DE1502177A1 - Nach Art einer Presse ausgebildete Vorrichtung - Google Patents

Nach Art einer Presse ausgebildete Vorrichtung

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Eberhard Haas
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August Laepple & Co Werkz GmbH
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30—PRESSES
    • B30B—PRESSES IN GENERAL
    • B30B1/00—Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen
    • B30B1/32—Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by plungers under fluid pressure

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Description

PATENTANWALT Dipl.-Ing. RUDOLF MAGENBAUER
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.R;den'
Hölderlinweg St
Telefon 359658
Telegramm«: PATMA Eulingenneckar
D 823 - rege
. Sept.
August Läpple GmbH & Co., Heilbronn a.N. Nach Art einer Presse ausgebildete Vorrichtung
Die Erfindung betrifft eine nach. Art einer Presse ausgebildete Vorrichtung, insbesondere zum Zusammenpassen eines ala Negativetück ausgebildeten Werkstücke mit einem als Positivatück ausgebildeten Werkstück, die einen Tisch und einen an Ständern geführten Stössel besitzt, der auf pneumatischem oder hydraulischem Wege
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mit Hilfe von Zylinder-Kolben-Aggregaten auf den Tisch, zu und von diesem weg in senkrechter Richtung auf und ab beweglich ist.
Bei den bekannten Pressen der hier in JFrage stehenden Art ist das Zylinder-Kolben-Aggregat oberhalb des Stössels angeordnet, und der bewegliche Teil dieses Aggregates greift im mittleren Bereich an der Oberseite des Stössels an. Diese Fressen haben somit eine große Bauhöhe, weil diese Bauhöhe der Summe aus der Höhe des Unterteils, der erforderlichen Einbauhöhe, dem Stösselhub, der Stösselhöhe und der Zylinderlänge entspricht. Man hat deshalb bei solchen bekannten Fressen zwischen einer aufweniLgen, teuren Konstruktion und einer nur für relativ geringe Druckkräfte geeigneten Kontraktion zu wählen. Das Ziel der Erfindung besteht darin, hier Abhilfe zu schaffen.
Zur Erreichung des oben genannten Zieles hat sich die Erfindung die Aufgabe gestellt, eine Vorrichtung der vorgenannten Art zu schaffen, die es bei einem relativ wenig aufwendigen Aufbau gestattet, mit großen Drücken zu arbeiten.
Zu dem oben genannten Zweck ist gemäß der Erfindung bei der neuen Fresse der Stössel an seinen an den Ständern
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geführten seitlichen Enden jeweils mit einem nach Art eines doppeltwirkenden Kolbens in einem Zylinder auf und ab verschieblichen Element mit diesem auf und ab beweglich fest verbunden. Gemäß weiterer Erfindung trägt der Stössel an seinen an den Ständern geführten seitlichen Enden jeweils ein einerseits als Kolben und andererseits als Zylinder wirkendes Elementf das einer- g seite kolbenartig nach unten wirkend in einem Zylinder oben am Pressenrahmen und andererseits an einem feststehenden Kolben unten am Fressenrahmen zylinderartig nach oben wirkend geführt ist. Hierbei kann z.B. der Stössel an den seitlichen Enden jeweils mit einem Hubzylinder mit diesem auf und ab beweglich verbunden sein, der in einem mit ihm koaxialen, senkrecht ausgerichteten und fest und unbeweglich angeordneten, an seinem oberen Ende mit Ausnahme einer Druckmittelzuführung geschlossenen und an seinem unteren Ende offenen Druckzylinder unter guter Abdichtung nach aussen auf und ab beweglich geführt ist und seinerseits einen am Gestell der Vorrichtung unbeweglich angebrachten und von einer Druckmittelzuleitung durchzogenen Hubkolben in koaxialer Anordnung ebenfalls unter guter Abdichtung nach aussen umgibt. Die Bauhöhe einer solchen Anordnung ist wesentlich geringer als bei den bekannten vergleichbaren Pressen und Vorrichtungen, weil sie sich nunmehr aus der Höhe des Unterteils, der Stösselfuhrungslänge, dem
