DE65555C - Kernformmaschine. (2 - Google Patents

Kernformmaschine. (2

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DE65555C
DE65555C DENDAT65555D DE65555DA DE65555C DE 65555 C DE65555 C DE 65555C DE NDAT65555 D DENDAT65555 D DE NDAT65555D DE 65555D A DE65555D A DE 65555DA DE 65555 C DE65555 C DE 65555C
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cores
hollow
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molding
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C13/00Moulding machines for making moulds or cores of particular shapes
    • B22C13/12Moulding machines for making moulds or cores of particular shapes for cores

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT:
Um. das Herausheben der einzelnen, zusammen eine Rohrlänge bildenden und in der Kernformmaschine nach Patent No. 57699 gebildeten Hohlkerne nach dem I. Zusatz-Patent No. 60056 aus dem Formcylinder der genannten Kernformmaschine, sowie den Transport solcher Hohlkerne nach dem Ort ihrer Zusammenstellung zu einer Rohrlänge zu erleichtern, gleichzeitig aber das Aufschieben der einzelnen Hohlkerne auf die Rohrlänge möglichst zu vereinfachen, wird der in Fig. 1 und 2 des I. Zusatz-Patentes angegebene Vollkern H1 durch einen Hohlcylinder H* ersetzt, der an seinem unteren Ende durch einen bodenförmigen Einsatz k abgeschlossen ist. - In der Mitte der Länge dieses Hohlcylinders sind die Schenkel einer Zange i drehbar gelagert (Fig. 1, 2, 3 und 3 a), an deren oberen Umbiegungen die nach einem Drehkrahn oder einer über den Formereiraum bewegten Laufkatze laufenden Ketten il i1 eingehängt sind. Die unteren Enden der Zangen schenkel stehen mit plattenartig geformten Fingern z'2z'2 in drehbarer Verbindung, welche vor der Einbringung des Formsandes in den Cylinder H beim Oeffnen der Zange durch entsprechend gestaltete Löcher im Hohlcylinder H* hindurchtreten, wobei die Finger in einer Nuth am Boden des Hohlcylinders geführt werden. Nach dem Einstampfen des Sandes oder des Lehms und nach dem Herausbefördern des Kernes mit deni Hohlcylinder durch den aufgehenden Stempel oder Kolben / wird der Kern durch den Drehkrahn oder die Laufkatze an den Ort der Zusammenstellung der gebildeten Hohlkerne zu einem Rohrkern transportirt, an welchem' Ort ein mit Giefsgasöffnungen versehenes aufrechtstehendes Rohr g aufgestellt ist. Auf dieses in seiner senkrechten Stellung durch ein Fufslager gesichertes Rohr g ist ein Ring g1 verschiebbar aufgeschoben, in welchen zwei oder mehrere Oesen eingeschraubt sind; an letztere sind Ketten angehängt, die durch eine Winde oder andere Hebevorrichtung ein Heben und Einstellen des Ringes g1 ermöglichen.
Nach dem Transport eines in den Fingern der Zange i gehaltenen Kernes wird nun der Ring g1 so weit angehoben, dafs der oberste der schon auf das Rohr g aufgeschobenen Kerne gerade mit dem oberen Rand dieses Rohres abschneidet. Die Centrirung des aufzuschiebenden nächsten Kernes mit den schon aufgeschobenen Kernen wird durch Eintritt des Bodenstückes k des Hohlcylinders H* in die Rohrmündung gesichert. Der Ring gl wird nun langsam nach unten bewegt und gleichzeitig die Zange i geschlossen, so dafs die Finger i2 aus dem Kernmaterial zurücktreten und den Kern freigeben. Ist durch weiteres Senken des Ringes g1 der Kern vom Hohlcylinder H* abgestreift, so wird letzterer zum Formcylinder H zurückbefördert und in denselben zu weiterer Hohlkernformung eingesetzt.
Diese Art des Transports und der Zusammen-
Setzung der einzelnen Kerne zu einem Rohrkern kann auch dahin abgeändert werden, dafs unter Weglassung des Hohlcylinders H* und der Zange i, dagegen unter Beibehaltung des Vollkernes H1 des I. Zusatz-Patentes gleichzeitig mit dem Einbringen des Formsandes in den Cylinder H zwei oder mehrere Schraubenspindeln IV- eingesetzt werden, auf deren Gewinde vorher breite Muttern aufgeschraubt sind; letztere können die Form von Ringtheilen, geschlossenen Ringen oder Platten annehmen.
