AT149566B - Papiermaschine. - Google Patents

Papiermaschine.

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AT149566B
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AT
Austria
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stirring
vertical
piece
butte
crosspiece
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Application number
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English (en)
Inventor
William Hulse Millspaugh
Original Assignee
William Hulse Millspaugh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to GB149566X priority Critical
Application filed by William Hulse Millspaugh filed Critical William Hulse Millspaugh
Application granted granted Critical
Publication of AT149566B publication Critical patent/AT149566B/de

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Papiermaschine. 



   Um bei der Herstellung einer Papierbahn auf der Papiermaschine eine Papierbahn von ver- hältnismässig grösserer Zerreissfestigkeit in der Querrichtung zu erhalten, muss der Papierbrei in der
Nähe des Siebzylinders derart aufgerührt werden, dass eine kreuzweise Ablagerung der Fasern auf demselben stattfindet. 



  Die bekannten   Rührvorrichtungen   für den genannten Zweck weisen sämtlich eine Anzahl von an einer Querstange befestigten Platten auf, die als einziger Rührkörper als Ganzes sich zwischen den
Seiten der Zeugbutte   hin-und herbewegen. Solche Rührkorper   bewegen den gesamten Papierbrei als einzige Masse von einer Seite der Butte zur andern quer zur Fläche des Siebes. Diese Bewegung des Breies verhindert jedoch eine befriedigende kreuzweise Ablagerung der Papierfasern auf dem Sieb, begrenzt die Arbeitsgeschwindigkeit und damit die Leistung der Papiermaschine und erfordert erheb- liehen Kraftaufwand. 



   Die Erfindung bezweckt unter Vermeidung der genannten Mängel die Schaffung einer einfachen
Rührvorrichtung, die eine befriedigende kreuzweise Ablagerung der Papierfasern über die gesamte
Siebbreite in gleichförmiger und regelmässiger Weise bewirkt. 



   Bei der Rührvorrichtung nach der Erfindung ist eine in der Querriehtung angeordnete Anzahl von einzelnen Rührelementen in einer zwischen der Hinterwand der Butte und dem Siebzylinder (Saugwalze) angeordneten Zwischenwand der Butte einzeln für sich drehbar gelagert, so dass die vorderen
Teile der Rührelemente in der Zeugbutte derart betätigt werden können, dass der Papierbrei in der
Nähe des Zylindersiebes aufgerührt wird. Die Lagerung der Rührelemente in der Zwischenwand der
Butte ist zweckmässig praktisch   flüssigkeitsdicht   durch diese Wand geführt. Die Rührwerke, die Mittel zu ihrer Lagerung in der Zwischenwand der Butte und die Vorrichtungen zum Antrieb können auf verschiedene Weise ausgeführt werden, ohne vom Wesen der Erfindung abzuweichen.

   Das Rührwerk kann zweckmässig aus Flügeln bestehen, die so angeordnet sind, dass ihre Oberflächen in parallelen senkrechten Ebenen liegen. 



   Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt Fig. 1 einen senkrechten
Längsschnitt durch eine Zeugbutte, einen Siebzylinder und die zugehörigen Teile einer Papiermaschine mit der Rührvorrichtung nach der Erfindung. Fig. 2 ist ein Teilschnitt nach der Linie   77-71   der
Fig. 1 und Fig. 3 ist ein teilweise geschnittener Grundriss. 



   In der veranschaulichten Anordnung ist 1 die Zeugbutte, 2 eine Saugwalze, 3 ein feststehender
Saugkasten ; 4 ist ein endloses Metalltuch, das um einen Teil der Saugwalze herumläuft, und 5 deutet die nasse Papierbahn an. Die Seitenwände 1 a der Butte sind seitlich verstellbar. In der Butte ist ein waagrechte   Querstück 7 angeordnet,   unter dem der Papierbrei aus dem   rückwärtigen   Teil 8 der
Butte fliessen kann. Derselbe ist von den Wänden 6 und 6 a, den Seitenwänden 9 und 9 a und dem
Bodenteil 10 begrenzt. Die Hinterwand 6 und das   Querstück   7 sind an den gegenüberliegenden Seiten- wänden 11, 11 a befestigt, die wiederum an den Seitenwänden 9 und 9 a der Butte anliegen. 



   Das Rührwerk besteht in einer in der Querrichtung angeordneten Reihe von Rührflügeln 12, deren Oberflächen parallel und senkrecht angeordnet sind. Die Flügel gehen durch eine Anzahl getrennter, senkrechter, paralleler Schlitze   13,   die oben offen und in einem senkrechten Querstück (Wand)   14 angeordnet sind. Die Wand 14 ist an dem waagrechten Querstück 7 mittels eines Flansches 14 a   und Schrauben   14b   befestigt. Jeder Schlitz 13 erweitert sich etwas nach hinten zu, so dass seine vorderen senkrechten Kanten Stützpunkte für das sich durch den Schlitz erstreckende Rührelement bilden. 