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Stösselhub und der Höhe des Oberteils zusammensetzt, die gering ist. Bei der neuen Anordnung ist somit die Bauhöhe nahezu um eine Zylinderlänge kleiner als bei bekannten vergleichbaren Anordnungen. Die neue Presse oder Vorrichtung paßt somit in normale Fabrikationshallen, auch wenn sie einen höheren Stösselhub besitzt, sie benötigt wegen des geringen Materialaufwandes und Gewichtes kein tiefes Fundament. Die neue Anordnung besitzt darüber hinaus noch den Vorteil, daß man mit einem leichten Oberteil auskommt, das keiner Biegungsbeanspruchung unterworfen wird und nur noch die Aufgabe einer Rahmenversteifung für die Ständer hat, wobei ein evtl. vorhandener Hohlraum noch als Vorratsbehälter für das Druckmedium oder zur Unterbringung von Einheiten der Antriebsaggregate benutzt werden kann. Die erfindungsgemäße Anordnung macht es darüber hinaus möglich, daß man in bevorzugten Fällen an den seitlichen Enden des Stössels besonders nach unten gezogene lange Führungen mit senkrechter Längsachse vorsieht, die an den Ständern, z.B. an an den Ständern angebrachten Führungsleisten, auf und ab beweglich sind, und deren Länge die Höhe des Stössels um einen wesentlichen Betrag übersteigt, z.B. das 1,5-2,5-fache dieser Höhe oder mehr als die Hälfte der lichten Höhe des Ständers beträgt. Diese Erhöhung der Führungslänge, die sich als Folge der erfindungsgemäßen
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Verringerung der Bauiiöhe ergibt und zur besseren Ausnutzung des schon durch die Werkzeughöhe bedingten Hubraumes dient, ist besonders vorteilhaft, weil sie eine sichere Führung des Stdssels gewährleistet und ein Verkanten vernindert und ausserdem noch zur Erhöhung der Stabilität der neuen Presse mit beiträgt. Die quer sennit tsmaßige Anordnung des Hubkolbens und ä Presskolbens paßt ebenfalls sehr gut in das System, da der Hubkolben anordnungsgem -ß für die kleine Hubkraft auch einen kleineren Querschnitt hat, wogegen der über ihn gestülpte Preßkolben, der gleichzeitig mit seinem Hohlzylinder Hubzylinder ist, konstruktiv einen größeren Durchmesser erhalten hat, was gerade willkommen ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Ge-
I genstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Pig. 1 eine Vorrichtung gemäß der Erfindung in einer Vorderansicht teilweisse geschnitten und
Fig. 2 die Anordnung nach Fig. 1 in einem Schnitt gemäß der Linie II-II der Fig. 1.
Die erfindungsgemiße Vorrichtung nach Art einer Presse
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kann zum Zusammenpassen eines als Negativstück ausgebildeten Werkstücks mit einem als Positivstück ausgebildeten Werkstück, als Tuschier- und Versuchspresse und auch als Presse üblicher Art verwendet werden.
Die Vorrichtung gemäß der Erfindung besitzt einen Tisch 1 und einen Stössel 2, der in an sich bekannter Weise auf pneumatischem, hydraulischem oder mechanischem Wege gemäß Pfeil 3 auf den Tisch zu und von diesem weg beweglich ist, wobei er während seiner Bewegung an den Ständern 3> 3a, 4, 4a geführt wird.
