DE38953C - Fufsmefsmaschine für Schuhmacher - Google Patents

Fufsmefsmaschine für Schuhmacher

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DE38953C
DE38953C DENDAT38953D DE38953DA DE38953C DE 38953 C DE38953 C DE 38953C DE NDAT38953 D DENDAT38953 D DE NDAT38953D DE 38953D A DE38953D A DE 38953DA DE 38953 C DE38953 C DE 38953C
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DE
Germany
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foot
aid
plate
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feet
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT38953D
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English (en)
Original Assignee
A. H. PAREAU in Rotterdam
Publication of DE38953C publication Critical patent/DE38953C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D1/00Foot or last measuring devices; Measuring devices for shoe parts
    • A43D1/02Foot-measuring devices

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biophysics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)
  • Length-Measuring Instruments Using Mechanical Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 71: Schuhwerk.
Dr. phil. nat. A. H. PAREAU in ROTTERDAM. Fufsmersmaschine für Schuhmacher.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 11. Juni 1886 ab.
Gegenstand der nachstehend beschriebenen Erfindung ist ein Apparat, mittelst welches die Formen normaler sowohl, wie mit Fehlern behafteter Füfse in kürzester Zeit gemessen und festgestellt werden können, so dafs der Leisten genau entsprechend der eigenartigen Form des Fufses angefertigt und mit Hülfe der Maschine in Bezug auf seine Richtigkeit geprüft werden kann.
Das Verfahren des Mafsnehmens zerfällt dabei in fünf Tbeile:
ι. die Bestimmung der Länge und Breite des Fufses;
2. die Feststellung der Form der Sohle;
3. die Bestimmung der Umfangsmafse des Fufses;
4. die Bestimmung der Gestalt der Fufsoberfläche sowie etwaiger Abweichungen von der gewöhnlichen Form;
5. die Bestimmung der Abmessungen der Wade.
ι. Die Bestimmung der Länge und
Breite des Fufses.
Die auf vier Füfsen stehende Grundplatte A der Maschine ist in ihrer Längsachse mit einer Nuth α versehen, in welcher der Schieber b bewegt werden kann, Fig. 4. Letzterer ist mit zwei Zeigern b' versehen, welche die Stellung des Schiebers an seitlichen Scalen der Grundplatte anzeigen. Die Einrichtung des Riegels b", Fig. 3, welcher durch eine Feder an die Sohle der Nuth α angedrückt wird und eine zu leichte Bewegung des Schiebers verhütet, ist aus Fig. 3 ersichtlich. Der Hacken des Fufses wird beim Messen auf die Platte B gesetzt, der Ballen auf die Platte A. Hierauf wird die Länge des Fufses vermittelst des Schiebers b bestimmt.
Die Platte B ist für verschiedene Formen des Fufses mittelst eines Zapfens in einer verticalen Nuth der Stirnwand A' verschiebbar und wird durch eine Klemmschraube c, Fig. 3, in ihrer Lage gehalten. Die gewählte Stellung derselben kann von den seitlichen Scalen der Stirnwand A' abgelesen werden.
Die Breite des Fufses wird mit Hülfe der Backen C, Fig. 3 und 4, gemessen, deren Achsen auf den um die Punkte d drehbaren. Armen e befestigt sind. Die Backen C werden an den Fufs herangedreht, wobei die Reibungsfedern f ein zu leichtes Verschieben derselben verhindern. In der Gegend des Hackens wird die Breite des Fufses mit Hülfe der Backen D, Fig. 3 und 4, gemessen. Dieselben sind mittelst Gelenks an den in Büchsen verschiebbaren Stangen g befestigt und werden an den Fufs herangeschoben. Bevor man den Fufs fortnimmt, werden die Backen D mit Hülfe der Gelenke aufgeklappt, so dafs die Stellung der Stangen g unverändert bleibt.
2. Die Bestimmung der Fufssohlenform.
Auf die Platte E, Fig. 3, wird ein Stück starkes Papier gelegt. Die Platte A ist, wie Fig. 4 zeigt, mit einer grofsen Zahl von Löchern versehen, in welchen sich leicht verschiebbare Stäbe h befinden. Wird nun die Platte E durch Anziehen der Zugstange F mit Hülfe der Gelenke i. gehoben, wobei sie von den vier Füfsen des Apparates geführt wird, so bohren sich die Spitzen derjenigen Stangen h, deren Köpfe an der Sohle des Fufses. Widerstand finden, in das Papier ein und letzteres zeigt daher ein genaues Bild der Fufssohle. Da die Stellung der Platte B veränderlich ist,
so müssen für diese Stäbe h von verschiedener Länge bereit gehalten werden.
