DE70018C - Prefsform zur Herstellung gläserner Flaschenstöpsel - Google Patents
Prefsform zur Herstellung gläserner FlaschenstöpselInfo
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C03—GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 32: Glas.
Diese Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Pressen von Flaschenstöpseln aus
Glas, welche zur Fertigstellung nachträglich mit einem weichen Ring aus Kork oder anderem,
elastischen Material umgeben werden. Der Glaskörper trägt da, wo der weiche Ring sitzt,
eine Anzahl Spitzen, die in den Ring eindringen und deshalb das Drehen des Ringes um den
Glaskörper verhindern.
Fig. 1 zeigt zum Theil in Ansicht, zum Theil
im Längsschnitt einen Glasstöpsel für eine Flasche mit engem Hals,
Fig. 2 einen solchen mit hohlem Glaskern für weite Flaschenhälse und
Fig. 3 einen Senkrechtschnitt des Glasstöpsels nach Fig. 2, ohne Korkring.
Mit ι ist der Stöpselkörper bezeichnet. Dieser trägt am Umfang Zähne, zu dem Zwecke, den
Korkring zu halten. 3 ist ein ringförmiger Ansatz an dem unteren Theil des Glaskörpers 1,
um den Korkring ebenfalls gegen Abstreifen beim Herausziehen des Stöpsels zu sichern,
wenn der durch die Zähne 2 hervorgerufene Widerstand zu gering sein sollte. Der Kopf 5
des Glaskörpers 1 kann voll, wie in Fig. 1, oder hohl, wie in Fig. 2 und 3, hergestellt
und am Umfang mit Rippen 5a versehen sein,
so dafs er leichter gehandhabt und gedreht werden kann. An gröfseren Stöpseln, wie in
Fig. 2 und 3, wird der Glaskörper vortheilhaft hohl gemacht und der Kopf mit Einschnitten
5b versehen, so dafs ein Holzstück zwischen diese Verbindungen eingelegt und als
Hebel beim Abnehmen des Stöpsels von der Flasche benutzt werden kann.
Fig. 4 und 5 zeigen zwei rechtwinklig zu einander -stehende Senkrechtschnitte und Fig. 6
einen Grundrifs der Preisform zur Herstellung einer gröfseren Anzahl derartiger Stöpsel.
Fig. 7 und 8 veranschaulichen Seitenansicht und Grundrifs der Formplatte.
Fig. 9, ι ο und 11 zeigen senkrecht zu einander
genommene Ansichten der Klemm- und Hebemuffe für die einzelnen Platten der Prefsform.
Fig. 12 und 13 sind Sonderansichten der
Prefsköpfe an der Gitterplatte zum Formen ausgehöhlter Flaschenstöpsel.
Die Formplatte 13, Fig. 7 und 8, im Nachstehenden »Stöpselplatte« genannt, besitzt eine
Anzahl Oeffnungen 14, welche in ihrer Weite der Stärke der herzustellenden Stöpsel entsprechen.
Diese Stöpselplatte ist aus Einzelplatten gebildet, welche die Höhlungen halbiren.
Die Einzelplatten werden von Führungsstangen 15 gehalten und tragen an den Enden
Bänder 16; diese sind mit dem einen Ende mittelst Schraube 17 an den Einzelplatten befestigt
und besitzen an dem anderen Ende einen Schlitz 18, durch welchen die Schraube 17
des nächstfolgenden Theiles hindurchgreift. Drückt man die an den äufseren Platten befestigten
Handgriffe 13* gegen .einander, so werden dadurch die Einzelplatten an einander
gerückt und die Formöffnungen für die Stöpsel geschlossen (Fig. 7 und 8 links); werden dagegen
die Handgriffe von einander abgezogen, so werden die Einzelplatten aus einander gerückt
und die in den Formöffnungen enthaltenen Glasstöpsel fallen aus. Das Maafs des Ausziehens der Einzelplatten wird durch die
Länge der Schlitze 18 bestimmt. Der mittlere
Theil der Stöpselplatte wird vortheilhaft an den Führungsstangen 15 mittels einer genügend
langen Schraube 17 befestigt.
Die Bodenplatte besteht in vorliegender Darstellung aus einer Platte 19, welche von einem
viereckigen Rahmen 20 gehalten und eine Anzahl abnehmbarer kegelförmiger Kopfstücke 2 1
trägt, welche die Aushöhlung in dem Kopf der Stöpsel bilden. Die Stücke 19, 20 und 21
können aus einem Stück gemacht werden, jedoch ist es vortheilhaft, sie aus einzelnen Theilen
herzustellen, um sie zur Herstellung verschieden gestalteter Stöpsel leicht auswechseln zu können.
