DE839459C - Schuhfersenkappe - Google Patents

Schuhfersenkappe

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DE839459C
DE839459C DEJ3454A DEJ0003454A DE839459C DE 839459 C DE839459 C DE 839459C DE J3454 A DEJ3454 A DE J3454A DE J0003454 A DEJ0003454 A DE J0003454A DE 839459 C DE839459 C DE 839459C
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DE
Germany
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shoe
heel part
shoe heel
heel cap
support insert
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Expired
Application number
DEJ3454A
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English (en)
Inventor
Fritz Jakob
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B23/00Uppers; Boot legs; Stiffeners; Other single parts of footwear
    • A43B23/08Heel stiffeners; Toe stiffeners
    • A43B23/10Heel stiffeners; Toe stiffeners made of metal

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Gegenstand der Erfindung ist ein Schuhfersenteilformhalter, der zugleich so ausgebildet ist, daß er auch die durch das Laufen entstehende Ausweitung bzw. Verbreiterung des Schuhes zu verhüten vermag.
  • Bekanntlich wird der Herren- oder Damenschuh mit Hilfe eines Schuhlöffels oder, wenn ein solcher fehlt, einfach mit Hilfe des Zeigefingers angezogen. Dadurch wird der Schuh am Fersenteil mit der Zeit derart deformiert, daß der Fuß im Schuh nicht mehr richtig sitzt. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Schuh ohne oder mit Hilfe des Schuhlöffels oder des Zeigefingers angezogen wird. Die ungewünschte Verbreiterung des Schuhfersenteils erfolgt mit der Zeit in allen Fällen. Wenn der Schuh längere Zeit getragen worden ist, dann ist er ausgetreten, also ausgeweitet. Durch das Anziehen weitet sich das Leder am Schuhfersenteil aus, und der Schuh hat die der Ferse angepaßte Form verloren. Das Oberleder liegt dann weder vorn noch am Fersenteil an. Großer Strumpfverschleiß ist die Folge davon, weil der Fuß im Schuh hin und her gleitet. Bei Regenwetter läuft das Regenwasser und das beim Laufen aufspritzende Wasser usw. von oben in den Schuh hinein. Bei schönem Wetter aber gelangen die beim Laufen aufspringenden Steinchen in den Schuh. Ist der Halbschuh einmal deformiert, so ist diesen angeführten Übeln keinesfalls mehr abzuhelfen.
  • Es ist erkannt worden, daß bisher kein Schuh am Fersenteil derart ausgebildet worden ist, daß er sich durch das Anziehen nicht deformiert und durch das Laufen nicht ausweitet. Aus dieser Erkenntnis heraus ist eine neuartige Abstützung des Schuhfersenteils vorgesehen, die aus einer Stahleinlage besteht. Sie wird zwischen Leder und Futter des Fersenteils einerseits und andererseits unter der Brandsohle eingelegt bzw. eingenäht. Oben verläuft dieselbe schenkelartig weiter. Diese federnden elastischen Spannschenkel sind ebenfalls im oberen Schuhrand eingesäumt bzw. eingenäht. Von Zeit zu Zeit werden sie dann vor dem Anziehen oder nach dem Ausziehen von Hand so zusammengedrückt, daß sie das Bestreben haben, immer nur nach innen einzufallen. Dadurch lehnt sich das Schuhleder am Fuß innig an, auch wenn es noch so sehr durch das Laufen ausgeweitet ist. Eine Deformierung des Schuhfersenteils ist durch die angeordnete Abstützeinlage vollkommen behoben, ganz gleich, ob nun der Schuh ohne oder mit Hilfe eines Schuhlöffels bzw. Fingers angezogen wird. Das Leder des Schuhfersenteils kann nicht mehr nachgeben, denn die Abstützeinlage bietet den entsprechenden Halt und Widerstand. Mit Hilfe dieser mit den Spannschenkeln versehenen Abstützeinlagen behält der Fuß im Schuh immer seinen richtigen Sitz so lange, bis der Schuh abgetragen ist und abgelegt wird.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise näher dargestellt.
  • Abb. i zeigt die Abstützeinlage im Längsschnitt; Abb. 2 zeigt hiervon die Seitenansicht; Abb. 3 zeigt die Draufsicht; Abb.4 zeigt die Draufsicht eines anderen Ausführungsbeispiels.
  • Gemäß den Abb. i, 2 und 3 ist die aus Stahl od. dgl. bestehende Abstützeinlage i der Fersenform angepaßt. Unten ist sie rechtwinklig als Grundplatte 2 ausgebildet, die mit den erforderlichen Nagellöchern 3 versehen ist. Diese Grundplatte 2 wird dann unter der Brandsohle befestigt. Die Abstützeinlage i mit ihren Spannschenkeln 4 wird im Oberleder eingesäumt bzw. eingenäht. Gemäß der Abb.4 ist sowohl die Abstützeinlage i als auch die Grundplatte 2 nach vorn verlängert. Durch die Verlängerung der Abstützeinlage i wird der ganze Fersenteil des Schuhes versteift. Die nach vorn verlängerte Grundplatte 2 kann entschieden stabiler und sicherer im Schuh befestigt werden.
  • Die Abstützeinlage kann aus Stahlblech oder sonstiges geeigneten Materialien hergestellt werden.
  • Es ist auch vorgesehen, die Abstützeinlage noch mehr nach vorn zu verlängern und die Spannschenkel der jeweils bedingten Schuhform anzupassen. Schließlich kann die Abstützeinlage auch ohne Spannschenkel ausgebildet und die Grundplatte auf andere Art im Schuh befestigt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schuhfersenkappe, dadurch gekennzeichnet, daß ihre dem Rücken der Fußferse entsprechend geformte, aus Stahlblech oder sonstigem geeigneten Material bestehende und am unteren Ende mit einer im wesentlichen waagerecht sich erstreckenden, mit Befestigungslöchern (3) versehenen Grundfläche (2) versehene rückwärtige Fläche (i) am oberen Ende zu beiden Seiten im wesentlichen in waagerechter Richtung sich erstreckende Spannschenkel (4) aufweist.
DEJ3454A 1950-10-29 1950-10-29 Schuhfersenkappe Expired DE839459C (de)

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