DE404691C - Stopfmaschine fuer Zigarettenhuelsen - Google Patents
Stopfmaschine fuer ZigarettenhuelsenInfo
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- DE404691C DE404691C DEM70440D DEM0070440D DE404691C DE 404691 C DE404691 C DE 404691C DE M70440 D DEM70440 D DE M70440D DE M0070440 D DEM0070440 D DE M0070440D DE 404691 C DE404691 C DE 404691C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24C—MACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
- A24C5/00—Making cigarettes; Making tipping materials for, or attaching filters or mouthpieces to, cigars or cigarettes
- A24C5/02—Cigarette-filling machines
- A24C5/04—Cigarette-filling machines with continuous rod
Landscapes
- Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 22. OKTOBER 1924
REICHS PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVe 404691 -KLASSE
79 b GRUPPE 10
(M η 0440 Ill\jgb)
Präzisionsmaschinen- und Zahnräder-Fabrik Langsteiner & Coeln G. m. b. H. in Wien.
Stopfmaschine für Zigarettenhülsen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. August 1920 ab.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. August 1920 ab.
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni 1911 die Priorität auf Grund
der Anmeldung in Österreich vom 16. Juni 1920 beansprucht.
der Anmeldung in Österreich vom 16. Juni 1920 beansprucht.
Die Erfindung bezieht sich auf Stopf- mat und das Messer sowie der ununtermaschinen
für Zigarettenhülsen, bei welchen j brachen in der gleichen Richtung fortbewegte
das Abschneiden des Tabakstranges dann be- ' Tabakstrang gleiche Bewegungsrichtung und
wirkt wird, wenn das hin und her bewegte, | im wesentlichen gleiche Geschwindigkeit
die leere Zigarettenhülse aufnehmende For- haben.
Der Erfindung gemäß macht das vor dem Format befindliche Röhrchen diese hin und
her gehende Bewegung von Format und Messer mit, wobei zur Aufrechterhaltung der Entnahmestelle des Tabakstranges von dem
diese Bewegung nicht mitmachenden Transportband zum Röhrchen eine Verkürzung I)ZW. Verlängerung von auf und ab laufenden
Teilen des Transportbandes durch gleichartig ίο hin und her bewegte Führungsrollen erfolgt.
Die Lagerung dieser hin und her bewegten Teile erfolgt auf einem gemeinsamen Schlitten,
der vorteilhafterweise von einem Kurbelinechanismus angetrieben wird, der in der
Kombination einer schwingenden Kurbelschleife mit vorgelagerter, umlaufender und
exzentrisch angetriebener Kurbel besteht. Dieser Antrieb ermöglicht es, den Schlitten
genügend lange Zeit in gleicher Richtung und Geschwindigkeit mit dem Tabakstrang zu bewegen,
um die verschiedenen, für den Stopfvorgang erforderlichen Arbeiten ausführen zu können. Dabei ist auch eine einfache Einstellung
für verschiedene Zigarettenlängen ermöglicht.
I He bei Strangmaschinen zum Antrieb des Schlittens bisher benutzten und für verschiedene
Zigarettenlängen veränderlichen Schubkurbelgetriebe sind für diesen Zweck nicht geeignet.
In Abb. ι der Zeichnung ist eine Ausführungsfonn
der Einrichtung gemäß der Erfindung folgendermaßen durchgeführt:
Der Tabak fällt wie üblich vom Aufbringapparat σ auf ein endloses Transportband b,
das sich gegen das Röhrchen c durch eine Führung hindurch halbkreisförmig zusammenlegt
und dem Tabakstrang dadurch im Vereine mit der letzten Preßrolle ei eine
kreisrunde oder ovale Querschnittsform gibt. Nach \"erlassen der Führung, welche das
Band auch allmählich aufrollen läßt, gelangt das Band wieder ausgebreitet über eine kleine
konische bzw. bombierte Walze e zur Führungswalze /, dann zur Hauptantriebswalze g·
und über die Leitwalze /; zur Bandspannwalze i.
Während der Aufbringung der zu stopfenden und des Abziehens der gestopften Hülse
muß die Bedingung erfüllt werden, daß der 1 Tabakstrang keinesfalls über das Ende des
Formats k hinaus hervorquillt, weil sonst die nächste Hülse nicht mehr aufgebracht werden
könnte. Bedient man sich zum Abziehen der ■ gestopften Hülsen eines Abziehbäckchens,
welches in den oberen Schlitz / des Formats k (Abb. 1) eingreift, so ist es vorteilhaft, obige
Bedingung noch zu verschärfen. Es entsteht dann die Forderung, daß der Tabakstrang
während der Abzieh- und Aufbringperiode der Hülsen nicht über die linke Begrenzungsnäche
des kreisförmigen Abschneidemessers m, das eine auf und ab gehende Bewegung
sowie eine rotierende Bewegung um seine Achse η macht, hinausgelangt, weil sonst
leicht Tabakfasern aus dem Messerschlitz des Röhrchens heraustreten könnten und sodann
ebenfalls ein tadelloses Aufbringen der ungestopfte 1 Hülse fraglich wäre.
