DE398615C - Schmiedevorrichtung fuer Spiralbohrer - Google Patents

Schmiedevorrichtung fuer Spiralbohrer

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DE398615C
DE398615C DER51166D DER0051166D DE398615C DE 398615 C DE398615 C DE 398615C DE R51166 D DER51166 D DE R51166D DE R0051166 D DER0051166 D DE R0051166D DE 398615 C DE398615 C DE 398615C
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DE
Germany
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spindle
forging device
twist drills
workpiece
screw spindle
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Expired
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DER51166D
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English (en)
Original Assignee
Thomas Morgan Rees
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21KMAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K5/00Making tools or tool parts, e.g. pliers
    • B21K5/02Making tools or tool parts, e.g. pliers drilling-tools or other for making or working on holes
    • B21K5/04Making tools or tool parts, e.g. pliers drilling-tools or other for making or working on holes twisting-tools, e.g. drills, reamers

Description

  • Schmiedevorrichtung für Spiralbohrer. Die Erfindung betrifft eine Schmiedevorrichtung zur Herstellung von Spiralbohrern, bei der in bekannter Weise das- Werkstück durch eine Schraubenspindel vorgeschoben wird, deren Steigung der der herzustellenden Bohrernuten entspricht. Bisher war das Werkstück mit der Schraubenspindel vollkommen starr verbunden. Bei dieser Anordnung besteht der Nachteil, daß bei der Bearbeitung durch die Schmiedevorrichtung das Werkstück sich aus der Schmiedematrize heraushebt, so daß bei der weiteren Bearbeitung leicht Beschädigungen des halbfertigen Werkstückes eintreten und im allgemeinen eine ungenaue Arbeit geleistet wird. Dieser Nachteil wird durch die Erfindung behoben. Ihr Wesen liegt darin, da;ß die Schraubenspindel nur hinsichtlich des achsialen Vorschubes mit dem Werkstück zwangläufig gekuppelt ist, so daß das Werk@tfick winkelrecht zur Schraubenspindel beliebige Bewegungen ausführen kann.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Abb: z eine Vorderansicht der Vorrichtung; Abb. z ist ein Schnitt in vergrößertem Maßstabe durch das Lager der Schraubenspindel: Abb. 3 ist die Seitenansicht einer anderen Ausführungsform der Verbindung zwischen Schraubenspindel und dem Werkstück.
  • Die Vorrichtung besteht aus einem Spindelstock a, der auf einem Schlitten b sitzt. Der Schlitten ist an einer senkrecht verschiebbaren Säule c angebracht, die sowohl in senkrechter Richtung als auch in jeder beliebigen Drehrichtung eingestellt werden kann. In denn Spindelstock lagert eine Schraubenspindel d, deren Steigung dl der der herzustellenden Bohrernuten entspricht: Die Spindel ruht in entsprechenden Muttern, die im Spindelstocka befestigt sind. Das hintere Ende der Spindel d ist mit einem Handrade e versehen, während sich an dein vorderen Ende ein Spannfutter f befindet, das zum Einspannen des einen Endes der Werkstange g dient, welche als Spiralbohrer ausgebildet werden soll. Die Stange g wird _ zwischen die zweiteilige Schmiedematrize h. geführt, Tieren oberer Teil als Sehlagwerkzeug an einem mechanischen Hammer befestigt ist. Die Matrize ist so ausgebildet, daß in bekannter Weise bei der Bearbeitung der Stange g unter Drehung und gleichzeitiger Längsverschiebung der Spindel rl durch das Handrad e ein Spiralbohrer erzeugt wird. Die Bildung der Spiralnut auf der Stange g wird durch die Bewegung der Spindel d mittels des Handrades e bei jedem Hammerhub geregelt.
  • Der Schlitten b unterhalb des Spindelstockes a ist sowohl in der Längsrichtung als auch in der Querrichtung durch ein Handrad k beweglich, um die auszuschmiedende Werkstange in die richtige Lage zum Hammer zu bringen. Die Säule c kann ferner senkrecht bewegt werden, um die Einstellung zu vervollständigen.
  • Die Spindellager al in dein Spindelstock a sind zweiteilig ausgebildet und werden durch die Schraubenfedern j auf die Spindel gedrückt, um beliebige Bewegungen der Werksbange g beim Arbeitsvorgang winkelrecht zur Formspindel zu ermöglichen. An Stelle der abgefedertenL ager können zu demselbenZwecke, wie in der Abb. 3 dargestellt, zwei Universalgelenke r, i die Verbindung der Spindel d mit dem Werkstück Z bilden.

Claims (1)

  1. PATEN T-ANSppucH: Schmiedevorrichtung für Spiralbohrer, bei der das Werkstück durch eine Schrau- benspindel vorgeschoben wird, deren Stei- gung der der herzustellenden Bohrernuten entspricht, dadurch gekennzeichnet, d aß die Schraubenspindel (d) nur hinsichtlich des achsialen Vorschubs mit dem Werliz- stück (g) zwangläufig gekuppelt ist, so daß es winkelrecht zur Schraubenspindel be- liebige Bewegungen ausführen kann.
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