Fig. 4 zeigt diese Anordnung. Es bleibt hier wie in der Formmaschine nach dem Haupt-Patent und I. Zusatz-Patent der Vollkörper H1 auf dem Stempel / stehen, und der hohle Kern wird durch eine Hebevorrichtung und Laufkatze, sowie durch in die Oesen der Schraubenspindeln II1 eingehängte Ketten an den Ort der Zusammenstellung der Kerne zu einem Rohrkern befördert, worauf die Schraubenspindeln aus ihren Muttern herausgeschraubt werden, welche im Formmaterial zurückbleiben. Ausgeschlossen ist nicht, an Stelle eines VoIlcylinders auch einen Hohlcylinder zu verwenden, bei welchem die Zange i in Wegfall gekommen ist.
Bei der vorstehend als auch im I. Zusatz-Patent beschriebenen Herstellung der Rohrkerne aus einzelnen Theilen mufs aber behufs Erzielung eines tadellosen Kernes das Rohr oder der Stab, auf welchen die einzelnen Kerntheile aufgeschoben werden, vorher auf der Aufsenfla'che genau bearbeitet werden. Aufserdem erfordert die Transportirung und die Zusammenstellung der einzelnen Kerntheile einen gröfseren Zeitaufwand.
Zur Vermeidung dieser Nachtheile kann die Kernformmaschine nach dem Haupt-Patent in der aus Fig. 5 und 6 in lothrechtem Schnitt und Endansicht ersichtlichen Weise abgeändert werden, durch welche Abänderung es ermöglicht wird, Kerne von beträchtlicher Länge aus einem Stück mit der Maschine herzustellen.
Zu diesem Zweck ist das Untergestell' der Maschine, sowie die Zahnstange C der herzustellenden Kernlänge entsprechend verlängert und aufserdem ist die in ihrem unteren Theil auf der Spindel D und in dem Lineal E geführte Zahnstange C direct an den den Boden des Formkastens H bildenden Kolben J aufgeschraubt. In den Kolben J ist das der Länge des herzustellenden Kernes entsprechende Centralrohr g* mit seinem unteren Ende mittelst Bajonnetverschlusses aufrechtstehend eingesetzt, während das obere Ende des Rohres g* in einem Querstück JV steckt, welches an zwei auf der Maschinenoberplatte befestigten Ständern OO supportartige Führung erhält.
Das Rohr g* ist mit Löchern zum Abziehen der Giefsgase und mit Vertiefungen oder Beulen
zum Halten des Kernmaterials in axialer Richtung versehen.
Der Lehm oder Sand wird nun in gewöhnlicher Weise oder mittelst eines mechanisch arbeitenden Stampfwerkes um das Rohr g* herum in den Formcylinder H eingestampft; hierbei legt sich das Formmaterial auch in die Vertiefungen des Rohres, g*, so dafs bei der durch Umdrehung des Schwungrades K erfolgenden .. Abwärtsbewegung des Kolbens J mit dem daransitzenden Rohr g* das um letzteres fertig gestampfte Kernstück sich auf. dem Rohr g^ nicht verschieben'kann, sondern mit aus dem Formcylinder H herausbefördert wird, wie Fig. 6 zeigt. Hieraus ergiebt sich, dafs durch dem Fortschreiten des Einstampfens entsprechende Abwärtsbewegung des Kolbens J Kerne von bedeutender Länge aus einem Stück hergestellt werden können.
Ausgeschlossen ist nicht, statt des Kolbens J einen den Formcylinder zu Anfang des Einstampfens abschliefsenden aufklappbaren Deckel anzuwenden, welcher nach dem ersten Vollstampfen des Formcylinders geöffnet wird, damit das fertige Kernstück im Formcylinder nach abwärts bewegt werden kann.
Diese Abwärtsbewegung kann statt durch den von unten ziehen dwirkenden Zahnstangentrieb auch von oben her bewirkt werden.
Endlich lassen sich sowohl mit der im Haupt-Patent dargestellten als auch mit der nach Fig. 5 und 6 abgeänderten Maschine durch einfaches Einlegen entsprechend gestalteter Ringe in den Formkasten auch Kerne mit excentrischen Theilen herstellen, wie dies in Fig. 7 und 8 im Schnitt und in Draufsicht dargestellt ist.
