DE402183C - Lufteinlass- und Entlastungsventil fuer Spritzgussmaschinen - Google Patents

Lufteinlass- und Entlastungsventil fuer Spritzgussmaschinen

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DE402183C
DE402183C DEA40903D DEA0040903D DE402183C DE 402183 C DE402183 C DE 402183C DE A40903 D DEA40903 D DE A40903D DE A0040903 D DEA0040903 D DE A0040903D DE 402183 C DE402183 C DE 402183C
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DE
Germany
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valve
air inlet
shaft
cone
injection molding
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DEA40903D
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APPBAU AKT GES
Kracker & Co
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APPBAU AKT GES
Kracker & Co
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D17/00Pressure die casting or injection die casting, i.e. casting in which the metal is forced into a mould under high pressure
    • B22D17/20Accessories: Details
    • B22D17/32Controlling equipment

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Safety Valves (AREA)

Description

  • Lufteinlaß- und Entlastungsventil für Soritzgußmaschinen. Die Erfindung erstreckt sich auf die besondere Ausbildung eines Lufteinlaßventiles für Spritzgußmaschinen und besteht darin, daß der Ventilabschlußkegel einen durchbohrten, mit Längskanal ausgestatteten Führungsschaft besitzt, der in einem ebenfalls mit Längsbohrung versehenen Druckkolben liegt, welcher seinerseits abdichtend in dem Ventilgehäuse sitzt und bei Betätigung gegen den Ventilkegel andrückt, so daß sich dieser entgegen der auf ihn wirkenden Schließfeder öffnet, wobei die Auslaßbohrungen des Kegelschaftes verschlossen sind, während diese andererseits bei unbeeinflußtem Druckkolben offen bleiben und als Entlastungs- und Rückschlagkanäle wirken, durch die die Abführungsleitung vom Ventilgehäuse Entlüftung erfährt.
  • Dadurch wird insbesondere bei selbsttätig arbeitenden und mit Luftdruck wirkenden Spritzgußmaschinen, bei denen die Steuerung sämtlicher Bewegungsvorgänge durch eine gemeinsame, mit hintereinanderliegenden Kurvenscheiben besetzte Steuerwelle erfolgt, eine zuverlässige Wirkungsweise bei erhöhter Sicherheit erreicht und eine sofortige selbsttätige Entlastung der Luftzuführungsleitung herbeigeführt.
  • Eine unerwünschte und gefährliche Nachspritzwirkung aus der Druckkammer der Schmelzschale wird dadurch vermieden, selbst wenn die Luftleitung unmittelbar vom Lufteinlaßventil zur Druckkammer führt und nicht erst durch ein nachgeschaltetes Einlaßventil zieht, welches durch das ndue Entlastungsventil eine ebenfalls günstige Einwirkung und Entlüftung erfährt. In der Zeichnung ist die neue Einlaßventilausbildung in einem Ausführungsbeispiele gezeigt.
  • Abb. t läßt das Schema einer Spritzgußmaschine mit eingeschalteten Zwischenventilen erkennen, das in eine Ebene auseinandergezogen ist, so daß die drei hintereinander auf einer gemeinsamen Steuerwelle sitzenden Nockenscheiben sämtlich getrennt voneinander erscheinen.
  • Abb. 2 bis q. zeigen das neue Entlastungsventil im Querschnitt in verschiedenen Stellungen.
  • Die Schmelzschale 2q. der Spritzgußmaschine sitzt in einem Heizmantel 35, in dem die Heizquelle 361 untergebracht ist, und trägt eine durch Bügelverschluß 36 aufgesetzte Lufteinlaßkappe 37, welche die mit dem Spritzmundstücke 31 in Verbindung stehende Druckkammer 38 abschließt, die durch Kanäle 39, qo mit dem äußeren Schmelzraum 41 der Schale in Verbindung steht, wobei die Kanäle durch einen Ventil- oder Abpreßstift 23 während de3 Druck- oder Einspritzzeitraums verschlossen sind, dessen Steuerung durch einen doppelarmigen Hebel. 34. von der Nockenscheibe 22 der Steuerwelle 1q. aus erfolgt.
