DE404946C - Mehrteiliges Presswerkzeug - Google Patents

Mehrteiliges Presswerkzeug

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DE404946C
DE404946C DEH95238D DEH0095238D DE404946C DE 404946 C DE404946 C DE 404946C DE H95238 D DEH95238 D DE H95238D DE H0095238 D DEH0095238 D DE H0095238D DE 404946 C DE404946 C DE 404946C
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Germany
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die
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pressing
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Expired
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DEH95238D
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HIRSCH KUPFER U MESSINGWERKE A
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HIRSCH KUPFER U MESSINGWERKE A
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J13/00Details of machines for forging, pressing, or hammering
    • B21J13/02Dies or mountings therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shaping Metal By Deep-Drawing, Or The Like (AREA)

Description

  • Mehrteiliges Preßwerkzeug. Die Herstellung von Preßteilen aus Metall geschieht bekanntlich in sog. Gesenken, die gewöhnlich zwei-, auch drei- oder vierteilig ausgeführt sind, und die Unterteilung des Ge, senkes erfolgt in solchen Schnittebenen, daß die Gesenkteile nach dem Fertigstellen des Preßstückes von diesem abgehoben werden können bzw. das Preßstück aus dem Gesenk herausgenommen werden kann. Es gibt nun gewisse Teile, die durch die Anordnung von Ansätzen, Armen oder durch ihre sonstige Formgebung in derartigen Gesenken nicht hergestellt werden können, weil es unmöglich ist, das Gesenk, auch wenn es drei- oder vierteilig ausgeführt ist, in solchen Ebenen zu teilen, daß die Herausnahme des fertigen Arbeitsstückes möglich ist, zumal da ja beim Pressen ein Druck nur in einer Richtung ausgeübt werden kann. ' Die Erfindung hilft diesem Übelstande dadurch ab, daß in einem oder in mehreren der Gesenkteile in diesen bewegliche besondere Gesenkteile oder Schieber angeordnet sind, welche beim Abheben des Gesenkes bzw. beim Herausnehmen des Preßteiles aus dem Gesenk an dem Arbeitsstück verbleiben und dann in einer von der Preßrichtung abweichenden Richtung von diesem abgezogen werden können.
  • Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, und zwar sind Abb. r, . 2 und 3 eine Darstellung eines Preßteiles in drei verschiedenen Projektionen, welcher so ausgebildet ist, daß seine Herhellung in den üblichen Gesenken unmöglich ist.
  • Abb.3 zeigt ein dreiteiliges Gesenk gemäß der Erfindung.
  • Abb. 5 ist ein Grundriß des Unterteiles und Abb. 6 eine untere Ansicht des Mittelteiles. Die in Abb. i; 2 und 3 dargestellte Schelle, die gepreßt werden soll, besteht aus dem eigentlichen Körper a, einem flachen vorEitehenden Arm b und einem weiteren Arm; welcher einen Zapfen c trägt. Dieses Formstück kann nach keiner Richtung so geteilt werden, daß, wenn es im Gesenk gepreßt wird, ein Abheben der Gesenke bzw. ein Herausnehmen des fertigen Teiles aus dem Gesenk möglich wäre. Die Herstellung ist jedoch als Preßstück unter Verwendung des in Abb. q. bis 6 dargestellten Preß-,verkzeuges gemäß der Erfindung möglich. Dieses Preßwerkzeug besteht aus dem Unterteil d, dem mittleren Teil e und dem Oberteil f. Letzterer trägt den Preßstempel g, welcher gut passend durch den 'lVEttelteil hindurchgeht und den inneren halbrunden Umfang der Schelle preßt. Die Form des Preßstückxs ist zum Teil in den Unterteil, zum Teil in den mittleren Teil eingearbeitet, und zwar nach der Richtung x-x in Abb.2 geteilt, derart, daß der Teil rechts der Linie x-x in Abb. 2 in den Mittelteil eingearbeitet ist, während der Unterteil eine Vertiefung gemäß dem links von der Linie x-x in Abb.2 befindlichen Teil des Formstückes trägt. Derjenige Teil des Formstückes, welcher nach dem Pressen das Herausheben aus dem Gesenk verhindert, nämlich bei der Teilung nach der Linie x-x der Zapfen c, ist nun in einen besonderen Teil h des unteren Gesenkstückes eingearbeitet. Er ist in Abb. ¢ mit i bezeichnet. Dieser Teil lt ist als Schieber ausgebildet und in den Unterteil d geführt, vorzugsweise mittels einer schwalbenschwanzförmigen Führung, die aus der Zeichnung (Abb. 5) ersichtlich ist. An dem Schieber h ist ein Zapfen k vorgesehen, welcher nach unten in eine Aussparung des Teiles d hineinreicht. In dem Unterteil ist ferner noch ein Stößel m gelagert. Die Stangen k und m können durch eine Auswerferplatte n angehoben werden. Zur Führung von Mittel- und Unterteil aneinander sind Führungsstifte o vorgesehen.
  • Die Arbeitsweise der Einrichtung ist also derartig, daß nach Einfügen des Schiebers lt in den Unterteil in die aus Abb. 4 ersichtliche Lage das Material in den Hohlraum des Unterteiles eingebracht, der Mittelteil mittels der Führungen o darübergelegt und dann der Preßstempel g durch den Mittelteil hindurchgedrückt und die drei Teile zusammengepreßt werden. Es wird dann der Preßteil in der Höhlung gebildet, dann Ober- und Unterteil wieder abgehoben. Dias fertige Arbeitsstück wird nunmehr durch Anheben der Auswerferplatte aus dem Gesenkunterteil ausgeworfen, und zwar gleichzeitig mit dem Schieber lt, der an dem Preßstück verbleibt. Ist es aus dem Gesenk entfernt, so wird dann auch der Schieber lt abgenommen und für den nächsten Preßvorgang wieder in das Untergesenk eingeführt.
  • Natürlich können an Stelle des bei dem Ausführungsbeispiel erforderlichen einen Schiebers auch mehrere derartige Schieber vorgesehen -werden, und zwar brauchen nicht alle an einem Gesenkteil vorgesehen zu sein, sondern auch an mehreren. An Stelle der Schieber, die jede beliebige Führung haben können, kann auch ein einmal oder mehrfach geteilter Ring treten, z. B. wenn ein Preßteil mit mehreren nach außen ragenden Armen oder Ansätzen oder mit Einsenkungen o. dgl. hergestellt werden soll. Das Wesen der Erfindung liegt darin, das Werkzeug so auszubilden, daß ein Teil desselben mit dem Werkstück aus dem Werkzeug herausgenommen und dann in einer von der Preßrichtung abweichenden Richtung von dem Werkstück entfernt wird.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜCHL t. Mehrteiliges Prellwerkzeug, bei welchem Werkzeugteile mit dem fertigen Werkstück aus dem Werkzeug herausgenommen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die nach dem Fertigstellen des Werkstückes mit diesem zusammen aus dem Preßwerkzeug herausgezogenen und in einer von der Preßrichtung abweichenden Richtung von dem Werkstück abzuziehenden Werkzeugteile zusammen mit den übrigen Teilen des Preßwerkzeuges zur Bildung der äußeren Form des Preßstückes dienen.
  2. 2. Werkzeug nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet; daß die mit dem Werkstück herausnehmbaren Formteile nach Art von in der Preßrichtung verschiebbaren, in den übrigen Teilen der Form geführten Schlitten oder Gleitstücken ausgeführt sind.
DEH95238D 1923-11-16 1923-11-16 Mehrteiliges Presswerkzeug Expired DE404946C (de)

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