Die Gitterplatte 22 ist mit Speiselöchern 23 für den Eintritt des geschmolzenen Glases in
die darunter liegende Form versehen.. Um ein leichtes Einfliefsen des geschmolzenen
Glases in die Stöpselplatte zu ermöglichen und zu erreichen, dafs das überflüssige Glas leicht
aus den Speiselöchern der Gitterplatte beim Stürzen der letzteren ausfliefst, sind die Speiselöcher
konisch geformt. Die Platte 22 ist an der Unterseite mit konischen Prefsköpfen 24
versehen, welche in die Oeffnungen 14 der Stöpselplatte greifen und als Kern bei der Herstellung
eines hohlen Stöpsels wirken. Die Prefsköpfe werden vortheilhaft mit einer senkrecht
laufenden Rinne 24 s versehen (Fig. 12
und 13), um das geschmolzene Glas besser an dem Boden und an den Seiten der Form zu
vertheilen.
Die Deckelplatte 25 ist um Zapfen 26 mit Handgriff 25s drehbar und in der Mitte mit
einem durchgehenden weiten Loch 27 zur Aufnahme des geschmolzenen Glases versehen.
Letzteres wird durch einen das Loch 27 nahezu ausfüllenden Prefsstempel 28 durch die Gitterplatte
22 hindurch in die Stöpselplatte gedrückt. Die in die Bodenplatte eingeschraubten
Führungsstifte 29 halten die Stöpselplatte und die Gitterplatte in geeigneter Lage. Der
Rand 20 der ■ Bodenplatte ist höher als der innen liegende Theil, um die mit seitlichen
Zapfen 30 versehene Bodenplatte zu halten (Fig. 6). Stöpselplatte, Gitterplatte und Deckelplatte werden durch Klemmmuffen zusammengehalten,
auf einander geprefst und auch abgehoben, welche folgende Einrichtung besitzen.
An zwei gegenüberliegenden Seiten sind in die Bodenplatte 2 Bolzen 31 eingeschraubt,
welche cylindrische Muffen 32, die durch eine Mutter 3 ia gegen Abheben gesichert sind, drehbar
tragen. Jede Muffe ist mit einem Handgriff 33 versehen, mittelst dessen sie gedreht
wird, und besitzt Ansätze 34, 35 und 36. Der Ansatz 34 ist unten bei 34a flach und legt
sich mit dieser Fläche auf die Ansätze 13a an
der Stöpselplatte, dagegen ist die obere Fläche 34b des Ansatzes 34 schraubenförmig und
drückt bei 22a gegen die untere Fläche der
Gitterplatte und hebt in geeigneter Stellung diese Platte zu geeigneter Zeit von der Stöpselplatte ab. Jeder Ansatz 3 5 kommt mit der
Gitterplatte in Berührung und begrenzt so lange die. Drehung des Handgriffes, bis die
Gitterplatte abgenommen ist. Die Ansätze 36 sind an der unteren Seite schräg und legen
sich gegen die Ansätze 37 an der Deckelplatte 25. Wenn die verschiedenen Platten in
ihre Lagen eingesetzt sind, wie Fig. 4, 5 und 6 zeigen, und Handgriff 33 in die in
Fig. 6 in vollen Linien dargestellte Lage gebracht wird, so sind die Ansätze 34, 35 aufser
Thätigkeit und der Ansatz 36 legt sich gegen denjenigen 37 und drückt dadurch die verschiedenen
Platten fest gegen einander, so dafs das geschmolzene Glas nur durch die Speiselöcher
23 hindurch in die unteren Formen treten kann. Sollen nun die geprefsten Glasstöpsel
herausgenommen werden, so werden die Handgriffe 33 zunächst in die in Fig. 6 punktirten Linien bewegt, wodurch die Ansätze
36 von den Ansätzen 37 abgehoben werden, so dafs die Deckelplatte 25 zurückgedreht
werden kann, wie in punktirten Linien Fig. 5 dargestellt ist. Hierauf werden die Handgriffe
33 in die Lage b gedreht, in welcher die Ansätze 35 in Berührung mit den vorstehenden,
zwischen den Führungen 30 liegenden Enden der Gitterplatte kommen. Durch solche Drehung der Handgriffe 33 werden die
Ansätze 34 über die Flächen 13a gebracht, so
dafs sie die Stöpselplatte festhalten, während ihre geneigten Flächen 3413 gegen die Gitterplatte
drücken und diese heben. Hierbei reifsen sie die Glaskörper in den konischen
Oeffnungen 23 von den Glasstöpseln ab, bevor sie vollständig hart geworden sind. Die Rostplatte wird sodann mittelst der Handgriffe 22b
abgehoben und umgekehrt, w.obei die Glaskörper und das überschüssige Glas herausfallen,
