DE404646C - Verfahren zur Herstellung elektrischer Heizrohre und Heizstaebe - Google Patents
Verfahren zur Herstellung elektrischer Heizrohre und HeizstaebeInfo
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Classifications
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- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B3/00—Ohmic-resistance heating
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Description
Für elektrische Heizapparate werden vielfach Wriderstandselemente benutzt, die auf
keramischem Wege hergestellt sind: Silit, Ocelit ii. dgl. Meist sind es Röhren oder
Stäbchen, die als Brenner in den betreffenden Apparat eingebaut werden. Sie besitzen vor
allem den Vorzug eines hohen spezifischen Widerstandes, so daß es möglich ist, bei verhältnismäßig
starker Dimensionierung auf
ίο kleinem Raum durch Einleiten des elektrischen
Stromes beträchtliche Wärmemengen zu entwickeln. Sie eignen sich ferner sehr gut
zum Anschluß an Wechselstromnetze, da sie nahezu induktionsfrei sind. Diesen Vorzügen
stehen aber wesentliche Mangel gegenüber, deren Beseitigung schon lange das erstrebenswerte
Ziel der Technik darstellt. Zunächst sind diese Stäbe oder Röhren äußerst zerbrechlich;
ferner treten im Betrieb häufig in-
ao folge Inhomogenität der Masse und der dadurch verursachten ungleichen Belastung
Risse und Sprünge auf, die dem Brenner ein vorzeitiges Ende bereiten. Überhaupt ist die
Lebensdauer begrenzt. Weiter ist bekannt,
as daß derartige Widerstandsstäbe ihren elektrischen
Widerstand nach Belastung nicht unwesentlich ändern, und es sind bei A^orausberechnung
der Widerstände aus irgendeiner bestimmten Masse mancherlei Umstände und Erfahrungssätze zu berücksichtigen, um die
gewollten Ohmziffern einigermaßen zu erreichen.
Die Metallwiderstände sind von den erwähnten Übelständen frei. Es ist indessen
bisher noch nicht gelungen, sie so auszübilden, daß sie auch die Vorzüge der keramischen
Widerstände in sich vereinigen. Wegen ihres relativ guten Leitvermögens lassen sie sich
nicht ohne weiteres auf kleinem Raum unterbringen, und die Schwierigkeit nimmt in dem
Maße zu, als die Ohmwerte anwachsen, es sei denn, daß man dem Leiter sehr geringe Dimensionen
erteilt. Dadurch aber wird " die Masse gering, und die geringste Überlastung
führt zur Zerstörung, eine Erscheinung, die
nur zu oft bei Heiz- und Kochapparaten eintritt. ■■- -V- - . ■ -; "
Im nachfolgenden wird ein Verfahren beschrieben, das zur Konstruktion von Metallwiderständen
führt, die ganz ähnliche Eigenschäften besitzen, wie die keramischen Widerstände,
ohne deren Nachteile aufzuweisen.
Abb. ι veranschaulicht ein nach diesem
Verfahren hergestelltes Heizrohr im Längsschnitt. Der eigentliche Heizkörper H besteht
aus Widerstandsband von hitzebeständigem Material, das im Verhältnis zur Breite
sehr dünn ist und das hochkant zur Spirale gewickelt ist. Das Band wird durch Glühen
oberflächlich oxydiert; die einzelnen Windungen liegen unter leichtem Druck aufeinander
so daß ein röhrenförmiger Körper entsteht. Da zwischen den einzelnen Windungen wegen
ihrer großen Zahl nur geringe Spannungsdifferenz besteht, so genügt die Oxydation
vollkommen, den direkten Stromübergang von Windung zu Windung zu verhüten. Es muß
also der eingeleitete Strom den Widerstand der ganzen Spirale überwinden, so daß ein
Strom von geringer Stärke hinreicht, das Spulenrohr gleichmäßig zu erhitzen. Dieses
so erhaltene metallische Glührohr besitzt daher im Gegensatz zum gewöhnlichen Metallrohr
einen beträchtlichen elektrischen Widerstand, es kann deshalb ohne weiteres so bemessen
werden, daß es sich zum unmittelbaren Anschluß an die gebräuchliche Netzspannung
eignet.
Die Spiralröhre erhält dadurch festen Halt, daß sie in eine umschließende Hülle aus Steinzeug
T (Abb. ι) eingeschoben und durch die Metallringe R, wie in der Zeichnung angedeutet,
zusammengehalten wird; die Ringe können zur Stromzuführung benutzt werden. Das Ganze erhält, wie üblich, die Wärmeschutzhülle
M.
