DE658680C - Vorrichtung zum Spannen des Werkstuecks mittels Druckfluessigkeit bei durch Druckfluessigkeit gesteuerten Werkzeugmaschinen - Google Patents
Vorrichtung zum Spannen des Werkstuecks mittels Druckfluessigkeit bei durch Druckfluessigkeit gesteuerten WerkzeugmaschinenInfo
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- DE658680C DE658680C DEV32241D DEV0032241D DE658680C DE 658680 C DE658680 C DE 658680C DE V32241 D DEV32241 D DE V32241D DE V0032241 D DEV0032241 D DE V0032241D DE 658680 C DE658680 C DE 658680C
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- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
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- B23Q5/26—Fluid-pressure drives
- B23Q5/266—Fluid-pressure drives with means to control the feed rate by controlling the fluid flow
- B23Q5/268—Fluid-pressure drives with means to control the feed rate by controlling the fluid flow depending upon the position of the tool or work
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
- Vorrichtung zum Spannen des Werkstücks mittels Druckflüssigkeit bei durch Druckflüssigkeit gesteuerten Werkzeugmaschinen Es ist bereits bekannt, das Aufspannen von Werkstücken auf Werkzeugmaschinen durch. Druck$üssigkeitsspannfutter vorzunehmen. Verwendet span nun die Aufspannung des Werkstückes mittels Druckflüssigkeit für Werkzeugmaschinen, die selbst durch Druckflüssigkeit gesteuert sind, so. hesteht der Nachbeil, daß beim Ans-cliluß der Druckölleitung für die Spann vorrich tuing ani die Förderleitung für das ,Betriebsöl der wechselnde Druck des Bietriebsöls, insbesondere bei raschem Rücklauf des Arbeitstisches o. dgl. auch der Spanndruck auf das Werkstück wechselt. Hierdurch ;entstehen, insbesondere wann es sich um Maschinen für feinste Bearbeitung handelt, Unregelmäßigkeiten in der Bearbeitung, und die Erfindung betrifft nun eine, Einrichtung, durch welche solche Unregelmäßigkeiten vermieden und rein sicheres Festspannen mittels Druckflüssigkeit unter gleichbleibendem Druck' während der ganzen Biearbieituings;z;eit erfolgt. Zu diesem Zweck ist gemäß der Erfindung die Druckölleitung für die Spannvorrichtung an die Förderleitung für das Betriebsöl unter Zwischenscbaltung eines Absperrteils angeschlossen, welches mechanisch mit dem in die ölrücklaufleitung eingeschalteten. Drosselventil so verbunden ist, daß es geschlossen wird, wenn sich das Dro:sselventl öffnet.
- Es sind zwar schon Druckflüssigkeitsspannvorrichtungen für Mehrspindelautomaten bekannt, welche in der schalthmien Spindeltrom.-mel mehrere Spannfutter haben, die sämtlich durch Druckflüssigkeit aus der gleichen Quelle gespeist werden und bei denen für jedes Spannfutter eine Absperrvorrichtung vorhanden ist; um eine Entspannung der ieinzehhen Spannfutter zu ermöglichen,. ohne daß reine Rückwirkung auf die anderen erfolgt, da die nicht gerade in der Spannstiellung biefindlichen Futter an einher dauernd untrer Druck gehaltenen Ringleitung liegen. Gemäß der Erfindung handelt es sich aber darum, ein Druckmittel gleichzeitig zur Ausübung von zwei ganz verschiedenen Arbeitsvorgängen, nämlich für dem Vorschub des Arbeitstisches der .Maschine, und zwar mit wechselnder Geschwindigkeit, und für die Spannvorrichtung zu verwenden und trotz.dem eine Rückwirkung dies sich .ändernden Druckces auf die SpannvorrIchtung zu verhindern. Ein vollständiges Abschließen dies zum Spannten benutzten Drucköles empfiehlt sich deswegen nicht, weil durch die entstehenden. Leckverluste der Spanndruck nachlassen würde.
- Die Zeichnung zeigt als Beispiel einte Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung in schaubildlicher Darstellung.
- Das zum Antrieb verwendete öl befindet sich in dem Behälter i, aus dem es durch die Leitung 2 der Pumpte 3 zugeführt wird. Die Pumpe drückt das Öl in die Leitung q., aus der es durch die beiden Abzweigleitungen 5 und 6 dem Steuerzylinder 7 zugeführt werden kann. In die Leitung 4 ist vor dien Anschlüssen 5 und 6 ein dehnbares, metallfreies Zwischenglied 8, z. B. ein Gurnmischlauchstück, eingeschaltet, um zu verhindern, d,aß die Schwingungen der Pum.pie 3 auf die Leitung 4 übertragen i werden. Außerdem wird zweckmäßig ein *indkessel9 vorgesehen.
- In dem Steuerzylinder 7 ist ein Steuerkolben io verschiebbar, der :entweder wen Hand bedient werden kann oder in an sich bekannter Weise mit Hilfe der Hubwechselanschläg$ an dem Werktisch i9. Je nach der Stellung des Steu:erkolbiens,. also je nachdem, ob er die Abzweigleitung g5 oder 6 freigibt, fließt das Öl über Leitungen i i oder 12 nach der einen oder anderen Seite des Arbeitszylinders 13 und bewegt den Kolben 18 und mit ihm den Tisch i 9 nach der einen oder anderen Seite. Die jeweils nicht an die Druckleitung angeschlossene Seite dies Zylinders 13 ist über die Leitung 14 mit dem Ölbehälter i in. Verbindung.
