DE40394C - Zeigerwaage mit Vorrichtung zur zeitweiligen Verdeckung der Skala - Google Patents

Zeigerwaage mit Vorrichtung zur zeitweiligen Verdeckung der Skala

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DE40394C
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scale
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DENDAT40394D
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nähmaschinenfabrik vorm. Frister & rossmann in Berlin SW., Skalitzerstr. 134/135
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    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/04Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for anthropometrical measurements, such as weight, height, strength
    • G07F17/045Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for anthropometrical measurements, such as weight, height, strength for weighing persons

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. Juli 1886 ab.
Durch die auf beiliegender Zeichnung veranschaulichten Neuerungen an Waagen soll ein genaueres Ablesen der Gewichtsangabe ermöglicht werden, als dies bis jetzt durch den sich bewegenden Zeiger geschehen ist. Die Skala selbst ist verdeckt durch eine Deckplatte, welche nur bei der Ablesungsstelle offen ist. Auch diese Oeffhung ist von innen verdeckt durch einen Klappenmechanismus, der in Bewegung gesetzt wird durch Einwurf einer Münze in die in der Mitte der Deckplatte befindliche Oeffnung und sich schliefst mit Rückgang der Skala. ;
Fig. ι zeigt den Umrifs einer der bekannten Zeigerwaagen mit Federmechanismus; α ist die Brücke — wie bei Decimalwaagen construirt —· zur Aufnahme der Last, b eine den Mechanismus und die Skala ganz verdeckende Platte, C1 die geschlossene Oeffnung zur Ablesung der Gewichtsziffern, d der Index, C2 die Einwurföffnung.
Fig. 2 zeigt die Durchsicht geöffnet; e ist ein Theil der Skala.
Fig. 3 zeigt einen Federwaagenmechanismus mit Federn f, mit Zugstange g, in Verbindung mit.Trieb h und Triebstange z, einer Skala k, die gleichzeitig mit dem Trieb h in Bewegung gesetzt wird.
Wird nun die Brücke α belastet, so werden die Federn durch die Last angezogen und ausgespannt. Der Verbindungsbalken der Federn folgt dieser Kraft, bewegt die Zahnstange nach unten, setzt die Skala in Bewegung und ermöglicht so am Index d die Ablesung des Gewichtes.
Die ringförmige Skala ist hier an vorstehende Arme angesetzt (s. Fig. 4), um den Klappenmechanismus nicht zu behindern, event, eine Einsicht von hinten nach dem Klappenmechanismus und in die Waage selbst zu ermöglichen."
Fig. 5 zeigt den Klappenmechanismus. Hinter der inneren Wand der Deckplatte sind zwei Lager / angebracht, die zwei Hebel W1 und m2, auf Achsen M1 und n2 spielend, tragen. Dieselben tragen weiter nach oben hin jeder eine Platte O1 und O2 und unten ein Ausgleichgewicht -px und p2. Die Hebel sind so ausgeglichen, dafs dieselben die Neigung haben, die Platten O1 und O2 bei q stets zusammenstofsen zu lassen, aber ,durch Belastung eines äufseren Balkenschenkels nach entgegengesetzter Seite hin aus einander gehen. Dieses wird bewirkt durch Anbringung eines Behälters r, der im Schwergewicht ausgeglichen ist. Punkt sist der Drehungspunkt einer beweglichen Klappe if, U1 ist die Verlängerung des Balkens Wi1, die unterhalb der Verlängerung M2 des Balkens m.2 reicht, ν ist die Blechschiene, welche die Münze, durch die Oeffnung C2 gesteckt, aufnimmt und dieselbe vermöge gegebener Stellung und Richtung in den Behälter r gleiten läfst. Durch das bei Belastung des Balkens W1 bei r entstehende Mehrgewicht neigt sich nun der Balken W1 in Verbindung mit der Klappe O1 nach der belasteten Seite herunter; gleichzeitig hebt der sich mitbewegende Arm U1 den
(2. Auflage, ausgegeben am /5. Februar i8g8.)
Arm M2, infolge dessen sich der Balken m2 in Verbindung mit der Klappe O2 nach der entgegengesetzten Seite hin bewegt. Die vor den Klappen liegende OefFnung der Deckplatte ■wird nun eine Durchsicht gestatten und die Ablesung des eingestellten Gewichtsverhältnisses , übertragen auf die dahinter liegende Skala, beim Index d ermöglichen. Es ist demnach nach vorstehendem die Ablesung der Gewichtsziffern stets an einer Stelle ohne die Fehler, die durch die Parallachse, wie bei Waagen mit beweglichem Zeiger, sich einstellen, möglich. An der sich drehenden Skala ist noch eine Vorrichtung w angebracht, die beim Rückgang der Skala, der eintritt, sobald die Brücke entlastet wird, die Klappe t des Behälters r um den Punkt s dreht, öffnet und das Geldstück herausfallen läfst. Das Uebergewicht fällt fort und läfst den Klappenmechanismus in seine alte Lage durch Zusammenstofsen der Platten zurückgehen. Die Last wird sofort nach dem Betreten der Brücke markirt. Da aber die Durchsicht durch die vorliegenden Klappen, die sich erst durch das Gewicht der hineinzusteckenden Münze öffnen, verdeckt ist, so ist es nur nach der Erlegung des Geldstückes — wie vorgeschrieben — möglich, die Gewichtsziffer zu ersehen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine mit sich drehender Skala ausgerüstete Zeigerwaage, bei welcher die Ableseöffnung durch einen beschwerten Hebel verdeckt wird, der, mit einem Kästchen zur Aufnähme von Münzen versehen, nach Einlegen einer Münze in das Kästchen die Ableseöffnung freigiebt, indem er, durch das Gewicht der Münze getrieben, sich von dieser OefFnung entfernt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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