DE40353C - Selbstthätiger Kessel - Speiseapparat - Google Patents
Selbstthätiger Kessel - SpeiseapparatInfo
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- DE40353C DE40353C DENDAT40353D DE40353DA DE40353C DE 40353 C DE40353 C DE 40353C DE NDAT40353 D DENDAT40353 D DE NDAT40353D DE 40353D A DE40353D A DE 40353DA DE 40353 C DE40353 C DE 40353C
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F22—STEAM GENERATION
- F22D—PREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
- F22D5/00—Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators
- F22D5/08—Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators with float-actuated valves
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der in Fig. 1 und 2 dargestellte Kessel-Speiseapparat
ist oberhalb des höchsten Kesselwasserstandes zu montiren und wird durch den
mittelst Ventils d verschlossenen Dampfstutzen mit dem Dampfraum, und durch einen ebensolchen
Stutzen c mit dem Wasserraum des zu speisenden Dampfkessels verbunden. Beide
Ventile werden durch den im Dampfkessel herrschenden Ueberdruck geschlossen gehalten.
Das Speisewasser fliefst dem Behälter α durch
das mit Saugventil versehene Rohr b frei zu.
Die Wirkung des. Apparates besteht darin,
dafs bei gefülltem Gefäfs α sich das Dampfventil d öffnet und alsdann nach dem Princip
der communicirenden Gefäfse ein Abfliefsen des Speisewassers durch das Druckventil c hindurch
nach dem Dampfkessel hin stattfindet. Bei entleertem Gefäfs schliefsen sich die Ventile d
und c, und der Apparat füllt sich aufs neue.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, enthält das Dampfventil d in seiner Mitte ein kleineres
Ventil r, dessen Hub in dem Ventil d auf wenige Millimeter begrenzt ist,· derart, dafs
sich vom Innern des Apparates her das kleine Ventil r zunächst nur um dieses Mafs heben
läfst, dann aber bei weiterem Hub das gröfsere Ventil d mitnimmt und öffnet. Umgekehrt
schliefst, sich durch den äufseren Dampfdruck zunächst das gröfsere und dann das kleine
Ventil.
Das vorbeschriebene Schliefsen und Oeffnen der Ventile r d geschieht durch Einwirkung des
Schwimmers e auf die Steuerstange g und den Kniehebel ff in der Weise, dafs bei entleertem
Gefäfs α der Schwimmer sich auf den Knaggen m der Steuerstange g aufsetzt und
somit durch sein Eigengewicht den in der Hülse h gelagerten Gelenkpunkt des Kniehebels
ff nach unten zieht. Hierdurch wird der Hebel/ äufser Berührung mit dem kleinen
Ventil r gebracht, welches sich nun durch den äufseren Dampfdruck schliefst. Durch Zufliefsen
von Speisewasser in den Apparat wird der Schwimmer e allmälig gehoben, so dafs er schliefslich
gegen den Knaggen 0 stöfst und durch seinen Auftrieb den Winkelhebel// hebt, bis derselbe
sich gegen das kleine Ventil r stützt und dasselbe öffnet. Durch den nun in dem Apparat
■auftretenden Dampfdruck wird der Wasserstand momentan soweit zurückgedrängt, bis dasVentil^
sich schliefst. Es würde also auch der Schwimmer in diesem Augenblick zurücksinken und
das kaum geöffnete Ventil r unter dem äufseren Dampfdruck sich wieder schliefsen. Zur Vermeidung
dieses Uebelstandes ist die Steuerstange g an ihrem oberen Ende mit .einem festen kleinen
Hilfskolben s versehen, der sich in einem entsprechenden
Cylinder des oberen Apparatbodens führt, und dessen Kolbenstange k in einer Stopfbüchse den Cylinderdeckel durchbricht.
