DE658740C - Fussabformer - Google Patents

Fussabformer

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Publication number
DE658740C
DE658740C DEG92847D DEG0092847D DE658740C DE 658740 C DE658740 C DE 658740C DE G92847 D DEG92847 D DE G92847D DE G0092847 D DEG0092847 D DE G0092847D DE 658740 C DE658740 C DE 658740C
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DE
Germany
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foot
heel
toe
housing
curved
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Expired
Application number
DEG92847D
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HANS GOELLER
Original Assignee
HANS GOELLER
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE658740C publication Critical patent/DE658740C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D1/00Foot or last measuring devices; Measuring devices for shoe parts
    • A43D1/02Foot-measuring devices
    • A43D1/022Foot-measuring devices involving making footprints or permanent moulds of the foot

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biophysics (AREA)
  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Description

  • Fußabformer Fußabformer sind bereits bekannt; sie bestehen aus einem Bodengehäuse und einem den in dem Bodengehäuse stehenden Fuß umfassenden Deckelgehäuse, welches auf der Unterseite und im Beinbereiche offen ist. Diese bekannten Fußabformer tragen der Ab- satzhöhe nicht Rechnung. Da der Fuß eben im Bodengehäuse steht, so muß sich tracÜ der Abformung ein falsches Bild ergeben.
  • Aus diesem Grund hat man schon den Vorschlag gemacht, eine ebene Bodenplatte mit einem wippenartigen Klotz und dem Fuß entsprechend geformten Einsatzstücken zu belegen, um so die Unterlage der Form des Fußes anzupassen.
  • Bei dieser Einrichtung muß die Bedienungsperson die Unterlage für den Fuß von vornherein erstellen. An ihr Können werden sehr hohe Anforderungen gestellt. Ähnliches gilt für solche Einrichtungen, nach denen die Unterlage aus einer elastischen Platte besteht, die mit Hilfe einer Vielzahl von Schraubenspindeln der Fußform entsprechend gekrümmt werden kann. Diese letztere Konstruktion zeigt überdies noch den IN, achteil der hohen Gestehungskosten.
  • Die Erfindung trägt dem dadurch Rechnung, daß die starr ausgebildete Bodenplatte von vornherein im Sinne der Fußsohle gekrümmt verläuft und ein an seinem hinteren Ende höhenverstellbares, ebenfalls gekrümmtes Ferseneinsatzstück mit seinem vorderen Ende in die Krümmung zwischen Fersen-und Zehenteil der Bodenplatte übergeht. Damit ist erreicht, daß die Krümmung der Unterlage nicht erst von der Bedienungsperson geschaffen werden muß, sondern es kann vielmehr eine bereits vorhandene gekrümmte Unterlage durch Höhenverstellung des Fersenteiles korrigiert werden, eine Maßnahme, die keine zu hohen Anforderungen an das Können des Durchschnittsfachmannes stellt. Insbesondere ermöglicht es die Einrichtung nach der Erfindung, der Absatzhöhe Rechnung zu tragen. Die Unterkante des Deckelgehäuses ist im Sinne deß Bodenverlaufes des Bodengehäuses annähernd gekrümmt ausgebildet. ]eine zum Zwecke der Abforrnung auf den Vorderteil des Fußes zu steckende, an sich bekannte Zehenkappe ist im oberen Bereiche durchsichtig ausgebildet.
  • Die Zeichnung zeigt eine -Ausführungsform eines erfindtingsgernäßen Fußabforiners, und zwar, Fig. i im Schnitt, Fig. 2 das Bodengehäuse für sich in Draufsicht, -Fig. 3 einen Fuß mit Zehenaufsatzstück im Aufriß, Abb. 4 das Zehenaufsatzstück in Drauf-Sicht, Fig. 5 einen Schnitt nach Linie A-B der Fig. 4.
