DE26573C - Maschine zum Biegen und Härten von Lamellen oder Blattfedern - Google Patents
Maschine zum Biegen und Härten von Lamellen oder BlattfedernInfo
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- DE26573C DE26573C DENDAT26573D DE26573DA DE26573C DE 26573 C DE26573 C DE 26573C DE NDAT26573 D DENDAT26573 D DE NDAT26573D DE 26573D A DE26573D A DE 26573DA DE 26573 C DE26573 C DE 26573C
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- C21—METALLURGY OF IRON
- C21D—MODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
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Description
"·. p.. Li P 0
KAISERLICHES
PATENTAMT.
In den Fig. 1 bis 4 ist G ein Prefscylinder,
H die Kolbenstange und C das mittelst Bolzens oder Keiles M an die Kolbenstange angeo
schlossene Querhaupt. Dasselbe fuhrt sich bei seiner Auf- und Abwärtsbewegung an Stangen jJ.
Säulen KK, Oberplatte K1 und Unterplatte K2
bilden das Hauptgestell der Maschine. E ist der Härte-Flüssigkeitsbehälter, N- die feststehende
Plattform, aufweicher der Unterstempel während der Biegungsoperation ruht, Nx eine Säule zur
Unterstützung der erwähnten Plattform. O und O1
bezeichnen auf- und abbewegbare Tische nebst deren Tragkolben, die in Druckcylindern P J31
eingepafst sind; gg sind Theile der zugehörigen
Druckröhren. Der Unterstempel hat als wesentliche Bestandteile eine Grundplatte D und die
bewegbaren Stempelplatten BB1, ferner die
Wölbungsplatten iA und is, Fig. 5 und 6,
welche von Adjustirungsschrauben 2, 2 (deren sechs verzeichnet sind) unterstützt werden, sowie
die die Federplatten an Ort und Stelle erhaltenden 'Bolzen XX\.
In zwei Lagerböcken 3 und 3^, Fig. 8, liegen
drehbar die Enden der Excenterwellen, welche ihrerseits den Druck der Platten B B' aufnehmen.
Die Lagerböcke 3 und τ,Α sind an der Grundplatte
D befestigt; in einem Ansatz 4 des ersteren (3) findet die Welle eines Schneckenrades
13 Lagerung; dieses steht in Eingriff mit der Schnecke 5, welche auf der einen Excenterwelle
L festsitzt, und diese Welle wiederum steht in Zahnrad verbin dung W Wv mit der
zweiten Excenterwelle Lx.
Auf das am Ende der ersten Excenterwelle L vorgesehene Vierkant kann ein Schraubenschlüssel
oder ein Handrad aufgesteckt werden. Auf der Grundplatte D sitzen an beiden Enden Gewindebüchsen.6,
6, denen die Schraiibenspindeln 7, 7 zugehören. Diese, welche mittelst herausnehmbarer
Keile 8, 8 das Querhaupt C übergreifen, stellen die Verbindung des Oberstempels, Unterstempels
und Querhauptes unter sich her.
Dem Oberstempel gehören folgende Theile an: die gekrümmten Platten AA1, welche mit
dem Querhaupt C durch Adjustirungsschrauben FF1 verbunden sind, Fig. 5 und 6, wobei
die erwähnten Platten langgeschlitzte Löcher haben, um kleine Verschiebungen rechts und
links von der senkrechten Mittellinie der Maschine zuzulassen. Das innere Ende jeder der
gekrümmten Platten AA1 steht im Zusammenhange
mit den'Excenterwellen Z2Z3 durch Verschraubung
und bezw. je ein Band a, Fig. 15 und 16, welches die Excenter umgreift. Lagerstücke
3Ä und 3C stellen den Zusammenhang
zwischen den Excenterwellen Z2 Z3 und dem Querhaupt C her. Analog den unteren Excenterwellen
LL1 sind auch die oberen Z2L3 durch
Räder W W3 mit einander verbunden, Fig. 6, und es trägt die eine, Z2, vorn ein Vierkant,
um das Aufstecken eines Schraubenschlüssels oder Handrades zu ermöglichen.
Die gekrümmten Platten A A1 sind mit
Stützen U U ausgerüstet, deren beispielsweise
neun in jeder Platte vorhanden sind und die mittelst Muttern und Gegenmuttern jeder Federform
genau angepafst werden können.
