DE280520C - - Google Patents
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- DE280520C DE280520C DENDAT280520D DE280520DA DE280520C DE 280520 C DE280520 C DE 280520C DE NDAT280520 D DENDAT280520 D DE NDAT280520D DE 280520D A DE280520D A DE 280520DA DE 280520 C DE280520 C DE 280520C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61J—CONTAINERS SPECIALLY ADAPTED FOR MEDICAL OR PHARMACEUTICAL PURPOSES; DEVICES OR METHODS SPECIALLY ADAPTED FOR BRINGING PHARMACEUTICAL PRODUCTS INTO PARTICULAR PHYSICAL OR ADMINISTERING FORMS; DEVICES FOR ADMINISTERING FOOD OR MEDICINES ORALLY; BABY COMFORTERS; DEVICES FOR RECEIVING SPITTLE
- A61J3/00—Devices or methods specially adapted for bringing pharmaceutical products into particular physical or administering forms
- A61J3/08—Devices or methods specially adapted for bringing pharmaceutical products into particular physical or administering forms into the form of suppositories or sticks
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
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- Veterinary Medicine (AREA)
- Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
' - JVl 280520 ■-KLASSE 30g\ GRUPPE
Apparat zur Massenherstellung von Suppositorien.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Suppositoriumsapparat, der sich vermöge
seiner eigenartigen Konstruktion zur Massenherstellung von Suppositorien eignet.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein solcher Apparat beispielsweise näher veranschaulicht, und es zeigen Fig. ι und 2 eine Ansicht und den Grundriß hierzu. Fig. 3 stellt einen Schnitt durch den Apparat dar, während die Fig. 4 bis 11 Einzelteile desselben veranschaulichen.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein solcher Apparat beispielsweise näher veranschaulicht, und es zeigen Fig. ι und 2 eine Ansicht und den Grundriß hierzu. Fig. 3 stellt einen Schnitt durch den Apparat dar, während die Fig. 4 bis 11 Einzelteile desselben veranschaulichen.
Auf einer Grundplatte α ist ein kurzer
Hohlzylinder b auf einem Metallring c um seine Mittelachse drehbar angeordnet. Auf diesem
Hohlzylinder ist ein zweiter kürzerer Zylinder d auf und ab verschiebbar. In seiner höchsten
Stellung wird der letztere durch einen Arretierungshebel e festgehalten und schneidet oben
mit dem oberen Rande des Zylinders b ab. Von hier aus sind senkrechte, durch gleiche
Zwischenräume voneinander getrennte Bohrungen in beide Zylinderwandungen derart hinuntergeführt, daß die Achsen der Bohrlöcher
in der Berührungsfläche der beiden Zylinder liegen, so daß jede Bohrung von beiden
Zylindern begrenzt wird. Dadurch ist die eigentliche Form zur Bildung der Suppositorien gebildet,
welch letztere nach der Fertigstellung durch Herunterschieben des äußeren Zylinders
zum Abnehmen freigelegt werden können.
Das Einbringen der breiigen Masse geschieht durch den Topf f (Fig. 1, 4, 5 und 6). Derselbe
wird hierzu in einen wagerechten, durch auf der Grundplatte α befestigte Stützen getragenen
Ring g eingehängt und endigt unten in einen trichterartigen Boden mit gekrümmtem
Schlitz h. Dieses Mundstück h des Topfes f
sitzt in einer Einfräsung der beiden Zylinder a und d und hat die Weite von einem Durchmesser
der Bohrungen und ist so lang, daß sich immer mehrere Formlöcher unter dem Mundstück h
befinden. Durch langsames Drehen des mittleren Zylinders kann somit die ganze Form
gefüllt werden und der Inhalt des Topfes nacheinander in alle Löcher fließen. An einer
anderen Stelle befindet sich über dem Zylinderrand ein mehrfingriger Stopfer, der durch Niederdrücken
den Inhalt der Löcher preßt. In der gezeichneten Ausführungsform besteht dieser Stopfer aus einem Halter i mit drei Stempeln ζ
(Fig. 7 und 9). Diese greifen beim Herunterdrücken jedesmal in drei sich gerade unter ihnen
befindende Formlöcher. Zur Führung des Stopfers ist der Halter i desselben in einem
festen Hohlkörper k auf und ab beweglich. In diesem Hohlkörper k ist noch eine Feder I
vorgesehen, welche den Stopfer immer selbsttätig hochdrückt. Zur Befestigung der zur
Bedienung des Apparates nötigen Handhebel ist außerhalb des Hohlzylinders auf der Grundplatte
α eine senkrechte Säule m vorgesehen.