  • Gemäß Fig. i und 2 besteht der Fußabformer aus dem Bodengehäuse i und aus dem Deckelgehäuse 2. Das Bodengehäuse i besitzt einen gegenüber dem Zehenteil 3 erhöht angeordneten Fersenteil 4. Das Deckelgehäuse 2 ist durch verbindende Schieber 5 von beliebiger Breite unterteilt. Im Beinbereiche 6 ist es offen, im übrigen ist es der Größe des Bodengehäuses annähernd angepaßt und bW' sitzt am Rist 7 einen Schieber zum Einfüll,' des Abformmaterials. Am Zehenteil ueat Deckelgehäuses2 ist ein trennender SchW ber 8 angeordnet, welcher für die Abformung großer Füße entfernt werden kann. Die Unterkante 9 des Deckelgebäuses 2 verläuft gekrümmt, und zwar im Sinne des Höhenunterschiedes des Fersenteiles 4 und des Zehenteiles 3 des Bodengehäuses.
  • Der erhöht angeordnete Fersenteil 4 trägt der Absatzhöhe Rechnung. Zum Gebrauch werden der Fersenteil 4 und der Zehenteil 3 mit nicht abbindender Abforinmasse ausgestrichen. Auf die Abformmasse wird der abzuformende Fuß gestellt. Das Deckelgehäuse wird aufgesetzt und durch die durch den Schieber verschlossene öffnung mit abbindendem Material, z. B. Gips, aufgefüllt. In bekannter Weise wird längs der Knöchel des Fußes ein Faden an diesem angeklebt, dessen Ende man über den Rand des Bodengehäuses i vorstehen läßt, um durch Ziehen an dem Faden kurz vor dem Abbinden des Gipses die Form zu unterteilen.
  • Nun ist die Absatzhöhe nicht in allen Fällen die gleiche. Um der verschiedenen Ab- satzhöhe Rechnung zu tragen, ist ein gesonderter Fersenteil io vorgesehen, welcher mit einem Zapfen ii in eine Durchbrechung 12 des Gehäuses i eingreift. Das Einsatzstück io ist so eingepaßt, daß es in die Krümmung 13 des Fersenteiles 4 übergeht. Wird das Einsatzstück io eingesetzt, so ergibt sich gegenüber der bisherigen Absatzhöhe von etwa 3 cm eine Absatzhöhe von 6 cm. Ist eine noch größere Absatzhöhe erwünscht, so kann der Zapfen ii des Einsatzstückes io auf die obere Kante 14 des Gehäuserandes aufgesetzt und in beliebiger Weise befestigt werden. Es sind somit drei verschiedene Ab- satzhöhen von etwa 3, 6 und 9 cm gegeben.
  • Um nun auch Zwischenhöhen verwenden zu können, ist auch der Zehenteil 3 mit Einsatzstücken 15 und 16 versehen. Das Einsatzstück 15 nimmt von der eingestellten Absatzhöhe einen Zentimeter hinweg, so daß also Absatzhöhen von 8, 5 und 2 cm eingestellt werden können. Wird zusätzlich das Einsatzstück 16 von etwa einem Zentimeter Höhe verwendet, so können auch die noch verbleibenden Zwischenstufen von 7, 4 und i cm zur Anwendung kommen.
  • Der Fuß kann demzufolge in der Stellung abgeformt werden, die er in der betreffenden Absatzhöhe einnimmt, so daß tatsächlich ein in jeder Beziehung brauchbares naturgetreues Abbild erhalten wird. Liegt nun ein Senkfuß vor, so kann durch Auflage eines EinsatzstÜckes 17 auf den linken bzw. rechten Teil des Fersenteiles 4 dem Senkfuß Rechnung geet,#gen werden. Das Einsatzstück 17 ist so 0'.'igebildet, daß es sich an die Wölbung des Kersenteiles 4 ohne weiteres anschließt. Für ieden Fersenteil 4 und io ist natürlich ein gesondertes Einsatzstück vorgesehen. Liegt eine Mittelfußsenkung vor, so kann auch (wie in Fig. i und :2 punktiert eingezeichnet) ein Einsatzstück 18 für Mittelfußabstützung eingelegt werden, welches ebenfalls der Wölbung entsprechend angepaßt ist. Nun wäre an sich allen Anforderungen Rechnung getragen, die für eine naturgetreue Abformung des Fußes notwendig sind, ohne daß nachträglich der danach hergestellte Leisten nachbearbeitet werden müßte. Nur die Zehenabbildung läßt in diesem Punkte noch zu wünschen übrig. Um auch dem Rechnung zu tragen, wird der Fuß ig vor der