so dafs ein Abschneiden des Glases nicht nöthig ist und an Zeit gespart wird. Die Handgriffe 33 werden sodann in die
Lage c gebracht, wodurch die Ansätze 34 von der Stöpselplatte ab bewegt werden, so dafs
diese Platte mit den darin enthaltenen Glasstöpseln abgenommen werden kann, was mittels
der Handgriffe 13* bewirkt wird. Wenn dann die Stöpselplatte aus einander gezogen
wird, so fallen die Glasstöpsel leicht aus. Vortheilhaft werden zwei Gitterplatten und zwei
Stöpselplatten in gleichzeitige Benutzung gezogen, so dafs die eine Platte abkühlen kann,
während die andere in der Prefsform ist. In umgekehrter Reihenfolge, als beschrieben, werden
die Platten wieder eingelegt, hierauf die Handgriffe 33 der Reihenfolge nach in die
Lagen b und α zurückgebracht. Wenn Glasstöpsel der beschriebenen Art hergestellt werden
sollen, so sind die Wandungen in den
Oeffnungen der Stöpselplatte mit entsprechenden Vertiefungen 13b versehen, um die Rippen,
den vorstehenden Ring 3 und die Ansätze 5a
zu bilden.
Wenn die Glasstöpselkörper nach Fig. 1 voll sein sollen, so fallen die Ansätze der Gitterplatte
22 fort. In diesem Falle ruht die Deckelplatte 25 direct auf der Stöpselplatte und die
Glasmasse oberhalb der eigentlichen Stöpsel wird durch ein Messer abgeschnitten, nachdem
die Deckelplatte zurückgelegt ist. Auch hier ist die Bodenplatte 19 flach oder vertieft zur
Herstellung der Oberkante des Stöpsels. Vo rtheilhaft ist es immer, eine Gitterplatte zu verwenden,
da dann das überflüssige Glas leichter und passender von den Stöpseln entfernt, die
Platten rascher abgelegt und nicht so leicht überhitzt werden. Auch wird, ein Zersprengen
der Glasstöpsel vermieden.
Claims (4)
- Patent-Ansprüche:i. Eine Prefsform zur Herstellung gläserner Flaschenstöpsel mit vollem oder hohlem Glaskörper, bestehend aus einer Bodenplatte 19 zum Formen des Kopfes, einer mit Oeffnungen 14 versehenen Stöpselplatte 13, einer mit konischen Speiselöchern eventuell mit Prefsköpfen versehenen Gitter-. platte 22 und einer den Prefsstempel 28 aufnehmenden aufklappbaren Deckelplatte 25.
- 2. Eine Prefsform der unter 1. gekennzeichneten Art, deren Stöpselplatte aus Einzelplatten besteht, deren Kanten die Formöffhungen halbiren und die mittels Schlitzplatten 16 und Schrauben 17 derart zusammengehalten sind, dafs durch Auseinanderziehen der Handgriffe ι 3* die Formen der Stöpselplatte sich öffnen.
- 3. An der unter 1. gekennzeichneten Prefsform die Anordnung von Prefsköpfen 24 an der Gitterplatte zur Herstellung von hohlen Glasstöpseln in solcher Weise, dafs dieselben Längsrinnen 24a zur Erzielung eines guten Ausfüllens der Form mit Glas haben.
- 4. An der unter 1. gekennzeichneten Prefsform die Anordnung der mit Ansätzen 34, 35 und 36 versehenen Klemm- und Hebemuffen für die Deckelplatte 25, die Gitterplatte 22 und die Stöpselplatte 13, welche derart wirken, dafs bei entsprechender Einstellung die Stöpselplatte festgehalten, die Gitterplatte dagegen angehoben wird und dadurch die Glasstöpsel von den Zäpfchen des überschüssigen Glases abgerissen werden.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE70018C true DE70018C (de) |
Family
ID=343435
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT70018D Expired - Lifetime DE70018C (de) | Prefsform zur Herstellung gläserner Flaschenstöpsel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE70018C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2958385A (en) * | 1954-07-09 | 1960-11-01 | Volkswagenwerk Ag | Motor compartment ventilator especially for motor vehicles having rear mounted motors |
-
0
- DE DENDAT70018D patent/DE70018C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2958385A (en) * | 1954-07-09 | 1960-11-01 | Volkswagenwerk Ag | Motor compartment ventilator especially for motor vehicles having rear mounted motors |
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