LTm das Abschneiden des kontinuierlichen
Stranges zu ermöglichen, ohne ein Stauen an der Abschneidestelle hervorzurufen, tritt noch
die Bedingung hinzu, . daß das λΙεβββΓ im
Augenblicke des Abschneidens ganz dieselbe Bewegung in Richtung und Geschwindigkeit
wie der Tabakstrang haben muß, sowie daß die Unterbrechungslücke, welche zum Einführen
des Messers notwendig ist, möglichst schmal gehalten wird, um dem gepreßten Tabakstrang nicht Anlaß zum Aufquellen und
in weiterer Folge zum Stauen zu geben.
Alle aufgezählten Bedingungen werden erfüllt, wenn bei der in AbI). 1 dargestellten Anordnung
des Transportbandes b die Rollen d, c, f, das Messer m, das Röhrchen c, das Format
k sowie das. Abziehhäkchen auf einem Schlitten angeordnet werden, der gegenüber
den festgedachten Rollen g, h, i eine hin und her gehende Bewegung nach einem in Abb. 2
dargestellten Bewegungsgesetz erhält. Hierbei ist die Geschwindigkeit r des Bandes b,
hervorgerufen durch dessen gleichförmigen Antrieb mittels der Rolle g (Abb. 1), sowie
die Geschwindigkeit der hin und her bewegten Teile d, e, f, m, 0, k und Häkchen innerhalb
der Punkte ρ und q (Abb. 2), zwischen welchen die Geschwindigkeit von Format und
Röhrchen die gleiche ist wie jene des Tabakstranges, bei einer bestimmten Hülsenlänge
gleich groß und gleichgerichtet bezogen auf die Partie c, k (Abb. 1). Dabei spielt sich
im Röhrchen c und im Format k folgender Vorgang ab: Betrachtet man zunächst die
Verhältnisse entsprechend der Schlittenstellung in Punktr (Abb. 2 und 5, Abschneiden
des Hülsenstranges), so befindet sich rechts vom Messer eine vollgefüllte Hülse, die zum
Abziehen bereit ist. Das Abziehen erfolgt zwischen den Punkten r und s durch das
Häkchen, das eine Zusatzgeschwindigkeit gegenüber dem Schlitten bekommt (Abb. 6).
Da während des Abziehens der gestopften Hülse sowohl der Tabakstrang, als auch Format k und Röhrchen c dieselbe Geschwindigkeit
haben, bleibt trotz der fortschreitenden Förderung das Ende des Tabakstranges gegenüber c in der gleichen Lage wie in
Abb. 5. Diese Lage wird nicht geändert bis zum Punkt q, in welchem Format und Röhrchen
noch die gleiche Geschwindigkeit wie der Tabakstrang haben. Nach diesem Punkt hat c mit dem Strang wohl noch immer die
Geschwindigkeitsrichtung gemeinsam, der Größe nach ergibt sich jedoch von da ab eine
Geschwindigkeitsdifferenz, welche gleichbedeutend einem Eintreten des Tabakstranges
S in das Format k ist; es tritt also nach Punkt q durch Verzögerung das Stopfen der
Hülse ein. Zieht man in Betracht, daß gewöhnlich das Röhrchen c und das Format k
— dem Aufquellen des Tabakstranges nach
ίο dem Pressen Rechnung tragend — sich gegen
die zu stopfende Hülse hin konisch erweitert (Abb. 10), so ergibt sich selbst unter der
Annahme, daß während der Zeitperiode p bis q (Abb. 2, relative Ruhe zwischen Tabakstrang
und Röhrchen c) das Aufquellen des Tabakstranges so groß geworden ist, daß der
Querschnitt des Röhrchens c ganz ausgefüllt ist, bei dem nun folgenden Stopfen zufolge
der größeren Geschwindigkeit des Stranges gegenüber den Röhrchenwänden, und besonders
augenfällig beim Rücklauf von Röhrchen und Format zunächst der Umstand, daß ein Loslösen des geklemmten Stranges vom
Röhrchen eintritt, so daß ein Steckenbleiben des Stranges, wie es öfters vorkommt, vermieden
wird und außerdem die Stopfwiderstände in der eigentlichen Stopfperiode bedeutend
herabgemindert werden.
