DE39739C - Neuerung an Pflügen - Google Patents

Neuerung an Pflügen

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DE39739C
DE39739C DENDAT39739D DE39739DA DE39739C DE 39739 C DE39739 C DE 39739C DE NDAT39739 D DENDAT39739 D DE NDAT39739D DE 39739D A DE39739D A DE 39739DA DE 39739 C DE39739 C DE 39739C
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DE
Germany
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bridge
arrangement
chain
hook
plow
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT39739D
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English (en)
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F. W. UNTERILP in Düsseldorf
Publication of DE39739C publication Critical patent/DE39739C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B3/00Ploughs with fixed plough-shares
    • A01B3/04Animal-drawn ploughs
    • A01B3/16Alternating ploughs, i.e. capable of making an adjacent furrow on return journey
    • A01B3/18Turn-wrest ploughs

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Neuerung an Pflügen.
Um Pflügen Selbstführung zu geben, wurden bei den auf beiliegender Zeichnung in Fig. ι bis 11 gezeichneten Constructionen die Haken h (oder auch eine hakenförmige Platte) am Grindel befestigt, welche unter die Brücke ο greifen und den Pflug in der Weise halten, dafs er nicht kippen kann.
Der Pflug wird frei, wenn derselbe aus dem Boden gehoben wird, da dann der Zughaken fällt und die Brücke ο unter dem Haken hervortritt (s. punktirte Stellung Fig. 3), während derselbe festgehalten wird, sobald die Zugthiere anziehen. Hierdurch wird die Brücke zurückgedrückt. Da der schräg nach oben stehende Grindel dem Rückgange der Brücke hinderlich ist, wird derselbe vor dem Haken nach unten gekröpft, Fig. 5, 6 und 7, so dafs die Brücke bei der Bewegung nicht gegen denselben stöfst. Um den Pflug besonders feststellen zu können, kann oben am Vordergestell, wie in Fig. 3 gezeichnet, eine Kette a oder Stange angebracht werden, die vermittelst eines Hebels c, einer Kurbel oder dergleichen angezogen wird. Wird die Kette losgelassen, so senkt sich der Zughaken etwas und der Pflug wird, wenn die Haken h kurz gehalten sind, frei und wird besonders festgestellt, wenn die Kette angezogen wird.
Wie Fig. ι zeigt, kann auch die Zugkette b angezogen und so die Brücke 0 in die Haken geprefst .werden.
Es wurde zu diesem Zwecke der Hebel d mit dem Querstück e angebracht. Wird der Hebel nach vorn gelegt, so wird die Kette zurückgezogen und der Pflug festgestellt.
Damit diese Einrichtung auch für den gezeichneten Kehrpflug verwendet werden kann, wurde an dem Querstück der Bügel f angebracht, an welchem sich der Kettenring befindet. Soll der Pflug gewendet werden, so wird der durch den Haken g gehaltene Bügel von diesem befreit und der Hebel nach dem Grindel herabgezogen, wodurch die Kette so viel verlängert wird, dafs die Brücke 0 vorn frei wird. . Beim Wenden des Pfluges gleitet die Zugkette an dem Bügel nach unten und kommt wieder an die untere (andere) Seite zu stehen; hierauf wird der Hebel wieder nach vorn gedrückt, so dafs der Sperrhaken k einfällt, und hierdurch wird die Brücke ο in die früher nach oben stehenden Haken h geprefst.
Mit dieser Einrichtung könnte auch noch extra eine Kette verbunden werden, wie eine solche in Fig. 1 punktirt ist, die wie bei Fig. 3 das Vordergestell oben anfafst und dort gleichzeitig mit zurückzieht.
Wie Fig. 7 darstellt, können die Haken auch oberhalb und der Grindel unter der Brücke ο angebracht werden. Es wird hierbei ein Haken etwas länger angeordnet, damit beim Wenden der Pflug an diesem hängt. Es kann auch die Einrichtung getroffen werden, dafs die Haken direct ausgerückt werden, wie dies Fig. 8 zeigt. Dieselben werden dann mit dem Hebel i und den Ausrückstangen m verbunden. Wird die Stange nach vorn geschoben, so wird der Haken zurückgezogen und der Pflug wird frei (s. punk-
tirte Stellung). Statt der unter die Brücke fassenden Haken können, wie in Fig. 9 bis 11 gezeichnet, auch Arme η angeordnet werden, welche sich auf die Brücke 0 legen, und jede Bewegung des Pfluges hemmen. In diesem Falle ist der Grindel in einem geschlossenen Lager ρ angebracht. Beim Wenden wird der Pflug ebenfalls zurückgezogen, bezw. die Brücke ο so weit nach vorn gebracht, dafs die Arme nicht mehr aufliegen und somit eine Drehung des Grindels im Lager möglich ist. Auch hierbei könnten, wie in Fig. 8, die Arme stellbar angebracht bezw. die Arme durch eine Vorrichtung gehoben .werden, so dafs der Pflug bewegt werden kann.
Die Haken bezw. Arme können auch so eingerichtet sein, dafs sie am Grindel schräg gestellt werden können und dafs somit der Pflug in jede beliebige Stellung zu bringen ist. In Fig. 4 ist, um die Feststelleinrichtungen auch für Kehrpflüge benutzen zu können, die Brücke 0 aus zwei Theilen hergestellt, und jeder der Theile kann an den beiden auf jeder Seite befindlichen Ständern r durch 'Bolzen oder Schrauben in jede beliebige Stellung gebracht werden. Der Grindel wird nun einmal auf diese, das andere Mal auf jene Seite gelegt, und es wird so dem Pfluge, obgleich das Vordergestell mit einem Rad in der Furche geht, eine gerade Stellung gegeben. Die beiden Brückentheile können auch in der Mitte durch ein Scharnier mit einander verbunden werden, und es bedarf dann nur eines Ständers an
jeder Seite, eventuell kann auch in diesem Falle ein solcher aufserdem in der Mitte angebracht sein.

Claims (3)

Patent-Ansprühce:
1. An Pflügen, um denselben Selbstführung zu geben, die Anbringung von Haken h bezw. einer hakenförmigen Platte, welche unter die Brücke ο fafst oder die Anordnung von die Bewegung des Pfluges hemmenden Armen (Fig. 9 bis 11), welche an dem in einem geschlossenen Lager ruhenden Grindel angebracht sind und sich neben diesen auf die Brücke ο stützen, sowie die ausrückbare Anordnung dieser Haken oder Arme (Fig. 8).
2. Die Anordnung der Kette a in Verbindung mit einem Hebel oder einer Kurbel, um durch dieselbe das Vordergestell anzuziehen bezw. die Brücke 0 in die Haken h zu pressen, und zu gleichem Zwecke die Anordnung , die Zugkette b durch gleiche Mittel zu verlängern oder zu verkürzen, wobei für Wendepflüge ein Bügel f vorgesehen wird, auf welchem die Kette nach dieser oder jener Seite gleiten kann.
3. Um bei Benutzung dieser Feststelleinrichtungen an Kehrpflügen diesen, ungeachtet das eine Rad in der Furche geht, einen geraden Stand zu geben, die Anordnung der zweitheiligen Brücke 0, deren Theile beliebig verstellt werden können.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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US5816954A (en) * 1997-04-11 1998-10-06 Patent Category Corp. Collapsible structures

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