Erfindungsgemäß ist die Anordnung so getroffen, daß der Stössel an seinen an den Ständern geführten seitlichen Enden jeweils mit einem nach Art eines doppeltwirkenden Kolbens in einem blinder auf und ab verschiebliehen Element so fest verbunden ist, daß er mit diesem auf und ab beweglich ist. Die Einzelheiten dieser Anordnung sind im Folgenden beschrieben. An den seitlichen Enden ist der Stössel 2 jeweils mit einem Hübzylinder 5 so verbunden, daß er mit diesem auf und ab beweglich ist. Der Hubzylinder ist seinerseits in einem Druckzylinder 6 auf und ab beweglich geführt, der mit ihm koaxial verläuft und wie der Hubzylinder mit senkrechter Längsachse angeordnet ist. Der Druckzylinder 6 ist an seinem oberen Ende mit Ausnahme der Druckmittelzuleitung 7 &b-
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geschlossen und an seinem unteren Ende offen, im übrigen ist er fest und unbeweglich am Gestell angeordnet. Der Hubzylinder 5 umgibt seinerseits den Kolben 8, der von der Druckmittelzuleitung 9 durchzogen ist und am Gestell der Vorrichtung unbeweglich angebracht ist. Der Hubkolben 8 ist koaxial mit dem Hubzylinder und mit dem Druckzylinder. Diese drei Elemente - Druckzylinder 6, Hubzylinder 5 und Habkolben 8 sind jeweils als senkrecht ausgerichtete Hohre ausgebildet, die in teleskopartiger Anordnung ineinandergreifen und aneinander geführt sind und hierbei gegeneinander und nach aussen hin gut abgedichtet sind. Der Innendurchmesser des Druckzylinders 6 ist großer als der Aussendurchmesser des Hubzylinders 5, der Innendurchmesser des Hubzylinders 5 ist seinerseits größer als der Aussendurchmesser des Hubkolbens 8. Zwischen den Zylindern 6 und 5 ist zur Abdichtung die Stopfbuchse 1o vorgesehen, die am unteren Ende des Druckzylinders befestigt ist. Zwischen den Elementen 5 und 4 ist zur Aodichtung die Stopfbüchse 11 vorgesehen, die am unteren Ende des Hubzylinders vorgesehen ist. Der Hubkolben 8 trägt an seinem unteren Ende einen Ringflansch 12, mit dem er auf das Gestell 13 der Maschine flach aufgesetzt ist und der am Gestell angeschraubt ist. Der Hubkolben kann sich jedoch auch flanschlos und unverschraubt am Gestell ab-
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stützen. Der Druckzylinder 6 ist mit dem zugehörigen Ständer oder mit einem an diesem verbundenen Konstruktionselement mit Hilfe eines geteilten Zwischenringes 14- verbunden, Der Hubzylinder 5 ist an seinem unteren Ende mit dem Stössel ebenfalls mit Hilfe eines geteilten Zwischenringes 16 verbunden. Diese geteilten Zwischenringe sind einerseits mit dem tragenden Element verschraubt und greifen andererseits jeweils in eine Ringnut am getragenen Element ein. Bei einer solchen Anordnung ist der Zusammenbau und das Auseinandernehmen der Zylinder und der gesamten Vorrichtung einfach, weil der untere Kolbenflansch gleichzeitig die Druckzuführung abdichtet, der Hubzylinder mit geteiltem Zwischenring die Hubkraft überträgt und der obere Druckzylinder ebenfalls mit geteiltem Zwischenring gehalten wird. Der Druckzylinder ist in die Ständer eingehängt, wobei die Ständer die Druckkraft zum Unterteil leiten, indem sie unten mit diesem verschraubt sind. Wenn Druckmittel durch die Leitung 7 in die Drutfczylinder 6 eingeführt wird, wird der Hubzylinder 5 und mit diesem der mit ihm verbundene Stös-Bei nach unten bewegt. Wenn Druckmittel durch die Leitung 9 in den Hubzylinder eingeführt wird, wird dieser und mit ihm der mit ihm verbundene Stössel nach oben bewegt.
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Die erfindunäsgemäße Vorriciituag besitzt, wie bereite ausgeführt worden ist, vier an den den Ecken eines Rechtecks entsprecnenden Stellen angeordnete senkrechte Ständer.3, 3a, 4, 4a, deren untere Enden am Gestell der Maschine verankert sind und deren obere Enden durch einen rechteckigen Versteifungsrahmen 17 miteinander verbunden sind, der als Versteifung und zum Zusammen- ä halten der Ständer dient. Der Ranmen kann als Hohlkörper ausgebildet sein, in dem Vorratsbehälter für das Druckmedium oder zu den verschiedenen Antrieben genörende Einheiten untergebracht sein können. Im übrigen ist dieser Rahmen in der üblichen V/eise hergestellt. Die Stander besitzen ausserdem nocn jeweils einen sich über ihre gesamte Länge erstreckenden Zuganker 18, der in koaxialer Anordnung in ihnen enthalten ist und einerseits an dem am Gestell der Maschine ver-
ankerten unteren Ende und andererseits an dem mit dem Versteifungsrahmen verbundenen oberen Ende des zugehörigen Ständers befestigt ist, wie insbesondere aus Fig. 1 hervorgeht. Hierbei ist er mit diesen Enden jeweils verschraubt. Der Zuganker hat die Aufgabe, die beiden Teile miteinander zu verbinden. Weiterhin hat er die Aufgabe, den Belastungen des Ständers entgegenzuwirken, die diesen beim Arbeiten der Presse beeinflussen. Die Zuganker können auch entfallen, wenn die Ständer unmittelbar mit den Teilen 13 und 17 ver-
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- 1o schraubt werden.
