DE398012C - Fuer den Antrieb der Entladeklappe von Selbstentladern bestimmtes Getriebe - Google Patents

Fuer den Antrieb der Entladeklappe von Selbstentladern bestimmtes Getriebe

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DE398012C
DE398012C DEK87403D DEK0087403D DE398012C DE 398012 C DE398012 C DE 398012C DE K87403 D DEK87403 D DE K87403D DE K0087403 D DEK0087403 D DE K0087403D DE 398012 C DE398012 C DE 398012C
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hand lever
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lever
flaps
unloading
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DEK87403D
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Krupp Stahl AG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D7/00Hopper cars
    • B61D7/14Adaptations of hopper elements to railways
    • B61D7/16Closure elements for discharge openings
    • B61D7/24Opening or closing means
    • B61D7/26Opening or closing means mechanical

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Discharge By Other Means (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 4. JULI 1924
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVi 398012
KLASSE 20 c GRUPPE 13
(K87 403 IIj20 c)
Fried. Krupp Akt-Ges. in Essen, Ruhr.
Für den Antrieb der Entladeklappe von Selbstentladern bestimmtes Getriebe. Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. Oktober 1923 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf für den An- triebe dieser Art zu schaffen, 'bei dem eine
trieb der Entladeklappe von Selbstentladern am Handhebel wirkende Kraft je nach der
bestimmte Getriebe mit einem Handhebel, dem ! Drehrichtimg des Hebels Drehmomente von
das Entlaidiegetrieibe beim EndJaidevorgang vor- verschiedener Größe auf das Entladegetriebe
eilen kann. Die Erfindung bezweckt, ein Ge- auszuüben vermag.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsibeispiel des Erfinduingsgegenstandes !dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι eine Stirnansicht des Selbstentladers in ler Ladestellung und
Abb. 2 die gleiche Ansicht des Selbstentladers in der Entladestelktng.
Am Gestell A des Selbstentladers sind: symmetrisch zur mittleren Längsebene des Wagens ίο zwei Bodenladeklappen B und1 C in der Weise gelagert, daß sie sich unter dem Druck des Ladegutes in die Öffnungsstelhing (Abb. 2) zu 'bewegen suchen. An der Endladeklappe B greifen mehrere (sich auf der Zeichnung deckende) Schubstangen D an, durch die die Klappe mit auf einer am Gestell A gelagerten Kurbelwelle E1 befestigten Kurbelarmen E vcrfouiiiden ist. Mit der Welle E1 ist ferner ein Kurbelarm E2 starr verbunden, an dem das eine Ende einer Schubstange F angreift. Das andere Ende der Schubstange F ist an einem Arm G eines Winkelhebels C G1 angelenkt. An dem anderen Ann G1 des Winkelhebels greift eine Schubstauge H an, die ihn mit einem dem Kurbelarm E2 entsprechenden Kurbelarm J2 verbindet, der zusammen mit mehreren, den Kurbelarmen E entsprechenden Kur!>elarnien / auf einer Welle/1 befestigt ist. Mit den Kurbelanmen / steht die Klappe C 'lurch je eine den Schubstangen Z) entsprechende Schubstange K in Verbindung. Die Kurbelbetniebe /) E und / K nehmen, wenn die Klappen sich in der Schließlage befinden (Abb. 1), eine Lage ein, in der sie ihre eine Totpunktlage um einen geringen Betrag überschritten haben und somit die Klappen in der Schließlage verriegeln. Der Winkelhebel G G1 ist starr mit einer am Gestell A gelagerten Welle M verbunden, von der aus die Schließbewegung der geöffneten und die Entriegelung der geschlossenen Klappen B und C unter Vermittlung der Glieder G, F, E2, E\ E, D und G1, II, P, J\ J, K erfolgt. Der Antrieb der Welle M erfolgt von Hand oder auch durch ein l>esonderes, z. B. durch Druckluft !bewegtes Getriebe. Für den Antrieb der WeIIeM von Hand sind zwei Kurbelgetriebe N P und 0 R vorgeselien, durch die die Welle M mit einem auf einer Welle .S2 gelagerten Handhebel S in Verbindung steht. Der Kurtelarm Λτ des Kurbelgetriebes AT P ist lose drehbar auf der Welle M gelagert und stützt sich in der Schließlage der Entladefclappen B und C gegen einen auf der WeIIeAi !befestigten Anschlag in1. Die Schubstange P des .Kurbelgetriebes N P ist an einem über die Drehachse S2 des Handhebels S hinaus verlängerten Teil S1 des Handhebels angeleukt. Der Kurbelarm Q des Kurbelgetriebes Q R ist auf der Welle starr befestigt und steht durch eine Schubstange R mit. einem Hetel T in gelenkiger Verbindung, der auf der Achsei"2 des Handhebels lose drehbar gelagert ist und einen Anschlag t1 besitzt.
