DE76409C - Herstellung des Halses an aus einem Stück geprägten Schachteln - Google Patents
Herstellung des Halses an aus einem Stück geprägten SchachtelnInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B31—MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31B—MAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
- B31B70/00—Making flexible containers, e.g. envelopes or bags
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B31—MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
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- B31B50/00—Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
- B31B50/59—Shaping sheet material under pressure
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-
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT. Y&
KLASSE B4: Papiererzeugnisse.
in DRESDEN.
Der Gegenstand der Erfindung stellt eine Schachtel dar, die aus einer Pappscheibe
geprägt ist, und bezweckt, an solche Schachteln einen Hals anzupressen, auf welchen der
Deckel aufzustecken ist.
Auf der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht:
Fig. ι eine cylindrisch geprägte Schachtel,
Fig. 2 eine solche Schachtel mit angeprefstem Halse,
Fig. 3 den Deckel dazu,
Fig. 9 eine kugelförmig geprägte Schachtel,
Fig. 10 eine solche Schachtel mit angeprefstem Halse.
Als Werkzeuge für die Anpressung des Halses an Schachteln nach Fig. 1 dienen ein
Oberstempel A, ein Unterstempel B und eine Matrize C (s. Fig. 4).
Der Oberstempel A entspricht in seinen Abmessungen dem äufseren Umfange der
Schachtel und hat eine ebene Bahn. Der Unterstempel ist seiner äufseren Form nach
aus drei über einander liegenden Theilen B1 .B2 BB zusammengesetzt, wovon in Höhe
und Querschnitt B1 den lichten Abmessungen des Rumpfes der Schachtel, B2 den des anzupressenden
Halses und B3 nur in seinem Querschnitt dem äufseren Umfange des
Schachtelhalses entspricht, in seiner Höhe jedoch beliebig sein kann. Die Matrize C ist
entsprechend dem Ober- und Unterstempel abgestuft, und zwar entspricht die lichte Weite
des Theiles C1 dem Durchmesser des Oberstempels A, die lichte Weite des Theiles C2.
dem Durchmesser des Unterstempels B.2 und
die lichte Weite des Theiles C3 dem Durchmesser des Unterstempels B3.
Die Prägearbeit beginnt damit, dafs die aus der Presse kommende Schachtel auf den
Unterstempel aufgesteckt wird, dann der Oberstempel auf die Schachtel herabgesenkt
und nun beiden Stempeln eine gemeinschaftliche Abwärtsbewegung in die Matrize hinein
ertheilt wird.
Infolge dessen wird die Schachtel in ihrem auf dem Unterstempeltheil B2 liegenden Theil
zu dem Halse eingezogen, bei welcher Arbeit der in die Matrize eintretende Oberstempel und
der sich in derselben verschiebende Unterstempeltheil BB als Führung für die axiale
Fortbewegung des Prägstückes und der wirksamen Stempelflächen dienen. Der Absatz
zwischen den Unterstempeltheilen B.2 und B3
hat hierbei noch die Aufgabe, die glatte Form des Randes an der Schachtel zu sichern.
Ist die Prägung vollendet, so gehen die Stempel wieder hoch, und zwar der Unterstempel
bis zu der in Fig. 4 angegebenen Höhenstellung, worauf der Oberstempel seine Bewegung fortsetzt, bis auch er in die Höhenstellung
(Fig. 4) zurückgelangt.
Um nun die fertige Schachtel trotz des eingezogenen Halses von dem Unterstempel abnehmen
zu können, ist der obere Theil B1 desselben in folgender Weise gestaltet:
Derselbe besteht nach Fig. 6 und 7 aus zwei Segmenten B0, deren einander zugekehrte
Seitenflächen schräg unter sich gegen die Quer-
schnittsebene des Stempels geneigt sind und sich gegen die ihnen parallel stehenden Seitenflächen
einer keilförmigen Leiste T legen, .die eine Fortsetzung des Stempeltheiles B2 bildet.
In diese Segmente sind von unten her Kopfschrauben s eingeschraubt, deren Schaft durch
ein ovales Loch im Stempelkörper B2 S3 hindurchgesteckt
wird, und deren Kopf in einer tiefen Aushöhlung des letzteren verbleibt.
Bei der beschriebenen Abwärtsbewegung der Stempel wird der durch den Oberstempel ausgeübte
Druck von den Segmenten B0 auf den
Unterstempeltheil B2 unmittelbar übertragen.
Wird dagegen die fertige Schachtel abgehoben, so werden die Segmente mit hoch genommen
und gelangen dadurch mit ihren unteren Flächen aus dem Bereich der Leiste T und
nähern sich einander, soweit dies der Spielraum der Schrauben in ihren ovalen Löchern
zuläfst. Die Schachtel wird dadurch frei und kann abgenommen werden.
Die beschriebene Vorrichtung kann auch dazu benutzt werden, um an den Bodenrand
der Schachtel eine Wulst anzuprägen. Soll dies geschehen, so erhält der Oberstempel an
der Kante seiner Bahn eine Rille, und der Absatz zwischen C1 und C2 der Matrize wird
ausgerundet (s. Fig. 5).
Die beschriebene Stempelvorrichtung erhält eine weitere Abänderung, wenn die mit einem
Halse versehene Schachtel kugel- oder eiförmige Gestalt hat und es sich darum handelt, an der
einen Schachtelhälfte einen Hals anzupressen, auf welchen die andere Schachtelhälfte aufzustecken
ist (s. Fig. 9 und 10)..
Die Segmente B0 B0 werden dann durch
Calotten B0 Bc ersetzt, die in gleicher Weise
sich gegen eine Leiste T legen und mit dem Körper des Stempels in gleicher Weise durch
Schrauben verbunden sind (s. Fig. 13 bis 15).
Ferner erhält der Oberstempel A eine der Form der Schachtel entsprechend ausgehöhlte
Bahn und zum Zwecke der Centrirung einen vorstehenden Rand, der in eine Aussenkung
der Matrize eingreift.
Claims (1)
- PatEnt-Anspruch:Herstellung des Halses an aus einem Stück geprägten Schachteln in der Weise, dafs
ι. die Schachtel mit dem Boden nach oben auf einen Stempel aufgesteckt wird, dessen oberer, aus zwei losen Segmenten (B0 bezw. B0) und einem festen Steg (T) zusammengesetzter Theil (B1) der lichten Weite und Höhe des Schachtelrumpfes, dessen mittlerer Theil (B2) der lichten Weite und Höhe des herzustellenden Halses und dessen unterer Theil (B3J der äufseren Weite des Halses entspricht, und dafs
2. der mit der Schachtel bedeckte Unterstempel nach Herabsenken eines der äufseren Weite des Schachtelrumpfes ent-' sprechenden Oberstempels (A) mit diesem gemeinschaftlich in eine den beiden Stempeln entsprechend abgestufte , Matrize (C) unter Pressdruck eingeführt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE76409C true DE76409C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=349304
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT76409D Expired DE76409C (de) | Herstellung des Halses an aus einem Stück geprägten Schachteln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE76409C (de) |
-
0
- DE DENDAT76409D patent/DE76409C/de not_active Expired
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