Die seitlichen Enden des Stössels tragen besonders nach unten gezogene lange Führungen 19 mit senkrechter Längsachse, deren Länge die Höhe des Stössels um einen wesentlichen Betrag übersteigt, z.B. indem sie das 1t5 -2,5 -fache dieser Höhe oder mehr als die Hälfte des Ständerdurchganges beträgt. Diese Führungen können z.B. an an den Ständer angebrachten Führungsleisten auf und ab beweglich geführt sein. (Das Zusammenwirken dieser Führungen mit den Leisten ist in der Zeichnung nicht weiter dargestellt.) Die Führungen verlaufen am Stössel zwischen den beiden der betreffenden Stösselseite zugeordneten Ständern und greifen an den beiden Enden jeweils etwa kastenartig von aussen her um die Ständer herum. An den beiden seitlichen Enden des Stössels bzw. an den mit dem Stössel verbundenen Führungen ist jeweils eine zahnstangenartig ausgebildete Partie 21 vorgesehen, die ebenfalls senkrecht ausgerichtet ist.' Dieser Partie ist je ein Sperrglied 22 zugeordnet, das hebelartig bei 23 am zugehörigen Ständer verschwenkbar gelagert ist und zudQBsen Verschwenkung der Druckluftzylinder 24 mit Kolben dient. Se ist auf diese Weise eine fiasteinrichtung gebildet, mit deren Hilfe der Stössel in jeder Lage festgestellt werden kann, die Presse also
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zum Begehen gesichert ist. Dieses Sperrglied ist zwischen einer Sperrstellung und einer unwirksamen Stellung hin und her verschwenkbar, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß in der Sperrstellung sein sperrklinkenartig ausgebildetes Ende 25 in die Lücken 26 zwischen zwei aufeinanderfolgenden Zähnen 27a, 27b der zahnstangenartig ausgebildeten Partie eingreift. In der unwirksamen f Stellung gibt das Sperrglied die zahnstangenartige Partie frei. Umgekehrt kann auch die zahnstangenarti^e Partie am Gestell und das Sperrglied am Stössel vorgesehen sein.
Unterhalb des Stössele sind vier in der Höhe verstellbare Anschläge 3o vorgesehen, die als Gewindespindeln oder -muttern ausgebildet sind, die hoch- und niederschraubbar sind, so daß eine Verstellung der Anschläge in senkrechter Richtung erfolgt. Hit Hilfe dieser Anschläge wird die Bewegung des Stössels nach unten direkt begrenzt, damit beim Senken des Stössels mit dem oberen Werkzeugteil keine zu großen Brücke beim Auftreffen auf den unteren Werkzeugteil ausgeübt werden und vor allem ein paralleles Zusammenfahren unter Druck möglich ist. Bisher hingen die Begrenzungespindeln bei Tuschierpressen oben im Oberteil und worden nierbei auf Zug beansprucht. Die Gewindespindeln werden über die Kette 31 von einem gemeinsamen Antriebsmotor 32 aus angetrieben und verstellt. Die Gewindestücke können
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auch Eilgang- und Feingangverstellung haben. 5o ist die zwischen zwei benachbarten Gewindespindeln verlaufende Brücke, 51, 52 sind Muttern mit Schneckenverstellung, mit deren Hilfe die Höhe genau Justiert werden kann.
