DE396686C - Mechanisches Modell zum Aufzeichnen von Schnittmustern fuer Schuhoberteile - Google Patents
Mechanisches Modell zum Aufzeichnen von Schnittmustern fuer SchuhoberteileInfo
- Publication number
- DE396686C DE396686C DES58908D DES0058908D DE396686C DE 396686 C DE396686 C DE 396686C DE S58908 D DES58908 D DE S58908D DE S0058908 D DES0058908 D DE S0058908D DE 396686 C DE396686 C DE 396686C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- slide
- heel
- ruler
- mechanical model
- model according
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 210000002683 foot Anatomy 0.000 claims description 19
- 210000004744 fore-foot Anatomy 0.000 claims description 8
- 244000309466 calf Species 0.000 claims description 6
- 238000005452 bending Methods 0.000 claims 1
- 210000003371 toe Anatomy 0.000 description 7
- 238000000034 method Methods 0.000 description 3
- 239000010985 leather Substances 0.000 description 2
- 238000005259 measurement Methods 0.000 description 2
- 210000000436 anus Anatomy 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 230000001788 irregular Effects 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 230000003340 mental effect Effects 0.000 description 1
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 1
- 238000009966 trimming Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D8/00—Machines for cutting, ornamenting, marking or otherwise working up shoe part blanks
- A43D8/02—Cutting-out
- A43D8/10—Cutting-out using pattern grading
- A43D8/12—Patterns or templates therefor
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D8/00—Machines for cutting, ornamenting, marking or otherwise working up shoe part blanks
- A43D8/02—Cutting-out
- A43D8/04—Stamping-out
- A43D8/06—Dies therefor
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D8/00—Machines for cutting, ornamenting, marking or otherwise working up shoe part blanks
- A43D8/26—Marking for future work
- A43D8/28—Patterns for drawing cut-outs
Landscapes
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
Gegenstand der Erfindung ist ein mechanisches Modell für Schuhmacher, mittels dessen man
Schuhoberteile, auch die für verstümmelte Füße, genau aufzeichnen kann, und zwar von
dem kleinsten Maß Nr. 18 bis zu der größten Nr. 50. Das Modell ist genau nach dem Maß in
Zentimetern eingerichtet, und jeder Anfänger des Schuhmacherhandwerks kann mit ihm ohne
geistige Mühe und ohne fachliche Ausbildung selbständig sofort den gewünschten Schnitt anfertigen.
.Die Erfindung geht von der Beobachtung aus, daß durch das Heben der Ferse mit einem 1 bis
10 cm hohen Absatz der Vorfuß an der Grenze von einem und zwei Dritteln der Fußlänge sich
um ebensoviel Millimeter verlängert, als der Absatz Zentimeter hoch ist. Der ganze Zeichnungsvorgang
entwickelt sich daher von diesem Punkt an der Grenze von einem und zwei Drittem der
ao Fußlänge aus. Der Schnitt ist. sehr genau und gleich gebrauchsfähig, und man braucht ihn
nicht wie bei anderen Vorrichtungen nachzubessern.
Das Oberteilmodell gemäß der Erfindung besteht aus einem außen beliebig gestalteten Rahmeii,
der innen mit einem die grobe Form des größten Oberteils oder Schaftes besitzenden
Ausschnitt versehen ist. Im Ausschnitt sind an den Rändern einzelne Teile verschiebbar und
drehbar angeordnet, an denen andere Stücke drehbar und verschiebbar befestigt sind. Auf
diese Teilstücke, von denen ein Teil Umrisse der einzelnen Schaftteile und der andere Teil die
Richtung der Hauptmaße des Schaftes besitzt, werden die zugehörigen, an dem Fuße gemessenen
Maße übertragen. Die Teilstücke werden nach diesen Maßen verdreht und verschoben und
durch Schräubchen festgestellt, worauf man die Umrisse mit dem Bleistift auf einem unter dem
Rahmen gelegten Karton umfahren und auf-
zeichnen kann. Auf diese Weise erhält man den Schnitt des Schuhoberteils, den man gleich ausschneiden
kann.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen:
Abb. ι den Schuhoberteil mit den am Fuß gewöhnlich gemessenen Maßen,
Abb. 2 das Modell selbst,
Abb. 3 und 4 das Lineal A für den Fersenteil in Draufsicht und in Seitenansicht mit der Zweidrittelteilung und der Leistennummerteilung,
Abb. 3 und 4 das Lineal A für den Fersenteil in Draufsicht und in Seitenansicht mit der Zweidrittelteilung und der Leistennummerteilung,
Abb. 5 und 6 den W inkelmesser D mit Schiene / und Ausschnitt a, durch den auch
Abrisse des Absatzteils gezeichnet werden können, in Draufsicht und in Seitenansicht.