Die Bewegungsphase, zwischen s und q liegend, wird ausgefüllt durch Schalten einer
profilierten Trommel t, welche auf der einen Seite die gestopften Hülsen abführt und auf
der anderen Seite die zu stopfenden Hülsen zuführt, sowie durch das Vorbringen einer
neuen, ungestopften Hülse. In t„ (Umkehrpimkt
des Hubes, rechte Totlage des Schlittens) wird also ein Bild nach Abb. 7 entstehen;
die Hülse ist schon ein wenig gestopft, in Punkt ρ ist sie vollständig gestopft
und nun beginnt das Spiel von neuem.
Abb. 3 stellt die Kombination einer schwingenden Kurbelschleife mit vorgelagerter,
umlaufender und exzentrisch angetriebener Kurbel dar, deren Geschwindigkeitsdiagramm
in Abb. 2 wiedergegeben ist. Um, auf den Stopfvorgang zurückkommend, zu ermöglichen, daß verschieden lange Hülsen
erzeugt werden können, ist es notwendig, daß die Geschwindigkeit v, welche mit der Förderlänge
zusammenhängt, fallweise verändert wird, so zwar, daß die entsprechend vom Kurbeltriebe abgeleitete Geschwindigkeit
zwischen den Punkten ρ und q (Abb. 2) auch gleich dem neuen ν wird. Hierbei müssen,
damit die ,Hülse wieder vollgefüllt wird, außerdem im geometrischen Sinn ähnliche
Verhältnisse eintreten. Es ist zu diesem Zweck gemäß Abb. 4 ein Gestänge vorgesehen,
dessen Endpunkt ie1 gemäß Abb. 3
und 4 durch die Anordnung Abb. 3 angetrieben wird; Punkt χ ist der Drehpunkt des
Gestänges. Punkte, die zwischen w und χ liegen, bewegen sich daher nach einem Gesetz,
das dem in Abb. 2 dargestellten Schema ähnlich ist, und man braucht nur fallweise den
Punkt Vj von welchem die Schlittenbewegung abgeleitet wird, so zu wählen, daß die Geschwindigkeit
des Schlittens innerhalb p-q gleich wird der jeweiligen Umfangsgeschwindigkeit
der Antriebsrolle g (Abb. 1).
Nachstehend wird an Hand der Abb. 8 der Antnieb der Preßrolle d beschrieben. Soll die
Preßrolle ordnungsgemäß funktionieren, so muß die Umfangsgeschwindigkeit bei I
immer gleich" groß der Geschwindigkeit des darunter befindlichen Tabakstranges sein,
bzw. es darf keine Relativgeschwindigkait zwischen Preßrolle und Tabakstrang an dieser
Stelle eintreten; es muß z. B. die Preßrolle d (x\bb. ι und 8) in der Zeit, während
welcher sich der Schlitten (auf dem auch d sitzt) zwischen ρ und q befindet, stillstehen,
da relativ der unter ihr befindliche Tabakstrang eh en fall s stillsteht, da sonst im gegenteiligen
Falle ein Abreißen oder ein Stauen des Tabakstranges unter der Transportrolle eintreten müßte. Die Bedingung, daß die Relatiivgeschwindigkeit
zwischen Punkt 1 der Preßrolle d und dem Tabakstrang stets Null
ist, wird durch folgenden Antrieb ermöglicht. Auf der Welle 2 (Abb. 8 und 1) sitzt fest
ein Kegelrad 3, das dieselbe Tourenzahl wie die Welle 2 macht, an deren anderem Ende
sich die Hauptantriebswalze g (gemäß Abb. 8 und ι) befindet. Auf der Differentialhülse 6
sitzt lose das Kegelrad 4, das unter Vermittlung eines Zwischenrades, 8 und des Zahnrades
9 von der auf dem Schlitten ι ο befestigten Zahnstange 7 seinen Antrieb erhält.
Die Kegelräder 3, 4, 5 stellen ein Differential dar; Kegelrad 5 wird einerseits durch Kegelrad
3, anderseits durch Kegelrad 4 angetrieben. Das Rad 5 macht im allgemeinen zwei Drehungen mit, eine um seine Achse 11 und
eine um die Achse 2 der Hohlwelle. Die Drehung der Hohlwelle wird durch das mit ihr verkeilte Schraubenrad 12 über die
Schraubenräder 13, 14 und 15 auf die Welle
der Preßwalze d übertragen. Durch eine solche Kombination der Schlittenbewegung
mit der Antriebsbewegung des Bandes wird erreicht, daß der Umfang der Rolle gegenüber
dem Tabakstrang stets die Relativgeschwindigkeit Null hat. Bewegt sich der
Schlitten z. B. mit der gleichen Geschwindigkeit der Größe und Richtung nach, mit
welcher der Tabakstrang durch das Band befördert wird, was überall zwischen den Punkten p und q des Diagrammes (Abb. 2)
der Fall ist, so bewegt sich auch die Welle der Preßrolle d, da sie auf dem Schlitten gelagert
ist, und daher auch jeder Punkt der
Rolle, also auch jene Stelle ihres Umfanges, die über dem Tabakstrang zu liegen kommt,
mit derselben Geschwindigkeit. Die Preßwalze d darf deshalb zwischen p und q keine
Drehung um ihre Achse ausführen. Auf dem Bereich der Strecke p und q angewendet, ergibt
sich sonach tatsächlich zwischen Punkt / der Preßwalze d und dem Tabakstrang die
Relativgeschwindigkeit Null. Unter der Annähme, daß der Durchmesser der Rolle ggleich
groß ist dem Teilkreiedurchmesser des Stirnrades 9, macht das Rad 3 η Touren
(durch Vermittlung der Welle 2) und das Rad 4 η Touren (von der Zahnstange weg
über Zwischenrad nach 9) aber in entgegengesetzter Drehrichtung; das Differentialrad 5
verhält sich daher genau so wie beim gewöhnlichen Kegelräderantrieb, es wird sich also
um den mit der Hohlwelle festverbundenen
zo Ouerbolzen 11, nicht aber um die Hohlwelle
selbst drehen.
