DE403898C - Rechentafel, insbesondere zur Berechnung von Traegern und Balken aus armiertem Beton - Google Patents

Rechentafel, insbesondere zur Berechnung von Traegern und Balken aus armiertem Beton

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DE403898C
DE403898C DEG60773D DEG0060773D DE403898C DE 403898 C DE403898 C DE 403898C DE G60773 D DEG60773 D DE G60773D DE G0060773 D DEG0060773 D DE G0060773D DE 403898 C DE403898 C DE 403898C
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06GANALOGUE COMPUTERS
    • G06G1/00Hand-manipulated computing devices
    • G06G1/14Hand-manipulated computing devices in which a straight or curved line has to be drawn from given points on one or more input scales to one or more points on a result scale

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
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Description

  • Rechentafel, insbesondere zur Berechnung von Trägern und Balken aus armiertem Beton. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Rechentafel zur Berechnung von Ballren oder Trägern aus armiertem Beton, welche selbsttätig die Lösung für die Aufgabe angibt, die darin besteht, bei G.egebensein der Breite und des Biegungsmomentes, dem ein Träger aus auf Dehnung armiertem Beton, d. 1i. mit einfacher Armierung, unterworfen ist, die Höhe dieses Trägers und den Querschnitt der Armierung für eine unbegrenzte Zahl von Kombinationen der Beanspruchungswerte des Beinns und der Armierung festzustellen. Die Rechentafel nach der Erfindung, welche die zur Lösung und Nachprüfung der beabsichtigten Berechnungen erforderlichen graphischen Darstellungen trägt, weist zwei v erschiebliche Rahmen auf, welche Fäden tragen, die zur gleichzeitigen Ablesung aller Elemente und aller Ergebnisse der Berechnungen dienen.
  • Die Zeichnung zeigt die Rechentafel nach der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel. Abb. i ist eine Draufsicht, Abb. z ein Querschnitt nach der Geraden k-X der Abb. i, Abb. 3 eine Seitenansicht der Rechentafel, und die Abb. d. gibt in größerem Maßstabe das Blatt mit den graphischen Darstellungen für die Berechnung wieder.
  • Die graphischen Berechnungsangaben umfassen vier Gruppen von Tabellen, wie aus Abb. i und d.-ersichtlich ist.
  • i. Die Tabelle B, deren logarithmische Einteilungen den Biegungsmomenten :17 und den Breiten L der zu berechnenden Träger oder Balken entsprechen.
  • Die Tabellen C, welche mit Hilfe von Kurven die Höhe der Träger für verschiedene Werte der Beanspruchung von Beton und Armierung angeben und für "jede Kombination dieser Beanspruchungswerte die Höhe _x des gedrückten Teiles des Betons als Funktion der Höhe h des Trägers anzeigen, welche zwischen dem Schwergewichtsmittelpunkt der Armierung und der äußersten gedrückten Betonfaser verstanden ist.
  • 3. Die Tabellen D, die mit Hilfe von Kurven den Querschnitt der Armierung für die verschiedenen Werte der Beanspruchung des Betons 20, 30, 4o usw. und der Armierung 6, 8, 1o, 12 usw. im Inneren jeder Tabelle B mit Marke 2o usw. zu ermitteln gestatten.
  • d.. Die Tabellen G, welche für alle Durchmesser der runden Stäbe oder für alle Seitenlängen der im Querschnitt quadratischen Stäbe die Querschnittfläche dieser Stäbe angeben.
  • 5. Die Tabelle R, die zur Nachprüfung dient und die Höhe _x des gedrückten Betonteiles als Funktion der Höhe h des Trägers angibt, wobei der in der Tabelle D gefundene Querschnitt der Armierung und der aus der Länge L und der Höhe h nach der Tabelle C errechnete Gesamtquerschnitt des Trägers oder Balkens als gegebene Größen benutzt sind.