Vortheilhaft ist es, besagten Stützen die in Fig. 9, io und ii dargestellte Einrichtung zu
geben, d. h. sie zu krümmen und mit gewissen unteren Vorsprüngen U1 auszurüsten, die sich
beim Gebrauch der Maschine gegen die Aufsenkante der zu behandelnden Federn legen.
Um die einzelnen Federplatten in der Mitte aus einander zu ziehen, ist eine Spindel io vorgesehen,
welche mit excentrischen Platten oder Scheiben ii (an Zahl hier beispielsweise neun)
ausgerüstet ist, die durch Distanzblöcke 15 in angemessenem Abstande von einander gehalten
werden. Vermöge dieser Blöcke kann die gegenseitige Stellung der Scheiben 11, je nach
der Form der zu bildenden Feder und der Dicke der einzelnen Platten, geregelt werden.
Die Spindel 10 wird gehalten von einem Auslegerarm 9 des Lagerböckchens $B, führt sich
in einem Ansatz 4 des Lagers 3 und geht unten durch das oben bereits erwähnte, mit einem
vierkantigen Loch versehene Schraubenrad 13 hindurch. Hiermit ist erzielt, dafs gleichzeitig
mit der das Niedersinken des Unterstempels bewirkenden Drehung der Wellen Z und Z1
(s. weiter unten) die Distanzstücke zwischen die Federplatten eingedrückt werden.
Da die Spindel 10 sich sammt den Distanzstücken gegen das Querhaupt C nicht verschieben
kann, so hebt sie sich bei der Auf- und Abwärtsbewegung des Querhauptes mit diesem.
Während für schmale Federn eine dergleichen Spindel mit Distanzstücken genügt, werden bei
breiteren deren zwei neben einander erforderlich.
Q und Q' sind horizontal liegende Schrauben, welche nach rechts oder links durch Kegelräder
RR' R2, Welle S und Handrad T umgedreht
werden können. Die Grundplatte D des Unterstempels ist mit Vorsprüngen C C2, deren
je einer sich an jedem Ende befindet und welche gleichsam als Theile eines Schraubengariges angesehen
.werden können, dessen Muttergewinde je die Schraube Q' bezw. Q2 bildet. Die in
den Fig. 17, 18 und 19 veranschaulichten
Distanzstücke, die sich für manche Federgattungen als sehr empfehlenswerth erweisen, setzen
sich zusammen aus Zinken b b, welche in der mit Schlitzen versehenen Platte c mittelst Muttern
d befestigt sind, und aus dem mit der erwähnten Platte durch Säulen ff verbundenen
Handgriff e.
Beim Gebrauch der Maschine wird zunächst, nachdem die Keile 8, 8 aus den Verbindungsstangen 7, 7 herausgezogen sind, das Querhaupt
C mit dem Oberstempel nach oben abgehoben, und es werden die zu behandelnden
Federplatten in ihrer dermaligen, sich ans Fig. 12
ergebenden Form auf die Unterlage iA und iB
aufgebracht. Wenn nunmehr im (Dampf- oder Wasser-) Cylinder G Druck gegeben wird, so
geht die Kolbenstange H mit dem Querhäupt C abwärts, das Federsystem wird gebogen und
nimmt die Gestalt Fig. 13 an. Hierauf wird der Kreuzkopf C mit der Grundplatte D des
Unterstempels durch Einstecken der Keile 8, 8 fest verbunden, die Excenterwelle Z2 wird, nach
Aufstecken einer Handkurbel oder eines Handrades, von rechts nach links umgedreht; gleichzeitig
dreht sich die daneben gelagerte Welle vermöge der Räder W* W3 in der entgegengesetzten
Richtung um, und es hat dies zur Folge (wegen des durch Band a, Fig. 15 und 16, hergestellten
Zusammenhanges der gekrümmten Platten AA' mit den Excenterwellen Z2 Z3),
dafs die Platten AA1 einen Zug gleichzeitig
nach innen und nach oben erfahren. Dadurch, dafs die Anschläge U1, Fig. 9 bis 11, sich
immer gegen die äufseren Kanten der gebogenen Federplatten legen, sorgen sie für ein genau
centrisches Aufeinanderlegen der einzelnen Platten. Um die Unterstempelplatten B B'
niederzulassen, wird die Excenterwelle Z von links nach rechts umgedreht, wobei sich die
daneben liegende Welle Z1 infolge der Räderverbindung W W zwischen beiden von rechts
nach links umdreht. Hierbei wirken die Excenterscheiben auf die Unterseiten der in B B'
vorgesehenen Schlitze, und es entsteht durch das dadurch bedingte Niedergehen des Unterstempels
ein Zwischenraum zwischen den gekrümmten Platten τΑ iB und der untersten der Federplatten. Jetzt befinden sich die sämmtlichen
zu einer Blattfeder gehörenden Federplatten in dem geeigneten Zustande zum Niederlassen in
den Wassertrog, um gehärtet zu werden. Denn wegen der zwischen den einzelnen Platten bestehenden
Zwischenräume kann das Wasser zu allen Elementen derselben frei zutreten; ferner
ist bei Bildung der Form der Stützen U U1 darauf Rücksicht genommen worden, dafs alle
Punkte auch der obersten Platte von dem Wasser benetzt werden.