- In die Leitung 14 ist eine Drosselvorrichtung eingeschaltet, z. B. ein Dosselzylinder 15, in .dem ein Drosselkolben 16 verschiebbar ist. An den Drosselzylinder schließt sich leine Leitung 17 an, die in den Ölbehälter i zurückführt. Der Kolben 16 wird von Hand jeweils in .die gewünschte Stellung gebracht. Bei dem ,gewöhnlichen Arbeitsgang läßt er das abfließende Öl nur mit eniem nicht unerheh:lichen Druckverlust in ;dien Behälter i zurückfließen. Der überdruck in :der Leitung 14 hält den Kolben 18 zuverlässig fest und schließt Rückwirkungen von dem Werktisch auf :den Kolben 18 aus.
- Um den Werktisch i9 im Eilgang zu verstellen, wird der Steuerkolben 16 so weit nach rechts bewegt, :daß der Ölablauf aus dem an die Leitung 14 angeschlossenen Teil dies Arbeitszylinders 13 ungehüidert möglich ist. Man kann aber auch, wenn man den Werktisch in :einer bestimmten Stellung festhalten will, den Kolben so weit nach links einstellen, daß die Leitung 14 völlig abgesperrt ist. Die Leitung 14 ist nun über einen Dreiwegehahr124 mit einer Leitung 26 verbunden, in die ein Absperrteil 27eingeschaltet ist. Hinter dem Absperrteil ist .die Leitung 28 ang esrhlossen, die unter Zwischenschaltung seines Windkessels oder eines anderen Druckspeichers 3o zu der I:inspannvorrichtung für das Werkstück führt. Dez Absperrteil 27 ist durch eine Verbindungsstange 29 mit dem Drosselkolben 16 verbunden.
- vVird der Drosselkolben 16 so verschoben, daß die Leitungen 14 und 17 voll miteinander in Verbindung sind, das Öl also ungedrosselt oder im wesentlichen unge.drossielt abfließt, dann befindet sich der Absperrteil 27 in seiner Sperrstellung. Es wird infolgedessen die Leitung 28 von .der Leitung 4 abgesperrt, so daß der in der Leitung 28 vorhandene, zum Spannen des Werkstückes dienende Öldruck voll erhalten bleibt. Der Windkessel 3o dient dazu, daß bei Ölverlusten der Einspanndruck des Werkstückes nicht wesentlich beeinträchtigt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Spannen des Werkstückes mittels Druckflüssigkeit bei durch Druckflüssigkeit gesteuierten Werkzeugmaschinen, insbesondere für Feinstbearbeitung, :dadurch gekennzeichnet, daß die Druckölleitung (28) für die Spannvorrichtung an :die Förderleitung@(4) für das Betrieb,sdrucköl unter Zwschenschaltungeines Absperrteils (27) angeschlossen ist, der mechanisch mit dem in die Ölrücklaufleitung '(14, 17) @eingeschalteten Drosselventil (15, 16) so vexbunden ist, .daß er geschlossen wird, wenn sich das Drosselventil öffnet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV32241D DE658680C (de) | 1932-03-29 | 1932-03-30 | Vorrichtung zum Spannen des Werkstuecks mittels Druckfluessigkeit bei durch Druckfluessigkeit gesteuerten Werkzeugmaschinen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE407825X | 1932-03-29 | ||
| DEV32241D DE658680C (de) | 1932-03-29 | 1932-03-30 | Vorrichtung zum Spannen des Werkstuecks mittels Druckfluessigkeit bei durch Druckfluessigkeit gesteuerten Werkzeugmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE658680C true DE658680C (de) | 1938-04-11 |
Family
ID=25900000
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV32241D Expired DE658680C (de) | 1932-03-29 | 1932-03-30 | Vorrichtung zum Spannen des Werkstuecks mittels Druckfluessigkeit bei durch Druckfluessigkeit gesteuerten Werkzeugmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE658680C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE935641C (de) * | 1953-03-27 | 1955-12-01 | Ehrenreich & Cie A | Hydraulischer Antrieb fuer den Werkzeug- oder Werkstueckvorschub an spanabhebenden Werkzeugmaschinen |
| DE1144658B (de) * | 1958-06-10 | 1963-02-28 | Zahnschneidemaschinenfabrik Mo | Hydraulische Spanneinrichtung, insbesondere fuer Werkzeugmaschinen |
| DE1264219B (de) * | 1958-11-07 | 1968-03-21 | Stanley H Holmes | Verfahren zum Herstellen eines Vierwegeventils |
-
1932
- 1932-03-30 DE DEV32241D patent/DE658680C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE935641C (de) * | 1953-03-27 | 1955-12-01 | Ehrenreich & Cie A | Hydraulischer Antrieb fuer den Werkzeug- oder Werkstueckvorschub an spanabhebenden Werkzeugmaschinen |
| DE1144658B (de) * | 1958-06-10 | 1963-02-28 | Zahnschneidemaschinenfabrik Mo | Hydraulische Spanneinrichtung, insbesondere fuer Werkzeugmaschinen |
| DE1264219B (de) * | 1958-11-07 | 1968-03-21 | Stanley H Holmes | Verfahren zum Herstellen eines Vierwegeventils |
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