  • Die Formeln, die zur Aufstellung dieser Berechnungstabelle geführt haben, sind folgende: Für die Bestimmung der Höhe: Daraus wird logarithmisch: Für die Bestimmung des Querschnittes der Armierung: Daraus wird logarithmisch: k und u= sind Konstanten, die für jede Kombination der Beanspruchungen,des Betons und der Armierung verschieden sind und bestimmt «-erden müssen. Man nimmt nun eine senkrechte Achse, die eine wagerechte Achse kreuzt und teilt sie, vom Kreuzungspunkt ausgehend, nach oben und unten in Grade ein. Die Gradeinteilung nach oben nennt man L und die Gradeinteilung nach unten M. Diese Gradeinteilungen sind logarithmisch.
  • Zeichnet man jetzt gleichseitige rechtwinklige Dreiecke, indem man schräge Geraden unter d.5° von allen Teilpunkten L nach unten und von allen Teilpunkten M unter q.5° nach oben zieht, wobei diese Linien alle von der senkrechten Achse aus nach rechts gerichtet sind, so wird die Höhe 1ä eines jeden dieser Dreiecke gleich der Hälfte der auf der Vertikalachse liegenden Dreiecksbasis sein. Wenn diese Basis einen Abschnitt im Maßstab L und einen Abschnitt im Maßstab M umfaßt, kann man setzen: Da die. Gradeinteilungen logarithmisch sind, ergibt sich, daraus: h' = log log y.
  • Unter der Tabelle B zieht man so viele Linien, als man Kombinationen von Beanspruchungen des Betons und der Armierung in Betracht ziehen will, und teilt jede dieser Linien in dem angenommenen logarithmischen Maßstab ein, wobei der Anfangspunkt der Teilungen um den für jeden Fall berechneten Betrag " + log y " quer zur senkrechten Achse verschoben ist. Werden die Spitzen der Dreiecke der Tabelle B auf diese Linien der Tabelle D projiziert, so wird darauf eire Strecke von der Werte h' = log x, abgeschnitten, da man den Betrag " -log y" hat verschwinden lassen, indem der Anfang der Teilungen um einen gleichen Betrag mit entgegengesetztem Vorzeichen ver schoben, d. h. .der Teil I. der Einteilungen in einer Entfernung gleich der Strecke " log y " links von der senkrechten Achse angeordnet worden ist. Auf diese Weise erhält man die Tabelle D.
  • Die Tabelle C wird auf gleiche Art erhalten, indem man davon ausgeht, daß die Spitzen der sämtlichen mit den verschiedenen Einteilungen M und L erzielten Dreiecke von der wagerechten Achse in einer Entfernung liegen, die gleich ist der Hälfte von (iid-L) oder: Die unter den Linien der Tabelle C eingeschriebenen Zahlen geben den Wert an und sind mittels der bekannten Formel berechnet wobei Rb - Beanspruchung des Betons, R f = Beanspruchung der Armierung, in =Verhältnis der Elastizitätskoefflzienten des Betons und der Armierung. Bei Gegebensein der Breite L eines Trägers oder Balkens und des auf ihn wirkenden Biegungsmomentes M genügt es, durch den Schnitt der Ausgangslinien von I_ und II in der Tabelle B zwei zueinander senkrechte Geraden zu ziehen, die der senkrechten bzw. der wagerechten Achse parallel sind, und man kann an den Punkten, wo diese Geraden die Tabelle C und D schneiden, die Höhen und die Ou.erschnitte der Armierung, die inan dem Falken für die verschiedenen Werte der Beanspruchung des Betons und der Armierung zu geben hat, an der Seite bzw am Kopf der 7.'abellenreihen ablesen.
  • Die Tabelle G besteht aus drei logarithmischen Maßstäben, von denen der mittlere die Durchmesser der Rundstäbe oder die Seiten der Otiadratstäbe angibt, während der obere und der untere die Otierschnittsfläclien für die entsprechenden Rund- oder Quadratstäbe anzeigen. Diese Tabelle dient zur raschen Bestimmung der Stärke und Zahl der Stäbe, die für die Verwirklichung des gefundenen Arinierungsquerschnittes notwendig sind. Die Tabelle R umfaßt zwei Maßstäbe, von denen der eine q den Gesamtquerschnitt des Balkens (L # h) und der andere a= den Querschnitt der Armierung angibt.
  • Wenn die Elemente eines Balkens bekannt sind, zieht man eine Gerade durch die der Balkenquerschnittsfläche entsprechende Teilung des Maßstabes 2 und die dem Arniierungsquerschnitt entsprechende Zahl des Maßstabes w, und diese Gerade trifft den Maßstab der ebenfalls zur Tabelle R gehört, in dem Punkt, der den zugehörigen Wert dieses Maßstabes angibt. Die so gefundene Zahl muß die gleiche sein wie die unter der gewählten Reihe der Tabelle C eingeschriebene Zahl.
