DE401019C - Elektrische Signaleinrichtung fuer Aufzuege - Google Patents

Elektrische Signaleinrichtung fuer Aufzuege

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DE401019C
DE401019C DEA39964D DEA0039964D DE401019C DE 401019 C DE401019 C DE 401019C DE A39964 D DEA39964 D DE A39964D DE A0039964 D DEA0039964 D DE A0039964D DE 401019 C DE401019 C DE 401019C
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contact
relay
elevator
signaling device
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B3/00Applications of devices for indicating or signalling operating conditions of elevators

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  • Elevator Door Apparatuses (AREA)

Description

  • Elektrische Signaleinrichtung für Aufzüge. Es ergibt sich häufig bei Aufzügen, insbesondere bei im Schachte fahrenden iSpeisen-und Aktenaufzügen, die Notwendigkeit, eine Signaleinrichtung vorzusehen, die auf optischem oder akustischem Wege anzeigt, daß der Fahrstuhl an der betreffenden Haltestelle zum Stillstand gekommen ist. Hierbei soll das betreffende Signal jedoch nicht ansprechen, wenn der Aufzug eine Haltestelle, ohne stehenzubleiben, durchfährt; dagegen soll es vom Augenblicke der Ankunft in der gewünschten Haltestelle bis zum Öffnen der betreffenden Schachttür in Tätigkeit bleiben. Nach Öffnen der Schachtür und insbesondere nach Wiederschließen der Tür soll das Signal, auch wenn der Fahrstuhl sich noch in Ruhe befindet, nicht wieder ansprechen. Außerdem wird verlangt, daß der Fahrstuhl von einer Haltestelle, solange das Signal anspricht, also der Fahrstuhl noch nicht entleert worden ist, nicht weggeholt werden kann. Es gibt zwar Einrichtungen, welche teilweise diese Bedingungen erfüllen, diese haben jedoch den Nachteil, daß sie mit Schleppschaltern arbeiten, deren Beeinflussung durch die am Fahrstuhl angebrachten Abstreifer mit Geräusch verbunden ist und daß ein Schutz gegen das Wegholen des noch nicht entleerten Fahrstuhles nicht vorhanden ist.
  • Diese Übelstände werden gemäß der Erfindung beseitigt. In der Zeichnung ist die Schaltung der Signaleinrichtung angegeben, jedoch ist hierbei die Schaltung der bekannten Druckknopfsteuerung selbst nur soweit dargestellt, als sie für das Verständnis der Erfindung wesentlich ist. Es bedeuten t die bei jeder Druckknopfsteuerung vorhandenen Türkontakte. Bei i sei die Leitung der eigentlichen, nicht dargestellten Druckknopfsteuerung abgezweigt. k ist ein Doppelkontakt, welcher von der Magnetbremse des Aufzuges oder irgendeinem vom Bewegungszustande abhängigen Teil desselben gesteuert wird, derart, daß der Kontakt je nach denn Bewegungszustande des Aufzuges verschiedene Lagen einnimmt. Bei Fahrt t:nd angehobenen Magneten wird der Kontakt zwischen 2 und 3 geschlossen, bei Stilltand und eingefallener Bremse dagegen zwischen ; und B. r bedeutet ein besonderes Relais, welches ebenfalls mit Doppelkontakten versehen ist. d stellt eine der in der Regel vorhandenen Druckknopftafeln dar, >> sind besondere in jeder Haltestelle angeordnete Kontakte, die vom Fahrstuhl in der Weise beeinflußt werden, daß sie geschlossen werden, wenn sich der Fahrstuhl in der betreffenden Haltestelle befindet. Diese Kontakte können auch in einem einfachen, von der Winde angetriebenen Schaltapparat vereinigt werden, wodurch das Geräusch, welches sonst bei der Einwirkung des Fahrkorbes auf diese Kontakte verursacht wird, ganz wegfällt. Endlich ist ä eine in jeder Haltestelle angeordnete Signalvorrichtung, sei es eine Glocke, eine Lampe o. dgl. Ferner ist noch ein Vorschaltwiderstand v für das Relais r vorgesehen.
  • Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: Die Schachttüren seien sämtlich geschlossen und daher auch die Türkontakte t geschlossen. Ferner sei der Aufzug mittels eines Druckknopfes in Bewegung gesetzt worden. Da die Bremse jetzt gelüftet ist, schließt die Kontakteinrichtung k zwischen 2 und ;. Der Strom verläuft- dann vom Pluspol über die Türkontakte t, ferner über i, 2 und 3 nach dem Kontakt ,1 des Relais r, von dort durch die Relaisspule und den Vorschaltwiderstand v über 5 nach dein Minuspol. Das Relais spricht hierbei an, wobei die Verbindung zwischen .1 und 6 hergestellt wird; der Spulenstrom des Relais r kann außer auf dem früheren Wege über 3 von 2 aus über 6 und q. durch die Relaisspule zum Minuspol gelangen. Kommt der Fahrkorb nun in einer Haltestelle an, so wird der Kontakt p in dieser Haltestelle durch den Fahrkorb geschlossen und die Bremse durch die bekannte und nicht eingezeichnete Einrichtung der Druckknopfsteuerung zum Einfallen gebracht. Hierbei unterbricht der Kontakt k zwischen 2 und 3 und schließt 7 und B. Das Relais r bleibt jedoch angezogen, da dem Spulenstrom der früher erwähnte Weg über 2, 6 und q. offen steht. Wenn der Kontakt k zwischen 7 und 8 verbindet, wird der Signalstromkreis der betreffenden Haltestelle geschlossen, und zwar fließt der Strom vom Pluspol über die Türkontakte t, dann über i, z, 6, q., 7, &, Signal g und Kontakt über 5 zum Minuspol. Das Signal spricht infolgedessen in der betreffenden Haltestelle an, und zwar bis zu dem Augenblicke, in welchem die Schachttür und damit der betreitende Türkontakt t geöffnet wird. Durch üffnung des Türkontaktes t wird der gesan;te Stromkreis unterbrochen, so daß das Relais r abfallen muß. Beim Wiederschließen der Schachttür und des zugehörigen Türkontaktes t kann das Signal nicht mehr ansprechen, da dessen Stromkreis bei den Kontakten .l und 5 des Relais unterbrochen ist.
  • Es sind ferner beim Relais r Kontakte cj und io angeordnet, welche die Zuleitung zu den Druckknöpfen so lange unterbrechen, a1# das Relais r angehoben ist. Solange also der Fahrstuhl sich in Fahrt befindet oder nach dem Ankommen in einer Haltestelle nicht entleert ist, d. h. solange das Signal g in Tätigkeit tritt, ist es nicht möglich, den Fahrkorb durch Beeinflussung eines Druck. knopfes wegzuholen.