Es wird hierbei zunächst der Kolben J, der gewünschten Länge des Kernes entsprechend, im Formkasten oder Cylinder H eingestellt und hierauf ein mit excentrischer Bohrung versehener Ring P in den Cylinder H eingelegt. Der Ring P ist an einer Stelle aufgeschnitten, so dafs- er im freien Zustande etwas aus einander federt, nach seinem Einbringen in den Cylinder aber dicht zusammenschliefst. An der Aufsenfläche des Ringes P ist eine kleine Nase ρ angebracht, mit welcher er in eine in der Formcylinderinnenwand vorgesehene Nüth greift und so am Verdrehen verhindert wird.
Nachdem der Ring P bis an den Kolben J eingeschoben, wird das Formmaterial in die Bohrung des Ringes P und den Cylinder H entsprechend hoch eingestampft, worauf ein zweiter, ebenfalls gespaltener und mit einer kleinen Nase p1 versehener Ring P1 eingeschoben und mit Formmaterial ausgestampft wird. Der so hergestellte Kern wird dann durch Aufwärtsbewegung des Kolbens / aus dem Formcylinder H herausgeschoben und die Ringe PP1 können infolge ihres geringen Aus-
einandergehens von dem Kern, ohne ihn zu beschädigen, abgenommen werden, worauf nur noch die zwischen den beiden Ringen auf der Kernaufsenfläche durch die Nuth im Formcylinder gebildete Erhöhung glatt gestrichen werden mufs.
Sehr lange und auch mit mehreren excentrischen Theilen ausgestattete Kerne lassen sich unter Anwendung der excentrisch 'ausgebohrten Ringe mit der nach Fig. 5 und 6 abgeänderten Maschine in leichter und schneller Weise herstellen.
Für die Herstellung mehrerer nicht an den Enden des Kernes liegender excentrischer Theile auf dem Kern müssen natürlich die Ringe P aus zwei getrennten,, genau zusammengepafsten Hälften bestehen, um dieselben nach Austreten des betreffenden Kerntheiles aus dem Formcylinder von ersterem abnehmen zu können.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Zur Herstellung von Rohrkernen mittelst der durch D. R. P. No. 5769g geschützten Kernformmaschine aus einzelnen Hohlkernen der Ersatz des durch das Zusatz-Patent No. 60056 geschützten, auf den Stempel der Maschine aufgesetzten Einsatzstückes oder Vollkörper (H1) durch einen cylindrischen Hohlkörper (H*) mit darin eingeschlossener Hebezange (i), deren untere Enden' durch die Wandung dieses Hohlkörpers hindurch in das eingestampfte Formmaterial eintreten, zum Zwecke der Beförderung des gebildeten Hohlkernes auf ein gemeinsames Rohr (g), auf welchem die Hohlkerne von einem heb- und senkbaren Ring (g1) getragen werden (Fig. 1 bis 3).
  2. 2. Als Ersatz der im Anspruch 1. gekennzeichneten Hebezange die Anordnung von mit Oesen versehenen Schraubenspindeln (I I1), welche mit ihren als Ringstücke, geschlossene Ringe, Platten oder sonstwie -ausgebildeten Muttern beim Einstampfen in das Formmaterial eingelegt und nach erfolgtem Aufschieben des gebildeten Kernes auf das gemeinsame Rohr (g) herausgedreht werden (Fig. 4).
  3. 3. Zur Herstellung von Kernen von beträchtlicher Länge auf der durch Patent No. 57699 geschützten Kernformmaschine die Anordnung eines Centralrohres (g*) auf dem beweglichen Kolben (J) des Formcylinders oder Kastens (H), um durch Senken des Kolbens mit dem Centralrohr und dem darum gestampften Kerntheil den Formcylinder oder Kasten (H) zum Einstampfen der Kernfortsetzung entleeren zu können (Fig. 5 und 6).·
  4. 4. Unter Benutzung der im Haupt-Patent gekennzeichneten oder nach vorstehendem Anspruch 3. abgeänderten Kernformmaschine die Herstellung von mit excentrischen Theilen versehenen Kernen durch Einschiebung von mit excentrischen Bohrungen versehenen, ein- oder mehrfach gespaltenen Ringen (P) in den Formkasten (Fig. 7 und 8).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT65555D Kernformmaschine. (2 Expired - Lifetime DE65555C (de)

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