DE692213C - - Google Patents

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DE692213C
DE692213C DE1937S0129518 DES0129518D DE692213C DE 692213 C DE692213 C DE 692213C DE 1937S0129518 DE1937S0129518 DE 1937S0129518 DE S0129518 D DES0129518 D DE S0129518D DE 692213 C DE692213 C DE 692213C
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DE
Germany
Prior art keywords
knife
guide jaws
wedge
control
drill head
Prior art date
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Expired
Application number
DE1937S0129518
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Haseneier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SCHIESS AKT GES
Original Assignee
SCHIESS AKT GES
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Filing date
Publication date
Application filed by SCHIESS AKT GES filed Critical SCHIESS AKT GES
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Publication of DE692213C publication Critical patent/DE692213C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B41/00Boring or drilling machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor
    • B23B41/06Boring or drilling machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor for boring conical holes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drilling And Boring (AREA)
  • Cutting Tools, Boring Holders, And Turrets (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft Vorrichtungen zum Herstellen kegeliger Bohrungen in vorgebohrten, umlaufenden Werkstücken mittels eines von einer den Vorschub ausführenden Bohrstange gehaltenen Bohrkopf es, dessen Messer und Führungsbacken bei der Vorschubbewegung entsprechend der Kegelsteigung 'über im Bohrkopf angeordnete Keiltriebe radial verstellt werdein.
Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art liegen Messer und Führungsbacken in axialer Richtung versetzt zueinander, so daß es schwierig ist, diese beiden Teile z. B. beim Neuansetzen des Bohrwerkzeuges in dem
t5 schon kegelig angebohrten Bohrungsteil zu führen. Diese Schwierigkeit bleibt auch dann bestehen, wenn die Messer und Führungsbacken unabhängig voneinander, radial einstellbar ausgeführt sind.
Es ist auch schon vorgeschlagen worden, Messer und Führungsbacken an einem Bohrkopf in der gleichen Radiälebene anzuordnen. Das ist an sidi ohne weiteres1 dort möglich, wo sowohl die Messer als auch die Führungsbacken in radialer Richtung unverstellbar sind. Fehlt diese Einstellbarkeit, dann ist mit einem solchen Werkzeug eine Bearbeitung kegeliger Bohrungen nicht ausführbar, vielmehr ist ein solches Werkzeug lediglich zum Ausbohren zylindrischer Bohrangen zu gebrauchen. Die Hauptschwierigkeit 'ergibt sich also dadurch* in der gleichen Querschnittsebene angeordnete Werkzeuge und Führungsbacken verstellbar, und zwar ohne gegenseitige Beeinflussung einstellbar einzurichten, wobei also beide Elemente mit besonderen, voneinander unabhängigen Stellvorrichtungen versehen sind, die einander nicht behindern und 'dabei den Bohrkopf nicht schwächen dürfen.
Nach- der Erfindung wird die gestellte Aufgabe dadurch gelöst, daß Messer und
Führungsbacken in der gleichen Querschnittsebene liegen und der durch ieine axiale Steuerstange von außen verschiebliche Keil für das Messer achsparallel gleitend in dem 'die Keilf^ flächen für die Führungsbacken enthaltei(d:^ Steuerkörper geführt ist, der seinerseits?ui abhängig von der Steuereinrichtung für *da"$ Messer von außen z. B. durch eine Steuerhülse axial verschieblich ist. Die VersteH-einrichtungen für das Messer bzw. die Führungsbacken sind also- derart ineinandergeschachtelt, daß ihre Anordnung in der gleichen Radialebene möglich ist und die Verstellung des einen Teils durch die Einstellt5 vorrichtung des anderen Teils nicht behindert wird. Dabei können die Führungsbacken so auf den Umfang- des Steuerkopf es, beispielsweise in Dreieckstellung, verteilt angeordnet werden, daß das Messer druckentlastet ist.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einer Ausführungsforni beispielsweise dargestellt.
Fig. ι zeigt einen senkrechten Längsschnitt nach Linie A-B der Fig. 4, und
Fig. 2 zeigt einen teilweisen Längsschnitt für drückenden Schnitt nach Linie C-D der Fig. 4, während
Fig. 3 einen teilweisen Längsschnitt wie Fig. 2 für ziehenden Schnitt und
Fig. 4 einen Querschnitt nach Linie E-F der Fig. 1 zeigen.
Fig. S zeigt einen teilweisen Grundriß der Vorrichtung.
Auf dem Maschinenbett 1 ist der Schlitten 2 mittels Leitspindel 3 verschiebbar geführt. Er trägt an einem Bock 4 undrehbar die Bohrstange 5, deren freies Ende den Bohrkopf 6 bildet. An einer Führung 7 des Schlittens 2 ist ein zweiter Schlitten 8 verschiebbar gehalten, der durch ein Zahnstangengetriebe 9, 10 und Gewindemuttern 11, 12, die auf einer . undrehbaren Spindel 13 des Schlittens 8 stekken, unabhängig von der gemeinsamen Bewegung mit dem Schlitten 2, und zwar vör- oder nacheilend zu dieser, bewegt wird, indem die quer beweglich im Schlitten 2 geführten Zahnstangen 9 mittels eines schräg einstellbaren Leitlineals 14 entsprechend verschoben werden.
Am Schlitten 8 sind mit Mutterngewinde versehene Büchsen 15, 16 drehbar, aber axial unverschiebbar ,gehalten., die über Schneckengetriebe 17, 18 bzw. 19, 20 durch Handräder 21,22 verdreht werden können. In der Mutter 15 steckt eine Steuerhülse 23, die durch die hohle Bohrstange 5 bis zum Bohrkopf 6 reicht und hier durch Verschraubung 24 o. dgl. mit einem Steuerkopf 25 verbunden ist, in dem die Führungsbacken 26 aus Holz -oder Stahl in Nuten 27 geführt sind. Letztere haben einen keilförmig abgeschrägten Grund 28, an dem die Führungsbacken mit einer schrägen Auflagefläche anliegen. Sie •uhren sich an gehärteten Einsatzstücken bzw. 'üh rungs winkeln 29, die ein Herausfallen der feile 26 verhindern. Federn 30 drücken die Sfetzteren gegen die Schrägflächen 28. Die 'zweite Mutter 16 am Schlitten 8 wirkt mit einer in der Steuerhülse 23 steckenden Steuerstange 31 zusammen, die durch einen Bolzen 32 mit einer Halte- und Einstellvorrichtung für das Messer 33 verbunden ist. Ein flacher, das Messer tragender Halter 34 ist in einer Aussparung 35 des die Führungsbacken 26 radial einstellbar aufnehmenden Steuerkopfes 25 geführt. Das Messer 33 ist in dem Halter 34 durch Einstellkeil 36 verstellbar. Der Messerhalter 34 wird auf der keilförmig abgeschrägten Fläche 37 eines mit der Steuer- stange 31 verbundenen Schiebekeiles 38 abgestützt, die die gleiche Steigung wie 'die Schrägfläche 28 in den Nuten 27 für die Führungsbacken 26 hat. Auch das Messer wird durch gehärtete Einsatzstücke 39 geführt und durch Federn 40 gegen die Sihrägfläche 37 gepreßt. Die Führungsbacken 26 sind so auf dem Umfang des Bohrkopfes 6, beispielsweise in Dreieckstellung, verteilt, daß das Messer 33 druckentlastet ist. Der Bohrkopf 6 hat noch Anlageflächen4i bzw. 42 für Kühlwasserverteilungsringe 43 bzw. 44, die bei drückendem oder ziehendem Schnitt jeweils vor dem Messer angeordnet, werden. Ferner ist an der Bohrstange 5 bzw. dem Bohrkopf 6 noch 'eine Längsnute 45 für ein Bohrwasserleitungsrohr 46 vorgesehen.
Die Vorrichtung wirkt wie folgt: Entsprechend der vorgesehenen Steigung der herzustellenden kegeligen Bohrung in einem >°° Werkstück 47 wird das Lineal 14 an Hand einer Skala 48 mittels einer Spindel 49 o. dgl. schräg eingestellt, und es werden 'dann das Messer 33 sowie die Führungsbacken 26 durch die Steuertedle 23, 31 auf den Durchmesser der Bohrung des Werkstückes 47 genau eingestellt, was infolge der voneinander getrennten Einstellmittel 15, 23, 25 bzw. 16, 31, 38 ohne weiteres möglich ist, wobei- auch, ein ungleicher Verschleiß der verschiedenen Teile i»o ausgeglichen werden kann. Hierauf wird der Antrieb der Leitspindel 3 bzw. des Werkstückes 47 eingerückt, wodurch der Schlitten 2 mit der Bohrstange 5 bzw. dem Bohrkopf 6 gegen das Werkstück verschoben bzw. in die Bohrung eingeführt wird. Hierbei verschiebt sich auch das die Zahnstangen 9 tragende Gleitstück 50 am Lineal 14 und bet wirkt über den Schlitten 8 eine gemeinsame vor- oder nacheilende Verschiebung von Steuerhülse 23 und Steuerstange 31 zur Bohrstange 5, so daß das "Messer 33 und die Füh-
rungsbacken 26 gleichmäßig und in Anpassung an die gewünschte bzw. hergestellte Konizität der Bohrung an diese angestellt bzw. Spanvorschub nachgestellt werden1..
zum