  • Die Tabelle R ist mittels folgender Formel erhalten: wcbei p der Prozentsatz der Armierung ist. In dein Maßstabe hat man für p die Werte von eingesetzt, die mittels folgender Fornie] erhalten sind: wobei in das Verhältnis der Elastizitätskoeffizienten von Beton und Armierung ist.
  • Wenn man die Nachprüfung durch vollständige Berechnung des Balkens weiter durchführen will, erhält man den wirklichen Wert von x mittels des Maßstabes t oberhalb der Tabelle B. Zu diesem Zweck nimmt man den Wert h. auf der Einteilung L und den Wert x auf der Einteilung 1N der Tabelle B und zieht durch die Kreuzung der Ausgangslinien dieser Werte eine senkrechte Gerade, welche den Maßstab tin dem Punkte schneidet, wo man den Wert x ablesen kann. -Man kann mittels dieses Maßstabes t alle Multiplikationen und Divisionen ausführen, die möglich sind, indem man den Wert der verschiedenen Faktoren auf den Einteilungen L Lund M nimmt.
  • Die Zahl der Abstufungen, die man in den Tabellen C und D einführen kann, ist unbegrenzt und hängt nur von dem verfügbaren Platz ab. Die Ziffern 20, 30, q.o usw., die oberhalb und an der Seite der Tabellen C und D eingeschrieben sind, geben die Beanspruchung des Betons bei Pressung an, und .die Ziffern 6, g, io, die unter den erstgenannten Ziffern stehen, bezeichnen die Beanspruchung der Armierung auf Dehnung. Die Tabellen können auch so aufgestellt sein, daß die Beanspruchung der Armierung auf Dehnung über der Beanspruchung des Betons auf Druck steht.
  • Für jeden Wert m ist ein Berechnungsblatt aufzustellen, und diese Blätter können mit Aussparungen versehen sein, in welche Stifte des zur Befestigung der Blätter dienenden Frettes mit einem gewissen Spiel eingreifen, das die genaue Einstellung der Blätter gestattet. Das Brett A, welches die Rechentafel bildet, weist an den Seiten Nuten in Schwalbenschwanzform auf, in denen zwei dreiseitige Rahmen E und F senkrecht zueinander v er= schieblich sind. Diese Rahmen tragen Fäden ii und p. Der Faden n ist an den Leisten des Rahmens E durch Metallplatten o festgehalten, die mittels Schrauben an dem Rahmen befestigt sind. fach Lösen dieser Schrauben kann man den Faden n verschieben und durch Wiederanziehen der Schrauben in der gewünschten Stellung von neuem festlegen.
  • Der Faden p ist an den Leisten des Rahinens F mittels der Metallplatten q festgehalten, die eine Führungsnut an der Oberseite des Brettes <3 und eine längliche öffnung für die Einführung von Schrauben aufweisen, wie Abb. 3 näher erkennen läßt. Der Faden p verläuft in der Führungsnut und geht dann in die längliche Öffnung der Metallplatten q, um i durch deren unteren Teil festgeklemmt zu werden. Die Stellung der Schrauben gewährt eine gewisse Verschiebung der Platten q und damit eine Veränderung und Reglung der Fadenlage. i Die Bewegung der Rahmen E und F erfolgt durch Zahnräder und Zahnstangen, um eine ganz genau gleiche Verschiebung jeder Leiste und damit den genauen Parallelismus der verschiedenen Fadenstellungen zu erreichen. Die Zahnstangen j sind an der Unterseite in die Leisten des 12ahmens E und die Zahnstangen k in die Unterseite der Leisten des Rahmens F eingefügt. Die Zahnstangen j sind durch Zahnräder e angetrieben, die auf die Achse c aufgekeilt sind,, die sich in den Lagern l dreht und mittels des gerändelten Griffes a gedreht «-erden kann. Die Zahnstangen k «-erden durch "Zahnräder f bewegt, die auf der Achse d sitzen, die in den Lagern in mittels des gerändelten Griffes b gedreht werden kann, wie die Abb. 2 zeigt.