Der Tisch 1 kann auf hydraulischem Wege in Richtung des Pfeiles 35 ein- und ausgefahren werden, zu welchem Zweck er mit dem Kolben 36 im ölzylinder 37 verbunden ist, mit dessen Hilfe er zwischen einer Stellung unterhalb des Stössels (vgl. Fig. 2) und einer Stellung ausserhalb des Stössels, in der das WerKzeug eingesetzt oder abgenommen oder am Werkzeug gearbeitet werden kann, hin und her verfahren werden kann. Der Tisch - der auch auf mechanischem Wege waagrecht verstellt werden kann - ist mit Hilfe von Laufrollen 38 an an der Unterlage vorgesehenen Schienen 39 gelagert und kann durch Abheben der Laufrollen von den Schienen festgestellt und zentriert werden. Zu diesem Zweck sind die hydraulischen Zylinder-Kolben-Aggregate 4o vorgesehen, mit deren Hilfe die Unterlegstücke angehoben oder gesenkt werden können, die dazu dienen, den Tisch bzw. seine Laufrollen auf die Höhe der Laufschienen zu bringen oder ihn abzusenken, bis seine Unterseite auf der Unterlage flach aufliegt. Die genaue Lage des Tisches kann mit Hilfe einer an eich bekannten Indexier-
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einrichtung od.dgl. bestimmt werden. Zum Feststellen des Tisches dient ausserdem noch ein Spannglied 41, das "bei 42 verschwenkbar gelagert ist und ein hakenförmig ausgebildetes Ende 43 besitzt, während an seinem anderen jände bei 44 ein z.B. pneumatisches Zylinder-Kolben-Aggregat 45 angreift. Das Spannglied ist zwischen einer Spannstellung und einer unwirksamen Stellung am Gestell der Vorrichtung hin und her verschwenkbar gelagert, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß dieses Spannglied in seiner Spannstellung mit einem hakenartig gekrümmten Ende 43 von oben her an einer geeigneten Fläche an einem Ansatz des Tisches angreift und diesen hierbei, wie bei 46 gezeigt ist, an der Unterlage festklemmt, wobei sich noch der Vorteil ergibt, daß dieses Spannglied auch noch bei Ausfall des Betätigungsorgans 45 wirksam bleibt.
Bei der erfindungsgemäßen Anordnung kann das Lösen, Entspannen und Herausfahren des Tisches ebenso wie das Einfahren, Zentrieren und Spannen des Tisches automatisch voreichgehen.
Aue Fig* 1 let zu erkennen, daß der Innenraum des Stössels auch in einzelne Kammern 47 unterteilt sein kann, die ale Druckkissen wirkende Luftkissen 48 enthalten, die
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über Druckstücke 49 und nach unten vorstehende Bolzen 53 mit dem Vi/erkstück in Verbindung gebracht werden können. Das Zurückfedern der Druckplatten oder Druckstücke ist hierbei steuerbar, indem diese z.B. über Hydraulikzylinder in ihrer Lage arretiert werden und nach einem entsprechenden einstellbaren Zeitraum in ihre Ausgangslage zurückkehren. Entsprechende Luftkammern mit Luftsäcken können auch unter oder in dem Tisch eingebaut sein.
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Claims (1)

  1. Ansprüche
    . 1. Nach Art einer Presse ausgebildete Vorrichtung, insbesondere zum Zusammenpassea eines als Negativstück ausgebildeten Werkstücks mit einem als Positivstück ausgebildeten Werkstück, die einen Tisch und einen an Ständern geführten Stössel besitzt, der auf pneumatischem oder hydraulischem Wege mit Hilfe von Zylinder-Kolben-Aggregaten auf den Tisch zu und von diesem weg in senkrechter Richtung auf und ab beweglich ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Stössel an seinen an den Ständern geführten seitlichen Enden jeweils mit einem nach Art eines doppeltwirkenden Kolbens in einem Zylinder auf und ab verschieblichen Element mit diesem auf und ab beweglich fest verbunden ist.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stössel an seinen an den Ständern geführten seitlichen Enden jeweils ein einerseits als Kolben und andererseits als Zylinder wirkendes Element trägt, das einerseits kolbenartig nach unten wirkend in einem Zylinder oben am Pressenrahmen und andererseits an einem feststehenden Kolben unten am Pressenrahmen zylinderartig nach oben wirkend geführt ist.
