DE280520C - - Google Patents

Info

Publication number
DE280520C
DE280520C DENDAT280520D DE280520DA DE280520C DE 280520 C DE280520 C DE 280520C DE NDAT280520 D DENDAT280520 D DE NDAT280520D DE 280520D A DE280520D A DE 280520DA DE 280520 C DE280520 C DE 280520C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cylinder
suppositories
lever
hollow cylinder
teeth
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT280520D
Other languages
English (en)
Publication of DE280520C publication Critical patent/DE280520C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61JCONTAINERS SPECIALLY ADAPTED FOR MEDICAL OR PHARMACEUTICAL PURPOSES; DEVICES OR METHODS SPECIALLY ADAPTED FOR BRINGING PHARMACEUTICAL PRODUCTS INTO PARTICULAR PHYSICAL OR ADMINISTERING FORMS; DEVICES FOR ADMINISTERING FOOD OR MEDICINES ORALLY; BABY COMFORTERS; DEVICES FOR RECEIVING SPITTLE
    • A61J3/00Devices or methods specially adapted for bringing pharmaceutical products into particular physical or administering forms
    • A61J3/08Devices or methods specially adapted for bringing pharmaceutical products into particular physical or administering forms into the form of suppositories or sticks

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Pharmacology & Pharmacy (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
' - JVl 280520 ■-KLASSE 30g\ GRUPPE
Apparat zur Massenherstellung von Suppositorien.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. März'1914 ab.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Suppositoriumsapparat, der sich vermöge seiner eigenartigen Konstruktion zur Massenherstellung von Suppositorien eignet.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein solcher Apparat beispielsweise näher veranschaulicht, und es zeigen Fig. ι und 2 eine Ansicht und den Grundriß hierzu. Fig. 3 stellt einen Schnitt durch den Apparat dar, während die Fig. 4 bis 11 Einzelteile desselben veranschaulichen.
Auf einer Grundplatte α ist ein kurzer
Hohlzylinder b auf einem Metallring c um seine Mittelachse drehbar angeordnet. Auf diesem Hohlzylinder ist ein zweiter kürzerer Zylinder d auf und ab verschiebbar. In seiner höchsten Stellung wird der letztere durch einen Arretierungshebel e festgehalten und schneidet oben mit dem oberen Rande des Zylinders b ab. Von hier aus sind senkrechte, durch gleiche Zwischenräume voneinander getrennte Bohrungen in beide Zylinderwandungen derart hinuntergeführt, daß die Achsen der Bohrlöcher in der Berührungsfläche der beiden Zylinder liegen, so daß jede Bohrung von beiden Zylindern begrenzt wird. Dadurch ist die eigentliche Form zur Bildung der Suppositorien gebildet, welch letztere nach der Fertigstellung durch Herunterschieben des äußeren Zylinders zum Abnehmen freigelegt werden können.
Das Einbringen der breiigen Masse geschieht durch den Topf f (Fig. 1, 4, 5 und 6). Derselbe wird hierzu in einen wagerechten, durch auf der Grundplatte α befestigte Stützen getragenen Ring g eingehängt und endigt unten in einen trichterartigen Boden mit gekrümmtem Schlitz h. Dieses Mundstück h des Topfes f sitzt in einer Einfräsung der beiden Zylinder a und d und hat die Weite von einem Durchmesser der Bohrungen und ist so lang, daß sich immer mehrere Formlöcher unter dem Mundstück h befinden. Durch langsames Drehen des mittleren Zylinders kann somit die ganze Form gefüllt werden und der Inhalt des Topfes nacheinander in alle Löcher fließen. An einer anderen Stelle befindet sich über dem Zylinderrand ein mehrfingriger Stopfer, der durch Niederdrücken den Inhalt der Löcher preßt. In der gezeichneten Ausführungsform besteht dieser Stopfer aus einem Halter i mit drei Stempeln ζ (Fig. 7 und 9). Diese greifen beim Herunterdrücken jedesmal in drei sich gerade unter ihnen befindende Formlöcher. Zur Führung des Stopfers ist der Halter i desselben in einem festen Hohlkörper k auf und ab beweglich. In diesem Hohlkörper k ist noch eine Feder I vorgesehen, welche den Stopfer immer selbsttätig hochdrückt. Zur Befestigung der zur Bedienung des Apparates nötigen Handhebel ist außerhalb des Hohlzylinders auf der Grundplatte α eine senkrechte Säule m vorgesehen. An dieser ist zunächst für einen mit dem Stopfer in Verbindung stehenden Hebel η ein Ring 0 befestigt, an welchem sich die Drehzapfen für den Hebel η befinden. Letzterer bildet mit einem zweiten Arm -p einen Winkelhebel, so daß bei einer Bewegung des Hebels η auch der Arm p bewegt wird. Dieser besitzt nun an seinem Ende einige Zähne nach Art
