DE507120C - Vorrichtung zum maschinellen Herstellen von ueberklebten Stuelpdeckelschachteln mit breitem Vorstehrand - Google Patents

Vorrichtung zum maschinellen Herstellen von ueberklebten Stuelpdeckelschachteln mit breitem Vorstehrand

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DE507120C
DE507120C DED51487D DED0051487D DE507120C DE 507120 C DE507120 C DE 507120C DE D51487 D DED51487 D DE D51487D DE D0051487 D DED0051487 D DE D0051487D DE 507120 C DE507120 C DE 507120C
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protruding edge
glued
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box
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DRESDNER TASCHEN U KARTONNAGEN
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Description

  • Vorrichtung zum maschinellen Herstellen von überklebten Stülpdeckelschachteln mit breitem Vorstehrand Vorstehrandschachteln mit breitem Rand maschinell herzustellen, wurde bisher allgemein in der Weise durchgeführt, daß die Bodenscheibe größer .als der Zargenring zugeschnitten wurde und mit dem letzteren durch Umfalzen des Überzugspapieres oder durch Umlegen des Rändelstreifens fest verbunden wurde. Die Bodenscheibe, die bei solchen Schachteln flach blieb, konnte auf diese Weise beliebig weit über die äußere Kante des Zargenringes vorstehen.
  • Für Pralinen oder sonstige Packungen werden aber meistens Vorstehrandschachtel.n verlangt, bei denen der Boden mit einer entsprechenden Wölbung und Prägung versehen sein muß. Desgleichen sollen die Schachteln einen geprägten Randwulst aufweisen. Derartige Schachteln können mit den vorher beschriebenen Verfahren nicht hergestellt werden. Außerdem haben die Schachteln den Nachteil, daß die Verbindung zwischen Zarge und Boden lediglich durch das Überzu .gspapier hergestellt wird. Eine Verbindung mit so dünnem Papier bietet aber dort nicht genügend Festigkeit, wo infolge der Größe der Schachtel und im Zusammenhang damit infolge des größeren Gewichtes des Inhaltes an die Festigkeit der Verbindung größere Ansprüche gestellt werden und wo weiter die Schachtel, die bei Nahrungsmitteln sehr dicht schließen muß, des öfteren geöffnet und geschlossen wird. Aus diesem Grunde verwendet man denn auch im Durchschnitt Vorstehran.dschachtel,n, bei denen der Boden sozusagen in die Zarge eingefalzt ist. Dieses Einfalzen geschieht dadurch, daß die Bodenscheibe an sich größer geschnitten wird, als der Zargendurchmesser beträgt, und dann, um in die Zarge eingelegt werden zu können, soweit 'gewölbt-wird, daß ihr Durchmesser nunmehr dem Innenmaß der Zarge entspricht. In der Presse werden dann mit einem Werkzeug, bestehend aus Unter- und Oberteil, diese Boden bis zu der gewünschten Wölbung flachgedrückt und dabei die Umfalzung vorgenommen, worauf dann mit dem gleichen Werkzeugober- und -unterteil das Aufprägen des Etikettes ausgeführt wird. Die Verwendung ein und desselben Werkzeuges, vor allen Dingen ein und desselben Stempels, hat aber den Nachteil, daß der Vorstehrand nur in beschränktem Maße bis über die Außenkante der Zarge herausgeprägt werden konnte, da bei der Ausbildung des Oberstempels Rücksicht auf das spätere Aufprägen des Etikettes genommen «-erden wußte. Es fand mehr oder weniger nur ein Umrollen der "Zarge über dem Boden und anschließend daran ein Flachpressen dieser Wulst statt. Den Vorstehrand breiter zu pressen, wurde nur erreicht, wenn man am Werkzeugoberteil eine scharfkantige Ausdrehung anbrachte. Forrute man die Schachteln jedoch in dieser Weise, d. h. klebte man tnit diesem Stempel in gleicher Weise das Etikett auf, dann geschah es wieder, daß das Etikett beim Überziehen infolge dieser scharfen Ausdrehung einriß.
  • Diese Nachteile beseitigt die Erfindung. Gemäß dieser kommt zur Herstellung von Vorstehrandschachteln mit besonders breitem Rand, also mit einem Schachtelrand, der bei Stülpdeckelschachteln noch um so weit über die Zarge des Oberteiles vorsteht, als der schmale Vorstehrand des Oberteiles beträgt, eine Vorrichtung zur Anwendung, die aus einem Werkzeugunterteil tuid zwei Werkzeugoberteilen besteht, von denen das eine Werkzeugoberteil eine scharfkantige Ausdrehung zum Einfalzen .des Bodens und Vorprägen des Vorstehrandes besitzt, während das zweite Oberteil mit einer halbrunden Ausdrehung versehen ist, um den vorgeprägten Vorstehrand fertig zu pressen und dabei gleichzeitig das Etikett zu überkappen. Diese beiden Werkzeugoberteile werden nacheinander mit dem Werkzeugunterteil in Zusammenarbeit gebracht, so daß die herzustellende Schachtel aus dem letzteren nicht entfernt zu werden braucht, wenn die zweite Arbeitsoperation vorgenommen wird.