Claims (3)

  1. PATEN T-ANSPRÜCHE: i. Elektrische Signaleinrichtung für Aufzüge, bei welcher die Ankunft des Fahrstuhles in der Haltestelle durch ein Signal angezeigt wird, das in einem Stromkreise liegt, der durch einen vom Bewegungszustande des Aufzugs abhängigen Kontakt geschlossen wird, dadurch gekennzeichnet, daß im Signalstromkreis außer dem vom Bewegungszustand des Aufzuges abhängigen Kontakt ein von einem Relais beeinflußter Kontakt liegt und die Relaisspule über die Türkontakte und einen ebenfalls vom Bewegungszustand des Aufzuges abhängigen, nach dem Ansprechen des Relais umgangenen dritten Kontakt erregt wird.
  2. 2. Signaleinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Teil eines Doppelkontaktes parallel zu dem Relaiskontakt liegt und während der Bewegung des Fahrkorbes überbrückt, beim Stillstand des Fahrkorbes dagegen offen ist, während der andere Kontakt, der in Reihe mit dem Relaiskontakt liegt, bei der Bewegung des Fahrkorbes offen und beim Stillstand geschlossen ist.
  3. 3. Signaleinrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dein Relais weitere Kontakte angeordnet sind, die in den Stromkreis der Druckknopfsteuerung eingeschaltet und bei erregtem Relais unterbrochen sind.
DEA39964D 1923-03-26 1923-05-20 Elektrische Signaleinrichtung fuer Aufzuege Expired DE401019C (de)

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