DE405147C - Nagelbare Federrolle zum Auf- und Abbewegen von Vorhaengen - Google Patents
Nagelbare Federrolle zum Auf- und Abbewegen von VorhaengenInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B9/00—Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
- E06B9/24—Screens or other constructions affording protection against light, especially against sunshine; Similar screens for privacy or appearance; Slat blinds
- E06B9/40—Roller blinds
- E06B9/42—Parts or details of roller blinds, e.g. suspension devices, blind boxes
- E06B9/44—Rollers therefor; Fastening roller blinds to rollers
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Description
Die Erfindung betrifft eine nagelbare Federrolle zum Auf- und Abbewegen von
Vorhängen mit im achsial ausgehöhlten Rollenende untergebrachtem Federantrieb, und
sie bezweckt, die bei den bekannten Federrollen durch die Lagerung der Antriebsfeder
sich ergebenden Nachteile zu beseitigen.
Die üblichen Federrollen bestehen bekanntlich aus einem Holzstabe, der am Ende mit
einer zentralen Bohrung versehen ist, die den Federantrieb aufnimmt. Mit Rücksicht auf
den geringen Durchmesser der für normale Fensterbreiten bestimmten Federrollen kann
die am Stirnende vorgesehene Bohrung nur einen verhältnismäßig kleinen Durchmesser
erhalten, da ja die nach dem Ausbohren sich ergebende Holzwandstärke aus Festigkeitsgründen unter ein gewisses Mindestmaß nicht
sinken darf. Dies hat im Gefolge, daß die in der Bohrung untergebrachte Feder in der-
selben nur mit kleinem Spiel sitzt. Nun hat bekanntlich die lange Antriebsschraubenfeder
beim Spannen die Neigung, ihre im ungespannten Zustande gerade Längsachse schlangenlinienförmig zu krümmen, was im
Gefolge hat, daß die gespannte Feder sich mit Ausbuchtungen oder Buckeln gegen die
Wand der Bohrung festdrückt. Die sich dadurch ergebende Reibung hat dann die Federkraft
mit zu überwinden, wenn der Vorhang hochgehen soll. Um der Antriebsfeder in der Bohrung ein größeres Spiel geben zu können,
ist bereits vorgeschlagen worden, die Feder in einem Metallrohre unterzubringen. Diese
Vorschläge haben aber in der Praxis keinen Eingang gefunden, weil die Art der Handhabung
und der Befestigung des Vorhanges an der Rolle von der Handhabungs- und Befestigungsart
bei den üblichen Holzrollen grundsätzlich verschieden ist.
Gemäß der Erfindung werden nun die bei den üblichen Federrollen beobachteten Übelstände
unter Beibehaltung der gewohnten Art des Aufhängens sowie der Befestigung des Vorhanges an der Rolle dadurch beseitigt,
daß bei einer nagelbaren Federrolle der bisher übliche Holzstab in eine Anzahl von im
Abstand nebeneinandergereihten Ringen aufgelöst ist, die durch ein gemeinsames Mantel- !
schutzrohr zusammengehalten sind. Die Beseitigung der bei den üblichen Holzrollen
beobachteten Übelstände ergibt sich dabei ' zunächst daraus, daß die Bohrung der Ringe 1
größer gehalten werden kann als bei den übliehen Holzstäben, da die mechanischen Kräfte
ausschließlich von dem metallenen Mantelschlitzrohre aufgenommen werden. Andererseits
trägt zur Verringerung des Reibungswiderstandes auch der Umstand bei, daß die Feder nicht wie bei den üblichen Holzstäben
in einer durchgehend engen, sondern in einer durch Erweiterungen unterbrochenen Bohrung
sitzt; der die Antriebsfeder aufnehmende • Hohlraum bietet also der Umfläche der sich
beim Spannen mit ihrer Achse schlangenlinienförmig krümmenden Antriebsfeder keine
große Reibungsfläche, sondern praktisch nur : einzelne Stützpunkte dar, zwischen denen die
Feder vollkommen freiliegt, da sie die Innenfläche des den Abstand zwischen den Ringen
überbrückenden Mantelschlitzrohres nicht erreichen kann. Ein weiterer Vorteil besteht
darin, daß infolge Wegfalls der bisherigen übermäßigen Reibungswiderstände der Einbau einer schwächeren Antriebsfeder als
bisher ermöglicht ist.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs- , beispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Abb. ι zeigt die neue Federrolle im senkrechten Längsschnitt; Abb. 2 veranschaulicht
die Außenansicht des einen Rollenendes im Schaubild und Abb. 3 die schematische Stirnansicht der Verriegelung.
Die aus einem nagelbaren Stoff, z. B. Holz, bestehende Rolle 2? ist bei dem gezeichneten
Ausführungsbeispiel an einem Ende in Ringe/ aufgelöst, die durch ein gemeinsames
Mantelschlitzrohr A zusammengehalten sind, das an der Rolle B z. B. mittels Nägel
befestigt ist. Die Antriebsfeder C ist mit ihrem Innenende an einem im Mantelschlitzrohre
A festsitzenden Klotze D und mit ihrem Außenende an einer mit der Drehachse
/ζ fest verbundenen Scheibe E befestigt.
Die Achse K ist in einem länglichen Einsatze//
z. B. aus Holz drehbar gelagert, der das Mantelschlitzrohr am freien Ende abschließt.
Die Drehachse K sitzt mit ihrem abgeflachten Ende K1 in bekannter Weise in
einer Gabel I1, die am Fensterrahmen Y befestigt
ist. Durch einen Bund K..2 wird die
achsiale Verschiebung der Achse K. verhindert.
Die Befestigung des Vorhanges an der Rolle/? erfolgt in der üblichen Weise durch
Nagelung. Dieselbe Art der Befestigung des Vorhangrades wird längs des Schlitzes A1 des
Mantelrohres A im Bereiche desselben angewendet.
Zur Verriegelung der Rolle dienen z. B. in radialen Führungen ./V1 einer Hülse H lose
verschiebbare Gewichte R von beliebigem Querschnitt, von denen das obere bei langsamer
Drehung der Rolle in eine Vertiefung M2 einklinkt, die an einem Bunde M
der feststehenden Drehachse L der Rolle vorgesehen ist (Abb. 3).
Der Rollenteil B kann ebenfalls rohrförmig ausgebildet und mit nagelbaren Ringen ausgestattet
sein. Bei für größere Spannweiten bestimmten Federrollen kann an jedem Ende derselben je eine Antriebsfeder bzw. je ein
Klinkwerk vorgesehen sein.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Nagelbare Federrolle zum Auf- und Abbewegen von Vorhängen mit im achsial ausgehöhlten Rollenende untergebrachtem Federantrieb, dadurch gekennzeichnet, daß in dem metallenen Mantelschlitzrohre (A) eine Anzahl von mit Abstand nebeneinandergereihten Ringen (/) aus nagelbarem Stoff, z. B. Holz, angeordnet ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| HU405147X | 1923-05-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE405147C true DE405147C (de) | 1924-10-27 |
Family
ID=10979090
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEJ23913D Expired DE405147C (de) | 1923-05-24 | 1923-07-28 | Nagelbare Federrolle zum Auf- und Abbewegen von Vorhaengen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE405147C (de) |
-
1923
- 1923-07-28 DE DEJ23913D patent/DE405147C/de not_active Expired
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