DE408014C - Hohlmauer fuer Rundbauten, insbesondere Schornsteine - Google Patents
Hohlmauer fuer Rundbauten, insbesondere SchornsteineInfo
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04H—BUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
- E04H12/00—Towers; Masts or poles; Chimney stacks; Water-towers; Methods of erecting such structures
- E04H12/28—Chimney stacks, e.g. free-standing, or similar ducts
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Description
- Hohlmauer für Rundbauten, insbesondere Schornsteine. Die Erfindung bezieht sich auf Hohlmauern für Rundbauten, insbesondere Schornsteine aus T-förmigen Steinen mit in Ringnuten der Stirnflächen liegenden Ringeisen und mit Eisenbetonfüllung in den Hohlräumen. Die Steine der einen Schale umschließen dabei in an sich bekannter Weise die Steine der anderen Schale, so daß keine durchlaufenden Stoßfugen entstehen. Man hat bereits vorgeschlagen, die die Hohlräume von Rundbauten füllenden Betonsäulen dadurch inniger mit den Steinschichten zu verbinden, daß infolge der Formgebung der einzelnen Steine an den Betonsäulen Rippen entstehen. Hierbei liegt die eine Rippe in der einen Schicht und die nächste Rippe, zu ihr versetzt, in der folgenden Schicht. Um die Innigkeit der Verbindung zwischen der Betonsäule und den Steinen zu erhöhen, sind die Steine gemäß der Erfindung derart gestaltet, daß in jeder Schicht an den Betonsäulen zwei einander gegenüberliegende Rippen entstehen, die sich mit den Rippen der folgenden Schichtkreuzen und dabei auf den Lagerflächen aufsitzen.. Zur Schaffung der diese Rippen hervorrufenden Hohlräume gehen die Schenkel und Stege der T-Steine mit Hohlbögen ineinander über und bilden dadurch Aussparungen von Fischbauchform zwischen z«-z2i benachbarten Steinen, die sich in den aufeinanderfolgenden Schichten kreuzen, weil die Steine in ihnen gegeneinander versetzt sind. Dadurch entsteht nach Einbringen der Betonfüllung eine viereckige, von Bogenseiten begrenzte, durchgehende, mittlere Säule mit gegenüberlieg enden, von Bogenseiten begrenzten Rippen in jeder Schicht, die sich auf die Lagerflächen aufsetzen. Um beim Einbringen der Betonfüllung zu verhüten, daß diese unter dem Stampfdruck und Eigengewicht durch die Fugen der Innenschale hindurchgedrängt wird, sind die Steine der Innenschale mit denen der Außenschale verriegelt. Auf diese Wcisentsteht ein Bauwerk mit regelrech,em Längs- und Querverband und in jeder Steinschicht verankerten Betonfüllung.
- Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt.
- Abb. i und z zeigen zwei aufeinanderfolgende Schichten eines Rundbaues im Querschnitt.
- Abb. 3 ist ein Längsschnitt nach A-A.
- Abb. ¢ ist ein Schaubild eines Bruchteiles der Hohlwand eines Rundbaues.
- Die Hohlmauer besteht in bekannter Weisc aus einer Außenschale S und einer Innenschale J aus T-förmigen Steinen mit Eisengerippe in den Hohlräumen.