   Diese Rührelemente 12 werden in ihrer Stellung durch ein oberes Querstück (Wand) 15 gehalten, 

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 z. B.-wie veranschaulicht-mittels eines besonderen Querstreifens 15 a, der aus einem nachgiebigen Material, z. B. Gummi, bestehen kann. Die Wände 14 und 15 mit dem Streifen 15 a, falls ein solcher verwendet wird, bilden eine Zwischenwand der Butte 1. Die obere Wand 15 und der Querstreifen 15 a können auswechselbar sein. Zu diesem Zweck können sie in senkrechten Führungen gleiten, die z. B. aus Paaren senkrechter Leisten 16, 16 a gebildet werden, die an gegenüberliegenden, vertikal beweglichen Seitenteilen 11 x der Wände   11, 11 a   befestigt sind, welche an den Seitenwänden 9,9 a der Stoffbutte 1 anliegen.

   Die Wand 15 wird auf das   Querstück   14 und die Rührelemente 12 durch eine Querstange 17 niedergehalten, deren Enden durch Schrauben an den Seitenwänden 9,9 a der Zeugbutte befestigt sind und deren Mittelteil senkrecht verstellbare Schrauben 18 mit Muttern 19 trägt. 



   Die Vorrichtung zum Bewegen der Flügel besteht aus einer quer angeordneten, in ihrer Längsrichtung beweglichen Stange 20, an deren unterer Seite eine Anzahl von parallelen, senkrechten Schlitzen vorgesehen ist, in welche die Teile 12 b der Flügel 12 eingreifen. Die hintere Oberkante der Flügel kann bei 12   G   mit einer Ausnehmung versehen sein, welche die Stange 20 aufnimmt, so dass 
 EMI2.1 
 richtung entgegen der Wirkung einer Feder 22 durch eine waagrechte nockenartige Scheibe   2 : ;   bewegt, die auf einer senkrechten Welle 24 sitzt, welche mittels einer Seilscheibe 25 und eines endlosen Seiles 26 durch einen Elektromotor 27 angetrieben wird. 
 EMI2.2 
 und der Stange 20 kann als Ganzes aus der Butte herausgenommen und auf die Saugwalze 2 zu oder von ihr fort eingestellt werden. 



   Nach teilweisem Anheben oder Entfernen des   Querstückes   15 und des Streifens 15 a können weitere Flügel in noch freie Drehsehlitze 13 eingesetzt werden oder es können Rührelemente entfernt werden, entsprechend der Breite der herzustellenden Papierbahn. In diesem Falle werden die Deckeln la, welche an der Vorderseite der Butte 1 und innerhalb der Leisten 16 angeordnet sind, seitlich verschoben, falls Rührflügel fortgenommen oder hinzugefügt werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Papiermaschine mit in der Zeugbutte angeordneter, aus einer in der Querrichtung angeordneten Anzahl von Rührflügeln oder-streifen bestehender Rührvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass die   Rührflügel   einzeln für sich in einer Zwischenwand der Butte drehbar gelagert sind und gemeinsam durch eine Betätigungsvorrichtung in Schwingungen versetzt werden.

Claims (1)

  1. 2. Rührvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rührflügel (12) sich durch eine Reihe gesonderter, senkrechter, paralleler Schlitze (13) in einem feststehenden senkrechten Querstück (14) erstrecken, welches gleichzeitig den unteren Teil der Zwischenwand der Butte (1) bildet.
    3. Rührvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Schlitz (1, 3) in dem Querstück (14) nach rückwärts erweitert ist, während die senkrechten Vorderkanten Drehkanten für die im Schlitz liegenden Flügel bilden.
    4. Rührvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitze (13) in dem Querstück (14) nach oben hin offen sind und dass die Rührflügel (12) gemeinsam durch ein oberes Querstück (15) an Ort und Stelle gehalten werden, das im Verein mit dem unteren Querstück (14) die Zwischenwand der Zeugbutte bildet.
    5. Rührvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Querstück EMI2.3
    6. Rührvorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Querstück (15) in senkrechten Führungen verschiebbar ist und angehoben oder entfernt werden kann, um ein Entfernen oder Auswechseln der Rührelemente in dem unteren Querstück zu ermöglichen.
    7. Rührvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass mit den sieh nach hinten erstreckenden Teilen der Rührflügel (12) eine in der Längsrichtung hin-und hersehwingbare Querstange (20) zusammenwirkt, die mit einer Anzahl von parallelen senkrechten Schlitzen versehen ist, durch welche die senkrechten hinteren Teile der Rührelemente gehen, wodurch die Rührelemente in ihrer richtigen Lage gehalten werden.
    8. Rührvorrichtung nach den Ansprüchen 1, 2 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die in der EMI2.4
AT149566D 1934-03-23 1935-02-12 Papiermaschine. AT149566B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB149566X 1934-03-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT149566B true AT149566B (de) 1937-05-10

Family

ID=10050517

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT149566D AT149566B (de) 1934-03-23 1935-02-12 Papiermaschine.

Country Status (1)

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AT (1) AT149566B (de)

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