DE40168C - Presse zur gleichzeitigen Anfertigung von mehreren Muffenröhren - Google Patents
Presse zur gleichzeitigen Anfertigung von mehreren MuffenröhrenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28B21/00—Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles
- B28B21/52—Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles by extruding
- B28B21/54—Mouthpieces for shaping sockets, bends, or like peculiarly-shaped tubular articles
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Description
KAISERLICHES
Die Erfindung hat eine Presse zum Gegenstande,
durch welche gleichzeitig eine Mehrzahl von Muffenröhren geformt werden kann.
Wird ein Cylinder an einem Ende mit einem Prefsstempel und am anderen Ende mit einer
Anzahl von ringförmigen Oeffnungen versehen, so treten nach Füllung des Cylinders mit
plastischer Masse und Vorrücken des Prefsstempels durch die ringförmigen Oeffnungen
die entsprechende Anzahl glattwandiger Röhren heraus. Diese Fabrikation bietet keinerlei
Schwierigkeiten. Sollen diese Röhren jedoch jede an einem Ende mit einer Muffe, also mit
einem gegen den Rohrdurchmesser erweiterten Theil versehen sein, so müssen für diese
Muffen eine Anzahl entsprechend erweiterter Formtheile und Kernstücke angewendet werden,
welche letztere nicht allein während der Formung der Muffenröhren, sondern auch zur
Entfernung der geformten Röhren beweglich angeordnet sein müssen. Zu diesem Zwecke
sind folgende Einrichtungen getroffen.
Der vertical stehende Prefscylinder α steht'
seitlich mit den Schnecken b bl in Verbindung, welche entgegengesetzten Gang haben, auf
einer gemeinschaftlichen Welle c sitzen und das plastische Material in den Prefscylinder befördern.
Unter den Eintrittsöffnungen des Materials sitzt der Kolben d, der den Kopf
des Stempels einer hydraulischen (nicht gezeichneten) Presse bildet. Zum Zwecke der
Anbringung möglichst vieler Prefsformen ist der Prefscylinder α nach oben zu konisch erweitert
und durch eine Platte e abgeschlossen, an die sich ein Kegel f, mit der Spitze nach
unten, anschliefst, so dafs im oberen Theile des Cylinders α ein ringförmiger Prefsraum
entsteht, der in der dargestellten Presse acht ringförmige Austrittsöffnungen g hat. Die Zahl
der letzteren kann selbstverständlich gröfser oder kleiner sein. Der äufsere Rand der ringförmigen
Oeffnungen wird durch die erwähnte Platte e, der innere Rand durch die Kernstücke
h gebildet, welche durch brückenartige Stege i an der Platte e gehalten werden. Die
ringförmigen Oeffnungen entsprechen dem Durchmesser der zu pressenden Röhren; auf
der Platte sitzen centrisch zu den oben erwähnten ringförmigen Oeffnungen die tassenartigen
Formstücke k, deren lichte Weite dem ä'ufseren Durchmesser der an die Röhren zu
pressenden Muffen entspricht. In jeder Tasse sitzt ein Kernstück / am unteren, Ende einer
Spindel m, die nach unten mit einer kleinen Spitze η über den Kern vorsteht, um durch
Eintritt in eine kleine Vertiefung in der Tasse den letzteren genau centrisch in der Form oder
Tasse zu halten.
Die Spindel hat ein Schraubengewinde 0, das in, das Gewinde der Platte ρ eingeschraubt
ist. Oberhalb dieser Platte kann -die Spindel mit einem vierkantigen Kopf zum Aufsetzen
eines Schlüssels oder mit Handrad versehen werden, so dafs die Spindel m mit dem Kern Z
. gehoben oder gesenkt werden kann. Die Platte ρ sitzt auf einer Führungsspindel q, die
im Centrum der Platte e angeordnet ist. Die Platte ρ ist sammt Spindeln und Kernstücken
durch Ketten und Gegengewichte r ausbalancirt, und zwar in dem Mafse, dafs die durch den
hydraulischen Druck aufsteigenden Röhren während ihrer Formung die Platte heben. Dieses
Heben darf aber während der Muffenbildung nicht stattfinden, weshalb ein in Scharnieren s
drehbarer Bügel t angeordnet ist, welcher, wenn aufgeklappt, über die Nabe der Platte ρ
greift und diese sammt Zubehör am Steigen hindert.
