DE401930C - Verfahren und Vorrichtung zum Fraesen von windschiefen Flaechen an elastische Werkstuecke, z.B. Messerklingen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Fraesen von windschiefen Flaechen an elastische Werkstuecke, z.B. MesserklingenInfo
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23C—MILLING
- B23C3/00—Milling particular work; Special milling operations; Machines therefor
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Fräsen von windschiefen
Flächen bei elastischen Gegenständen, beispielsweise Messerklingen.
Die Klinge eines Tischmessers hat windschiefe Seitenflächen, el. h. sie stellt einen Keil dar, bei dem der Winkel, den die beiden Seitenflächen zueinander bilden, von dem Heft bis zur Spitze der Klinge kleiner wird. Derartige Flächen ließen sich bisher praktisch nicht fräsen.
Die Klinge eines Tischmessers hat windschiefe Seitenflächen, el. h. sie stellt einen Keil dar, bei dem der Winkel, den die beiden Seitenflächen zueinander bilden, von dem Heft bis zur Spitze der Klinge kleiner wird. Derartige Flächen ließen sich bisher praktisch nicht fräsen.
Gemäß der Erfindung wird für jede Messerklinge eine Unterlage benutzt, die auf der
Oberfläche eine windschiefe Fläche aufweist. Der Fräser kann dabei in einer wagerechten
Ebene arbeiten. Das Verfahren soll im nachstehenden an Ausführungsbeispielen erläutert
werden.
Die Abb. 1 bis 7 stellen schematisch senkrechte Schnitte durch die Unterlage mit dem
darauf liegenden Arbeitsstück vor.
Abb. ι ist ein senkrechter Schnitt nahe am Heft durch die Unterlage mit dem unbearbeiteten
Arbeitsstück.
Abb. 2 ist ein ähnlicher Schnitt, etwa in der . Mitte.
Abb. 3 ist ein ähnlicher Schnitt in der Nähe des Endes der Klinge.
Abb. 4 ist ein Schnitt in derselben Ebene wie bei Abb. 1 und zeigt die Lage von Unterlage,
Werkstück und Werkzeug während der Arbeit.
Abb. 5 ist ein ebensolcher Schnitt, aber in der Ebene nach Abb. 2.
Abb. 6 ist ein ebensolcher Schnitt in der Ebene nach Abb. 3.
Abb. 7 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform der Vorrichtung.
Die Unterlage α besteht beispielsweise aus einem Stahlklotz, dessen Oberseite eine windschiefe
Fläche zeigt. b1, b2, b3 sind die
Schnittstellen des Arbeitsstückes an drei Schnittstellen durch den Stahlklotz entsprechend
den Abb. 1, 2 oder 3. Das Arbeitsstück möge ein Abschnitt eines keilförmig gewalzten
Stahlblechstreifens sein, der ein wenig dicker ist, als der dicksten Stelle der gewünschten
Messerklinge entspricht. Der Stahlstreifen wird auf die. obere Fläche der Unterlage α aufgelegt und, falls erforderlich,
durch eine geeignete Einspannvorrichtung so gehalten, daß das Fräsen nicht behindert wird.
Der Stahlstreifen möge an der Stelle der Abb. i, also bei b1, so auf der Unterlage aufliegen,
daß die Umfangslinie des Querschnitles durch Unterlage und Stahlstreifen im we-
sentlichen ein Rechteck bildet. Da nun die Oberfläche der Unterlage α windschief ist,
können die Schnittstellen i>2 und bs des Stahlstreifens,
solange letzterer in seiner natürliehen Form bleibt, nicht über ihre ganze
Breite der Unterlage aufliegen, sondern müssen Zwischenräume, wie aus Abb. 2 und 3 ersichtlich,
frei lassen. Anderseits ist es möglich, durch Ausübung eines entsprechenden Druckes von oben die federnden Stahlstreifen,
z.B. an den Stellen^2 und bs, so auf die
Unterlage zu drücken, daß sie, solange der Druck anhält, in ihrer ganzen Breite auf der
Unterlage aufliegen.
