DE741615C - Vorrichtung zum Messen der Laenge des Fusses - Google Patents

Vorrichtung zum Messen der Laenge des Fusses

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DE741615C
DE741615C DEB192547D DEB0192547D DE741615C DE 741615 C DE741615 C DE 741615C DE B192547 D DEB192547 D DE B192547D DE B0192547 D DEB0192547 D DE B0192547D DE 741615 C DE741615 C DE 741615C
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DE
Germany
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foot
heel
length
support body
support
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DEB192547D
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CARL BIRKENSTOCK FA
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CARL BIRKENSTOCK FA
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D1/00Foot or last measuring devices; Measuring devices for shoe parts
    • A43D1/02Foot-measuring devices

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biophysics (AREA)
  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Messen der Länge des Fußes Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Messen der Länge des Fußes von der Ferse bis zu den Mittelfußknochenköpfchen mit einem mit Lehne versehenen Fersenauflager und einem Stützkörper für die Fußwölbung.
  • Gemäß der Erfindung weist der Stützkörper eine dem Normalfuß entsprechende Wölbung auf und ist gegenüber dem Fersenauflager in Längsrichtung einstellbar.
  • Gemäß einer besonderen Ausführungsform der Erfindung -ist an der Feersenlehne eine Meßplatte für die Fußlänge angelenkt, wobei die die Fersenlehne und den Stützkörper tragende Grundplatte derart nach vorn abfällt, daß die Fußspitze bei angeklappter Längerneßplatte auf dieser aufliegt.
  • Die Führung zwischen dem feststehenden Fersenauflager und dem einstellbaren Stützkörper kann gemäß einer besonderen Ausführungsform der Erfindung durch eine den beim Herausziehen entstehenden Zwischenraum gitterartig überbrückende Führung gebildet werden. Bekannt ist eine Meßvorrichtung, mittels welcher lediglich der Danke Fuß gemessen und danach die Einlage bestimmt wird. Im Gegensatz hierzu wird beim Gegenstand der Erfindung der kranke Fttß zunächst in seine Normalstellung gebracht und nach, dieser die Einlage bestimmt. Die neue Vorrichtung ist also ein Hilfsmittel zur schnellen und sicheren Bestimmung der für den Fußkranken richtig passenden Schuh- bzw. Einlageform.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in Fig. i in der Seitenansicht und in Fig. 2 im Grundriß dargestellt.
  • Fig.3 zeigt eine besondere Ausführungsform einer Führung.
  • ca (Fig. i und 2) ist eine am vorderen Ende mit Skala lz versehene Längenmeßplatto, welche durch Scharnier d gelenkig an das ausgebuchtete Fersenauflager b angeschlossen ist. Hinten und seitlich ist das Fersenauflaäer b mit einer als Lehne dienenden Einfassung c versehen. e ist' ein im Abstand von dem Fersenauflager b,. auf Grundplatte i v erschiebbarer Stützkörper, der eine zweckmäßig unterschnittene Führung f hat und dessen obere Wölbung der Fußwölbung eines normalen Fußes entspricht. g (Fig. 2) ist eine Druckschraube, mittels welcher man die jeweilige Einstellung des Stützkörpers e feststellen kann.
  • Der Fuß wird auf das Fersenauflager b gegen die Lehne c anliegend eingesetzt. Durch Ausziehen des Stützkörpers e wird die entsprechende Länge des Fußbogens genau bestimmt, und zwar derart, daß - jeweils die fünf Mittelfußknochenköpfchen vor der vorderen Kante des einstellbaren Stützkörpers frei liegen. Je nach der ermittelten Stellung des Stützkörpers e kann also die Länge der Fußwölbung ermittelt werden.
  • Das Längsprofil der Fußwölbung bei Senk-und Plattfuß ist eingesunken und flach, wodurch die ursprüngliche Normalfußwölbung länger geworden ist. Würde man die Einlage in der Länge nehmen, wie sie dem langen, flach gewordenen Fuß entspricht, dann würde die Einlage schon beim ersten Hebeerfolg zu lang werden, weil ja durch das Wölben der Fußbogen bzw. der Fuß wieder kürzer wird. Eine zu lange Einlage kann aber den Fuß nicht bessern, sondern im Gegenteil, der Fuß wird noch schlechter und die Schrittabwicklung durch die zu lange Einlage außerordentlich behindert. Der die Wölbung eines gesunden Fußes aufweisende Stützkörper e soll dazu dienen, den daraufgesetzten; flach gewordenen Fuß während der Messung auf Normalwölbung umzuformen, wodurch also die Einlagenlänge in der richtigen Größe bestimmt wird, und zwar so, wie sie für einen normal zu machenden Fuß sein müßte.
