DE225280C - - Google Patents

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DE225280C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B7/00Moulds; Cores; Mandrels
    • B28B7/0097Press moulds; Press-mould and press-ram assemblies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 225280 KLASSE SOa. GRUPPE
aus keramischer Masse.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. April 1908 ab.
Die Erfindung betrifft eine Presse zur Herstellung von Hahnküken o. dgl. aus keramischer Masse und bezweckt, den einzuschließenden Teil des Kükens am Umfange vollkommen glatt zu gestalten, so daß er nicht mehr nachträglich abgeschliffen zu werden braucht, sondern daß das übliche und stets notwendige Einschleifen genügt, um einen dichten Abschluß zwischen Gehäusebohrung und Küken
ίο zu erzielen.
Zu diesem Zweck besteht die Vorrichtung aus einer einteiligen zur Formung des glatten Kükenteiles dienenden, hohlen Preßform, auf welcher die zur Bildung des übrigen Teiles des Hahnkükens dienenden Formhälften drehbar gelagert sind. Durch Zusammenklappen der letzteren wird die in dem vollen Teil ruhende und zwischen den Preßhälften befindliche Tonmasse vorgepreßt. Die Fertigformung des Preßgutes erfolgt alsdann durch einen Hilfskolben, welchem die zusammengeklappten Formhälften zur Führung dienen. Die Erzeugung der Kükenbohrung erfolgt in bekannter Weise durch Ausstanzen des der Bohrung entsprechenden Preßgutes durch einen in dem ungeteilten Preßstück der Vorrichtung verschiebbar gelagerten Stempel. Ebenso ist in diesem Formteile der zum Ausstoßen des fertigen Preßlings dienende Ausstoßstempel gelagert.
In der Zeichnung ist beispielsweise eine . Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar in
Fig. ι im Längsschnitt und in
Fig. 2 in einem Schnitt nach Linie A-A der Fig. ι mit teilweise aufgeklappten Formhälften.
Die Preßform besteht bei dem gezeichneten Beispiel aus sieben Teilen. Der in das Gehäuse eingesetzte, untere Teil α ist voll, d. h. ungeteilt hergestellt. Die darüber befindlichen Teile b, b', c, c' und d, d' aber sind zweiteilig, so daß durch Zusammenklappen dieser Formhälften die eingelegte Tonmasse ungefähr in die Form des herzustellenden Gegenstandes, also hier des Hahnkükens, gepreßt wird. Hierauf wird mittels eines Kolbens e, welcher zwischen den zusammengeklappten Teilen d, d' geführt wird, die fertige Gestalt des Hahnkükens oder ähnlichen Preßlings vollendet. Die Bewegung des Kolbens e kann mechanisch oder mittels Hebelwerkes von Hand erfolgen. Alsdann wird ein Stempel g in Bewegung gesetzt, welcher die Kükenbohrung ausstößt, wobei sich eine kleine Ausflußöffnung f bildet, durch welche die überschüssige Masse entweichen kann. Gleichzeitig wird hierdurch eine weitere Verdichtung des Hahnkükens bewirkt.
Ist die Kükenbohrung fertiggestellt, so werden die Formen b, b', c, c' und d, d' geöffnet, der Kolben e wird gehoben und der Stempel g zurückgezogen. Sobald das geschehen ist, kann durch einen Ausstoßer h das fertige Hahnküken aus der unteren Form α ausgestoßen werden. Die einzelnen Teile a, b, V, c, c' usw. der Form können natürlich, wie auch die Zeichnung erkennen läßt, auswechsel-
bär sein, je nach der Größe des zu pressenden Gegenstandes.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Presse mit auseinandernehmbaren' Preßformteilen zur Herstellung von Hahnküken o. dgl. aus keramischer Masse, dadurch gekennzeichnet, daß nur der den Handgriff bildende, einen Fertigpreßkolben führende Formteil mehrteilig ist, wohingegen die den glatten Teil des Kükens bildende Formhälfte, in welcher zweckmäßig ein Kolben zur Erzeugung der Bohrung und ein Ausstoßer geführt werden, einteilig ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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