Eine nach dem beschriebenen Verfahren hergestellte Widerstandsröhre von 10 mm
lichter Weite aus Kruppschem »Cekas«-Material, einer Bandstärke von 0,1 X 1,5 mm besitzt
bei 10 cm Länge einen Widerstand von etwa 220 Ohm; sie würde also beim Anschluß
an die 220 Volt Lichtleitung mit einem Strom von ι Ampere belastet werden. Dies läßt sich
bei gleichem Drahtquerschnitt und sonst gleichen Abmessungen mit Metallwiderständen
auf keine andere Weise erreichen.
Elektrische Heizrohren werden bekanntlich in Laboratorien, in Versuchsanstalten,
kurz überall dort benutzt, wo in einem beschränkten Raum bestimmte Temperaturen erzielt werden sollen. Anders liegen die
Verhältnisse, wenn die erzeugte Wärme möglichst ergiebig nach außen abgeführt werden
soll, wie bei Heizplatten, Kochapparaten usw. Hier wird offenbar derjenige Heizkörper am
besten arbeiten, der sich durch hohes Strahlungsvermögen auszeichnet. Die analog dem
oben gekennzeichneten Verfahren hergestellten Heizstäbe sind den heute meist gebräuchlichen
Stäben aus keramischem Alaterial unbedingt überlegen. Abb. 2 veranschaulicht ein Q0
derartiges Heizstäbchen, das etwa wie der Rippenkörper einer Heizungsanlage in seinen
Hochkantwindungen eine große Zahl von Rippen besitzt, die ein beträchliches Strahlungsvermögen
aufweisen. Das Spiralrohr H wird durch den Dorn D, bestehend aus Steinzeug,
gehalten. Der Dorn besitzt an den Enden die Metallhülsen S an die einerseits die
Enden der Spulen angeschlossen sind und die anderseits in Stifte ζ auslaufen, die zur Montage
und Stromführung dienen. Der Heizkörper kann auch in einen muldenförmigen Trog aus feuerfestem, nicht leitendem Material
eingebettet werden, wobei die halbzylinderförmige konkave Oberfläche als Reflektor dient.
Aus »Cekasx-Widerstandsband 1 X 0,1 mm,
hochkant gewickelt, läßt sich eine Röhre formen von beispielsweise 4 mm lichter Weite
und ι mm Wandstärke. Bei 10 cm Rohrlänge beträgt der Widerstand etwa 100 Ohm, die
Belastung kann dauernd 2,2 Ampere betragen, der Widerstand kann also direkt an 220 Volt
Netzspannung angeschlossen werden. Das für das Heizrohr Gesagte, gilt auch hier: bei
gleichen Abmessungen läßt sich dies mit Metallwiderständen auf kegie andere Weise erreichen.
Es bleibt noch die Tatsache zu erwähnen, daß an Stelle der einfachen Wicklung die induktionsfreie
Wicklung von Eversheim, Patent 375729, Zusatz 384670 angewandt
werden kann.
Claims (3)
1. Verfahren zur Herstellung elektrischer
Heizrohre, dadurch gekennzeichnet, daß an der Oberfläche oxydiertes Metallband von geringer Dicke hochkant zu
einer Spule eng aneinanderliegender Windungen aufgewickelt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das entstandene Metallrohr
mit einem Rohr aus hitzebeständigem, nicht leitendem Stoff umgeben wird.
3. Verfahren zur Herstellung elektrischer Heizstäbe, dadurch gekennzeichnet,
daß ein gemäß Anspruch 1 hergestelltes Metallrohr von geringem Durchmesser
durch einen eingeschobenen Dorn oder eine halbzylindrische Unterlage aus hitzebeständigem
Stoff gestützt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE30161D DE404646C (de) | 1923-12-25 | 1923-12-25 | Verfahren zur Herstellung elektrischer Heizrohre und Heizstaebe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE30161D DE404646C (de) | 1923-12-25 | 1923-12-25 | Verfahren zur Herstellung elektrischer Heizrohre und Heizstaebe |
Publications (1)
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|---|---|
| DE404646C true DE404646C (de) | 1925-04-24 |
Family
ID=7074324
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE30161D Expired DE404646C (de) | 1923-12-25 | 1923-12-25 | Verfahren zur Herstellung elektrischer Heizrohre und Heizstaebe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE404646C (de) |
-
1923
- 1923-12-25 DE DEE30161D patent/DE404646C/de not_active Expired
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