Die Hobelarme S1 und1 T besitzen ungefähr gleiche Länge, die Kur.belarme A* und O dagegen sind verschieden lang, so daß eine am Handhebel 5 wirkende Kraft je nach der Drehrichtung verschieden große Drehmomente auf die Welle M auszuüben vermag.
An dem Handhebel S ist ein zweiarmiger Hebel s:t .?4 drehbar gelagert, an dessen einem Arm s* eine Stange sr> angelenkt ist. Die Stange .?■*' steht durch einen Balzen .?8 mit einer Stange s" in gelenkiger Verbindung, die entgegen 'der Wirkung einer Feder sn verschiebbar am Handhebel S gelagert ist. Der Bolzen s* greift mit einem Ende durch einen Schlitz .s"T .des Handhebels 5 hindurch und vermag mit einer am Gestell A befestigten, nach einem Kreisbogen gekrümmten Führungsschiene I T zusammenzuarbeiten. Die Führungsschiene ist so angeordnet.daß ihrKrümmungsmittelpunkt mit der Drehachse S2 des Handhebel» S zusammenfällt. Mit dem einen Ende rler Schiene U ist ein Verlängerungsstück υΛ gelenkig verbunden, welches die Fortsetzung les gekrümmten Teiles der Schiene U bildet, und das von dem Krümimungsmiittelpunkt der Führungsschiene weg nach oben geklappt werden kann.
Befinden sich die Klappen B und C in der Schließlage, so nimmt der Handhebel S die in Abb. ι !dargestellte Lage ein, und der Bolzen i* liegt auf dem· Verlängerungsstück u1 der Füllruiigsschiene U. Solleu die Klappen B und C geöffnet werden, so wird der Handhebel 5 in Richtung des Pfeiles .r (Abb. 1) ausgeschwungen. Diese Bewegung des Handhebels 5 überträgt sich durch das Kurbelgetriebe X P, desse» Kurbelarm sich hierbei gegen den Anschlag im1 stützt, auf die Welle m, so 'daß diese im Sinne des Pfeiles y (Abb. i) gedreht wird. Die Drehung der Welle M wird durch die Kurbeligetriebe G F und G1 H auf die Welle F? J1 und die Kurbelgetriebe E D und / K übertragen, die hierbei zunächst in ihre eine Tctpuniktlage gelangen. Sobald die Kurbelgetriebe E D undi / K ihre Totpunktlage überschritten haben, schwingen dieKlappen B und Γ iin unter dem Druck des Ladegutes in die OfF-nungssteHung (Abb. 2). Der Anschlag m1 hebt sich dabei vom KurbelarmN ab, und das Kurbelgetriebe Q R und der Arm T werden von der Welle M in die in Abb. 2 dargestellte Lage gezogen, ohne dabei den Handhebel S mitzunehmen. Bei der Entriegelung der Entladeklappen durch den Handhebel 5" gleitet der Bolzen i8 auf dem Verlängerungsstück u1 und lev Führungsschiene U entlang und verhindert ladurch, daß bei der Entriegelung der Entadeklappen durch den Handlialjel diie Stange.«"
entgegen der Wirkung der Feder s13 gegenüber dem Handhebel verstellt werden kann, da bei einer Verstellung· dieser Teile die Stange s9 hinter den Anschlag·*1 des Hebels-T greifen S und den Handhebel 61 mit dem Hebel T in der dem, Sinne des Pfeiles χ entgegengesetzten Drehrichtung kuppeln wündle.
Bei der Rückführung der Entlaideklappen in die Schließ stellung wird zunächst der-Handhebel 6" in die in Abb. 2 dargestellte Lage geschwungen und die Stange ss durch Anpressen des Anmesj8 an den HandhebelS1 in der Weise verstellt, idlaß sie hinter-den Ansatz t1 des Hebels T 'greift. Der Hebel 6" ist dann durch das Kurbelgetriebe Q R T mit der WeIIeJW gekuppelt. Wind nun der Handhebel S aus- .der Stellung nach Abb. 2 in die Stellung nach Abb. ι zurückgeführt, so d'reht sich die Welle M in. dem dem Pfeile y eiitgegengese tzten Sinne, und die Entlaideklappen werden somit geschlossen. Bei Beiginn der Schließbewegung greift der Zapfen ss unter die Führungsschiene U und hält somit die Stange s9 in Eingriff mit dem· Ansatz t1, so daß während der Schließbewegung dter Entladeklappen die Kupplung des Handhebels 6" mit der WeIIeM nicht gelöst wenden kann. Erst wenn die Entladeklappen verriegelt sind, ist der Zapfen ss zur Anlage an das aufklappbare Verlangerungsstück u1 der Führungsschiene U gelangt, so daß nunmehr der Bolzen i8 unter dem Drück der auf ihn einwirkenden Fader»?0 das Verlängerungsstück u1 hochklappt, und somit die Kupplung s" t1 wieder gelöst wird. Der Bolzen ss legt sich, nachdem der Teil u1 unter der Wirkung seines Eigengewichtes zurückgeklappt ist, wieder auf den Teil..«1 auf.
Wird1 die WeIIeM nicht von dem Handhebel S, sondern, von einem- besonderen, z. B.
durch Druckluft, bewegten (auf der Zeichnung nicht dargestellten) Getriebe gedreht, so hebt sich bei der Entriegelung .dter Entlaideklappen der Anschlag m1 vom Kurbelarm N ab und das Kurbelgetriebe Q R bewegt sich in gleieher Weise wie bei der Entriegelung ider Entladeklappen B C von Hand, da die Kupplung iD t1 ausgerückt bleibt. Der Handhebel ^S" behält daher in diesem Falle sowohl bei der Entriegelung d'er Entlaideklappen als auch bei deren Rückführung in die Ladestellung seine Lage unverändert bei.