Befindet sich, wie rechtsseitig im Verticalschnitt, Fig. i, dargestellt, die Platte ρ gesenkt,
sind also die Kerne / innerhalb der Tassen k und prefst nun die hydraulische Presse die
plastische Masse in die Muffenform, so wird Platte ρ mit Zubehör durch Bügel t gegen
diesen Druck niedergehalten.
Hat durch Anlassen der hydraulischen Presse die Formung der Muffen stattgefunden, wobei
etwas Masse über den Formrand hinausgetreten sein wird, so stellt man den Pressendruck ab
und dreht zunächst das auf der Spindel q lose aufsitzende Zahnrad u, wodurch sämmtliche mit
letzterem in Eingriff stehende Getriebe ν sich mitdrehen und mittelst der Messer w die über
die Tassen k und Kerne I hinausgetretene Masse abschneiden. Sodann werden diese
Messer n> in ihren Scharnieren ν>λ waagrecht
aufgeklappt, der Bügel t umgelegt und die hydraulische Presse wieder angestellt. Nunmehr
wird sichj durch den Druck der aufsteigenden Massen sämmtlicher Röhren, die mit ihrem Zubehör
durch die Gegengewichte ausgeglichene Platte ρ heben, also auch die Spindeln m mit
den Muffenkernen I in den Muffen, welche Kerne auf diese Weise einen Halt für die
Röhren während ihrer Formung und beim Aufsteigen bilden und darbieten. Haben die
Röhren die erforderliche Länge erhalten, so wird die hydraulische Presse wieder abgestellt
und kann nun, indem man zunächst durch Hochschrauben jeder Spindel m mit ihrem
Kern / den letzteren aus der Muffe entfernt, das Rohr aus der Presse genommen werden.
Bei diesem Hochschrauben der Spindel m dreht sich selbstverständlich der Kern in der Muffe,
wobei ein kleiner, aus dem Kern hervortretender Zahn χ Gewinde in die Innenfläche der
Muffe schneidet, wie solches Gewinde bei Muffenröhren zur Sicherung des Dichtungsmaterials oft erwünscht ist. Wird dieses Gewinde
in der Muffeninnenfläche nicht erfordert, ~so kann die Spindel auch einfach ohne Drehung
s gehoben werden.
Nach Entfernung des fertig geformten Rohres aus der Presse schraubt man Spindel und
Muffenkern wieder so weit nieder, dafs nach Entfernung sämmtlicher Röhren aus der Presse
die Platte ρ gesenkt werden kann, bis sämmtliche Enden der Spindeln m in das Centrum
der Tassen k eintreffen und Kern I zu neuer Formung der Muffe wieder innerhalb der Tasse
sich befindet.
Es ist das Zahnrad u zwischen Stellringen lose auf der Führungsspindel q angegeben und
mit einem vollen Kranz κ1, auf welchem idie lose auf den Spindeln m sitzenden Getriebe ν
Halt finden. Es können diese Zahnrädergetriebe aber auch an der Platte ρ Lagerung
rinden, wie auch die Naben der Getriebe ν das Muttergewinde für die Spindeln m enthalten
können. - · ■ .
Linksseitig in Fig. ι ist der Muffenkern aus der Tasse .gehoben und die Muffe selbst aus
der Tasse herausgetreten dargestellt.
Es kann sich die Platte ρ auf der Spindel q heben und senken oder es kann die Platte ρ
fest auf der Spindel sitzen und sich mit der Spindel q. heben und senken;. in letzterem- Falle
mufs Spindel q in Führungenj' geführt werden.
Claims (2)
1. Eine Presse zur gleichzeitigen Herstellung einer Mehrzahl von Muffenröhren aus
plastischem Material, bei welcher eine Platte ρ über dem die Muffenformen tragenden
Pressenkopf angebracht ist, welche Platte ρ die , Muffenkerne trägt und mit
diesen Kernen heb- und senkbar angeordnet ist.
2. Bei der unter i. gekennzeichneten Muffenröhrenpresse:
,
a) die heb- und senkbare Anordnung der Muffenkerne I durch Spindeln m in
der Platte p;
b) die Anordnung des Zahnrades u und der. Getriebe ν mit ihren Abschneidern
w, welche umklappbar angeordnet sind;
c) die Anbringung eines Zahnes χ am Muffenkern zum Einschneiden eines
Gewindes in die Innenfläche der Muffe.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE40168C true DE40168C (de) |
Family
ID=315747
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT40168D Active DE40168C (de) | Presse zur gleichzeitigen Anfertigung von mehreren Muffenröhren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE40168C (de) |
-
0
- DE DENDAT40168D patent/DE40168C/de active Active
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