  • 29 ist der Formhalter mit der Form, der um den Zapfen 30 schwingbar ist und sich gegen das Spritzmundstück 31 anstellt, wenn der Spritzguß erfolgen soll.
  • Die Druckluft zum Herausdrücken des flüssigen Metalls aus der Schmelzschalenkammer 38 durch das Mundstück 31 in die angeschwungene Form 29 wird durch die Leitung 57 in die Druckklappe 37 eingeführt, und zwar durch das durch Leitung 55 mit dem Luftdruckkessel in Verbindung stehende Hauptzuleitungsventil q2, dem zweckmäß;g noch Zwischenventile 2r, 2o nachgeschaltet sind in der Weise, daß die Abführungsleitung 56 des Hauptventiles q.2 durch das Ventil 21 läuft, welches durch den Hebel 33 von der Nockenscheibe rg gesteuert ist, während das weitere Ventil 2o durch eine Verbindungsleitung 56 an die Hauptluftleitung 57 als Entlastungsabzweig anschließt und einen ins Freie mündenden Luftauslaß 2o1 besitzt sowie außerdem durch die Nockenscheibe 18 und den Hebel 3a ebenfalls zwangläufig gesteuert ist, derart, daß die Ventile 2o und 2z wechselseitige Schließ- und Offenstellung einnehmen.
  • Ist nun die Entlastung der LuftzufÜhrungsleitung 57 zur Schmelzkammer 38 durch die Zwischenventilanordnung 2o, 21 bereits gewährleistet, so erfährt sie eine weitere Sicherung durch die Ausbildung des Hauptzuleitungsventiles 42, so daß dieses ebenfalls noch als Entlastungsventil wirkt.
  • Zu diesem Zwecke ist (vgl. Abb. 2) in dem mit Einlaß 55 -und Auslaß 56 ausgestatteten Ventilkörper 42 ein unter Schließfederwirkung 5g stehender Ventilkegel 6o eingesetzt, der einen nach oben ragenden zentralen Führungsschaft 62 besitzt, welcher eine Längsdurchbohrung 63 sowie Querdurchbohrungen 64 trägt und außerdem am Schaftansatze eine weitere Dichtungsfläche 61 aufweist.
  • Über dem Kegelschafte 62 steckt ein ebenfalls mit Längsdurchbohrung 68 versehener Druckkolben 65, der mit einer Druckfeder 69 in Hochstellung gehalten ist und am unteren Ende eine Gegendichtungsfläche 67 trägt, die sich über den Dichtungskranz 61 des Kegelschaftes 62 aufsetzt.
  • Die Feder 69 hält den Druckkolben 65 in der in Abb. 2 dargestellten Ruhestellung, in welcher die Luftauslaßbohrungen 64 des Kegelschaftes frei sind, während der Kegel 6o selbst Schließstellung einnimmt.
  • Soll nun der Lufteinlaß erfolgen, so urird durch einen senkrechten Druck der Kolben 65 entgegen der Federwirkung 69 in dem Ventilgehäuse 42 nach abwärts gedrückt und schließt zunächst die Lufteinlaßöffnungen 64 dcs Ventilschaftes 62, um sich dann auf dessen vor- ; springende Dichtungsfläche 61 aufzusetzen (Abb. 3).
  • Erfolgt nun ein weiteres Tieferdrücken des Druckkolbens 65, so wird der Ventilkegel 6o , entgegen der Federwirkung 59 von seinem Sitze abgedrückt und der Durchgang vom Eimaß 55 zum Auslaß 56 ist frei (Abb. 4).
  • Die von dem Luftdruckkessel kommende Leitung 55 führt die einströmende Luft restlos durch die Ableitung 56 weiter zu den Ventilen 21 und 2o, nachdem die Entlüftungsbohrungen in dem Kegelschafte verschlossen sind.
  • Beim Nachlassen des Druckes auf den Kolben 65 setzt der Ventilschluß ein und der Kolben wird außerdem noch in seine Ausgangsstellung (Abb. 2) zurückgehoben, wodurch die Entlüftungskanäle 64, 63 in dem Ventilschafte frei werden und durch die Bohrung des Druckkolbens hindurch eine Druckentlastung für die Luftleitung 56 und das nachgeschaltete Ventil 21 herbeiführen.
