DE40535C - Neuerung an Schraubenpressen - Google Patents

Neuerung an Schraubenpressen

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Publication number
DE40535C
DE40535C DENDAT40535D DE40535DA DE40535C DE 40535 C DE40535 C DE 40535C DE NDAT40535 D DENDAT40535 D DE NDAT40535D DE 40535D A DE40535D A DE 40535DA DE 40535 C DE40535 C DE 40535C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
screw
connection
frame
arm
roller
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT40535D
Other languages
English (en)
Original Assignee
BEYER FRERES in Paris, Rue de Lorraine 16 und 18
Publication of DE40535C publication Critical patent/DE40535C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B1/00Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen
    • B30B1/18Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by screw means
    • B30B1/22Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by screw means driven through friction disc means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE S8: Pressen.
Die dargestellte Presse kann ohne irgend eine wichtige Umänderung zu den verschiedensten Zwecken verwendet werden, wie zum Pressen in Formen der Seifen, der Nahrungsmittel u. s. w., zum Stanzen, Ausschlagen und Treiben oder Kumpeln von Metallblechen, zur Erzeugung von Nieten, Schrauben u. dergl. Die Presse bietet aufser einer sehr raschen Arbeit (etwa 2 000 Schläge in der Stunde) noch folgende Vortheile: eine besondere Anordnung der Ständer und des gesammten Gestelles, welche der Press.e eine grofse Festigkeit verleiht; eine aufsteigende Bewegung, welche im Mittelpunkte der Antriebwelle wirkt; die Anordnung der Führungsmutter für die Schraube, an deren oberem Ende das Schwungrad von verhältnifsmäfsig kleinem Durchmesser befestigt ist; die Führung der Schraube oberhalb des Schwungrades, um eine vollkommene Geradlinigkeit zu sichern, und die Anordnung eines Zwischenriegels, welcher dem Gestell jede gewünschte Standfestigkeit giebt; ein sehr einfaches Getriebe, welches bald die eine Rolle, bald eine andere mit dem Schwungrad in Berührung bringt.
Das Gestell B ist mit einem Sockel B1 gegossen, welcher um ein bestimmtes Stück in den Tisch A versenkt ist, desgleichen mit einer waagrechten Büchse b, welche die Welle ρ aufnimmt, auf der sich die Rollen PP1 sowie die lose Rolle P2 befinden. Auf die Ständer B des Gestelles ist der Arm C geschraubt, welcher als Führungsmutter für die Schraube V dient, deren oberer Theil das Schwungrad M aufnimmt. Der untere Theil der Schraube ist in einer cylindrischen Büchse v, Fig. 4, gelagert, welche in.der senkrechten Muffe c des Armes C gleitet.
Um die Festigkeit des Armes C zu sichern, ist eine senkrechte Stütze angeordnet, welche aus einem Rohr D und einem Schraubenbolzen D1 besteht; letzterer kann behufs Auseinandernehmens leicht entfernt werden, indem man ihn nach Abschrauben der Mutter nach unten sinken läfst Das Schwungrad M ist mit einem Leder m bekleidet, und um die Reibung noch zu vermehren, können auch die inneren Flächen der Rollen P P1 mit Leder besetzt sein.