Abformung mit einer Zehenkappe 2o versehen, welche so ausgebildet ist, wie der Leisten bzw. Schuh normalerweise auszusehen hat, also insbesondere am vorderen Ende 21 ohne Berücksichtigung der einzelnen Zehenlängen stufenlos gekrümirt ist. Die Zehenkappe 2o muß natürlich genau auf den Fuß passen; insbesondere ist es notwendig, daß die Zehen im richtigen Abstand von der Kappenspitze liegen; da der Fußkranke dies in der Regel nicht selbst festzustellen vermag, ist die Kappe 2o im oberen Bereiche mit einem durchsichtigen Einsatz 22 versehen, durch den der Sachverständige den richtigen Abstand zwischen Zehen und Kante 21 feststellen kann. Nach dem Aufsetzen der Kappe 20 wird der Fuß mit einem Kautschukstrumpf überzogen. Dies hat den Vorteil, daß ein Einfetten des Fußes nicht erforderlich ist, da der Gips an Kautschuk nicht haftet. Außerdem sorgt der Kautschukstrumpf für einen festen Halt der Kappe 20 und für einen Übergang der Kappenränder 23. Ist auf diese Weise das Gipsmodell hergestellt, so kann nach diesem ohne weiteres auf der Abtastmaschine der Leisten angefertigt werden, was in kürzester Zeit bei geringen Gestehungskosten möglich ist, wozu aber noch kommt, daß der Leisten einer Nachbearbeitung nicht bedarf, sondern naturgetreu dem Fuß entspricht.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE-. i. Fußabformer, bestehend aus einem Bodengehäuse und gesonderten Bodenaufsatzstücken sowohl für den Fersen- als auch für den Zehenteil, dadurch gekennzeichnet, daß die starr ausgebildete Bodenplatte (3, 4) im Sinne der Fußsohle gekrümmt verläuft und das an seinem hinteren Ende höhenverstellbare, ebenfalls gekrümmte Ferseneinsatzstück (io) mit seinem vorderen Ende in die Krümmung (13) zwischen Fersen- und Zehenteil der Bodenplatte (3, 4) übergeht.
  2. 2. Fußabformer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterkante (9) des Deckelgehäuses (:2) im Sinne des Bodenverlaufes des Bodengehäuses (i) annähernd gekrümmt ausgebildet ist. 3. Fußabformer nach Anspruch i und:2 unter Verwendung einer auf den Vorderteil des Fußes zu steckenden Zehenkappe, dadurch gekennzeichnet, daß die Zehenkappe (2o) im oberen Teile (22) durchsichtig ausgebildet ist.
DEG92847D 1936-05-08 1936-05-08 Fussabformer Expired DE658740C (de)

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DEG92847D DE658740C (de) 1936-05-08 1936-05-08 Fussabformer

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DE658740C true DE658740C (de) 1938-04-19

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ID=7139777

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DEG92847D Expired DE658740C (de) 1936-05-08 1936-05-08 Fussabformer

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DE (1) DE658740C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1077569B (de) * 1956-03-16 1960-03-10 Walter Saengerlaub Verfahren und Vorrichtung zum Abformen orthopaedisch korrigierter Fuesse in belastetem Zustand
NL1026876C2 (nl) * 2004-05-28 2005-11-30 Innosell B V Verbandschoen, overschoen voor verbandschoen, werkwijze ter vervaardiging van verbandschoen, samenstel voor de vervaardiging van een verbandschoen.

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1077569B (de) * 1956-03-16 1960-03-10 Walter Saengerlaub Verfahren und Vorrichtung zum Abformen orthopaedisch korrigierter Fuesse in belastetem Zustand
NL1026876C2 (nl) * 2004-05-28 2005-11-30 Innosell B V Verbandschoen, overschoen voor verbandschoen, werkwijze ter vervaardiging van verbandschoen, samenstel voor de vervaardiging van een verbandschoen.

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