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    J. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stössel an den seitlichen Enden jeweils mit einem Hubzylinder mit diesem auf und ab beweglich verbunden ist, der in einem mit ihm koaxialen, senkrecht ausgerichteten und fest und unbeweglich angeordneten, an seinem oberen Ende mit Ausnanme einer Druckmittelzuführung geschlossenen und an seinem unteren Ende offenen Druckzylinder in senkrechter Eichtung unter guter Abdichtung nach aussen auf und ab beweglich geführt ist und seinerseits einen am Gestell der Vorrichtung unbeweglich angebrachten und von einer Druckmittelzuleitung durchzogenen Hubkolben in koaxialer Anordnung ebenfalls unter guter Abdichtung nach aussen umgibt.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß der Druckzylinder, der Hubzylinder und der Hubkolben Jeweils als senkrecht ausgerichtete Rohre ausgebildet sind, die in teleskopartiger Anordnung ineinandergreifen und aneinander geführt sind.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Innendurchmesser des Druckzylinders wesentlich größer als der Aussendurchmesser des Hubzylinders ist und die beiden Zylinder durch eine am unteren Ende des Druckzylinders vorgesehene Stopfbüchse gegen-
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    einander abgedichtet sind und daß der Innendurchmesser des Hubzylinders wesentlich größer als der Aussendurchmesser des Hubkolbens ist und die beiden Elemente durch eine am unteren .Ende des Hubzylinders vorgesehene Stopfbüchse gegeneinander abgedichtet sind.
    6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß der Druckzylinder mit seinem oberen Ende am zugehörigen Ständer bzw. an einem mit diesem verbundenen Konstruktionselement und der Hubzylinder mit seinem unteren Ende am Stössel jeweils mit Hilfe eines einerseits mit dem tragenden Element verschraubten und andererseits in einer Nut am getragenen Element eingreifenden geteilten Zwischenringes aufgehängt sind und der Hubkolben an seinem unteren Ende einen Ringflansch trägt, der auf das Gestell der Maschine flach aufgesetzt und mit dem Gestell verschraubt ist, oder sich auch unverschraubt und flanschlos auf dem Gestell abstützt.
    7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß sie vier an den den Ecken eines Rechtecke entsprechenden Stellen angeordnete senkrechte Ständer besitzt, deren untere iSnden am Gestell der Maschine verank-ert und deren obere &nden durch einen rechteckigen Versteifungsrahmen miteinander
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    verbunden sind und an denen der Druckzylinder befestigt und der Stössel auf und ab beweglich geführt ist.
    8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7» dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen -t%den des Stössels besonders nach unten gezogene lange Führungen mit senkrechter Längsachse tragen, die an den Ständern oder an mit diesen verbundenen Elementen, z.B. an an den Ständern angebrachten Führungsleisten auf und ab beweglich geführt sind und deren Länge die Hone des Stössels um einen wesentlichen Betrag übersteigt, z.B. das 1,5 - 2,5-fache dieser Höhe oder mehr als die Hälfte der lichten Höhe des Ständers beträgt.
    9· Torrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die .Führungen am Stossel zwischen den beiden der betreffenden Stösselseite zugeordneten Ständern verlaufen und an den beiden finden jeweils etwa kastenartig von aussen her um die Ständer herumgreifen.
    1o. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß den seitlichen .finden des Stössels Rasteinrichtungen od.dgl. zugeordnet sind, mit deren Hilfe der Stössel in beliebigen Stellungen festgestellt werden kann.
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    11. Vorrichtung nach Anspruch 1o, dadurch gekennzeichnet, daß an den beiden seitlichen Jänden des Stössels bzw. an den mit dem Stössel verbundenen Führungen eine senkrecht ausgerichtete zahnstangenartig ausgebildete und an der auf und ab gehenden Bewegung des Stössels teilnehmende Partie angebracht ist, der ein Sperrglied zugeordnet ist, das in an sich bekannter Weise z.B. unter der irkung eines Druckluft-Zylinders am Gestell der Maschine zwischen einer Sperrstellung und einer Lösestellung hin und her verschieblieh, z.B. verschwenkbar gelagert ist und dessen sperrklinkenartig ausgebildetes .finde in der Sperrstellung in eine der Lücken zwischen den Zähnen der zahnstangenartigen Partie am Stössel eingreift, während es in der unwirksamen Stellung die zahnstangenartige Partie freigibt.
