DE121237C - - Google Patents

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DE121237C
DE121237C DENDAT121237D DE121237DA DE121237C DE 121237 C DE121237 C DE 121237C DE NDAT121237 D DENDAT121237 D DE NDAT121237D DE 121237D A DE121237D A DE 121237DA DE 121237 C DE121237 C DE 121237C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03DWATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
    • E03D1/00Water flushing devices with cisterns ; Setting up a range of flushing devices or water-closets; Combinations of several flushing devices
    • E03D1/30Valves for high or low level cisterns; Their arrangement ; Flushing mechanisms in the cistern, optionally with provisions for a pre-or a post- flushing and for cutting off the flushing mechanism in case of leakage

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Sanitary Device For Flush Toilet (AREA)

Description

tenkf
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Spülvorrichtung für Wasseraborte, bei welcher der Wasserabflufs selbstthätig durch eine Sperrvorrichtung eigenartiger Bauart geregelt wird.
Auf der beiliegenden Zeichnung veranschaulichen Fig. ι und 2 den gefüllten Wasserbehälter im Längs- und Querschnitt.
Fig. 3 und 4 zeigen den Behälter so weit entleert, dafs die Schliefsung des Wasseraustritts unmittelbar bevorsteht.
Der Wasserkasten besteht aus einem cylindrischen, aus Stahlblech gefertigten emaillirten Behälter a, dessen oberer Theil b von gröfserem Durchmesser als der untere ist.
Am oberen Theile b des Gefäfses (Fig. 1 und 3) befindet sich das , durch einen zweiarmigen Hebel c d mit dem Schwimmer in Verbindung stehende Einlafsventil f, an der entgegengesetzten Gefäfswandung ist der das Ueberlaufen anzeigende Auslaufstutzen g angebracht.
Das Oeffnen und Schliefsen des am Boden des Gefäfses angeordneten Auslaufstutzens h erfolgt durch einen Kegel z, welch letzterer an seinem oberen Ende gabelförmig bei k gestaltet ist, zwecks Aufnahme eines eigenartig geformten Schiebestückes 10 I1.
Dieses Schiebestück besteht aus zwei genau gleich gearbeiteten, oben und unten mit Augen m m 1 versehenen cylindrischen Stücken II1, welche mit einander durch den kugelförmig abgedrehten Theil 0 verbunden sind. In das obere Auge m i hakt eine Zugstange η und in diese der etwaigenfalls mit Kette versehene Hebel ρ ein. Das Schiebestüek Io Il erhält seine Führung in einem an der Gefäfswandung befestigten U - förmigen Theil q.
An der Verlängerung des unteren U-Eisenschenkels befindet sich ein das Schiebestüek in hochgehobener Lage feststellender, mit einem Schwimmer r in fester Verbindung stehender, um s drehbarer Hebel t.
Nach Fig. 1 und 2 ist der Behälter mit Wasser gefüllt, die Ventile f und i sind geschlossen. Wird nun der Kegel i durch Herunterziehen des Hebels ρ gehoben, der Auslauf h also geöffnet, so fliefst das Wasser mit dem Druck der ganzen in a b stehenden Wassersäule aus. Der Schwimmer e senkt sich (Fig. 3) und öffnet damit das Einlaufventil/. Der sich an das cylindrische Schiebestüek Z1 lehnende Hebel t hat sich zwischen die durch die untere Cylinderfläche und den kugelförmigen Theil 0 gebildete Einschnürung gelegt und damit ein Zurücksenken des Kegels i verhindert.
Da die Ablauföffnung gröfser als die Einlauföffnung ist, so wird sich der Behälter alsbald leeren, und zwar so weit, . bis auch der Schwimmer r den Auftrieb des Wassers verliert und sich senkt. Da der Greifer t mit dem Schwimmer r einen um den Punkt s drehbaren zweiarmigen Hebel bildet, so wird sich mit dem Sinken des Schwimmers r auch der Greifer t aus der erwähnten Einschnürung in Pfeilrichtung (Fig. 4) bewegen und damit also den Kegel i in seinen Ventilsitz zurücksinken lassen (Fig. 2). Das Einlaufventil f hingegen wird so lange geöffnet bleiben, bis das Wasser auch den Schwimmer e in seine alte Lage (Fig.. ι und 2) zurückgebracht hat, d. h. bis der Behälter wieder gefüllt ist.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Sperrvorrichtung für Abortspülkästen, dadurch gekennzeichnet, dafs ein mit einem nahe dem Boden des Spülkastens befindlichen Schwimmer (r) fest verbundener, um einen festen Punkt (s) drehbarer, sich an die cylindrische Mantelfläche eines Schiebestückes anlehnender Hebel (t) nach dem Hochziehen des Auslafsventils (i) sich zwischen Cylinder- und Kugeltheil des in einem U-Eisen geführten Schiebestückes legt und in dieser Lage so lange verharrt, bis bei entleertem Gefäfse sich der Schwimmer (r) senkt, den Hebel (t) wieder auslöst und dadurch den Ventilkegel (i) in seinen Sitz zurückgleiten läfst.
    Bei der in Anspruch ι gekennzeichneten Sperrvorrichtung die Anordnung eines eigenartig gestalteten auswechselbaren Schiebestückes, bestehend aus zwei genau gleichen an ihren Enden mit Augen (m m 1J versehenen cylindrischen Körpern (U1J, welche durch einen kugelförmig abgedrehten Theil (o) mit einander verbunden sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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