Um nun den Satz Federplatten auf den bewegbaren Tisch O zu bringen, erübrigt nur,
den Verbindungstheil M herauszuziehen, dadurch die Verbindung zwischen Querhaupt C und Kolbenstange
H zu lösen, die letztere aufwärts steigen zu lassen und das Handrad T umzudrehen.
Durch diese letztere Bewegung werden die horizontal liegenden Schraubenspindeln Q Q1
in Umdrehung von rechts nach links versetzt und bewirken, da die zahnähnlichen Vorsprünge C1 C2
in die Gänge besagter Schrauben eingreifen, eine Seitwärtsverschiebung der Grundplatte D
und der auf ihr liegenden Theile so lange, bis diese über dem Tisch O steht. Ist dies geschehen,
so läfst man das Druckmedium aus dem Cylinder P durch das Rohr austreten,
woraufhin Kolben O sammt Tisch bis auf den Boden des Wasserbehälters niedersinken.
Claims (5)
- Nunmehr wird der zweite bewegbare Tisch O1 aufsteigen gelassen bis in die durch die festliegende Plattform JV bestimmte Horizontalebene, ein zweiter Satz von Stempeln nebst Querhaupt wird daraufgestellt und dieser alsdann mittelst Handrades T und der horizontalen Schrauben Q Q', in analoger Weise wie weiter oben für den ersten Satz Stempel beschrieben, seitwärts verschoben, so weit, bis er genau in die senkrechte Verlängerung der Kolbenstange H fällt. Diese letztere läfst man hierauf abwärtssteigen und verbindet sie mittelst Keiles, wie M, mit dem Querhaupt; nachdem weiterhin die seitlichen Verbindungskeile, wie 8, 8, entfernt sind und die Kolbenstange H sich sammt dem Querhaupt und dem Oberstempel durch Dampfeinlafs unter den Kolben in G aufwärtsbewegt hat, legt man einen Satz noch geradegestreckter Fed^rplatten, von der Beschaffenheit wie Fig. 12 zeigt, auf die unteren gewölbten Platten iA und:!·8, biegt sie und ordnet sie centrisch an, in derselben Weise, wie weiter oben für den ersten Satz Federplatten beschrieben worden ist. Weiterhin wird der Keil M wieder herausgezogen, die Kolbenstange H emporsteigen gelassen, der Ober- und Unterstempel sammt dem zwischenliegenden Federplattensatze und dem Querhaupte unter Benutzung der horizontal liegenden Schrauben Q Q1 seitlich so weit verschoben, bis diese Theile über dem zweiten Tisch O1 liegen und schliefslich infolge Auslassens des Druckmediums im Cylinder P1 durch das Rohr gx ebenfalls in den Wasserbehälter einsinken gelassen werden können.Mittlerweile ist der erste Satz Federplatten, auf dem Tische O ruhend, in dem Wasserbehälter gehärtet worden, es wird Druck unter den Kolben im Cylinder P gegeben, dieser und der mit ihm zusammenhängende Tisch O steigt empor bis zur Horizontalebene der Plattform JV, die Zähne C1 C2 der Grundplatte D greifen in die Gänge der Schraubenspindeln Q1 Q2 ein, und durch Drehen am Handrade T werden die auf D ruhenden Stempel nebst dem Satz Federplatten und dem Querhaupt bis unter die Kolbenstange H seitlich verschoben, diese läfst man herabsteigen, verbindet sie wieder mit dem Querhaupt C durch den Keil M, entfernt die seitlichen Keile 8, 8 und hebt das Querhaupt C sammt Oberstempel nach oben hin ab durch Dampfeinlafs in den unteren Theil des Cylinders G. Nunmehr werden die gehärteten Federplatten abgenommen und die oberen, gekrümmten Platten A A1 sowie die Unterstempelplatten B B1 durch Drehung an den Wellen Z und Z2 wieder in ihre Ausgangsstellung zurückgebracht. Die Maschine ist hierauf zur Wiederholung der erläuterten Operationen, nämlich des Biegens und des Härtens eines Satzes von Federplatten, in den Stand gesetzt.Patenτ-Ansprüche:Eine Maschine zum Biegen und Härten von Lamellen oder Blattfedern, an welcher sich folgende neue Theile in der aus den Zeichnungen ersichtlichen Zusammensetzung befinden:ι. Die Combination eines feststehenden Tisches N mit bewegbaren Tischen O O1, von welchen ersterer einen der Stempel während der Druckausübung auf die zu behandelnde Feder aufnimmt, während letztere die die Feder zwischen sich haltenden Stempel bei dem Niederlassen jener in die Härteflüssigkeit tragen.
