DE403155C - Laengsreibemaschine fuer Schokoladenmasse - Google Patents

Laengsreibemaschine fuer Schokoladenmasse

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DE403155C
DE403155C DEH94923D DEH0094923D DE403155C DE 403155 C DE403155 C DE 403155C DE H94923 D DEH94923 D DE H94923D DE H0094923 D DEH0094923 D DE H0094923D DE 403155 C DE403155 C DE 403155C
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Germany
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trough
roller
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bracket
machine according
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DEH94923D
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Eduard Haiduk & Co
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Eduard Haiduk & Co
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23GCOCOA; COCOA PRODUCTS, e.g. CHOCOLATE; SUBSTITUTES FOR COCOA OR COCOA PRODUCTS; CONFECTIONERY; CHEWING GUM; ICE-CREAM; PREPARATION THEREOF
    • A23G1/00Cocoa; Cocoa products, e.g. chocolate; Substitutes therefor
    • A23G1/04Apparatus specially adapted for manufacture or treatment of cocoa or cocoa products
    • A23G1/14Longitudinal conches, i.e. rollers being in a backward and forward motion

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Food-Manufacturing Devices (AREA)

Description

Bei den Längsreibemaschinen der Schokoladenindustrie wird die Wirkung der Läuferwalze dadurch beeinträchtigt, daß die trocken in die Maschine gegebene Schokoladenmasse sich an den beiden Stirnseiten des Troges beiderseits der Bewegungsbahn der Läuferwalze anstaut und sich dadurch teilweise der Bearbeitung entzieht, bis die Masse allmählich flüssig wird. Man hat, um dies zu vermeiden,
ίο vorgeschlagen, an den Stirnseiten des Troges umlaufende Rührwerke oder Wendemesser anzubringen, welche die sich dort stauende Masse abkratzen und in den Bereich der Läuferwalze bringen sollen. Diese Einrichtung bedingt einen umständlichen Antrieb mit erheblichem Kraftverbrauch und verursacht infolge der Durchbrechung des Troges Dichtungsschwierigkeiten. Auch bringen diese umlaufenden Messer die Schokoladenmasse nicht richtig in die Bahn
ao der Läuferwalze, da sie die Masse nicht bis in die Mitte des Troges befördern können. Man hat auch an dem Gestell der Läuferwalze Verdrängervorrichtungen angebracht, die sich mit der Walze hin und her bewegen und der Form der Trogenden angepaßt sind. Dadurch wird aber die Schokoladenmasse an den Trogenden zusammengedrückt und festgeklebt, so daß das gewünschte Ziel nicht sicher erreicht wird.
Gemäß der vorliegenden Erfindung sind an der hin und her fahrenden Läuferwalze bewegeine der
liche Abstreicher angeordnet, die an den Stirnwänden des Troges entlangfahren, wenn die Läuferwalze in die Nähe des Hubendes gelangt, die Masse von der Trogwand abstreichen und sie bei der Rückbewegung der Walze auf den Boden des Troges zurückführen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung schematisch dargestellt.
Abb. ι zeigt einen Längsschnitt durch den Trog,
Abb. 2 einen Längsschnitt durch das
Ende des Troges bei anderer Stellung
Läuferwalze ;
Abb. 3 zeigt einen Grundriß.
In dem Troge 10 der Längsreibemaschine fährt die Walze 11 hin und her, getrieben von einer an den Walzenzapfen 12 angreifenden Zug- und Druckstange 13, die von einer Kurbel langsam hin und her bewegt wird.
Auf dem Walzenzapfen 12 sind nun gemäß der Erfindung zwei Bügel 15, 16 drehbar angebracht. Diese sind so gestaltet, daß sie am Hubende der Läuferwalze, ungefähr bis an die Endwand des Troges heranreichen, so daß sie diese und auch die Enden der Seitenwände des Troges bestreichen können. An jedem der Bügel sitzt ein Druckarm 17 bzw. 18, der mit einer Anschlagschraube 19 in Berührung kommen kann, die mittels eines Böckchens 20
an einer auf der Oberkante des Troges befestigten Stange 21 einstellbar angebracht ist.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Abb. ι zeigt die Läuferwalze 11 am linken Ende ihrer Bahn. Der Druckarrn 17 ist gegen die linke Anschlagschraube 19 gestoßen, und der Bügel 15 ist angehoben, so daß er die am Ende des Troges angestaute Schokoladenmasse χ von der Wand löst und erfaßt. Wenn die Läuferwalze sich nach rechts bewegt und der Druckarm 17 die Anschlagschraube 19 verläßt, senkt sich der Bügel 15 unter dem Eigengewicht etwa in die in Abb. 2 gezeichnete Stel- j lung und zieht die gelöste Masse * mit nach rechts, so daß sie auf den Boden des Troges gelangt. Der Bügel senkt sich dabei allmählich, soweit es die im Troge befindliche Masse ao gestattet. Beim Erreichen der rechten Endstellung trifft der Druckarm 18 gegen die dort befindliche Anschlagschraube 19, und der Bügel 16 kommt in derselben Weise zur Wirkung wie vorher der Bügel 15.
Damit der in der Laufrichtung vor der Walze liegende Bügel (in Abb. 1 der Bügel 16) nicht die Masse vom Boden des Troges abkratzt, ist es· zweckmäßig, die Senkung des Bügels zu begrenzen, so daß der Bügel einige Zentimeter Abstand vom Boden erhält. Dies geschieht durch einen Anschlag 22 an jedem der Arme 17, 18, der mit einem Anschlag 23 an dem den Zapfen 12 fassenden Lagerbügel zusammentrifft. Zweckmäßig ist das Böckchen 20 so eingerichtet, daß die Schraube 19 nicht nur in der Längsrichtung, sondern auch in der Höhenrichtung verstellbar ist. Durch geeignete Verstellung der Anschlagschraube kann man die Bahn, welche der Bügel beschreibt, ändern, entsprechend der Form des gegebenen Troges, so daß er etwa eine kreisförmige Bahn, wie mit vollen Linien gezeichnet, oder eine teilweise geradlinige Bahn a, wie punktiert angedeutet, in dem entsprechend geformten Troge beschreibt. Es ist auch möglich, die beiden Bügel 15, 16 zu einem Stück zu vereinigen, so daß man nur einen einzigen Druckarm braucht, der an beiden Enden der Läuferbewegung mit Anschlagschrauben in Berührung tritt. Die Hubbegrenzung der Bügel 15, 16 kann durch eine andere, sich ohne weiteres ergebende Vorrichtung bewirkt werden, ebenso kann die Abwärtsbewegung des Bügels durch Federn o. dgl. unterstützt werden. Die Vorrichtung ergibt den Vorteil, daß die sich am Trogende anstauende Masse bei jedem Hubwechsel der Läuferwalze von der Wand abgestrichen, aufgelockert und durch den zurückfahrenden Bügel auseinandergezogen und auf dem Boden des Troges verteilt wird. Beim erneuten Hingang der Läuferwalze wird daher diese Masse von neuem verrieben und nach den Stirnseiten χ bzw. y zusammengeschoben. Infolgedessen kann die Masse nicht an den Stirnseiten tot liegen bleiben und sich längere Zeit der Bearbeitung entziehen. Sie wird vielmehr gerade während der Zeit der wirksamsten Bearbeitung,- solange die Masse noch trocken ist, ständig zusammengedrückt und auseinandergezogen. Die Vorrichtung kann nachträglich an jeder vorhandenen Längsreibemaschine angebracht werden, da die Bahn der Abstreichbügel in der beschriebenen Weise verändert werden kann. Auch andere Vorrichtungen zur Regelung der Abstreiferbahn sind denkbar, beispielsweise Lenkervorrichtungen bekannter Art. Die Abstreifvorrichtung kann auch an ähnlichen Maschinen für andere Zwecke angebracht werden.