An dieser ist zunächst für einen mit dem Stopfer in Verbindung stehenden Hebel η
ein Ring 0 befestigt, an welchem sich die Drehzapfen für den Hebel η befinden. Letzterer
bildet mit einem zweiten Arm -p einen Winkelhebel, so daß bei einer Bewegung des Hebels η
auch der Arm p bewegt wird. Dieser besitzt nun an seinem Ende einige Zähne nach Art
eines Zahnradsegmentes, welche in die Zähne q eines unten auf der Säule m drehbar angeordneten
Ringes greifen, wodurch letzterer bei der Betätigung des Hebels η hin und her gedreht
werden kann. An diesem Ring ist vermittels eines kurzen Hebelarmes eine federnde Klinke r
angelenkt, welche in die Zähne eines Zahnringes s greift und somit letzteren beim Niederdrücken
des Handhebels η absatzweise weiterdreht. Der Ring s sitzt auf dem Hohlzylinder b,
und zwar unten auf einem Rand drehbar und mit dem Hohlzylinder selbst durch eine
Druckfeder t (Fig. i) verbunden. Der Ring s hat ebenso viele Zähne, wie Formlöcher vorhanden
sind, so daß bei jedesmaligem Niederdrücken des Handhebels η der Ring um einen
Zahn weitergedreht wird, wobei sich die Feder t spannt, da der Hohlzylinder bei dieser Bewegung
des Hebels η durch den in die Löcher eindringenden Stopfer festgehalten wird. An
einer geeigneten Stelle befindet sich dann noch eine zweite Klinke, die. als Sperrklinke für
den Ring s dient und diesen an einer Zurückdrehung durch die gespannte Feder t beim
Loslassen des Hebels η hindert. Die Feder t bewirkt alsdann die Weiterdrehung des Zy-
. ■ linders um ein Formloch. Nachdem also der Topf f mit der zu formenden Masse angefüllt
ist, ist es nur nötig, daß der Handhebel η ständig abwechselnd niedergedrückt und losgelassen
wird, um sämtliche Formen des Apparates zu füllen und zu pressen. Nachdem auf diese Weise die der Anzahl der Formlöcher
entsprechenden Suppositorien fertiggestellt und erkaltet sind, wird der Topf heruntergenommen
und der äußere Hohlzylinder d, nach dem Umlegen des Arretierungshebels e, nach unten
geschoben, wodurch die Suppositorien frei werden und leicht abgenommen werden können.
Zum bequemen Herunterschieben des Zylinders d ist ein zweiter Handhebel u vorgesehen, der
ebenfalls seinen Drehpunkt an einem auf der Säule m befestigten Ring hat und den Hohlzylinder
d gabelförmig umfaßt. Die Enden der beiden Gabelschenkel des Hebels u greifen
vermittels an denselben drehbar befestigter Backen in eine Ringnut des Zylinders d. Zum
leichten Abnehmen der fertigen Suppositorien ist noch eine kleine Schaufel vorgesehen, die
der Form der Granaten entsprechend mit Vertiefungen versehen ist und derart geformt
sein kann, daß mit ihr jedesmal drei Granaten fortgenommen werden können. Diese Schaufel
ist in den Fig. 10 und 11 dargestellt, und
in der Fig. 3 ist dieselbe bei ν in punktierter Stellung bei dem Gebrauch veranschaulicht.
Claims (3)
1. Apparat zur Massenherstellung von Suppositorien mit umlaufendem Träger für
die Formen, dadurch gekennzeichnet, daß ein senkrecht stehender, leicht drehbarer
Hohlzylinder (b) den einen Teil und ein über denselben geschobener, auf und ab
verschiebbarer zweiter Hohlzylinder (d) den anderen Teil der zweiteiligen Form bilden,
indem beide Zylinder eine Anzahl nebeneinander in der Berührungsfläche der beiden
Zylinder liegende Bohrungen begrenzen, welche die Form von Granaten haben und durch Verschieben des zweiten Zylinders (d)
zum Herausnehmen der fertigen Suppositorien freigelegt werden können.
2. Apparat zur Massenherstellung von Suppositorien nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß zum Füllen der Form an einer beliebigen Stelle über der Lochreihe
in bekannter Weise ein Topf (f) befestigt ist, der trichterförmig ausgebildet
in ein Mundstück endigt und mit diesem in die Ringnut der Form paßt, und daß an einer anderen Stelle über der Form
ein auf und ab beweglicher, dreifingriger Stempel zum Nachstopfen der gefüllten
Form vorgesehen ist, daß ferner außerhalb der Hohlzylinder eine senkrechte Säule {m)
steht, an welcher übereinander zwei Handhebel (n und u) drehbar befestigt sind,
von denen der oberste (n) mit dem vermittels einer Feder (I) stets wieder hochgedrückten
Stopfer (z) und der unterste mit dem verschiebbaren Zylinder (d) in Verbindung
steht, den er mit einer gabelartigen Ausbildung umfaßt.
3. Apparat zur Herstellung von Suppositorien nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der mit dem Stopfer verbundene Hebel (w) mit einem am Ende als
Zahnradsegment ausgebildeten Arm (p) versehen ist, dessen Zähne in die Zähne eines
auf der Säule drehbar angeordneten Ringes eingreifen, um den Apparat beim Niederdrücken
des Hebels (n) durch eine federnde Klinke (r) und einen auf einem Rand des
Zylinders (b) drehbaren, mit letzterem durch . eine Druckfeder verbundenen Zahnkranz (s)
selbsttätig absatzweise weiterzudrehen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE280520C true DE280520C (de) |
Family
ID=536349
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT280520D Active DE280520C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE280520C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2006010481A1 (de) * | 2004-07-22 | 2006-02-02 | Weckerle Gmbh | Aufbewahrungseinheit für massen in einem formprozess |
-
0
- DE DENDAT280520D patent/DE280520C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2006010481A1 (de) * | 2004-07-22 | 2006-02-02 | Weckerle Gmbh | Aufbewahrungseinheit für massen in einem formprozess |
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