DE40844C - Vacuum - Trockenapparat - Google Patents
Vacuum - TrockenapparatInfo
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- DE40844C DE40844C DENDAT40844D DE40844DA DE40844C DE 40844 C DE40844 C DE 40844C DE NDAT40844 D DENDAT40844 D DE NDAT40844D DE 40844D A DE40844D A DE 40844DA DE 40844 C DE40844 C DE 40844C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F26—DRYING
- F26B—DRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
- F26B5/00—Drying solid materials or objects by processes not involving the application of heat
- F26B5/04—Drying solid materials or objects by processes not involving the application of heat by evaporation or sublimation of moisture under reduced pressure, e.g. in a vacuum
- F26B5/044—Drying solid materials or objects by processes not involving the application of heat by evaporation or sublimation of moisture under reduced pressure, e.g. in a vacuum for drying materials in a batch operation in an enclosure having a plurality of shelves which may be heated
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 82: Trockenvorrichtdngen.
EMIL PASSBURG in BRESLAU. Vacuumtrockenapparat.
Zweiter Zusatz zum Patent No. 28971 vom 8. Januar
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. Februar 1887 ab.
Längste Dauer: 7. Januar 1899.
Mit dem in meinem Patent No. 28971 beschriebenen Trockenapparat, Blatt I, bestehend
aus dem Cylinder, Fig. 1 bis 4, welcher einen Dampfmantel besitzt, wird bezweckt, wasserhaltige
Substanzen schnell im Vacuum zu trocknen, wobei Chamotteplatten, Sandkästen u. dergl., welche in einem besonderen Ofen
erhitzt werden, als Heizmagazine zur Anwendung kommen.
Dieselben erkalten beim Ende des Trockenprocesses, so dafs die zu trocknenden Substanzen
durch die hohe Temperatur nicht Schaden nehmen können.
Die vorliegenden Neuerungen an der Erfindung bestehen in der Vereinigung dieses
Trockencylinders und dem Ofen zu einem Apparat.
Die auf dem Feuerherd a, Fig. 1, entwickelten
Gase umstreichen den Cylinder A, indem sie durch die Züge b b nach dem Schornstein
abgezogen werden, wobei sie ihre Wärme an das Mauerwerk D und die Wandung des
Cylinders A abgeben. Die Chamotteplatten des Wagens W1 und W2 werden hierbei erhitzt und
übermitteln die zur Verdampfung erforderliche Wärme an die auf Blechen oder Thonschalen
ausgebreitete Substanz, während die Luftpumpe in bekannter Weise die Wasserdämpfe
durch Stutzen C1 absaugt. Da bei dieser Einrichtung die Temperatur der Heizplatten bezw.
der Bleche bei zunehmendem Trockengrad der Substanz nicht erniedrigt wird, weil die Ofenwandung
beständig Wärme zuführt, kommen hierbei vorzugsweise nur solche Stoffe zur Trocknung, welche eine stärkere Erwärmung
vertragen, wie z. B. mineralische Farbenproducte u. s. w.
Fig. 2 veranschaulicht einen Wagen W2 mit
auf den Heizplatten c stehenden hohen metallischen oder thönernen Gefäfsen e2 e2 an Stelle
der sonst üblichen Bleche.
Diese Gefäfse dienen namentlich für solche Stoffe, welche während des Trocknens stark
schäumen (Malzsyrup, Eiweifs etc.).
Fig. 3 und 4 zeigen einen Apparat, der hauptsächlich zum Trocknen von Mengen
kleiner Krystalle, Salzen, Zucker etc. benutzt wird, welche Substanzen leichter trocknen als
die zähflüssigen und breiartigen Extracte und Farbfabrikate.
Der Vacuumtrockenapparat A, Fig. 3, stellt ebenfalls ein hermetisch verschliefsbares Reservoir
dar, welches durch Stutzen L mit einem Condensator und einer Luftpumpe verbunden
ist.
An Stelle geheizter Sandkästen oder Chamotteplatten treten hier als Heizmagazine geschlossene
Dampfkästen CCCC auf, gebildet durch den eisernen Rahmen i, Fig. 3 und 4,
und die von beiden Seiten darauf genieteten Bleche 0000.
Der Rahmen i ist an zwei Seiten durchbohrt und in der Bohrung einerseits das
Dampfzuleitungsrohr r, andererseits das Dampfableitungsrohr r1 gedichtet.
Diese Dampf kästen sind, wie die Sandkästen auf dem Wagen, hier gleich auf den Winkeleisen
e e e e des Apparates über einander gruppirt.
Um nun den Apparat zu beschicken, wird die Thür T, Fig. 4, geöffnet und die Bleche
blblbl, worauf die zu trocknende Substanz
ruht, auf die Dampfheizkä'sten CCCC geschoben,
die Thür darauf wieder verschlossen und die Luftpumpe angehängt, welche die sich bildenden Dämpfe aus dem Apparat entfernt.
Sobald die Masse anfängt, trocken zu werden, wird das Ventil ν geschlossen, um die
Substanz nicht zu heifs werden zu lassen, sofern dieselbe hohe Temperatur bei der Trocknung
nicht verträgt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Vacuumtrockenapparat, in welchem die Wärmemagazine und der Heizofen des Patentes No. 28971, Patent-Anspruch 1. und 2., in der Form von geschlossenen Dampf kästen C C combinirt sind, auf welche letzteren die Bleche mit dem Trockengute vor Herstellung des Vacuums geschoben werden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE40844C true DE40844C (de) |
Family
ID=316368
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT40844D Expired - Lifetime DE40844C (de) | Vacuum - Trockenapparat |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE40844C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0775882A1 (de) * | 1995-11-21 | 1997-05-28 | Hermann Waldner GmbH & Co. | Trockner, insbesondere für die chemische oder pharmazeutische Industrie |
-
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- DE DENDAT40844D patent/DE40844C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0775882A1 (de) * | 1995-11-21 | 1997-05-28 | Hermann Waldner GmbH & Co. | Trockner, insbesondere für die chemische oder pharmazeutische Industrie |
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