Der Kolben s ist entweder nicht genau schliefsend in den Cylinder einzupassen, oder
der oberhalb des Kolbens befindliche Raum wird durch einen kleinen Kanal mit dem Innern
des Gefäfses α verbunden.
Durch diese Einrichtung ist es erreicht, dafs,
sobald der Schwimmer e das kleine Ventil gehoben hat und somit der Dampf in den Apparat
eintritt, ein Zurücksinken des Schwimmers nicht mehr möglich ist. Vielmehr wird durch den
eingetretenen Dampfdruck der Kolben s sofort nach oben getrieben und hierdurch der Gelenk-
punkt des Winkelhebels so weit gehoben, dafs beide Hebelarme// in eine gerade Linie fallen
und dadurch nicht nur das kleine Ventil r, sondern auch das gröfsere Ventil d ganz geöffnet
halten. Nachdem sich durch die Undichtigkeit des Kolbens s oder auch durch den
erwähnten kleinen Kanal allmalig der Dampfdruck auf beiden Seiten des Kolbens ausgeglichen
hat, wirkt nur noch der dem Querschnitt der Kolbenstange k entsprechende Dampfdruck
nach oben und hält den Kniehebel in seiner Lage fest. Unterdefs hat sich das Gefäfs
α entleert, und der Schwimmer ist bis zum Knaggen m niedergesunken, wo er nun mit
seinem Eigengewicht unter Ueberwindung des vorgenannten, nach oben gerichteten Dampfüberdruckes,
sowie der Stopfbüchsenreibung an der Stange k die Steuerstange g nach unten
zieht, also auch den Kniehebel bewegt und somit das Schliefsen der Dampfventile durch den
Dampfdruck selbst einleitet. Da in diesem Augenblick der Dampfdruck im Innern von a
annähernd gleich dem Kesseldruck ist, so.mufs das selbsttätige Schliefsen der Ventile r d
durch leichte Federn unterstützt werden, welche in der Zeichnung jedoch der Einfachheit halber
nicht angegeben sind. Nach Condensation des in α eingetretenen Dampfes wird sich der
Apparat aufs neue mit Speisewasser füllen und in der beschriebenen Weise entleeren.
Die theilweise Entlastung des Kolbens s durch die Kolbenstange k kann unter Umständen
umgangen werden, so dafs dann ein Niedersinken des Kniehebels in dem Moment
beginnt, wo der Dampfdruck auf beiden Seiten des Kolbens s sich ausgeglichen hat. Dieser
Zeitpunkt wird durch das Mafs der Undichtigkeit des Kolbens oder auch durch die Weite
des Verbindungskanals vom Raum über dem Kolben nach dem Gefäfsinnern bestimmt.
^ur Entlüftung des Apparates ist das Luftventil
/ vorgesehen, sowie ferner zur Führung der' Steuerstange g der Führungsstift η angebracht. Der hohle Schwimmer e kann auch
durch einen massiven Körper ersetzt werden, der dann in bekannter Weise auszubalanciren ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch: ........An einem selbstthätig wirkenden Kessel-Speiseapparat die Combination eines doppelten Dampfventiles r d mit einem Schwimmer e, einem Winkelhebel /, sowie einer mit einem Hülfskolben s versehenen Steuerstange g derart, dafs das erste geringe Einströmen des Dampfes durch den Auftrieb des Schwimmers eingeleitet wird, dann aber durch Wirkung des eingetretenen Dampfdruckes auf den Hülfskolben s ein , vollständiges Oeffnen, sowie auch ein während der Entleerungsperiode dauerndes Offenhalten des Dampfventiles erfolgt und ein Schliefsen des letzteren erst nach völligem Niedersinken des Schwimmers eintritt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE40353C true DE40353C (de) |
Family
ID=315919
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT40353D Expired - Lifetime DE40353C (de) | Selbstthätiger Kessel - Speiseapparat |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE40353C (de) |
-
0
- DE DENDAT40353D patent/DE40353C/de not_active Expired - Lifetime
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