eines Zahnradsegmentes, welche in die Zähne q eines unten auf der Säule m drehbar angeordneten Ringes greifen, wodurch letzterer bei der Betätigung des Hebels η hin und her gedreht werden kann. An diesem Ring ist vermittels eines kurzen Hebelarmes eine federnde Klinke r angelenkt, welche in die Zähne eines Zahnringes s greift und somit letzteren beim Niederdrücken des Handhebels η absatzweise weiterdreht. Der Ring s sitzt auf dem Hohlzylinder b, und zwar unten auf einem Rand drehbar und mit dem Hohlzylinder selbst durch eine Druckfeder t (Fig. i) verbunden. Der Ring s hat ebenso viele Zähne, wie Formlöcher vorhanden sind, so daß bei jedesmaligem Niederdrücken des Handhebels η der Ring um einen Zahn weitergedreht wird, wobei sich die Feder t spannt, da der Hohlzylinder bei dieser Bewegung des Hebels η durch den in die Löcher eindringenden Stopfer festgehalten wird. An einer geeigneten Stelle befindet sich dann noch eine zweite Klinke, die. als Sperrklinke für den Ring s dient und diesen an einer Zurückdrehung durch die gespannte Feder t beim Loslassen des Hebels η hindert. Die Feder t bewirkt alsdann die Weiterdrehung des Zy-
. ■ linders um ein Formloch. Nachdem also der Topf f mit der zu formenden Masse angefüllt ist, ist es nur nötig, daß der Handhebel η ständig abwechselnd niedergedrückt und losgelassen wird, um sämtliche Formen des Apparates zu füllen und zu pressen. Nachdem auf diese Weise die der Anzahl der Formlöcher entsprechenden Suppositorien fertiggestellt und erkaltet sind, wird der Topf heruntergenommen und der äußere Hohlzylinder d, nach dem Umlegen des Arretierungshebels e, nach unten geschoben, wodurch die Suppositorien frei werden und leicht abgenommen werden können.
Zum bequemen Herunterschieben des Zylinders d ist ein zweiter Handhebel u vorgesehen, der ebenfalls seinen Drehpunkt an einem auf der Säule m befestigten Ring hat und den Hohlzylinder d gabelförmig umfaßt. Die Enden der beiden Gabelschenkel des Hebels u greifen vermittels an denselben drehbar befestigter Backen in eine Ringnut des Zylinders d. Zum leichten Abnehmen der fertigen Suppositorien ist noch eine kleine Schaufel vorgesehen, die der Form der Granaten entsprechend mit Vertiefungen versehen ist und derart geformt sein kann, daß mit ihr jedesmal drei Granaten fortgenommen werden können. Diese Schaufel ist in den Fig. 10 und 11 dargestellt, und in der Fig. 3 ist dieselbe bei ν in punktierter Stellung bei dem Gebrauch veranschaulicht.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Apparat zur Massenherstellung von Suppositorien mit umlaufendem Träger für die Formen, dadurch gekennzeichnet, daß ein senkrecht stehender, leicht drehbarer Hohlzylinder (b) den einen Teil und ein über denselben geschobener, auf und ab verschiebbarer zweiter Hohlzylinder (d) den anderen Teil der zweiteiligen Form bilden, indem beide Zylinder eine Anzahl nebeneinander in der Berührungsfläche der beiden Zylinder liegende Bohrungen begrenzen, welche die Form von Granaten haben und durch Verschieben des zweiten Zylinders (d) zum Herausnehmen der fertigen Suppositorien freigelegt werden können.
2. Apparat zur Massenherstellung von Suppositorien nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Füllen der Form an einer beliebigen Stelle über der Lochreihe in bekannter Weise ein Topf (f) befestigt ist, der trichterförmig ausgebildet in ein Mundstück endigt und mit diesem in die Ringnut der Form paßt, und daß an einer anderen Stelle über der Form ein auf und ab beweglicher, dreifingriger Stempel zum Nachstopfen der gefüllten Form vorgesehen ist, daß ferner außerhalb der Hohlzylinder eine senkrechte Säule {m) steht, an welcher übereinander zwei Handhebel (n und u) drehbar befestigt sind, von denen der oberste (n) mit dem vermittels einer Feder (I) stets wieder hochgedrückten Stopfer (z) und der unterste mit dem verschiebbaren Zylinder (d) in Verbindung steht, den er mit einer gabelartigen Ausbildung umfaßt.
3. Apparat zur Herstellung von Suppositorien nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Stopfer verbundene Hebel (w) mit einem am Ende als Zahnradsegment ausgebildeten Arm (p) versehen ist, dessen Zähne in die Zähne eines auf der Säule drehbar angeordneten Ringes eingreifen, um den Apparat beim Niederdrücken des Hebels (n) durch eine federnde Klinke (r) und einen auf einem Rand des Zylinders (b) drehbaren, mit letzterem durch . eine Druckfeder verbundenen Zahnkranz (s) selbsttätig absatzweise weiterzudrehen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT280520D Active DE280520C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE280520C true DE280520C (de)

