DE396755C - Gewindeschneidmaschine fuer Bolzen, Rohre u. dgl. - Google Patents

Gewindeschneidmaschine fuer Bolzen, Rohre u. dgl.

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DE396755C
DE396755C DEC30596D DEC0030596D DE396755C DE 396755 C DE396755 C DE 396755C DE C30596 D DEC30596 D DE C30596D DE C0030596 D DEC0030596 D DE C0030596D DE 396755 C DE396755 C DE 396755C
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Germany
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cylinder
pressure medium
carriage
workpiece
thread cutting
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DEC30596D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23GTHREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
    • B23G1/00Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor
    • B23G1/02Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor on an external or internal cylindrical or conical surface, e.g. on recesses
    • B23G1/04Machines with one working-spindle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Accessories And Tools For Shearing Machines (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Gewindeschneidmaschine für Bolzen, Rohre u. dgl., bei der der Werkstückvorschub in bekannter Weise durch ein geeignetes Druckmittel erfolgt, dessen Zu- und Abfluß durch Dreiweghähne geregelt wird. Gemäß der Erfindung ist der hin und her gehende Werkstückschlitten mit dem Kolben eines einzigen Steuerzylinders verbunden. Zum Ein- und
ίο Auslaß des Druckmittels zu und vom Zylinder sind zwei Dreiweghähne angeordnet, von denen der eine von Hand bewegt wird, um das Druckmittel dem vorderen Ende des Zylinders zuzuführen, wodurch dem Werkstück-Schlitten eine Anfangsverschiebung bis zu den Gewindeschneidbacken erteilt wird. An dem Werkstückschlitten ist ein Anschlag vorgesehen, um den einen Dreiweghahn selbsttätig zu schließen, wenn das Werkstück mit den Gewindeschneidbacken in Eingriff gekommen ist. Die Weiterbewegung des Schlittens erfolgt dann nur durch den Eingriff des Gewindeschneidwerkzeuges. Weitere Anschläge sind an dem Werkstückschlitten angebracht, um den zweiten Dreiweghahn nach Fertigstellung des Gewindes so umzustellen, daß das Druckmittel dem hinteren Zylinderende zugeführt wird, wodurch der Schlitten seine Rückwärtsbewegung bis in die Anfangsstellungausführt. Ein weiterer Anschlag an den Werkstückschlitten schließt den zweiten Dreiweghahn, wenn der Schlitten seine Anfangsstellung erreicht hat, wodurch der Druckmittelzufluß zum hinteren Ende des Zylinders abgeschlossen wird und das Druckmittel. gleichzeitig aus dem hinteren Ende des Zylinders ausströmt.
Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt.
Mit A ist das Gestell der Gewindeschneidmaschine bezeichnet, auf welchem die Gewindeschneidbacken B in einem Futter drehbar lagern und auf dem sich der Werkstückschlitten C befindet, in den der zu schneidende Bolzen oder das Rohr eingespannt wird. Ein Arbeitszylinder D dient zur Verschiebung des Schlittens C bis zu der Gewindeschneidbacke B und von diesen hinweg. Diese Bewegung erfolgt durch geeignete Druckmittel. Zu diesem Zweck ist der Kolben 1 des Arbeitszylinders D mit dem Schlitten C durch eine Stange 2 verbunden, deren vorderes Ende an einem Arm 3 befestigt ist, welcher von dem Schlitten aus nach unten ragt. Druckluft oder ein anderes entsprechendes Druckmittel wird unter Vermittlung eines Dreiweghahnes E mit dem Handgriff 4 dem Zylinder D zugeführt oder aus diesem ausgelassen, um den Schlitten C zu verschieben. Bei einer Bewegung des Handgriffes 4 nach links wird der Druckmittelzufluß geöffnet, so daß das Druckmittel nach dem vorderen Ende (dem linken Ende) des Zylinders D strömen kann, wodurch der Schlitten C sich nach rechts auf die Gewindeschneidbacken B zu bewegt. Kommt das Werkstück, welches mit Gewinde versehen werden soll, mit den Gewindeschneidbacken B in Eingriff, dann wird der Hahn E
selbsttätig so beeinflußt, daß er den Druckmittelzufluß zu dem Zylinder D absperrt und das vorher zugelassene Druckmittel aus dem Zylinder ausblasen läßt. Zu diesem Zweck ist der Handgriff 4 des Ventils mit einer Stange 5 verbunden, die durch eine Anschlagführung 6 an dem Schlitten C hindurchgeht, und welche an ihrem nach rechts zu liegenden Ende mit einem Anschlag 7 versehen ist, gegen das sich die Führung 6 anlegt, wenn der Schlitten C die Stellung erreicht hat, bei der das Werkstück mit den Gewindeschneidbacken in Eingriff gekommen ist, wodurch der Hahn so umgestellt wird, daß der Druckmittelzufluß zum Zylinder D abgeschlossen wird und das vorher zu dem Zylinder zugeführte Druckmittel aus dem Zylinder ausbläst. Der Anschlag 7 kann einstellbar mit der Stange 5 verbunden werden, beispielsweise durch eine Stellschraube7ff J um das selbsttätige Umstellen des Hahnes E genau bewirken zu können.