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Vorrichtung zum Herstellen kegeliger Bohrungen in vorgebohrten umlaufenden Werkstücken mittels eines von einer den ίο Vorschub ausführenden Bohrstange gehaltenen Bohrkopfes, dessen Messer und Führungsbacken bei der Vorschubbewegung entsprechend der Kegelsteigung über im. B'ohrkopf angeordnete Keiltriebe radial ■ verstellt werden, dadurch gekennzeichnet, daß Messer (33) und Führungsbacken (26) in der gleichen Querschnittsebene liegen und der durch eine axiale Steuerstange (31) von außen verschiebliche Keil (38) für das Messer (33) in dem die Keilflächen für die Führungsbacken (26) enthaltenden Steuerkörper (25) geführt ist, der seinerseits unabhängig von der Steuereinrichtung 'für das Messer ■ von außen axial verschieblich (Steuerhülse 23) ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1937S0129518 1937-11-13 1937-11-13 Expired DE692213C (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE813919C (de) * 1949-06-18 1951-09-17 Eisenwerke Gelsenkirchen A G Vorrichtung zum Ausbohren insbesondere laengerer Hohlkoerper
DE1109488B (de) * 1956-07-31 1961-06-22 Friedrich Nagel Bohrstange zum Aufbohren langer Werkstueckbohrungen
DE1117972B (de) * 1959-02-19 1961-11-23 Heyligenstaedt & Co Bohrstange
DE1206269B (de) * 1952-07-10 1965-12-02 Renault Vorrichtung zum Herstellen von kegelfoermigen Bohrungen
DE19756326C1 (de) * 1997-12-18 1999-04-22 Benteler Werke Ag Vorrichtung zur Bearbeitung der Innenfläche eines Rohrs

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