    12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Ständer jeweils einen in ihnen koaxial angeordneten und sich über ihre ganze Länge erstreckenden Zuganker enthalten, der einerseits an dem am Gestell der Maschine verankerten unteren iände und andererseits an dem mit dem Vereteifungsrahaen verbundenen oberen Ende des zugehörenden Ständers befestigt ist, z.B. indem er mit diesen finden verechraubt ist, und nierbei die beiden Teile mitein-
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    ander verbindet und in dem sich, bildenden Rahmen den Kraftschluß zum Druckzylinder bildet.
    13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des Stössels mehrere, z.B. vier zweckmäßig an den den Ecken eines Eechtecks entsprechenden Stellen und vorzugsweise jeweils in Zuordnung zu einem Ständer in der Höhe verstellbare Anschläge vorgesehen sind, mit deren Hilfe die Bewegung des Stössels nach unten begrenzt werden kann.
    14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge an den oberen Enden von am Gestell der Vorrichtung in senkrechter fiichtung auf und ab verstellbaren Stücken, z.B. hoch- und niederschraubbaren Gewindemuttern vorgesehen sind, die paarweise gegen Verdrehung durch eine Brücke verbunden sind und deren Arretierung an der Brücke Peinverstellungsmöglichkeiten zum Nachjustieren besitzt.
    15· Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Ge winde spindeln mit einem gemeinsamen Antriebsmotor über eine Kette in Verbindung stehen und von·ihrem motorischen Antrieb für Handbetätigung abkuppelbar sind oder motorische Eilgang- und Peingang-
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    - 21 vex stellung mit Anzeige haben.
    16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15» dadurch gekennzeichnet, daß der Tisch auf hydraulischem oder mechanischem Wege in waagrechter dichtung zwischen einer Stellung unterhalb und einer Stellung ausserhalb des Stössels verfahrbar ist, z.B. indem er mit mindestens einem Kolben verbunden ist, der in einem Öl zylinder in waagrechter Richtung hin und her verschieblich geführt ist.
    17· Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Tisch an an der Unterlage vorgesehenen Schienen mit Hilfe von Laufrollen ein- und ausfahrbar gelagert und feststellbar ist, z.B. durch Abheben der Laufrollen von den Schienen absenkbar ist oder indem auf hydraulischem Wege entsprechende Schienenstück· unter den Bollen angehoben oder gesenkt werden, wobei eich der Tisch beim Absenken in eingefahrener Stellung in an sich bekannte Indexiereinrichtungen setzt und zentriert.
    18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß zum Feststellen des Tische» in seiner jeweiligen Lag· «in Spannglied dient, da« am Gestell der Vorrichtung z.B. auf pneumatischem Wege zwischen einer Spanneteilung
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    und einer unwirksamen Stellung hin und her verstellbar, z.B. verschwenkbar gelagert ist und in seiner Spannstellung mit einem hakenartig gekrümmten Glied von oben her an einer geeigneten Fläche an einem Ansatz des Tisches angreift und diesen hierbei an der Unterlage festklemmt und auch bei Ausfall der Verstellkraft geklemmt bleibt.
    19· Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenraum des Stossels in einzelne Kammern unterteilt ist, die als Druckkissen wirkende Luftsäcke enthalten, die über nach unten vorstehende Werkzeugbolzen und Druckstücke ait dem Werkstück in Verbindung gebracht werden können.
    20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß entsprechende Luftkammern mit Lufteäcken unter oder in dem Tisch eingebaut sind.
    21. Vorrichtung nach Anspruch 19 oder 21, dadurch gekennzeichnet, daß das Zurückfedern der Druckplatten od. Drucketücke steuerbar ist, indem diese z.B. über Hydraulikzylinder in ihrer Lage arretiert werden und nach einem entsprechenden einstellbaren Zeitraum in ihre Auegangelage zurückkehren.
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DE2905559A1 (de) * 1979-02-14 1980-08-28 August Laepple Gmbh & Co Werkz Tuschiervorrichtung
DE2954523C2 (de) * 1979-02-14 1988-06-23 August Laepple Gmbh & Co, 7100 Heilbronn, De

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