- Die Steine der Außenschale stoßen mit den Seitenflächen ihrer Schenkel a1 in den Stoßfugen f aneinander. Die Stege u= der Steine verbreitern sich nach ihrer Kante a-3 zu und gehen bogenförmig in die Schenkel al über. In die so von zwei benachbarten Steinen geschaffenen Hohlräume werden die Steine der Innenschale J entweder von oben her oder - nach Verkanten - von innen her eingelegt. Die Stege b= der Innensteine sind in bekannter Weise kürzer als diejenigen der Außenschale und überbrücken die Stoßfuge/. Auch die Schenkel b1 der Innensteine sind kürzer als diejenigen der Außensteine und passen somit in die von zwei benachbarten Außensteinen gebildete öftnung. Die Stege b= der Innenschale J gehen ebenfalls mit eingezogenen Bögen in die Schenkel b1 über. Die Seitenflächen b3 der Schenkel b1 sind nach innen so abgeschrägt, daß die Steine der Innenschale infolge der sich verbreiternden Form des Teiles a3 der Stege a-= der Außensteine sich mit letzteren verriegeln. Die Steine beider Schalen haben, dem Umfange des Rundbaues folgend, Rillen d in ihren Lagerfugen zur Aufnahme von Ringeisen e. Durch die in den einzelnen Steinschichten entstehenden fischbauchförmigen Hohlräume lt gehen senkrechte Eisen g, die mit den Ringeisen e durch Drähte an den Kreuzungsstellen innerhalb der Hohlräume verknüpft und unter sich der Höhe nach fest verbunden werden.
- Durch die geschilderte Steinteilung ist es gegenüber bekannten Rundbauten, bei welchen die einzelnen gelochten Steine in sich geschlossene durchgehende Mauerteile bilden, ermöglicht, die wagerechte und senkrechte Ei£enbewehrung an ihren Kreuzungsstellen bei jeder Schicht miteinander zu verbinden, ebenso die einzelnen Eisenstäbe unter sich, um so ein das ganze Mauerwerk wagerecht und senkrecht durchziehendes festes, in sich geschlossenes Eisengerippe zu bilden. Die Hohlräume zwischen den Steinen und der Eisenbewehrung werden in jeder Schicht mit Beton ausgestampft, ohne daß Leerräume entstehen können. Die einzelnen Steine sind handlich, da durch die Teilung ihr Gewicht vermindert wird. Wie namentlich Abb. q. deutlich erkennen läßt, kreuzen sich die Hohlräume lt in den aufeinanderfolgenden Schichten, und es läuft nur ein Teil des Hohlraumes und somit der Betonfüllung in Höhenrichtung der Wand glatt durch (schraffierte Fläche K). Im übrigen setzt sich die Betonfüllung mit Rippen auf jede Lagerfläche auf. Dadurch ergibt sich eine innige Verbindung der Steine mit der Betonfüllung und ein guter Längsverband. Der Zusammenhalt der Schalen S und J wird neben der Bindung durch das Gerippe e, g infolge der Verriegelung gesichert und dadurch ein guter Querverband geschaffen.
- Die Steine der beiden Schalen können auch insofern sinngemäß miteinander vertauscht werden, als diejenigen mit größeren Abmessungen die Innenschale und die dann von ihnen umschlossenen kürzeren Steine die Außenschale bilden.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Hohlmauer für Rundbauten, insbesondere Schornsteine aus T-förmigen Steinen mit in Ringnuten der Stirnflächen liegenden Ringeisen und durch die Hohlräume für die Betonfüllung gehenden Senkrechtstäben, bei der die Steine der einen Schale diejenigen der anderen Schale umschließen, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege und Schenkel der Steine mit Hohlbögen ineinander übergehen und Hohlräume (h) von Fischbauchform bilden, die sich in den aufeinanderfolgenden Schichten kreuzen.
- 2. Hohlmauer nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Verbreiterung (a3) der Stege der Steine der einen Schale nach den Kanten zu und eine Abschrägung (b3) der Seitenflächen der Schenkel (b2) der Steine der anderen Schale zur Schaffung einer Verriegelung der beiden Schalen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH93647D DE408014C (de) | 1923-05-17 | 1923-05-17 | Hohlmauer fuer Rundbauten, insbesondere Schornsteine |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEH93647D DE408014C (de) | 1923-05-17 | 1923-05-17 | Hohlmauer fuer Rundbauten, insbesondere Schornsteine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE408014C true DE408014C (de) | 1925-01-08 |
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ID=7166779
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEH93647D Expired DE408014C (de) | 1923-05-17 | 1923-05-17 | Hohlmauer fuer Rundbauten, insbesondere Schornsteine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE408014C (de) |
-
1923
- 1923-05-17 DE DEH93647D patent/DE408014C/de not_active Expired
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