sich die Flüssigkeit im Behälter 2b unter Druck, und das Ausfließen derselben durch den Düsenansatz 27 wird sogleich wieder beginnen. Der die Einrichtung Beaufsichtigende wird dauernd den Flüssigkeitsspiegel an der Gradeinteilung 87 des Behälters während der Entleerung beobachten und damit auch die Entleerung selbst.
  • Das Flüssigkeitsventil 71b am Schwimmer 5 I b verhindert ein Entweichen des unter Druck befindlichen Gases nach außen, wenn der Bedienende durch Unvorsichtigkeit dies hätte verursachen können.
  • Währenddessen tritt die Flüssigkeit in den mit ersterem verbundenen Zwischenbehälter ein, der unter Druck gesetzt und zunächst seine Entleerung beginnt, nachdem die Flüssigkeit durch die L berfallvorrichtung bis zum Nullstrich der Gradeinteilung gebracht und der Hebel in die Zwischenstellung 82- gedreht wurde; hierauf erfolgt sogleich nach der Drehung des Hebels 82 in die entgegengesetzte Stellung von neuem die Entleerung.
  • An beiden Zwischenbehältern 2a, 26 ist ein mit Teilstrichen versehener Flüssigkeitsanzeiger angebracht, um den Vorgang der Entleerung und Füllung verfolgen und die Entleerung eines Behälters nach dem Anzeigen; dieser Einteilung durch einfache Betätigung des Hebels 83 bis auf Bruchteile beliebiger Größe stattfinden zu lassen.
  • Um eine bestimmte Flüssigkeitsmenge, beispielsweise (i o n ---1--p) Liter -entnehmen zu können, ist es zweckmäßig, jeden Behälter in Liter von o bis io .einruteilen, so daß, n Umstellungen bei jedesmaligem Erreichen der Zahl i o in den Behältern durch den Flüssigkeitsspiegel genügen, wobei man schließ. lich eine Flüssigkeitsmenge von p Liter entsprechend einem Teilzylinder ausfließen läßt. Durch diese Anordnung kann man auch in dieser Weise die Entleerung von in Dezimalen angegebenen Flüssigkeitsmengen bewerkstelligen.
  • Die beschriebene Einrichtung zeigt eine weitgehende Anpassungsfähigkeit in ihrer Arbeitsweise und ergibt sehr genau abgemessene Mengen bei der Entleerung; sie entspricht damit durchaus den Grundsätzen, welche die Vorschriften der behördlichen Kontrolle für derartige Einrichtungen enthalten.
  • Abb.6 bis 8 zeigen eine verbesserte Ausbildung der Sicherheitsventile für das Au- saugen und für die Abflußleitung. Die in Abb. 6 angegebene Steuerung des Ansauge -ventils umfaßt ein auf einem Teil 93 verschraubbares Gehäuse, das seinerseits auf einem Stutzen 94 verschraubt ist, der am Deckel oder an einer Seitenwand des Zwischenbehälters oder Verteilungsbehälters 2 fest verlötet ist, dessen Füllung im geeigneten Zeitpunkt unterbrochen werden soll.
  • Im Gehäuse 92 und Teil 93 befindet sich eine Führung 95, in deren mittlerer Bohrung das Sicherheitsventil 5o mit seiner Stange 96 sich bewegt. Wenn dieses auf seinem Sitz 97 zum Anliegen kommt, so ist das Ansteigen der Flüssigkeit beendet und das Eintreten derselben in die Gasleitung 4, die sich an das Gehäuse 92 anschließt, unterbrochen.
  • Die Verschiebung des Ventils 5o bis zum Abschluß an seinem Sitz 97 erfolgt durch das Aufstoßen eines Kolbens 98, der an seinem Umfang durchlöchert ist, um das zur Bewegung der Flüssigkeit bestimmte Gas durchzulassen, der aber gegenüber der Flüssigkeit infolge seiner großen vollen Fläche als Diaphragma wirkt. Dieser Kolben 98 ist mit beträchtlichem Spielraum im Teil 93 beweglich, so daß er in keinerlei Richtung einen Widerstand für das durchströmende Gas bildet.
  • über den Kolben 98 ist eine zweckmäßig kurvenförmig gebogene Wand 99 fest an der Ventilstange 96 angebracht, welche die dagegenerfolgende Strömung dämpft und als Sicherungsmembran im Falle zu raschen Ansteigens der Flüssigkeit wirksam ist.