  • Vier Haltestifte ts, deren jeder mit einer gerändelten Mutter E, und einer Zwischenscheibe x aus gehärtetem Kautschuk versehen ist, dienen zur Befestigung des Tabellenblattes, mit dem man arbeitet und das so bequem nach den verschiedenen Werten des Koeffizienten in ausgewechselt werden kann. Das Tabellenblatt umfaßt die Stifte u unter den Scheiben .r mittels vier Aussparungen, die aus Abb. q. ersichtlich sind,- und wird nach genauer Einstellung durch Anziehen der Muttern v festgelegt. Markierungen an dem Brett A, die in Abb. i mit r, r und s, s bezeichnet sind, erleichtern die genaue Einstellung der Tabellenblätter. Vier Füße H dienen zum Aufstellen der Rechentafel und halten deren untere Fläche genügend hoch, daß die bewegten Teile nicht auf dem Tisch sich reiben und die Bedienung der Griffe a und b bequem vorgenommen werden kann.
  • Die Rechentafel wird in folgender Weise benutzt: Nachdem das Tabellenblatt in Lage gebracht und das Anziehen der Muttern v vorgenommen ist, muß die Stellung der Fäden n und p derart eingeregelt werden, daß sie genau parallel zu den wagerechten und senkrechten Geraden der Tabellen sind. Durch Drehung der Griffe a und b führt man dann die beiden Fäden in der Tabelle B zum Schnitt der Ausgangslinien der Werte der Breite L des Balkens und des ihn beanspruchenden Biegungsmomentes 1I. Man braucht dann nur an diesen Fäden in den Tabellen C und D alle Höhen und alle Arinierungsquerschnitte abzulesen, die man annehmen kann, indem man die Beanspruchungen des Betons und derEisenarinierung verändert, und unter diesen Werten sind diejenigen auszuwählen, welche am besten für den in Betracht kommenden Einzelfall sich eignen.-Um den Wert von x, d, h. der Entfernung der neutralen Achse von der äußersten gedrückten Faser zu ermitteln, nimmt man die in der Tabelle C unten eingeschriebene Zahl, die sich auf die gewählten Beanspruchungswerte bezieht, geht von dieser Zahl in dem Maßstab der Werte M der Tabelle B und von dem gefundenen Wert h in dem Maßstab der Werte I. aus, führt den Faden p zum Schnitt der Ausgangslinien dieser Werte und liest den Wert x auf dem Maßstab t an dem Punkt ab, wo dieser von dem Faden geschnitten wird.
  • Zur Nachprüfung der in den Tabellen B und C ermittelten Werte setzt man ein mit einer eingravierten Geraden versehenes Transparent auf die Tabelle R, läßt diese Gerade durch die dem Balkenquerschnitt (L # h) entsprechende Teilung des Maßstabes 2 und durch die dem Armierungsquerschnitt entsprechende Teilung des Maßstabes w hindurchgehen, und diese Gerade muß dann den aßstab in Teilung 2 dem Punkt der schneiden, der den gleichen Wert anzeigt wie die unter der in der Tabelle C gewählten Reihe eingeschriebene Zahl. Wenn diese beiden Zahlen nicht gleich sind, ist ein Ablesefehler v orhan,den. Die Maßstäbe der Tabelle G dienen zur Bestimmung der Zahl und der Stärke der die Eisenbewehrung bildenden Stäbe.
  • Die Erfindung kann im einzelnen auch in einer von der Darstellung der Zeichnung abweichenden Weise ausgeführt werden, und die Rechentafel kann z. B. für alle nach den gleichen Prinzipien aufgestellten Berechnungstabellen benutzt werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH. P,echentafel, insbesondere zur Berechnung von Trägern und Balken aus armiertem Beton, dadurch gekennzeichnet, daß sich an einem rechteckigen Brett (A) senkrecht zueinander Rahmen (E und F) mittels Zahnstangen (j und k) und Zahnrädern (e und f) mit Hilfe von Drehgriffen (a und b) in Nuten verschieben lassen und daß an den Rahmen mittels Platten (o und q) einstellbare Fäden (n und p) befestigt sind, welche gestatten, die auf dem Brett (A) unmittelbar aufgetragenen oder lösbar befestigten Tabellen in zweckentsprechender Weise abzulesen.
DEG60773D 1924-02-24 1924-02-24 Rechentafel, insbesondere zur Berechnung von Traegern und Balken aus armiertem Beton Expired DE403898C (de)

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DE (1) DE403898C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1018659B (de) * 1950-02-08 1957-10-31 Faber Castell A W Rechenstab

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DE1018659B (de) * 1950-02-08 1957-10-31 Faber Castell A W Rechenstab

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