Abb. 7 die hintere Spannmaßschiene 12 in Draufsicht,
x\bb. 8 den Fersenbogenteil Ax,
Abb. 9 und 10 das Führungsstück J1 für das Lineal / in Draufsicht und in Seitenansicht,
Abb. 11 und 12 den Teil F in Draufsicht .und
in Seitenansicht,
Abb. 13 den hinteren Spannmaßstab 3 in Draufsicht,
Abb. 14 und 15 den auf dem hinteren Spannmaßstab
3 beweglichen Schieber 4 in Draufsicht und in Seitenansicht,
Abb. 16 den Winkelmesser E in Draufsicht, Abb. 17 und 18 den Teil 1 in Draufsicht und
in Seitenansicht,
Abb. 19 die Form des Ausschnitts V im Rahmen R in verkleinertem Maßstabe.
In allen Abbildungen sind mit s Schlitze, mit 2 Zapfen und mit 0 Ösen bezeichnet. Indexe bei
diesen Bezeichnungen weisen auf die betreffenden Teile hin.
Das ganze Modell besteht aus drei Hauptteilen, und zwar aus dem Vorderteil B, K, C, aus
dem Fersenteil A, J, D, L und aus dem oberen Teil E, F, G, H sowie aus der inneren mit 1 bis 16
und den anderen Buchstaben bezeichneten Vorrichtung.
Die ganze Vorrichtung ist auf einem Rahmen R angebracht, mit dem die einzelnen Glieder verstellbar
verbunden sind. V ist ein* Rahmenausschnitt, an dessen rechtem äußeren Rand
eine Zentimeterteilung L angebracht ist, an der die Absatzhöhe bis 10 cm eingestellt werden
kann. An dieser Teilung L bewegt sich das hintere Ende des Absatzlineals A, das um einen
festen, am Rahmen R in der Höhe von 3 cm von i dem unteren Rande des Ausschnitts V sitzender I
Punkt Y drehbar angeordnet ist. Dieser Dreh- ; punkt liegt genau an der Grenze von einem und i
zwei Dritteln der Fußlänge und ist der wichtigste j Punkt des Modells, weil von ihm aus alle übrigen
Bestandteile sich entwickeln und der Zeichnungsvorgang sich danach richtet. Das Absatz- !