  • Statt der Ventilnachschaltung 21, 2o kann bei der gewählten Einlaßventilausbildung auch die Druckluftleitung unmittelbar in die Druckkammer 38 der Schmelzschale 24 eingeleitet werden, da auch in diesem Falle ein Nachlassen der Einlaßventilbetätigung sofort die selbsttätige Druckentlastung einsetzt, die ein Nachspritzen der Metallflüssigkeit aus dem Mundstücke 3r ausschließt.
  • Die Rückstellfeder 69 des Druckkolbens 65 ist nur Zweckmäßigkeitsmaßnahme und keinesfalls Bedingung, da die aus der Leitung 56 rückschlagende Druckluft in der Regel ausreicht, um den Druckkolben in seine Offenstellung zurückzudrücken.
  • Die Wirkungsweise einer selbsttätigen Spritz Bußmaschine unter Anwendung eines den Erfindungsgegenstand bildenden Lufteinläßventiles bei nachgeschalteten Zwischenventilen 21, 2o, wie es Abb. i darstellt, ist beispielsweise folgende Die Steuerung aller Bewegungsvorgänge erfolgt durch eine gemeinsame Steuerwelle 14, die sowohl die Form 29 &egen das Spritzmundstück 31 anstellt und zurückschwenkt sowie außerdem durch hintereinanderliegende Kurvenscheiben 18, ig und 22 die übrigen Bewegungsvorgänge, insbesondere aber die Nachschaltventile 2o, 2i zwangläufig betätigt.
  • Die Einkupplung der Steuerwelle 14 auf Antrieb geschieht durch einen Handhebel, der bei seinem Niederdrücken auch gleichzeitig auf das Einlaßventil wirkt und dessen Kolben 65 in die Öffnungsstellung bringt.
  • Nach der für den Arbeitsvorgang notwendigen Umlaufbewegung schaltet sich der Antrieb der Steuerwelle 14 selbsttätig aus, und zwar erfolgt die Steuerung derartig, daß sowohl die Anstellperiode der Gießform 29 zum Mundstück 31 wie auch die Rückschwenkperiode derselben von diesem einer Steuerwellenstillsetzung nachfolgt, die durch je einen besonderen Druck auf den gleichzeitig auf das Ventil 42 wirkenden Handhebel behoben wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Lufteinlaßventil für mit Druckluft arbeitende Spritzgußmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilschlußkegel (6o) einen mit Längskanal (63) und Querbohrung (64) ausgestatteten Führungsschaft (62) besitzt, der in einem ebenfalls mit Längsbohrung (68) versehenen Druckkolben (65) liegt, welcher seinerseits abdichtend in dem Ventilgehäuse (42) sitzt und bei Betätigung gegen den Kegel (6o) andrückt und diesen öffnet, wobei die Auslaßbohrungen (64, 63) des Kegelschaftes (62) verschlossen sind, während sie andererseits bei unbeeinflußtem Druckkolben offen bleiben und als Entlastungs-bzw. Rückschlagkanäle wirken, durch die die Ausführungsleitung (56) vom Ventilgehäuse (42) Entlüftung erfährt.
  2. 2. Lufteinlaßventil nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkegel (6o) an der Übergangsstelle zu seinem Schaf te (62) eine weitere Dichtungsfläche (6z) besitzt, während der Druckkolben (65) am unteren Ende die Gegendichtungsfläche (67) trägt, die sich über die Schaftdichtung (6i) aufsetzt, wenn der Ventilöffnungsdruck erfolgt.
DEA40903D Lufteinlass- und Entlastungsventil fuer Spritzgussmaschinen Expired DE402183C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1136452B (de) * 1955-05-02 1962-09-13 Ajax Engineering Corp Schmelzofen zum intermittierenden Abgeben geschmolzenen Metalls und Verfahren zum Betreiben desselben

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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