  • Diese Einrichtung wirkt in folgender Weise Bei der Füllung des Zwischenbehälters entweicht das die Flüssigkeit bewegende Gas mit Unterdruck (wenn die Einrichtung für die Förderung durch Ansaugen und Druck wirkt) oder unter atmosphärischem Druck (wenn die Einrichtung durch die Schwerkraft und durch Druck wirksam ist) aus diesem Behälter durch den durchlochten Kolben 98, und die Flüssigkeit kann ungehindert in diesen Behälter einströmen bzw. hochsteigen. Wenn die Flüssigkeit am Ende des Füllungsvorganges den als Membran wirkenden Kolben erreicht, so übt sie durch ihre, lebendige Kraft, die ihr infolge ihrer ansteigenden Bewegung innewohnt, einen merklichen Stoß auf diesen aus; so daß der Kolben eine heftige Hubbewegung ausführt und oben auf die Ventilstange 96 stößt. Dadurch wird die Kolbenbewegung dem Ventil 5o mitgeteilt; wenn die Flüssigkeit zu heftig zuströmt, so, unterstützt das als Sicherheitseinrichtung vorgesehene Diaphragma 99 den Stoßkolben in seiner Wirkung.
  • Das Ventil 5o wird so auf seinen Sitz 97 gedrückt und in dieser Stellung festgehalten entweder durch die unter ihm erfolgende Saugwirkung in der Leitung 4. (wenn die Förderung durch Saug- und Druckwirkung erfolgt) oder aber durch den unter ihm wirksamen Flüssigkeitsdruck (wenn die Förderung durch die Schwerkraft der Flüssigkeit und ihren Druck stattfindet). Bei beiderlei Art der Förderung bleibt das Ventil 5o auf seinem Sitz 97 durch den Druckunterschied zwischen den Räumen unterhalb und überhalb festgehalten und verläßt denselben erst, wenn durch das Umstellventil der Leitungsteil 4 zwecks Entleerung des zugehörigen Zwischenbehälters unter Druck gesetzt wird. Dann sinkt das Ventil 5o auf sein Lager 95 herunter, wo es die ganze Zeit während der Entleerung des Zwischenbehälters verbleibt, bis die Füllung von neuem erfolgt.
  • In Abb. 7 ist eine im Prinzip ganz ähnliche Ausführung wiedergegeben, bei der jedoch der Stoßkolhen in Verfall kommt und statt des Tellerventils eine Kugel 5o auf dem oberen Ende einer senkrecht stehenden Röhre i oo angeordnet ist, die den Führungsteil der vorigen Ausführungsart vertritt. Am Schluß des Füllungsvorganges stößt die Flüssigkeit von unten gegen die Kugel 5o und bringt sie zum Aufsitzen bei 97, wo sie in ähnlicher Weise wie das Ventil bei der Ausführung nach Abb. 6 festgehalten bleibt. Das Rohr ioo, auf dessen oberer Öffnung die Kugel gewöhnlich sitzt, ist mit seitlichen Löchern i o i für den Durchgang der die Flüssigkeit bewegenden Gase versehen an Stelle derjenigen im Stoßkolben nach der vorigen Ausführung.
  • In Abb.8 ist eine verbesserte Ausführung des Sicherheitsventils für die Entleerung wiedergegeben. Hier strömt die aus dem Zwischenbehälter kommende Flüssigkeit durch eine Leitung 59 unter den Schwimmer 5 i, der das Sicherheitsventil 71 steuert. Die zuströmende Flüssigkeit hebt den Schwimmer 5 i an, der mit Hilfe der lebendigen Kraft der hochsteigenden Flüssigkeit ebenfalls ansteigt und das Ventil 71 öffnet. Die Ausströmleitung 14 wird damit geöffnet. Am Ende des Entleerungsvorganges dagegen wird der Schwimmer 51 von der Flüssigkeit nicht mehr getragen und verschließt nach Heruntersinken das Ventil 7 i, und damit wird das Austreten des bewegenden Gases durch die Leitung 14 verhütet.