Wenn nun der Fräser c in Tätigkeit gesetzt wird und beispielsweise von der Stelle des
Streifens in der Nähe des Heftes b1 in der Richtung auf b2 bis b3 zu arbeiten beginnt,
so wird der Fräser an der Stelle b1, wo der
Stahlstreifen der ganzen Breite nach auf der Unterlage aufliegt, bei richtig gewählter Einstellung
nur eben die gewünschte oberste Haut des Stahlstreifens fortnehmen. Je weiter sich
nun der Fräser in der Richtung auf die Spitze der Klinge zu bewegt, um so mehr Werkstoff
wird er von dem Stahlstreifen abnehmen. Wie aus Abb. 5 ersichtlich, legt sich der Stahlstreifen
bei b- unter den! Druck des Fräsers
infolge seiner Elastizität fest auf die Unterlage α der ganzen Breite nach auf, so daß es
dem Fräser ermöglicht wird, eine stärkere Werkstoffschicht abzunehmen, und schließlich
wird der Fräser bei bs in Abb. 6 die größte ι
Menge Werkstoff von dem Stahlstreifen ab- I nehmen, da auch hier der Spitzenteil der j
Klinge federnd nachgibt und sich auf die i Unterlage fest auflegt. dl, d'2, (P sind Quer- ;
schnitte durch das fertig bearbeitete Arbeits- | stück; die Schnitte entsprechen den Stellen b1, ]
b2, bs in Abb. 1 bis 3. Falls gewünscht, kann
das Aufliegen an der jeweiligen Arbeitsstelle auch durch eine besondere Vorrichtung, z. B. ,
eine Druckrolle, herbeigeführt werden. Man wird somit schon bei einem einzigen Fräs- i
Vorgang aus dem Arbeitsstück mit gleich- 1 mäßigem, keilförmigem Querschnitt eine ί
Klinge erhalten, die je nach dem Grade der ■ Verwindung der Auflagefläche der Unter- .
lage α den gewünschten Grad der keilförmigen : Verjüngimg sowohl in der Längs- wie in der
Querrichtung aufweist. '
Man kann auch von gewöhnlichem Band- i stahl ausgehen, hat dabei aber natürlich
größere Werkstoff Verluste durch das Fräsen. ; Das Festhalten des Arbeitsstückes kann mit i
Hilfe irgendwelcher geeigneten Aufspannoder Haltevorrichtung geschehen. Vorzugsweise
wird das Arbeitsstück so aufgespannt wie bei dem vorstehenden Beispiel beschrieben,
d. h. daß das Arbeitsstück vor Beginn der Bearbeitung im wesentlichen nur in der
Querrichtung in der Nähe des späteren Heftes (Stellung b1, Abb. 1 und 4) und in der Längsrichtung
in der Nähe des späteren Messerrückens aufliegt. Beim Fortschreiten des Fräsers drückt dieser das elastische Stahlstück
gegen die Unterlage.
In gewissen Fällen, namentlich dann, wenn das Arbeitsstück eine besonders große Elastizität
besitzt, kann man auch das Arbeitsstück von vornherein so aufspannen, daß es schon
vor der Bearbeitung völlig auf der windschiefen Unterlage aufliegt, so daß also ein
Verdrehen des Arbeitsstückes stattfindet. Dieses Aufspannen mit der ganzen Fläche kann
mittels geeigneter mechanischer oder magnetischer Vorrichtungen geschehen.
Wenn es erwünscht ist, einer oder beiden Flächen der Klinge eine gewisse Rundung zu
erteilen, so kann man die Unterlage a, wie in Abb. 7 angedeutet, ein wenig auswölben und
nun beim Fräsen das zu bearbeitende Stück noch über die Ebene hinaus in eine mehr oder
weniger gebogene Lage hineindrücken und auf diese Weise eine gewölbte Fläche erzrelen.
Bei dem nach der Bearbeitung erfolgenden Zurückgehen des zu bearbeitenden Stückes
entsteht sogar die bei Klingen erwünschte doppelseitige geringe Rundung.
Alan kann auch den Fräser selbst so gestalten,
daß er einen etwas gerundeten Schnitt ausführt, und kann durch Veränderung der Wölbung der Auflagefläche und der Rundung
des Fräsers die Art und den Grad der Rundung der Flächen abändern.
Claims (2)
1. Verfahren zum Fräsen von windschiefen Flächen an elastische Werkstücke,
z. B. Messerklingen, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkstück während des Fräsen.s
aus seiner frei schwebenden Lage gegen die windschiefe Fläche einer festen Unterlage (a) gepreßt wird.
2. Vorrichtung zur Attsführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet
durch eine Unterlage (α), die eine obere windschiefe, ge\völbte Auflagefläche
hat.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
BERLIN. GEDRLCKl IN DIiR
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG58913D DE401930C (de) | 1923-04-18 | 1923-04-18 | Verfahren und Vorrichtung zum Fraesen von windschiefen Flaechen an elastische Werkstuecke, z.B. Messerklingen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG58913D DE401930C (de) | 1923-04-18 | 1923-04-18 | Verfahren und Vorrichtung zum Fraesen von windschiefen Flaechen an elastische Werkstuecke, z.B. Messerklingen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE401930C true DE401930C (de) | 1924-09-11 |
Family
ID=7132023
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG58913D Expired DE401930C (de) | 1923-04-18 | 1923-04-18 | Verfahren und Vorrichtung zum Fraesen von windschiefen Flaechen an elastische Werkstuecke, z.B. Messerklingen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE401930C (de) |
-
1923
- 1923-04-18 DE DEG58913D patent/DE401930C/de not_active Expired
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