  • Es können also mit der Erfindung Vorstehrandschachteln mit breitem Rand und aufgeklebtem Etikett in verhältnismäßig kurzer "Zeit und ohne besondere Schwierigkeiten hergestellt werden.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigen Abb. i eine Vorrichtung, bei der die Formstempel verschiebbar an einem Schieber befestigt sind und so abwechselnd mit dem Werkzeugunterteil zusammenarbeiten können.
  • Abb. z zeigt die im ersten Arbeitsgange vorgeprägte Schachtel in vergrößertem Maßstabe, Abb. 3 die fertig geprägte Schachtel, ebenfalls in vergrößertem Maßstabe und Ab'b. 4 eine zusammengesetzte Schachtel .in vergrößertem Maßstabe, bei der der Schachtelunterteil mit breitem Vorstehrand ausgebildet ist, während der Deckel den Vorstehrand zeigt, wie er bisher hergestellt wurde.
  • Am Pressenstößel i sind auf einer gemeinsamen Schiebeplatte 2 o. dgl. -der Stempel 3 zum Pressen des Vorstehrandes und der Stempel 4 zum Fertigprägen und Überziehen des Schachtelteiles befestigt. Diese Stempel arbeiten mit dem Werkzeugunterteil i i zusammen, in welches. die in bekannter Weise hergestellten Teile (Zargenring 5, Boden t und im zweiten Arbeitsgange Etikett j) eingesetzt werden. Im ersten Arbeitsgange wird mit dem Stempel 3, der auch Vordrücker genannt wird, das Pressen des breiten Vorstehrandes bewirkt. Um dies zu erreichen, ist der Vordrücker ringsum mit einer im Querschnitt dreieckigen Aussparung 8 versehen, die ein Ausknicken der über die Führung g vorstehenden Zarge 5 bewirkt. Abb. 2 zeigt die Form des Schachtelteiles nach dem ersten Arbeitsgange.
  • Im Verlauf der Aufwärtsbewegung bziv. vor erneuter Abwärtsbewegung des Pressenstößels zwecks Überziehen des Etiketts usw. wird die Grundplatte :2 mittels eines Handgriffes io o. dgl. so weit vorgeschoben, daß nun der Fertigprägestempel 4 über dem Werkzeugunterteil i i steht. Gleichzeitig wird ein Etikett auf den vorgeprägten Schachtelteil aufgelegt. Dieses Etikett wird mit Hilfe des Stempels 4. auf den Schachtelteil unter dem Einfluß der Wärme (bekanntlich sind derartige Werkzeuge geherizt) aufgeklebt und der Schachtelteil dabei mit einer entsprechenden Prägung u.sw. versehen. Die dem Schachtelteil in diesem Arbeitsgange erteilte Form ergibt sich aus Abb. 3. Der fertige Schachtelteil wird dann in an sich bekannter Weise mittels eines Hebels 12, der unter den Kern 13 im Werkzeugunterteil i i greift, aus der Führung herausgehoben und von Hand o. dgl. abgenommen.
  • Um die Werkzeugstempel 3 und 4 jeweils nur so weit verschieben zu können, d'aß sie mit dem Werkzeugunterteil i i einwandfrei zusammenarbeiten, sind zweckmäßig am Stößel i an beiden Endstellen der Schiebebe-,vegung Anschläge 14 vorgesehen, desgleichen sind in die Grundplatte 2 Arretierbolzen 15 eingesetzt, die in eine Aussparung 16 im Stößel i eintreten und die Werkzeugstempel in der eingestellten Lage festhalten können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum maschinellen Herstellen von überklebten Stülpdeckelschachteln mit breitem Vorstehrand, dadurch gekennzeichnet, daß ein Werkzeugunterteil (i i ) und zwei versetzbare Stempel (3, 4) vorgesehen sind, von denen der erste (3) zum Einfalzen des Bodens und zum Formen des rohen Vorstehrandes dient, der zweite (4) das Fertigforrnen des Vorstehrandes und das Aufkleben des Etikettes vornimmt.
DED51487D 1926-10-19 1926-10-19 Vorrichtung zum maschinellen Herstellen von ueberklebten Stuelpdeckelschachteln mit breitem Vorstehrand Expired DE507120C (de)

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DED51487D Expired DE507120C (de) 1926-10-19 1926-10-19 Vorrichtung zum maschinellen Herstellen von ueberklebten Stuelpdeckelschachteln mit breitem Vorstehrand

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