lineal ist an der Absatzteilung L bis 10 cm ein- 1
stellbar und gibt vermöge der Lage seines Dreh- · punktes Y selbsttätig bei ΛΓ ebensoviel Millimeter
zur Verlängerung der Sohlenlinien für den Oberteil zu, als es bei L um Zentimeter verstellt
wird. Vom Drehpunkt 1" erstreckt sich links zu dem Stück B ein Teil in Länge von einem Drittel
des vorderen Fußteiles, dessen Länge jedoch abhängig vom Fersenlineal A ist, das zwei
Drittel der Fußlänge ist, so daß beide zusammen die ganze Fußlänge (drei Drittel) betragen. Auf
dem F"ersenlineal A befindet sich unter der Zweidrittelteilung noch die französische Teilung
von der größten Nummer 50 bis zu der kleinsten ! Nummer 18. An dem Fersenlineal A gleitet ein
; Lineal/ mit einer V2Cm und 3/TTeilung für
den Halbmesser des Oberteilristes. An dem Lineal / ist der V, inkelmesser D befestigt, an
dem bei 7 die hintere Spannmaßschiene 3 angelenkt ist. Diese Schiene 3 wird durch den an
ihr befestigten und in Schlitzen s des V. inkelmessers D verstellbaren V\ inkelzeiger M und
nach Maßgabe der Einstellung des Fersenlineals A auf der Teilung L eingestellt. Zu den
Haupt- oder Grundgraden 45° für regelmäßige und 40 ° für unregelmäßige Füße gibt man soviel
Grade zu, als der Absatz Zentimeter mißt. An dem W inkelmesser D ist ferner eine senkrecht
an ihm verschiebbare Schiene 12 mit V5 Teilung angerodnet, deren Teilung das gewünschte
Maß der 2/3 Fußlänge an dem Fersen- go
lineal bestimmt und gleichzeitig die Nummer des französischen Maßes für Leisten und für den
Schnitt angibt. Mit dem V, inkelmesser ist noch ein Bogenstück zum Zeichnen von Ferseiiformen
aller Art verbunden. Der hintere Spannmaßstab 3 bestimmt den Halbmesser des Fersenmaßes
durch einen Schieber 4, dessen Marke Z mit der rechten Kante dieselbe Nummer an dem
Maßstab 3 berührt und V2 cm zur Einlegung des
Oberteils für das Afterleder und für den Futterstoff zugibt. An der Marke Z des Schiebers 4
greift das Riststäbchen T an, das in den Zehenschieber 2 der vorderen Spannmaßschiene C eingeschoben
ist und dessen äußere Kante den Umriß für den Rist bildet. Die vordere Spannmaßschiene
C ist an dem Fersenlineal A drehbar um den Punkt Y angelenkt. An der Spannmaßschiene
C ist rechts eine Zentimeterteilung angebracht, die durch den Schieber 9 auf derselben
Spannmaßschiene C wieder in die Hälfte zum Einlegen der Besatznaht geteilt wird. An dem
Schieber 9 ist ein Maßstab 16 befestigt, an dem ein anderer Maßstab 15 mit einem Stäbchen S
mittels eines Zapfens ο (öse für L") in einem Langschlitz s des Maßstabs 16 gleitet und durch
das Stäbchen S geführt ist, dessen anderes Ende durch eine Öse am Ende des mit dem Winkelmesser
D verbundenen Bogens 7 hindurchgeht (Abb. 6). An der unteren Seite des Fersenlineals
A ist ein in der Zeichnung nicht dargestelltes Stück befestigt, in dem zwei Stäbchen
U und W verschiebbar angeordnet sind. Das
längere Stäbchen U geht durch die Öse ο des
verschiebbaren Maßstabes 15 und dient zur Ermittelung
der Lage des Ristes. Das zweite Stäbchen W, dessen oberes Ende in einer Nut 5 des
Maßstabes 15 verschiebbar angeordnet ist, bestimmt die Richtung der Besatznaht, der Einlage
für den Vorfußüberzug und des Afterleders. Der Schieber 9 gibt zu dem halben Maße für den
Vorfußüberzug selbsttätig in der Höhe zum Einzwicken 1 cm zu. Oberhalb des Schiebers 9 am
vorderen Spannmaß C ist ein Schieber 2 angeordnet, der das Ballenmaß im ersten Drittel
bestimmt. An dem Schieber 2 ist ein Oberzehenbogen 13 um einen Punkt, der nicht dargestellt
ist, drehbar befestigt, und unter diesem ist das vordere Ende des Riststäbchens T eingesetzt.