Claims (7)

  1. PATENT-ANSPRÜcHE: i. Sicherheitsanlage zum Einfüllen, Lagern und Abfüllen von feuergefährlichen Flüssigkeiten unter Luftabschluß gemäß Patent 39223o, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßbehälter (2a und 2v) paarweise miteinander verbunden sind, um nach einfachem Verstellen eines die Gase steuernden Hahnes (78) die unmittelbare Wiederaufnahme der Abgabe eines bestimmten Volumens unter Druck zu erreichen, und daß die Gasleitungen (4 und 5) an die Behälter für die Regelung des Druckes und des Unterdruckes angeschlossen sind, indem jeder der gepaarten Behälter (2a, 2b) an seinem oberen Teil eine Gasleitung (4a, 4b) enthält, welche durch ein mit einem Schwimmer (70a, lob) starr verbundenes Ventil (5o) geschlossen wird, wenn das Einfüllen einer bestimmten Gewichtsmenge beendigt ist und auf seinem unteren Teil durch ein Flüssigkeitsventil (7Ia, 71b), welches infolge starrer Verbindung ebenfalls die Bewegungen eines Schwimmers (51a, 5Ib) mitmacht, geregelt wird; um nach dem Auslaufen -eines genau gemessenen Flüssigkeitsvolumens die Abgabe zu unterbrechen.
  2. 2. Anlage nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anwendung eines besonderen Hahnes (8o) mit einem steuernden Ventil (57a, 57b), deren Öffnen und Schließen wechselweise das Entleeren und das Füllen jedes Meßbehälters (2a, 2b) durch Anwendung einer verkleinerten Gasmasse sicherstellt, welche im geschlossenen Kreisprozeß oberhalb und unterhalb des gewöhnlichen Atmosphärendruckes unter der Einwirkung eines kleinen, von Hand angetriebenen Verdichters benutzt wird; der mit zwei- Meßbehältern von verkleinerten Abmessungen vereinigt ist.
  3. 3. Anlage nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein besonderer Hahn zum Öffnen und Schließen der Flüssigkeitsspeiseleitungen (59a, 59b) mit einem pneumatischen zweiten Speisehahn (78) vereinigt ist, um die Phasen der Ansaugung und des Zurruhekommens entsprechend dem Füllen, dem Erhalten auf gleichbleibender Spiegelhöhe und dem Entleeren jedes der gepaarten Maßbehälter zu verknüpfen.
  4. 4. Anlage nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die gepaarten Behälter (2a, 2b) in ihrem oberen Teil eine Gasleitung (4c) enthalten, die durch ein mit einem Schwimmer (7 0-, lob) starr verbundenes Ventil (5oa, 5ob) geschlossen wird, wenn die Spiegelhöhe im Meßkörper eine bestimmte kritische Ebene überschreitet und in ihrem unteren Teil durch ein ebenfalls an den Bewegungen .eines Schwimmers (51a, 51v) teilnehmendes Flüssigkeitsventil (71a, 7Ib) geregelt wird, um die Abgabe zu unterbrechen, wenn der Flüssigkeitsspiegel eine bestimmte untere Ebene erreicht.
  5. 5. Anlage nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Meßkörper (2a, 2b) innen an seinem oberen Teil eine wagerechte überlaufleitung enthält, die der wagerechten Ebene der Nullteilung des Volumens entspricht und mit dem .oberen Ende einer Flüssigkeitsentleerungsleitung (86a, 8611) zusammenfällt, welche es ermöglicht, die Flüssigkeit unter Druck in den unten gegenübergestellten Reservebehälter zurückzuschicken und stets unter Atm.o.sphärendruck zu halten.
  6. 6. Anlage nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daa jede der beiden Rückleitungen (86a, 86b) ein Rückschlagventil (88a, 88b) enthält und sich an eine Einzelleitung (89) anschließt, die mit einem Sicherheitsventil nebst Schwimmer ausgerüstet ist, derart, daß jegliche Entweichung von Preßgas im Reservebehälter vermieden wird..
  7. 7. Bei einer .Anlage nach Anspruch 1 ein _ Unterdrucksicherheitsventil, dadurch gekennzeichnet, daß dieses Ventil (50r durch Stoß unter der Wirkung des Ansteigens der Flüssigkeit im Maßbehälter gesteuert wird, derart, daß durch die Gasleitung jedes Einfüllen von Flüssigkeit angehalten und jeder Austritt von Flüssigkeit verhindert wird. B. Sicherheitsventil nach Anspruch ; , dadurch gekennzeichnet, daß der Stoß ent= weder durch einen freien Stoßkolben (98j. auf den die Flüssigkeit wirkt, oder durch unmittelbare Einwirkung der Flüssigkeit auf das Ventil selbst hervorgebracht wird. 9. Bei einer Anläge nach Anspruch 1. ein Rückschlägsicherheitsventil, dadurch gekennzeichnet, daß dieses Ventil (5o) durch einen Schwimmer (51) gesteuert wird, auf welchen die Einwirkung der Flüssigkeit von unten nach oben stattfindet.
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