Am anderen Ende der Maschine ist ein zweiter Dreiweghahn F vorgesehen, um den Schlitten C in seine Anfangsstellung zurückzuführen. Ein einarmiger angelenkter Hebel 8 ist durch eine Stange 9 mit einem Arm 10 an dem Küken des Hahnes E verbunden. Eine Stange 11 sitzt fest an den Schlitten C und ist mit Anschlagstücken 12 und 13 ausgerüstet, die mit dem Schwingarm 8 an bestimmten Stellen während des Hubes des Schlittens C zur Anlage kommen und den Schwingarm bewegen. Diese Anlage erfolgt, wenn der Schlitten sich einerseits dem Ende seines Arbeitshubes und anderseits seines Leerlaufhubes nähert, d. h. kurz bevor er seine Anfangsstellung erreicht hat.
Nachdem das Werkstück auf dem Schlitten C festgespannt worden ist, bewegt der Arbeiter den Hahn E, wodurch das Druckmittel dem vorderen Ende des Zylinders D durch das Rohr 14 zugeführt wird. Auf diese Weise wird der Schlitten C bis zu den Ge- j windeschneidbacken verschoben. An einer bestimmten " Stelle während des Hubes des Schlittens, nämlich nachdem das Werkstück auf dem Schlitten mit den Gewindeschneidbacken B in Eingriff gekommen ist, wird der j Hahn E durch Anlage der Anschlagführung 6 an dem Anschlag 7 der Stange 5 so umgestellt, daß eine Absperrung des Zuflusses des Druckmittels und dessen Auslaß aus dem Zylinder erfolgt. Darauf setzt der Schlitten seine Bewegung nach rechts fort infolge der Zugwirkung, die durch den Eingriff der Gewindeschneidbacken auf das im Schlitten fest eingespannte Werkstück ausgeübt wird. An einer
bestimmten Stelle bei dieser Bewegung des Schlittens nach rechts kommt der Anschlag 12 auf der Stange 11 mit dem Schwingarm 8 in 60 Berührung und bewegt ihn so, daß der Hahn F bei der Beendigung des Gewindeschneidvorganges geöffnet wird. Dadurch wird das Druckmittel dem hinteren Ende des Zylinders D durch das Rohr 14« zugeführt und der 65 Kolben 1 in dem Zylinder bewegt sich in entgegengesetzter Richtung zurück, um den Schlitten C in seine Anfangsstellung zurückzuführen. Kurz bevor der Schlitten seine Anfangsstellung erreicht, kommt der An- 70 schlag 13 auf der Stange 11 zur Anlage an dem Schwingarm 8 und bewegt ihn in solcher Richtung, daß der Hahn F geschlossen wird, sobald der Schlitten seine Anfangsstellung erreicht hat. Das Druckmittel strömt zugleich 75 aus dem Zylinder aus. Die Anschläge 12 und 13 sind auf der Stangen ebenfalls einstellbar, um den Rückhub des Schlittens C genau steuern zu können. Zu diesem Zweck ist die Stange n mit Gewinde versehen und die 80 Anschlagstücke sind auf das Gewinde aufgeschraubt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Gewindeschneidmaschine für Bolzen, Rohre u. dgl. unter Verwendung eines den Werkstückvorschub bewirkenden Druckmittels, dessen Zu- und Abfluß durch Dreiweghähne geregelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der hin und her gehende Werkstückschlitten (C) mit dem Kolben (1) eines Steuerzylinders (D) verbunden ist und zwei Dreiweghähne (E und F) zum Ein- und Auslaß des Druckmittels zu und vom Zylinder (D) angeordnet sind, von denen der eine (E), um das Druckmittel dem vorderen Ende des Zylinders zwecks Verschiebung des Werkstückschlittens (C) zu den Gewindeschneidbacken (B) zuzuführen, von Hand bewegt und mittels eines Anschlages (6) des Schlittens selbsttätig geschlossen wird, wenn das Werkstück mit den Gewindeschneidbacken in Eingriff gekommen ist, während der andere Hahn (F) mittels Anschläge (12, 13) des Schlittens (C) bei Vollendung des Gewindeschneidvorganges so beeinflußt wird, daß das Druckmittel zunächst dem hinteren Zylinderende zwecks Rückwärtsbewe- iiu gung des Schlittens in seine Anfangsstellung zugeführt und dann abgeschlossen sowie gleichzeitig aus dem hinteren Ende des Zylinders ausgelassen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEC30596D 1921-05-03 1921-05-03 Gewindeschneidmaschine fuer Bolzen, Rohre u. dgl. Expired DE396755C (de)

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