Die Höhlung des Fufses wird durch folgenden Apparat gemessen. Derselbe besteht aus zwei in Gelenken drehbaren Platten k, Fig. ι und 4, welche mit Hülfe der auf den Bogen m beweglichen Scheiben η in die gezeichnete Lage eingestellt werden. Wird nun der Fufs auf den Apparat gesetzt, so berühren die Platten k die Höhlung desselben und werden deragemäfs heruntergedrückt, bis der Ballen und Hacken vollständig aufliegen. Von dem Bogen m können alsdann die beiden gefundenen Mafse der Fufshöhlung abgelesen werden.
Der ganze Apparat ist auf der mit der Platte B verbundenen Feder o, welche ebenfalls mit Gradeintheilung versehen ist, verschiebbar. Die Höhlung des Fufses kann also an verschiedenen Stellen desselben gemessen und die Stellung des Apparates jedesmal abgelesen werden.
3. Die Bestimmung der Umfangsmafse
des Fufses.
Die Umfangsmafse des Fufses werden mit Hülfe des Schiebers G, Fig. 5, gemessen, welcher zu dem Zwecke in die Nuth α eingeführt wird. An G ist mittelst Gelenks eine Stange ρ befestigt, welche wiederum eine ebenfalls bewegliche Oese q trägt. Durch die letztere wird ein Bandmafs gezogen, mit dessen Hülfe die nöthigen Mafse genommen werden.
4. Bestimmung der Gestalt der Fufsoberfläche, sowie etwaiger Abweichungen von der gewöhnlichen Form.
Die Fufsoberfläche wird mit Hülfe des Lineals J bestimmt, welches in der Führung K senkrecht verschiebbar ist. Letztere wird auf den Stangen L des Rahmens N geführt; dieser ist in den seitlichen Nuthen der Grundplatte A verschiebbar.
Es kann demgemäfs mit Hülfe des Lineals J jeder Punkt der Fufsoberfläche bestimmt werden, worauf seine Coordinaten von den Scalen abgelesen werden.
Die beschriebenen Vorrichtungen genügen zum Messen normal geformter Füfse.
Zum Messen unregelmäfsiger Füfse kommt der Apparat O, Fig. 2, zur Verwendung. Der auf dem Rahmen N verschiebbare Bogen 0 ist mit radialen Durchbohrungen versehen, in welchen sich verschiebbare Stäbe r befinden.
Letztere werden auf anormale Stellen eines Fufses, z. B. eine Geschwulst, eingestellt. An ihren oberen Enden sind sie mit je einem horizontalen Stachel r' versehen. Drückt man nun ein Papier gegen die letzteren, so erhält man das vergröfserte Bild eines durch die Geschwulst des Fufses gedachten Verticalschnittes.
Zur Bestimmung derjenigen Curve, welche durch schräg oder horizontal durch die Geschwulst gedachte Schnitte entstehen würden, dreht man den Rahmen N nach Lösung der Klemmschraube t um die Punkte 5 und wiederholt das beschriebene Verfahren.
5. Bestimmungen der Dimensionen
der Wade.
Die Dimensionen der Wade werden mit Hülfe des Bügels P gemessen. Derselbe ist um das Scharnier, u drehbar und wird von einer Feder, welche in die Löcher des Bogens ν einschnappt, fixirt.
Die Kolben w sind in Büchsen gelagert und werden so weit vorgeschoben, dafs die Oesen χ die Wade berühren. Alsdann werden durch die Oesen χ Bandmafse gezogen, mit deren Hülfe der Umfang der Wade gemessen wird.
Zu erwähnen ist endlich noch ein Hülfsapparat, Fig. 6, welcher zum Messen von Kinderfüfsen dient.
Die Wand A" vertritt hierbei die Stelle der Wrand A' und wird mit den beiden Zapfen in die Löcher y gesteckt. Die Platte B" kann je nach der Form des Fufses mittelst Zapfens in die obere oder untere Oeffnung der Wand A" gesteckt werden. Der Fufs wird auf die Platte B" gestellt und die Länge desselben mit Hülfe des Schiebers b gemessen etc.
Aus der Beschreibung erhellt, dafs mit Hülfe des Apparates nicht nur die genauen Mafse eines Fufses genommen werden können, sondern dafs man auch den Leisten mit Hülfe desselben controliren kann, indem man jeden Theil des Apparates genau auf die notirten Grade der Scalen einstellt.

Claims (3)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Apparat zum genauen Messen von Füfsen, charakterisirt durch folgende gleichzeitig vorkommende Merkmale:
    ι. durch die einstellbaren Backen C und D, sowie den Schieber b, zum Messen der Länge und Breite des Fufses;
  2. 2. durch die verschiebbare, mit aufgelegtem Papier versehene Platte E und die Stifte h, welche die Form der Fufssohle auf dem Papier markiren, und durch die drehbaren und verschiebbaren Platten K, mit deren Hülfe die Fufshöhlung gemessen wird;
  3. 3. durch das auf dem drehbaren und auf der Platte A verschiebbaren Rahmen N bewegliche Lineal J zur Bestimmung der Hauptpunkte der Fufsoberfläche.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT38953D Fufsmefsmaschine für Schuhmacher Expired - Lifetime DE38953C (de)

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