DE405772C - Schuhwerk mit metallener Schutzsohle - Google Patents

Schuhwerk mit metallener Schutzsohle

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DE405772C
DE405772C DEW65856D DEW0065856D DE405772C DE 405772 C DE405772 C DE 405772C DE W65856 D DEW65856 D DE W65856D DE W0065856 D DEW0065856 D DE W0065856D DE 405772 C DE405772 C DE 405772C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B13/00Soles; Sole-and-heel integral units
    • A43B13/02Soles; Sole-and-heel integral units characterised by the material
    • A43B13/10Metal

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Schuhwerk mit metallener Schutzsohle. Die Erfindung betrifft ein Schuhwerk mit met,-llener Schutzsohle, die aus mehreren mit Ausdrückungen versehenen Teilen besteht. Das Neue an diesen bekannten Schutzsohlen liegt darin, daß die Teilsohlen an ihrem Rande gekröpft und mit Längsschlitzen für den Durchtritt der Befestigungsnägel versehen sind; diese Befestigungsnägel werden unter Auflage eines schalldämpfenden Lederrandes durch die Schlitze hindurch in die Leder, sohle des Schuhwerkes eingetrieben, während in die durch die Kröpfung der Randteile gebildete Vertiefung der Metallsohle eine elastische Zwischenlage bekannter Art eingeschaltet ist. Durch die Neuerung ergibt sich ein Lederschuhwerk, das mit der Leichtigkeit des normalen Lederschuhes seine Schmiegsamkeit und die Geräuschlosigkeit im Gange verbindet, so daß das neue Schuhwerk sowohl in der Berufsarbeit von Arbeitern wie auch im Straßenverkehr ohne weiteres getragen wer. den kann.
  • Zur Erläuterung des Erfindungsgedankens ist ein Ausführungsbeispiel auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i einen Längsschnitt durch die Sohle ausschließlich des Absatzes, Abb. z eine perspektivische Aufsicht auf die Sohle allein von unten her und Abb.3 eine Ansicht eines einzelnen Teiles der Sohle von unten her.
  • Abb. q. ist eine zweite Ausführungsform der neuen Sohle im Längsschnitt.
  • Die Sohlenausführung gemäß den Abb. i bis 3 zeigt die übliche Laufsohle a, an die sich nach innen das sog. Ballenleder z und die Brandsohle 0 anschließt. Der Anschluß des Oberleders c an die Sohle a kann in der üblichen Weise durch den Schuhrahmen d erfolgen. Die eigentliche Schutzsohle besteht aus Metall oder sonst geeignetem widerstandsfähigen Stoff und ist in an sich bekannter Weise zur Erzielung einer ausreichenden Schmiegsamkeit beim Gehen mehrteilig ausgeführt. 3 bezeichnet die Trennungslinien zwischen den einzelnen metallenen, Schutzteilsohlen. Der Boden der metallenen Schutzsohle e ist mit Ausdrückungen ¢ versehen. An den äußeren Rändern 5 besitzen die Teilsohlen eine ringsum laufende Schulter 6, an die sich nach außen ein flacher, metallener Lagerrand 7 anschließt, mit welchem die Schutzsohle unmittelbar auf der Ledersohle a aufliegt. Der metallene Lagerrand 7 stimmt in seinem Umriß mit dem Umriß der Ledersohle a überein. Um eine bequeme Befestigung der Schutzsohle an der Ledersohle a zu ermöglichen, ist es zweckmäßig, auf den Lagerrand 7 -einen ledernen Befestigungsrahmen (aufzulegen, worauf Näge18 durch den BefestigWsrahmen hindurch in die Sohle a eingeschlagen "weiden. ` tfaxriit` diese Nägel leicht durch den Rand 7 der metallenen Teilsohle e hindurchtreten können, sind Schlitze 9 angeordnet. Die metallenen Teilsohlen selbst sind noch durch Nägel io an der Sohle a befestigt. Hierbei wird in die durch die zurückspringenden Randteile gebildete Vertiefung der Metallsohle eine Gummieinlage g eingelegt, wodurch der Gang sich besonders elastisch und angenehm gestaltet. Der Befestigungsrahmen/ trägt außerdem auch zu einem weichen, relativ. geräuschlosen Gang bei.
  • Die metallene Schutzsohle besitzt durch die Ausdrückungen bekannter Art trotz ihres geringen Gewichtes eine besondere Stärke, denn wenn auch die Ausdrückungen an ihren Spitzen abgelaufen sind, so bleibt der Zusammenhang des Materials innerhalb der Sohle doch erhalten. Der Befestigungsrahmen 7 kann sich auch nur nach Maßgabe der Abnutzung der Ausdrückungen q. der Metallsohle in seiner Stärke verringern. Die Ledersohle a ist durch die getroffene Schutzanordnung unbedingt vor Abnutzungen gesichert, so daß dieser wichtige Teil des Schuhwerks unter Voraussetzung einer entsprechenden Lebensdauer des Oberleders beliebig lange erhalten werden kann. Die Ausbesserung des Schuhwerkes erstreckt sich lediglich auf die metallene Schutzsohle; es ist nur notwendig, den Befestigungsrahmen f abzunehmen, eine neue Metallsohle einzulegen und einen neuen Befestigungsrahmen f aufzunageln. Der Befestigungsrahmen kann in einem Stück oder auch mehrteilig ausgeführt sein.
  • Bei der Ausführungsform gemäß Abb. q. ist von der Anordnung einer durchlaufenden Ledersohle a abgesehen, und die Metallsohle ruht mit ihrem Lagerrand 7 unmittelbar auf dem Ballenleder z bzw. dem Rahmen d auf. Im übrigen ist die Anordnung die. gleiche wie bei der ersten Ausführungsform.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schuhwerk mit metallener, aus mehreren. mit Ausdrückungen versehenen Teilen bestehender Schutzsohle, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilsohlen (e) an ihrem Rande gekröpft und mit Längsschlitzen für den Durchtritt der Befestigungsnägel (8) versehen sind, die unter Auflage eines schalldämpfenden Lederrandes (f) durch die Schlitze (9) hindurch in die Ledersohle (a) - des Schuhwerkes eingetrieben werden, und daß in die durch die Kröpfung der Randteile gebildete Vertiefung der Metallsohle eine elastische Zwischenlage (g) bekannter Art eingelegt ist.
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