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Für den Antrieb der Entladeklappe von Selbstentladern bestimmte Getriebe •mit einem Handhebel, dem das Entladegetriebe voreilen kann, dadurch gekennzeichnet, daß der Handhebel (S) mit einer Welle (M) des Entlaldegetriebes durch zwei Schnbkurbelgetriebe (Q R und N P) derart in Verbindung steht, daß eine am Handhebel wirkende Kraft je nach der Drehrichtung verschieden große Drehmomente auf diese Welle (M) zu übertragen vermag, und daß zwischen dem Handhebel (S) und dieser Welle (M) zwei Kupplungen (N m1 bzw. T t1 s9) eingeschaltet sind, ' von denen die eine (N m>) den Handhebel im Sinne des Öffnens der Entladeklappen (B C) und die andere (T t1 s°) im Sinne ■des Schließens der Klappen mit der Welle (M) zu kuppeln vermag.
2. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die eine (T t1 s9) der beiden Kupplungen (T t1 s9 und N m1) aus einem gegenüber dem Handhobel (S) verdrehbaren Hebelarm: (T) und einem Gesperre (t1 s9) besteht, welches den Hebelarm(T) gegenüber dem Handhebel (S) festzustellen vermag.
3. Getriebe nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das einen Teil der einen Kupplung (T t1 s9) bildende Gesperre (i1 sa) mit einem zweiten Gesperre (S3Uu1) in Verbindung-steht, welches eine Einschaltung dieser Kupplung (T t1 s9) nur in einer Drehrichtung des Handhebels (S) zuläßt
4. Getriebe nach AnspEuch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite (s8 U u1) der beiden Gesperre (ss Uu1 - und t1 s9) eine Führungsschiene (Uu1) besitzt, welche eine Einschaltung, der mit dem Gesperre (ss U ti1) verbundenen Kupplung (T t1 s9) nur in der einen (Abb, 2) und eine Ausschaltung der Kupplung nur in der anderen Grenzlage (Abb. 1) des Handhebels zuläßt.
5. Getriebe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschiene (U u1) - ,aus zwei gegeneinander beweglichen Teilen (U und u1) besteht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen. -
DEK87403D 1923-10-19 1923-10-19 Fuer den Antrieb der Entladeklappe von Selbstentladern bestimmtes Getriebe Expired DE398012C (de)

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