An dem linken, unteren Rande des Ausschnitts T" im Rahmen R ist eine Teilung A"
(Abb. 2) angebracht, nach der sich verschiedene Spitzenformen richten und welche die Schuhspitze
durch ein leichtesZuschieben desBogensi4 zu dem auf dem Teil 1 (Abb. 17 und 18) befestigten
Stäbchen ΛΓ vollendet. Das Stäbchen Q ververbindet
schräg die Grundlänge des Fußes mit der zugehörigen Oberteillänge. Die beiden an
dem Teil 1 befestigten Stäbchen AT und Q gehen
durch die in der Nut s der Oberzehenbogens 13 verschiebbare Öse 0. An dem Teil, 1 ist noch
eine Kontrolhnaßschiene 10 mit einem Ende drehbar befestigt, die nach Einlegen des anderen
Endes in den Schieber 4 (Abb. 2, 14 und 15) gleich die Länge des Vorfußes angibt. Auf der
Kontrollmaßschiene 10 ist ein Schieber 11 verstellbar,
der die Hälfte der Ballenbiegung bestimmt. Die senkrechte Kante des Teiles 1 bestimmt
ein Drittel der Fußlänge; bis zum Stäbchen N sind 3 cm als Zuschlag für den Leisten
und zum Einlegen der Oberteiles nötig..
Über dem oberen Rande des Rahmenausschnittes V ist eine wagerechte Nut 5 mit einem Schieber 0 angebracht (Abb. 9, 11 und 12), an dem der ganze obere Teil des Modells hängt. An dem Schieber O ist ein Teil F befestigt (Abb. 11 und 12), der eine um 80 ° von der senkrechten Richtung abweichende Lage einnimmt. Das ist die natürliche Lage des stehenden Fußes. In einer Nut s des Teiles F ist ein Winkelmesser E (Abb. 2 und 16) verschiebbar, an dem der Wadenmaßstab H drehbar befestigt ist. Der Waden-So maßstab H ist mit einer Nut s versehen, welche die Nut s im Bogen 7 durchschneidet. Die untere Schiene des Winkelmessers E bildet einen mit einer ys Teilung versehenen Maßstab 5, der von dem Fersenmaßstab A und von dem Schieber 4 abhängig ist (Abb. 2 und 14). Der W inkelmesser E (Abb. 16) mit dem Maßstab 5 vollendet auch dadurch Normalhöhen des Oberteiles, daß man den Wadenmaßstab H zum Teil G an dem Winkelmesser E um so viel Grade verschiebt, als Zentimeter für den Absatz an der Teilung £ gemessen wurden. In der W inkelteilung links an dem W inkelmesser E ist ein Bogen 6 verschiebbar eingesetzt, der die Fersenbiegung durch leichtes Anlegen an das Riststäbchen T bestimmt. Den oberen Teil des Modelies schließt der Bogen 7 ab, der von dem Wradenmaßstab H zum W inkelmesser D geht. Dieser Bogen 7 wird an dem Wadenmaßstab H (Abb. 2) auf so viel Zentimeter mit dem Zuschlag von x/2 cm Se~ stellt, als das Maß für die Wade beträgt.
Über dem oberen Rande des Rahmenausschnittes V ist eine wagerechte Nut 5 mit einem Schieber 0 angebracht (Abb. 9, 11 und 12), an dem der ganze obere Teil des Modells hängt. An dem Schieber O ist ein Teil F befestigt (Abb. 11 und 12), der eine um 80 ° von der senkrechten Richtung abweichende Lage einnimmt. Das ist die natürliche Lage des stehenden Fußes. In einer Nut s des Teiles F ist ein Winkelmesser E (Abb. 2 und 16) verschiebbar, an dem der Wadenmaßstab H drehbar befestigt ist. Der Waden-So maßstab H ist mit einer Nut s versehen, welche die Nut s im Bogen 7 durchschneidet. Die untere Schiene des Winkelmessers E bildet einen mit einer ys Teilung versehenen Maßstab 5, der von dem Fersenmaßstab A und von dem Schieber 4 abhängig ist (Abb. 2 und 14). Der W inkelmesser E (Abb. 16) mit dem Maßstab 5 vollendet auch dadurch Normalhöhen des Oberteiles, daß man den Wadenmaßstab H zum Teil G an dem Winkelmesser E um so viel Grade verschiebt, als Zentimeter für den Absatz an der Teilung £ gemessen wurden. In der W inkelteilung links an dem W inkelmesser E ist ein Bogen 6 verschiebbar eingesetzt, der die Fersenbiegung durch leichtes Anlegen an das Riststäbchen T bestimmt. Den oberen Teil des Modelies schließt der Bogen 7 ab, der von dem Wradenmaßstab H zum W inkelmesser D geht. Dieser Bogen 7 wird an dem Wadenmaßstab H (Abb. 2) auf so viel Zentimeter mit dem Zuschlag von x/2 cm Se~ stellt, als das Maß für die Wade beträgt.