In den Totpunkten t1 und t.2 gemäß Abb. 2
dreht sich das Rad 3 wieder mit der Touren-
. zahl n, das Rad 4 steht still und das Rad 5, welches die Bewegung ableitet, dreht die
Hohlwelle mit der Tourenzahl —; das Schraubenräderpaar 12, 13 übersetzt 1:4 ins
rasche, während das Schraubenräderpaar 14, 15, 1:1 übersetzt ist. Daher macht die
Preßrolle d zwei η Umdrehungen. Ist der Durchmesser der Preßrolle d gleich dem
halben Durchmesser der Hauptantriebswalze g ausgeführt, dann hat Punkt / der
Preßwalze d dieselbe Umfangsgeschwindigkeit wie der darunter laufende Tabakstrang;
es besteht also wieder zwischen Tabakstrang und Preßwalze die Relativgeschwindigkeit
Null. Das gleiche gilt für alle weiteren Punkte in Abb. 2.
Claims (5)
- Patent-Ansprüche:i. Stopfmaschine für Zigarettenhülsen, bei der das Abschneiden des Tabakstranges dann erfolgt, wenn das hin und her bewegte Format und Messer und der ununterbrochen in der gleichen Richtung fortbewegte Tabakstrang gleiche Bewegungsrichtung und im wesentlichen gleiche Geschwindigkeit haben, dadurch gekennzeichnet, daß das Röhrchen (c) die hin und her gehende Bewegung des Formates (k) und Messers (m) mitmacht, und dabei zur Aufrechterhaltung der Entnahmestelle des Tabakstranges vom Transportband (b) zum Röhrchen (c) eine Verkürzung bzw. Verlängerung von auf und ab laufenden Teilen des Transportbandes (b) durch gleichartig hin und her bewegte Führungsrollen (e und /) erfolgt.
- 2. Stopfmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Format (k), das Röhrchen (c), das Messer (m) und die Bandrollen (d, e, f) auf einem, gemeinsamen Schlitten gelagert sind.
- 3. Stopfmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der den Schlitten antreibende Kurbelmechanismus in der Kombination einer schwingenden Kurbetschleife mit vorgelagerter, umlaufender und exzentrisch angetriebener Kurbel besteht, um den Schlitten zur Ausführung der verschiedenen, für den Stopfvorgang erforderlichen Arbeiten genügend lange Zeit (von p-q in Abb. 2) in gleicher Richtung und Geschwindigkeit mit dem Tabakstrang zu bewegen.
- 4. Stopfmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Tabakstrang und Preßrolle (d) trotz Vorbewegung der letzteren durch den sie tragenden Schlitten keine Relativbewegung stattfindet, und zwar dadurch, daß während der Bewegung des Schlittens mit der gleichen Geschwindigkeit wie der Tabakstrang die Preßrolle an der Drehung verhindert wird, jedoch, wenn zwisehen Tabakstrang und Schlitten eine Relativbewegung eintritt, zur Verhinderung dieser Relativbewegung zwischen Tabakstrang und Preßrolle letztere eine Drehbewegung erhält, derart, daß immer die Relativgeschwindigkeit zwischen Rollenumfangsgeschwindigkeit und Tabakstrang gleich Null ist, zum Zwecke der Pressung des Tabakstranges bei dessen ununterbrochenem Transport.
- 5. Stopfmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Preßrolle (d) von einem Differential angetrieben wird, das seinen Antrieb von der Tabakstrangbewegung und von der Schlittenbewegung erhält.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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ID=3673639
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM70440D Expired DE404691C (de) | 1920-06-16 | 1920-08-18 | Stopfmaschine fuer Zigarettenhuelsen |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE404691C (de) |
-
1920
- 1920-08-18 DE DEM70440D patent/DE404691C/de not_active Expired
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