Die Bewegung der Schraube mit sechsfachem Gewinde, von denen jedes am Boden abgerundet ist, wirkt auf den Mittelpunkt der Spindel. Um den Gang der Schraube V besser zu sichern, wird ihr oberer Theil vl durch einen Deckel v2 geführt, welcher mit der waagrechten Büchse b verbunden ist; letztere nimmt die Antriebwelle ρ auf. Um diese Welle ρ in ihrer Längsrichtung zu verschieben und dadurch bald die Rolle P, bald die Rolle P1 mit M in Berührung zu bringen, ist folgende Anordnung getroffen: In der Mitte ihrer Länge trägt die Welle ρ zwei Flantschen, zwischen denen die Rolle E spielt. Diese ist am Ende einer Kurbel e gelagert, welche zur waagrechten Welle e1, Fig. 4, gehört. Am anderen Ende dieser Welle ist ein Hebel f befestigt, dessen Enden bezw. mit den Stangen^' und j1 verbunden sind. Die Stange j erstreckt sich bis zum Tritt J, Fig. 1 und 4. Die Stangej1 ist auf einer bestimmten Länge mit Gewinde versehen, um die Arme aufzunehmen, welche die Rollen h und hl tragen. Die Rolle h
wirkt auf eine Klinke a, Fig. 5, welche auf der oberen Fläche des Schwungrades M gelagert ist, um in einen Ausschnitt m1 einzutreten. Die andere Rolle h1 kommt mit der unteren Seite des Schwungrades in Berührung. Der Zapfen a1 der Klinke α schwingt in einem Lager b1 und hat eine Rückwärtsverlängerung α2, welche als Anschlag beim Emporheben der Klinke durch die Bewegung der Rolle h dient. Ein Keil d aus hartem Holz, in der Verlängerung der Klinke α angeordnet, wird an seinem Ende d 1 gehoben, um der Rolle /; der Stange jl als Hemmung zu dienen. Diese Stange trägt auch die untere Rolle h\ welche den Hub der Presse regelt. Der untere Theil der Stange jl durchdringt den Tisch A, unter welchem sie mit einer Schraubenfeder r umgeben ist, welche das Bestreben hat, den Hebel f in der durch Fig. 2 angedeuteten Stellung zu erhalten, sobald die Presse sich in Ruhe befindet.
Um die Form emporzuheben, ist folgende Anordnung getroffen. Ein oberes Querstück Z, Fig. ι und 4, welches zur cylindrischen Büchse ν gehört, ist mit einem unteren Querstück Z1 durch die senkrechten Stangen η η1 derart verbunden, dafs das Ganze einen Rahmen bildet, der sich mit der Schraube V bewegt. Unterhalb des Querstückes Z ist ein zweckentsprechender Stempel befestigt, und auf der mittleren Stange 0 des Rahmens liegt die Form, welche die zu pressende Seife oder dergleichen aufnimmt und sich senkrecht in dem Stück N verschiebt, das wie gewöhnlich auf der Bodenplatte B1 befestigt ist.
Um den Schlag auszuüben, drückt man auf den Tritt J; die Stange j setzt den Hebel / und demzufolge auch die Achse e1, den Hebel e und auch die Rolle E in Bewegung. Letztere stützt sich auf eine der Flantschen der Trieb welle ρ und verschiebt sie der Länge nach so weit, dafs die Scheibe P mit dem Schwungrade M in Berührung kommt. Die Schraube mit sechsfachem Gewinde V geht dann herab, um den Druck auszuüben.
Mit der Schraube sinkt auch das Schwungrad M herab und trifft auf die zweite Rolle hl, welche ihrerseits mittelst der Stange j1 den Hebel / und die Rolle E sowie die Welle ρ verschiebt, bis die Schwungradplatte M mit der Rolle P1 in Berührung kommt, um die Schraube V emporzuziehen.
Während der Drehung in entgegengesetzter Richtung gelängt die Klinke α unter die Rolle h, dreht sich um den Zapfen a1 und fällt in den Ausschnitt ml zurück, wodurch M festgehalten wird, bis durch einen neuen Druck auf den Tritt die Welle ρ verschoben wird, um die Schraube V wieder herabsinken zu lassen.
Die Rolle h liegt hinter der Verlängerung der Klinke α auf, und falls das Schwungrad M zu schnell zurückgeht, begegnet h der schiefen Ebene d, deren emporgerichteter Theil d[ als Anschlag dient.