Die Arbeitsweise ist folgende: Das Modell wird mit dem Rahmen R auf eine Unterlage gelegt.
Man lockert alle Schräubchen und legt den Kontrollmaßstab 10 in die senkrechte Lage.
Der Bogen 6 und der ganze obere Teil E, F, G, H werden gänzlich hochgehoben. Dann verschiebt
man das Fersenlineal A an der Teilung L auf jene Nummer, welche die Absatzhöhe in Zentimetern
angibt, und zieht es mit dem Schräubchen k an. Der Winkelmesser /, D wird an dem
Fersenlineal A auf dessen 2/3 Teilung auf die vorgeschriebene
Fußlänge in Zentimetern verschoben. Den Schieber 1 stellt man auf der
Teilung K in das eine Fünftel von Zentimetern laut der festgestellten Nummer der 2/3 hinteren
Länge. Der hintere Spannmaßstab 3 wird mittels des Zeigers M um so viel Grade über 45 °
eingestellt, als das Fersenlineal an der Teilung L die Absatznummer bezeichnet. Der Schieber 4
wird auf dem hinteren Spannmaßstab 3 an der go 1Zf, Teilung auf die Nummer des vorgeschriebenen
Fersenmaßes verschoben. Nun stellt man den ganzen oberen Teil E, F, G, H mit dem mit
der 1Z- Teilung versehenen Maßstab 5 in den
Schieber 4 unter die Hakenspitze ein, so daß die Kante der y5 Teilung an das Zeichen Z des
Schiebers 4 kommt, worauf man sie auf dem Teil F nach unten auf die Nummer des y5 Fersenmaßes
verschiebt, welche die obere Kante des am Schieber 4 angebrachten Häkchens (Abb. 15) bezeichnet. Der Wadenmaßstab H hat
seinen Zeiger auf dem W inkelmesser G mit verlängerten Graden. Man stellt den Zeiger des
Winkelmessers G auf so viel Grade ein, als Zentimeter auf der Teilung für den Absatz gemessen
werden und zieht den Zeiger des W inkelmessers alsdann mit einem Schräubchen an. Dadurch
ist die allgemeine Grundhöhe des oberen Teiles vorbereitet.
Der Zeiger an der Teilung 12 ermittelt die Zehenfünftel dadurch, daß die Teilung auf die
Nummer des ys Fersenmaßes verschoben wird.
Der Kontrollmaßstab 10 wird in das Häkchen (Abb. 14 und 15) des Schiebers 4 eingelegt. Die
schräge Kante des Kontrollmaßstabs 10 zeigt an dem Maßstab 5 oben die ganzen Zentimeter,
unten die halben Zentimeter im Halbmesser, und der Schieber 11 teilt durch dieselbe Nummer den
Vorfußteil in die Hälfte. Auf die von dem Schieber 11 angegebene Nummer wird jetzt der
vordere Spannmaßstab D geschoben, und der auf ihm befindliche Schieber 2 gibt auf der
V3 Teilung das Ballenmäß und auf der nebenstehenden
Teilung durch denselben Schieber die Zahl der Zentimeter an, die wieder durch den
Schieber 9 in die Hälfte geteilt werden. Das Stäbchen U zeigt den Rist in der Hälfte des Vorfußes
an der V2 cm Teilung des Lineals / an. Das Stäbchen W ist von dem Stäbchen U durch
eine Halbzentimeterskala getrennt. Das obere Ende des Bogens 14, das in einer Nut 5 des Oberzehenbogens
13 mittels eines Zapfens verschiebbar ist, wird zum senkrechten Stäbchen N
zu verschoben, wodurch der Oberzehenteil fertig ist. Zum Schluß legt man den Bogen 6 in den
Schieber 4 ein und legt ihn leicht gegen das Stäbchen 7".