  • Nachdem auf diese Weise die, richtige Länge der Fußwölbung und der dazu passenden Einlage festgelegt ist, wird die mit der Meßvorrichtung gelenkig zusammenhängende Platte a ernporgeklappt, so daß man mittels der Skala lt gleichzeitig die gesamte Fußlänge leicht bestimmen kann.
  • Wie aus Fig. i erkennbar, fällt die die Fersenlehne und den Stützkörper tragende Grundplatte i derart nach vorn ab, daß die Spitze des aufgesetzten Fußes bei angeklappter Längemeßplatte a auf dieser aufliegt.
  • Die Längenmessung mittels der Skala lt ist dadurch erleichtert.
  • In dem besonderen Ausführungsbeispiel nach Fig.3 ist eine gitterartig ineinandergreifende Führung f zwischen feststehendem Fersenauflager b und ausziehbarem Stützkörper e im Grundriß veranschaulicht, und zwar in ausgezogener Stellung des Körpers c. Durch die ziemlich dicht nebeneinanderliegenden Führungsleisten beliebiger Anzahl, deren Oberflächen mit den angrenzenden Oberflächen des Fersenauflagers und des Stützkörpers e abschneiden und ohne Unterbrechung überlaufen, wird eine absatzlose LTberbrückung geschaffen. Es entsteht also kein Zwischenraum wie bei der versenkten Führung nach Fig. i und 2.
  • An den Führungen f nach Fig. 1, a und 3 werden zweckmäßig Skaleneinteilungen vorgesehen, um den Grad der Ausschiebebewegung des Stützkörpers e ablesen zu können.
  • Als Werkstoff für die Herstellung der Vorrichtung kann außer Holz jeder andere geeignete Werkstoff gewählt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Messen der Länge des Fußes von der Ferse bis zu den Mittelfußknochenköpfchen mit einem mit Lehne versehenen Fersenauflager und einem Stützkörper für die Fußwölbung, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützkörper (e) eine dem Normalfuß entsprechende Wölbung aufweist und gegenüber dem Fersenauflager (b) in Längsrichtung einstellbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an der Fersenlehne (e) eine Meßplatte (a) für die Fußlänge angelenkt ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Fersenlehne (c) und den Stützkörper (e) tragende Grundplatte (i) derart nach vorn abfällt, daß die Fußspitze bei angeklappter Längemeßplatte (ct) auf dieser aufliegt. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem feststehenden Fersenauflager (b) und dem einstellbaren Stützkörper (e) eine den beim Herausziehen entstehenden Zwischenraum gitterartig überbrückende Führung (f) vorgesehen ist. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stande der Technik sind iin Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: deutsche Patentschrift ...... 7r. 2i9 287: amerikanische Patentschrift Nr. i 010 451; britische Patentschrift Nr. 1.17o v. J. 189d., 389334.
DEB192547D 1940-11-27 1940-11-27 Vorrichtung zum Messen der Laenge des Fusses Expired DE741615C (de)

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DK99543A DK63398C (da) 1940-11-27 1943-04-07 Apparat til Maaling af Fødder til Bestemmelse af Størrelsen af et Skoindlæg.

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DE741615C true DE741615C (de) 1943-11-13

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
USD600431S1 (en) 2008-09-15 2009-09-22 Little Anthony A Thong

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE219287C (de) *
GB189401470A (en) * 1894-01-23 1894-08-25 Harry Joseph Rabone Improvements in the Manufacture of Shoemakers' Size Sticks.
US1010451A (en) * 1909-04-19 1911-12-05 James O'sullivan Foot-measurer.
GB389334A (en) * 1931-06-23 1933-03-16 Mentor Schoenen Mij N V A method of selecting correctly fitting footwear and for manufacturing footwear

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USD600431S1 (en) 2008-09-15 2009-09-22 Little Anthony A Thong

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Publication number Publication date
DK63398C (da) 1945-04-16

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