Family

ID=536349

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT280520D Active DE280520C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE280520C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2006010481A1 (de) * 2004-07-22 2006-02-02 Weckerle Gmbh Aufbewahrungseinheit für massen in einem formprozess

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2006010481A1 (de) * 2004-07-22 2006-02-02 Weckerle Gmbh Aufbewahrungseinheit für massen in einem formprozess

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE280520C (de)
DE1957250A1 (de) Maschine zum Herstellen ueberzogener Knoepfe
CH430383A (de) Maschine zum Herstellen von achssymmetrisch geformten Werkstücken
DE126374C (de)
DE6604138U (de) Formpresse fuer rohwuerste
DE421176C (de) Presse zum Pressen von Seifenstuecken u. dgl. mit Vorrichtung zum Zu- und Abfuehren der Presslinge
DE9958C (de) Maschine zur Anfertigung geprefster Zuckerstücke
DE560880C (de) Absatzweise umlaufende Drehtischpresse zum Herstellen von farbigen, gemusterten Platten
DE421109C (de) Stampfmaschine zur Herstellung von Kunststeinen
DE4263C (de) System von Maschinen zur Herstellung von Drahtkapseln für Champagnerflaschen
DE244833C (de)
DE692596C (de) Vorrichtung zur Herstellung von topffoermigen Gebilden aus Humus
DE346370C (de) Formmaschine zur Herstellung von Kernen fuer Maehmaschinenfinger mit drehbarem zweiteiligen Kernkasten und Ausstossstempeln fuer die fertigen Kerne
DE15587C (de) Maschine zur Herstellung von Baum-Konfekt
DE259038C (de)
DE250280C (de)
DE82403C (de)
DE837586C (de) Formpresse fuer Tabletten und andere Presslinge aus pulvrigen Stoffen
DE852008C (de) Vorrichtung zum Pikieren von Pflanzen
DE321255C (de) Maschine zur Herstellung von Buescheln fuer Buersten
DE803C (de) Maschine zur Herstellung von Knöpfen
DE187282C (de)
DE479473C (de) Plombierzange
DE423818C (de) Strickmaschine mit rotierendem Nadelzylinder und mehreren zu Gruppen zusammengefassten Fadenfuehrern
DE225280C (de)