Die Fig. 6 und 7 stellen den Mechanismus dar, welcher an der Presse angebracht ist, um die seitlichen Flächen der sogenannten Wirthschaftsseifen zu markiren. Die Matrize M1 ist mit den Ansätzen rw2 gegossen, in welchen die beweglichen Wände N'2 drehbar sind. Diese sind mit einer erhöhten oder vertieften Gravirung und mit einem Zahne 2V1 versehen, welcher in den Rand g des Stückes G eingreift. An der vorderen Wand N2 der Presse ist ein Zahn η2 angegossen, welcher kleiner als jener ■N1 ist und nichtsdestoweniger in den Rand des Stückes G eingreift, Fig. 7. Diese Abänderung des Randes gl und des Zahnes n2 gestatten der Wand N2, sich vollkommen waagrecht umzuschlagen, um das Einbringen und Wegnehmen der Seife, sobald dieselbe markirt ist, zu erleichtern.
Die Matrize M1 ist mit einer Büchse M" gegossen, in welche die Stange h eingeschraubt ist; letztere trägt die Mutter i und die Gegenmutter z1 und geht durch das untere Querstück T, welches durch Stangen mit dem oberen Querstück verbunden ist. Unter dem Tische, welcher den Sockel der Presse aufnimmt, sind zwei Winkeleisen λ befestigt, von denen jedes einen Bolzen trägt. Um jeden dieser Bolzen schwingt ein Winkelhebel F bezw. F\ dessen grofser Arm jenen Theil bildet, der mit der Nabe des Querstückes T in Berührung ist, sobald die Matrize herabgesenkt werden soll.
Der Stempel oder die Patrize P ist mit dem Rahmen R verbunden, welcher eine kegelförmige Eintrittsöffnung r hat, die zur Aufnahme der oberen Ränder der Wände N2 während des- Markirens dient.
Läfst man den Stempel P herabgehen, so drückt das obere Querstück das untere T herab, welches dann durch seine Nabe auf die grofsen Arme der Winkelhebel FF1 wirkt und dieselben von einander entfernt. Die kleinen Arme dieser Winkelhebel drücken dann auf das Scheibchen r1 der Muttern i und i1, infolge dessen die Stange h und die Matrize M1 herabgehen müssen und die Wände JV2 N'2 geschlossen werden, deren oberer Theil durch den Rahmen R festgehalten wird.
Sobald der Stempel oder die Patrize P wieder emporsteigt, hebt das obere Querstück das untere T, welches an die Muttern i z1 anstöfst und die Stange h sammt der Matrize hebt, deren Wände 2V2 N2 sich von neuem öffnen. Das Unterlegscheibchen der Muttern bringt die Winkelhebel FF^ in ihre Stellung zurück.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Schraubenpresse, an welcher sich in der aus der Zeichnung ersichtlichen Verbindung folgende Einrichtungen befinden:
    a) die durch einen Arm gebildete Führungsmutter C für die Schraube mit sechsfachem Gewinde Fin Verbindung mit dem Stücke i>2 und der senkrechten Muffe c, welche zur Sicherung des Ganges der Schraube dienen;
    b) die Welle ρ mit den zwei Flantschen oder Ringen in ihrer halben Länge und der dazwischen befindlichen Rolle E, welche an einem Ende des um e1 drehbaren Hebels e angebracht ist, in Verbindung mit dem Hebel _/, dessen Enden bezw. mit den Stangen j und jl verbunden sind, von denen erstere den Tritt J trägt, zu dem Zwecke, die Antriebswelle ρ der Länge nach zu verschieben und eine oder die andere der Scheiben P P1 mit dem Schwungrade M in Berührung zu bringen;
    das Gestell B mit dem zum Theil in den Tisch A versenkten Sockel B1 in Verbindung mit dem Arm C und der wegnehmbaren senkrechten Stütze D, zu dem Zwecke, dem Gestell eine bedeutende Standfestigkeit zu geben und ein Verbiegen des Armes C zu verhindern;
    die Matrize M1, die Wände N2, das Stück G und der Rahmen R in Verbindung mit der Stange h und den Winkelhebeln F F1 zum Markiren, Fig. 6 und 7.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT40535D Neuerung an Schraubenpressen Expired - Lifetime DE40535C (de)

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