- 2. Die mittelst Schraubenbolzen V V1 an das Querhaupt C angeschlossenen gekrümmten Platten AA1, deren gebogene Stützen U U centrirende Anschläge U1 U1, Fig. 9 bis 11, besitzen, sowie deren durch Bänder a a, Fig. 15 und 16, hergestellte Verbindung mit Excenterwellen Z2 Z3, welche in einander eingreifende Stirnräder W2 Wz tragen und' in Lagerstücken ZB l·0 des Querhauptes ruhen; letzteres behufs Ermöglichung des Einwärts- und Aufwärtsbewegens der Platten AA1 (Oberstempel).
- 3. Beim Unterstempel die Combination der gekrümmte Platten iA iB tragenden Grundplatte D, der in Aussparungen der Stempelplatte BB1, Fig. 5, 6 und 8, spielenden und durch Stirnräder W W1 verbundenen Excenterwellen LL1 sowie der Sicherungsbolzen XX1, wobei der angegebene Mechanismus das Absenken des Unterstempels von der untersten Federplatte, welche sich alsdann nur noch mit ihren Enden auf jenen stützt, gestattet.
- 4. Die durch Kolbenstange H hergestellte Verbindung des Querhauptes C mit einem Druckcylinder G behufs abwechselnden Abhebens und Niederlassens des Oberstempels und bezw. Ausübung eines die Biegung der Federplatten bewirkenden Druckes; ingleichem der von T, Fig. 1, 2 und 3, anzutreibende Mechanismus SR1R3RR2QQ1, vermöge dessen die Seitwärtsverschiebung der die Stempel und den Federsatz tragenden, mit zahnähnlichen Vorsprüngen C1 C2, Fig. 7 und 8, in die Gänge von Q Q1 eingreifenden Grundplatte D so weit bewirkt wird, bis diese über dem von den Kolben der Druckcylinder PP1 getragenen Tische O oder O1 steht, welcher letztere bei seinem Niedergange in den Härteflüssigkeitstrog E eintaucht.
- 5. Distanzstücke und Bewegungsmechanismus für diese, bestehend aus einer excentrische Scheiben 11 und Zwischenblöcke 15 tragenden, sowie durch die vierkantig gelochteNabe eines Schneckenrades 13, Fig. 5 und 8, hindurchgehenden Spindel 10, welche im Ansatz 9 des mit dem Kreuzkopf C verbundenen Lagerstückes 3 ^ gehalten und mittelst Schnecke 5 bei der Bewegung der Welle L mit der Wirkung in Drehung versetzt wird, dafs sich die excentrischen Distanzscheiben 11 zwischen die einzelnen Platten des Federsatzes einschieben und so deren Auseinanderhaltung während des Härtens sichern.
6. Bei einer Maschine zum Biegen und Härten von Lamellen oder Blattfedern die Anwendung von Distanzstücken, welche aus flachen, abgeschrägten Zinken b b bestehen, die, wie Fig. 17, 18 und 19 darthun, durch Säulen// mit einer Handhabe e verbunden sind.Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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Family Applications (1)
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| DENDAT26573D Active DE26573C (de) | Maschine zum Biegen und Härten von Lamellen oder Blattfedern |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE26573C (de) |
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