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Längsreibemaschine für Schokoladenmasse mit einer Räumvorrichtung zur Verhinderung des Festsetzens der Masse an den Trogenden, dadurch gekennzeichnet, daß an der hin und her gehenden Läuferwalze Abstreicher derart beweglich angebracht sind, daß sie bei Annäherung derWalze an die Endlage die am Trogende angestaute Masse lockern, abstreichen und beim Rückgange der Walze mit zurückziehen.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstreichvorrichtung aus an der Walze (11) gelagerten Bügelarmen (15,16) besteht, die durch eine Steuervorrichtung bei der Annäherung der Walze an die Endlage bewegt werden, um die angestaute Masse zu lockern.
3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung aus einem verstellbaren, gegen einen Arm (17 bzw. 18) des Bügels (15 bzw. 16) treffenden Anschlag (19) besteht, durch dessen Einstellung die Bahn der Räumvorrichtung gegenüber dem Trog verändert werden kann.
4. Maschine nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückbewegung des Raumbügels durch einen Anschlag begrenzt wird.
5. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Raumvorrichtung aus zwei miteinander verbundenen Bügeln
, (15, 16) besteht, die abwechselnd zur Wirkurig kommen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEH94923D 1923-10-07 1923-10-07 Laengsreibemaschine fuer Schokoladenmasse Expired DE403155C (de)

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DE403155C true DE403155C (de) 1924-09-25

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