Claims (11)
1. Mechanisches Modell zum Aufzeichnen ao von Schnittmustern für Schuhoberteile, gekennzeichnet
durch ein an einem Rahmen (R) an der Grenze von einem und zwei Dritteln der Fußlänge in der Höhe von etwa 3 cm angebrachtes
Gelenk (Y), von dem die übrigen Teile des Modells sich entwickeln.
2. Mechanisches Modell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß hintere Teile j
des Apparates (A, J, D) an dem Gelenk (Y) j und dem Spannmaßstab (e) an demselben \
oder an einem benachbarten Gelenk drehbar angeordnet sind, wobei die hinteren Teile an
der Grenze von einem und zwei Dritteln der Fußlänge so viel Millimeter für die Verlängerung
des Vorfußes und des Oberteils zuschlagen, als man Zentimeter an der Teilung (L) abliest, welche an dem unteren rechten
Rande des Rahmenausschnitts (T) angeordnet ist und an der das Fersenlineal (A) verschoben
werden kann.
3. Mechanisches Modell nach Anspruch 1 !
und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilung der 2/, Fußlänge auf dem Fersenlineal
(^4) gleichzeitig an der Kante des senkrecht
an dem Fersenlineal (^4) verschiebbaren j
Maßstabes (12) die Leistennummer und die Schuhoberteilgröße nach dem französischen
Stichmaß angibt.
4. Mechanisches Modell nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der an dem ;
hinteren drehbar an dem Fersenlineal (^4) an- i
geordneten und das Fersenmaß angebenden j Spannmaßstab (3) angebrachte Schieber (4)
mit einem Ende des Riststäbchens (T) verbunden ist, während sein anderes Ende an
den Schieber (2) des vorderen Spannmaßstabs (C) angeschlossen ist.
5. Mechanisches Modell nach Anspruch 1
bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannmaßstab (C) drehbar an dem Fersenlineal
(A) befestigt ist, wobei in der länglichen Nut des Maßstabs (C) ein Schieber (16) mit
einem zweiten Schieber (15) verschiebbar angeordnet ist, welche in ein Stäbchen (S) in
derselben Richtung übergehen.
6. Mechanisches Modell nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an dem
Fersenlineal (A) zwei parallele Stäbchen (U, W) drehbar und an dem Schieber (15)
verschiebbar angeordnet sind.
7. Mechanisches Modell nach Anspruch I bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an der
am linken unteren senkrechten Rand des Rahmenausschnitts (P') angebrachten Teilung (K)
ein Oberzehenbogen(J5), dessen anderes Ende
drehbar mit dem Schieber (2) verbunden ist, verschiebbar angeordnet und in dessen länglicher
Nut ein anderer bogenförmiger Teil (14) zum Abschließen der Schuhoberteillänge
beweglich ist.
8. Mechanisches Modell nach Anspruch 1
bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß an dem unteren linken wagerechten Rahmenausschnitt
(F) ein verschiebbarer Teil (1) angeordnet ist, dessen senkrechte Kante ein
Drittel der Fußlänge bestimmt und zu dem ein Stäbchen (Λ7) senkrecht fest und ein
anderes schräg (Q) drehbar befestigt ist, wobei die anderen Enden beider Stäbchen durch
eine öse in der Nut des Oberzehenbogens (13) hindurchgehen. g0
9. Mechanisches Modell nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß an dem
Teil(I.) mit einemEnde drehbar einKontrollmaßstab (10) zur Bestimmung der Vorfußlänge
angeordnet ist, dessen anderes Ende in den Schieber (4) eingelegt wird, wobei ein
Schieber (11) zur Bestimmung der Hälfte der Ballenbiegung an ihm gleitet.
10. Mechanisches Modell nach Anspruch 1
bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß an dem oberen wagerechten Rand des Ausschnitts (T")
ein Schieber (O) verschiebbar angeordnet ist, an dem ein Teil (F) befestigt wird, welcher
einen verschiebbaren Teil (E, G) mit einem drehbaren Wadenmaßstab (H) und einen verschiebbaren
Bogen (6) trägt, der in den Schieber (4) eingelegt wird und die Fersenbiegung bestimmt.
11. Mechanisches Modell nach Anspruch 1
bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß an dem no
Teil (D) eine verschiebbare V5 Teilung (12)
senkrecht zum Fersenmaßstab (A) mit einem bogenförmigen Teil für die Fersenumrisse angeordnet
ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES58908D DE396686C (de) | 1922-02-17 | 1922-02-17 | Mechanisches Modell zum Aufzeichnen von Schnittmustern fuer Schuhoberteile |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES58908D DE396686C (de) | 1922-02-17 | 1922-02-17 | Mechanisches Modell zum Aufzeichnen von Schnittmustern fuer Schuhoberteile |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE396686C true DE396686C (de) | 1924-06-13 |
Family
ID=7492903
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES58908D Expired DE396686C (de) | 1922-02-17 | 1922-02-17 | Mechanisches Modell zum Aufzeichnen von Schnittmustern fuer Schuhoberteile |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE396686C (de) |
-
1922
- 1922-02-17 DE DES58908D patent/DE396686C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE396686C (de) | Mechanisches Modell zum Aufzeichnen von Schnittmustern fuer Schuhoberteile | |
| DE2720258A1 (de) | Vorrichtung zur ermittlung einer information entsprechend wenigstens einer abmessung des menschlichen fusses | |
| DE817703C (de) | Geraet zum Zeichnen von Grundmustern, Leistenkopien | |
| DE651581C (de) | Messvorrichtung zum Aufnehmen von Innenmassen an Schuhwerk | |
| DE219287C (de) | ||
| AT136776B (de) | Apparat zum Maßnehmen von Körperteilen oder sonstigen Gegenständen. | |
| AT29757B (de) | Vorrichtung zur Bestimmung der Länge und der Vorderteilwinkelstellung von Fußbekleidungen, Leisten u. dgl. | |
| DE89551C (de) | ||
| DE38953C (de) | Fufsmefsmaschine für Schuhmacher | |
| DE962753C (de) | Fuss-Messinstrument | |
| DE2447474A1 (de) | Fussmessapparat | |
| DE606590C (de) | Anpassvorrichtung fuer Schuhwerk | |
| DE170415C (de) | ||
| DE615500C (de) | Fussmessgeraet | |
| DE881786C (de) | Vorrichtung zum Messen einer Figur fuer die Bekleidungsmassanfertigung | |
| DE719252C (de) | Psychromter zur unmittelbaren Ablesung der relativen und der absoluten Luftfeuchtigkeit | |
| DE336056C (de) | Aus Messbaendern gebildete Vorrichtung zum Massnehmen | |
| DE741615C (de) | Vorrichtung zum Messen der Laenge des Fusses | |
| DE388010C (de) | Vorrichtung zum schnellen Aufzeichnen der Abwicklungen von Schuhwerk | |
| DE170789C (de) | ||
| DE165545C (de) | ||
| DE24447C (de) | Verstellbare Vorrichtung zur Stellung geschweifter Absätze und zum Messen der Durchschnittlinie der Absatzhöhe | |
| DE961869C (de) | Geraet zum Messen der Fussgroesse von Kindern | |
| DE40810C (de) | Apparat zur Herstellung von Stiefelmustern | |
| DE343039C (de) | Verfahren und Vorrichtung, um zur Lieferung passenden Schuhwerks dienende Fussmasse zu ermitteln |